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        <title>RT DE</title>
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        <copyright>RT DE</copyright>
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        <title>Was die deutschen sozialen Medien an diesem Sonntag so erregt</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294390-was-deutschen-sozialen-medien-an/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6acb4cfc48fbef2c2b40de29.png" /> Während der eine beim Kaffee sitzt und der andere den kühlen Oktobertag für einen Spaziergang nutzt, produzieren die sozialen Netzwerke ihre eigenen Schlagzeilen. Politiker, Medien und Kommentatoren liefern sich einen Schlagabtausch und sorgen für reichlich Spott.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Sonntagsstimmung?</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Von wegen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Schnappt euch einen guten Kaffee und startet mit uns in den Sonntag. Wir haben die bissigsten, giftigsten und lustigsten Tweets des Tages f&uuml;r euch gesammelt.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Heute ist ein guter Tag für die Demokratie. Nicht nur für Sachsen-Anhalt, sondern für ganz Deutschland! https://t.co/sL8TEovmj0</p>&mdash; Ulrich Siegmund (@UlrichSiegmund) <a href="https://x.com/UlrichSiegmund/status/2107440725290021003?ref_src=twsrc%5Etfw">October 6, 2026</a></blockquote>
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<p data-pm-slice="1 1 []">Trumps Forderung nach Selenskijs Abl&ouml;sung versetzt das Kiewer Machtmilieu und seine westlichen Unterst&uuml;tzer in Aufruhr und l&ouml;st &bdquo;absolute Emp&ouml;rung&ldquo; aus.&nbsp;</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Kriegskanzler Merz und seine politischen Verb&uuml;ndeten stehen vor einem Problem. Jahrelang galt der korrupte Selenskij f&uuml;r sie als unverzichtbarer Partner. Nun fordert ausgerechnet der US-Pr&auml;sident einen neuen Mann an der Spitze der Ukraine.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Die Kriegspropagandisten in Kiew scheinen sprachlos. W&auml;hrend die ukrainische Hauptstadt im Dunkeln sitzt und ohne Strom auskommen muss, herrscht auch politisch Schockstarre.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Gerade erneut Flugabwehr im Zentrum von Kyiv. Selenskyj-Berater sind währenddessen nur noch geschockt und sprachlos von den Nachrichten aus Washington, dass Trump nach dem Diesel-Deal mit Putin nun einen neuen Präsidenten für die Ukraine fordert. Ein enger Selenskyj-Berater sagte mir: „Uns war klar, dass wir während des Wahlkampfsum die Midterms wieder in den Fokus geraten. Aber DAMIT hätten wir nicht gerechnet.“ Viele Telefonate mit europäischen Partnern. Größte Sorge: Dass Trump tatsächlich Geheimdienstkooperation beendet. Tatsächlich fordert der US-Präsident ein Ende der ukrainischen Angriffe auf Öl- und Gasanlagen.</p>&mdash; Paul Ronzheimer (@ronzheimer) <a href="https://x.com/ronzheimer/status/2109016437906153474?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Doch Elon Musk stellt sich hinter Donald Trump und unterst&uuml;tzt dessen Forderung nach einem neuen Pr&auml;sidenten in der Ukraine.</p>
<blockquote>
<p>"Es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Pr&auml;sidenten bekommt", erkl&auml;rte der Milliard&auml;r auf X.</p>
</blockquote>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">@zerohedge I agree, time for Ukraine to get a new leader</p>&mdash; Elon Musk (@elonmusk) <a href="https://x.com/elonmusk/status/2109147413344584047?ref_src=twsrc%5Etfw">October 11, 2026</a></blockquote>
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<p>Damit steigt der Druck auf den korrupten Wladimir Selenskij, dessen regul&auml;re Amtszeit 2024 abgelaufen ist.</p>
<p>Werden jetzt auch noch die <em>Starlink</em>-Terminals abgeschaltet?</p>
<h3>Trump-Kritik geht nach hinten los:&nbsp;</h3>
<p data-pm-slice="1 1 []">CDU-Bildungsministerin Karin Prien attackiert Trump wegen seiner Forderung nach Neuwahlen in der Ukraine: <em>"F&uuml;r ein paar Liter Diesel. Was f&uuml;r ein moralischer Bankrott."</em></p>
<p>Die Reaktionen? Ein Shitstorm. Nutzer werfen ausgerechnet der deutschen Politik moralisches Versagen vor. Der Versuch, Trump an den Pranger zu stellen, ging nach hinten los.</p>
<blockquote>
<p><em>"Ihre 'Moral' hat unser Leben und unser Land ruiniert! Also seien Sie lieber still!"</em></p>
</blockquote>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">@PrienKarin Ihre &quot;Moral&quot;  hat unser Leben und unser Land ruiniert! Also sein Sie lieber still!</p>&mdash; Jörg the electriceye 🇩🇪 (@JOEelectriceye) <a href="https://x.com/JOEelectriceye/status/2108982914226528490?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p data-pm-slice="1 1 []">In den deutschen sozialen Medien sorgt Katja Riemanns Auftritt beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit f&uuml;r ungl&auml;ubiges Staunen.</p>
<blockquote>
<p data-pm-slice="1 1 []"><em>"Hat sie in zehn Sekunden den letzten Rest der W&uuml;rde eines Verfassungsorgans pulverisiert?"</em></p>
</blockquote>
<p data-pm-slice="1 1 []">Man bekommt den Mund vor lauter Fassungslosigkeit kaum noch zu. Der Auftritt wirkt auf manche Zuschauer derart befremdlich, dass bereits die Frage kursiert, ob die Schauspielerin &uuml;berhaupt noch Herrin ihrer Sinne war.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Katja Riemann ist stockbesoffen, oder? https://t.co/FVWnzKLVNL</p>&mdash; 🅲🅾🆇🆇 (@queru_lant) <a href="https://x.com/queru_lant/status/2106884790523929065?ref_src=twsrc%5Etfw">October 4, 2026</a></blockquote>
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<p data-pm-slice="1 1 []">Linke Schauspieler und Komiker verlieren zunehmend den Kontakt zu einem Teil ihres Publikums. <em>ZDF</em>-Komiker Kurt Kr&ouml;mer k&uuml;ndigt an, keine Tickets an AfD-W&auml;hler verkaufen zu wollen, bezeichnet sie als "Schweinegesichter" und erkl&auml;rt, ihr Geld stinke genauso wie sie selbst.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Wer politische Gegner derart beschimpft und zugleich glaubt, auf deren Geld verzichten zu k&ouml;nnen, verwechselt die eigene B&uuml;hne mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Kurt Krömer bezeichnet AfD-Wähler als Schweine und er will deren stinkendes Geld nicht. Das ist an Dummheit nicht mehr zu überbieten. https://t.co/yjhfkcVjvY</p>&mdash; EGON🕊️🚂🍓 (@rotrunner_ber) <a href="https://x.com/rotrunner_ber/status/2108883891285111145?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p data-pm-slice="1 1 []">Statt mit Humor und Argumenten zu &uuml;berzeugen, werden Zuschauer nach ihrer politischen Haltung aussortiert. Der Kultursektor, der sonst gern Toleranz und Vielfalt predigt, liefert damit selbst Anschauungsmaterial f&uuml;r seine wachsende Entfremdung von Teilen der Bev&ouml;lkerung.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Hayali erhält Preis für Neutralität…. https://t.co/DtPxVdVgZD</p>&mdash; Marie (@kripp_m) <a href="https://x.com/kripp_m/status/2106999167113671106?ref_src=twsrc%5Etfw">October 5, 2026</a></blockquote>
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<p data-pm-slice="1 1 []">Schon die Vorstellung einer Minderheitsregierung l&ouml;st im Berliner Politikbetrieb Panik aus. Dabei w&auml;re das kein Staatsnotstand, sondern Demokratie ohne Koalitionskr&uuml;cke.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">fantastisch , dass daniel viral geht. nach jahren sass er wieder in einer grossen talkshow und hat truth bombs gezündet.

wer mehr von ihm hören will, findet auch einen großartigen wöchentlichen podcast namens Make Economy Great Again 😇😉

👑: @thinkBTO  https://t.co/skZKGWNewi</p>&mdash; Ulf Poschardt (@ulfposh) <a href="https://x.com/ulfposh/status/2108646964426613055?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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<p data-pm-slice="1 1 []">Warum sollte die AfD einer politisch sterbenden CDU die Macht sichern, nur damit Merz weiter linke Politik umsetzen kann?</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Wer glaubt ihm dieses Märchen? https://t.co/NXGNl7g2m3</p>&mdash; Unschubladisierbar🇩🇪 (@Fred_Flipper) <a href="https://x.com/Fred_Flipper/status/2108933433435075018?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p data-pm-slice="1 1 []">Die Union will die Stimmen der AfD, aber keine konservativen Konsequenzen. Genau dieser Widerspruch k&ouml;nnte ihr das Genick brechen.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Migranten in Sachsen-Anhalt haben jetzt Angst meint Dröge (Grüne) ………. https://t.co/C7xGxa1paO</p>&mdash; Marie (@kripp_m) <a href="https://x.com/kripp_m/status/2108868927388545280?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Schluss mit Regenbogenflaggen im Klassenzimmer. Die AfD in Sachsen-Anhalt will die politische Symbolpolitik an Schulen beenden und stattdessen Deutschlandflagge und Nationalhymne in den Mittelpunkt r&uuml;cken.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Richtig so, diese Flaggen haben dort absolut nicht zu suchen ❗️❗️❗️

Siehst du das genau so wie ich❓❓ https://t.co/WengN4b9BD</p>&mdash; ℂ𝕦𝕓𝕒 🇩🇪 (@cuba_offiziell) <a href="https://x.com/cuba_offiziell/status/2108865331494318166?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>W&auml;hrend andere Parteien jede Regenbogenfahne zum Symbol gesellschaftlichen Fortschritts erkl&auml;ren, stellt die AfD die Frage, warum staatliche Schulen &uuml;berhaupt zum Schauplatz politischer Botschaften werden sollen.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Auch einem Björn Höcke darf mal der Kragen platzen 😉 https://t.co/PBOz5g7J7E</p>&mdash; Björn Höcke (@BjoernHoecke) <a href="https://x.com/BjoernHoecke/status/2108212201274171443?ref_src=twsrc%5Etfw">October 8, 2026</a></blockquote>
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<p>Ein Vorhaben, das den etablierten Parteien und dem linken Kulturbetrieb reichlich Anlass zur Emp&ouml;rung liefern d&uuml;rfte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/oesterreich/294325-anti-tagi-trump-macht-diesel/">Anti-Tagi: Trump macht Diesel-Deal mit Putin&nbsp;&ndash; Systemmedien sch&auml;umen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Angriff auf Riad – Zwölf Tote und über 300 Verletzte</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/der-nahe-osten/294391-angriff-auf-riad-zwoelf-tote/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/der-nahe-osten/294391-angriff-auf-riad-zwoelf-tote/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6acb580d48fbef25fc36a2de.JPG" /> Beim Raketenangriff auf den Flughafen von Riad kamen zwölf Menschen ums Leben, weitere 309 wurden verletzt. Sämtliche Flüge in die saudische Hauptstadt wurden abgesagt oder umgeleitet, der Flughafenbetrieb eingestellt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz gegen den&nbsp;K&ouml;nig-Khalid-Flughafen in der saudischen Hauptstadt Riad am 10. Oktober hat zw&ouml;lf Menschenleben gefordert, weitere 309 wurden verletzt. Dies geht aus einer <a href="https://x.com/ksagaca/status/2109039231968383000" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitteilung</a> der saudischen Zivilluftfahrtbeh&ouml;rde (GACA) hervor, die auf X ver&ouml;ffentlicht wurde. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe in mehreren Krankenh&auml;usern, einige befinden sich in einem kritischen Zustand, so die Meldung von GACA weiter.&nbsp;</p>
<p>Der Angriff verursachte zudem erhebliche materielle Sch&auml;den, deren Ausma&szlig; erst ermittelt wird.&nbsp;Das<em>&nbsp;Wall Street Journal (WSJ)</em>&nbsp;<a href="https://www.wsj.com/world/middle-east/iran-backed-houthis-hit-saudi-capitals-airport-in-damaging-new-attack-d4c12236?mod=hp_lead_pos2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meldet</a> unter Verweis auf saudische Beamte, dass Raketen in den dritten und vierten Terminal eingeschlagen seien, wonach Teile des Dachs auf die sich im Inneren befindenden Menschen einst&uuml;rzten.</p>

<p>Die Verwundeten mussten&nbsp;mit Krankenwagen und Hubschraubern evakuiert werden. Laut der&nbsp;<em>Financial Times</em> aktivierten Riads Krankenh&auml;user das Katastrophenprotokoll.</p>
<p>Wie aus Angaben des Dienstes Flightradar24 hervorgeht, wurden s&auml;mtliche Fl&uuml;ge nach Riad abgesagt oder umgeleitet. Botschaften der USA, Kanadas, Deutschlands und Irlands raten ihren B&uuml;rgern, den Flughafen zu meiden.</p>
<p>Laut den Quellen des&nbsp;<em>WSJ</em> sei die saudische Staatsf&uuml;hrung &uuml;ber einen Mangel an Abfangraketen sowie &uuml;ber m&ouml;gliche wirtschaftliche Folgen des Konflikts mit den Huthi besorgt. Ende Oktober soll in Riad die Future Investment Initiative stattfinden, zu der&nbsp;"Tausende Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Investoren" erwartet werden. Vor dem Angriff am 10. Oktober versicherten die Organisatoren des Forums, dass umfassende Sicherheitsma&szlig;nahmen ergriffen w&uuml;rden.</p>
<p>Angesichts der eskalierenden K&auml;mpfe zwischen den Huthi und der jemenitischen Regierung war der Flughafen von Riad bereits in den vergangenen Tagen Ziel von Angriffen. Am 8. Oktober wurde ein Flugzeug der Saudia Airlines schwer besch&auml;digt. Die Huthi bekannten sich zu diesem Angriff, w&auml;hrend die von Saudi-Arabien geleitete Koalition meldete, zwei ballistische Raketen abgefangen zu haben.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash; <a href="https://de-rt.com/der-nahe-osten/294356-flughafen-von-riad-erneut-angegriffen/">Flughafen von Riad erneut angegriffen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Nach Schröder-Besuch in Moskau: Forderungen nach Parteiausschluss werden laut</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/russland/294388-nach-schroeder-besuch-in-moskau-forderungen-nach-partei-ausschluss-werden-laut/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6acb430f48fbef443f182b6f.jpg" /> Die Moskau-Reise von Altkanzler Gerhard Schröder und sein Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin geraten ins Kreuzfeuer der bundesdeutschen Kritik. Forderungen nach einem Parteiausschluss kommen nicht nur aus der CDU und von den Grünen, sondern auch aus Schröders eigener Partei, der SPD.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ex-Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der muss wohl geahnt haben, dass angesichts der derzeitigen geopolitischen Lage und der russlandfeindlichen Stimmung in der BRD-Politik und den Mainstream-Medien sein Moskau-Besuch unter verbalen Beschuss geraten w&uuml;rde. Dennoch unternahm er den Besuch gemeinsam mit seiner Ehefrau So-yeon Schr&ouml;der-Kim.</p>
<p>Schr&ouml;der erschien am 7. Oktober nicht nur in einer Moskauer Filiale der Supermarktkette "Globus", in deren Aufsichtsrat er seit Kurzem sitzt. Der Altkanzler nutzte seinen Moskau-Aufenthalt auch f&uuml;r ein Treffen mit seinem Politiker-Kollegen und pers&ouml;nlichen Freund Wladimir Putin, der an diesem Tag seinen 74. Geburtstag feierte. Ein Foto zeigt die beiden Freunde l&auml;chelnd und mit Handschlag vor einem Kamin.</p>

<p>Der Geburtstagsbesuch bei dem russischen Pr&auml;sidenten, einem in Deutschland mittlerweile Verfemten, war f&uuml;r das bundesdeutsche politmediale Establishment zu viel. Erneut wurden Forderungen nach Konsequenzen laut, insbesondere nach einem Parteiausschlussverfahren. Ein angestrebter Parteiausschluss wegen Schr&ouml;ders Freundschaft mit Putin und seiner fr&uuml;heren T&auml;tigkeit bei der Nord Stream AG war im M&auml;rz 2023 gescheitert.</p>
<p>Nun wollen es einige SPD-Politiker erneut versuchen. Wie die <em>Deutsche Presse-Agentur</em> berichtet, fasste der bayerische SPD-Bezirk Oberpfalz auf einem Bezirksparteitag den einstimmigen Beschluss zu einem entsprechenden Antrag auf Parteiausschluss.</p>
<p>SPD-Bezirksvorsitzende Carolin Wagner erkl&auml;rte, Anlass f&uuml;r den Beschluss sei das j&uuml;ngste Treffen Schr&ouml;ders mit dem "Kriegstreiber Putin". Schr&ouml;ders Auftritt mit dem russischen Pr&auml;sidenten, "diese zur Schau gestellte Innigkeit", stehe "in einem schwerwiegenden Widerspruch zu den Grundwerten der Sozialdemokratie" und sei parteisch&auml;digend, weil er die Glaubw&uuml;rdigkeit der SPD besch&auml;dige, meinen Wagner und der Bezirk Oberpfalz. Auch Schr&ouml;ders Aufsichtsratsposten bei der russischen Handelskette Hyperglobus wurde in dem Beschluss thematisiert.</p>
<p>Der Antrag hat auch die Unterst&uuml;tzung des bayerischen Co-Landeschefs Sebastian Roloff. Laut Bayerischem Rundfunk &auml;u&szlig;erte sich Roloff zwar skeptisch &uuml;ber den Ausgang eines erneuten Parteiausschlussverfahrens. Wenn es aber eine Chance dazu gebe, sollte es versucht werden.</p>
<p>In dieselbe Kerbe schlug der Co-Vorsitzende der SPD Baden-W&uuml;rttemberg, Robin Mesarosch. Schr&ouml;der sei "eine einzige Schande f&uuml;r das ganze Land". Schr&ouml;der, "ein Altkanzler, der auf Geburtstagspartys von Kriegsverbrechern geht", mache sich nicht nur f&uuml;r die SPD unm&ouml;glich.</p>
<p>&Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich der fr&uuml;here Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gegen&uuml;ber dem T<em>agesspiegel</em>. "Mit einem Diktator zu feiern, dessen m&ouml;rderischer Imperialismus t&auml;glich entsetzliches Leid" verursache, sei "durch nichts zu rechtfertigen". Die herzliche Umarmung von Schr&ouml;der und Putin in Moskau emp&ouml;re ihn zutiefst und w&uuml;hle ihn auf, erkl&auml;rte der SPD-Politiker.</p>
<p>Auch von B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen kommen Forderungen nach einem Parteiausschluss, etwa von der Gr&uuml;nen-Co-Chefin Franziska Brantner. Schr&ouml;ders Auftreten in Moskau sei "politisch unertr&auml;glich" und "ein fatales Signal".</p>

<p>Der Chef der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), des Sozialfl&uuml;gels der CDU, sprach von einem "Fall von moralischer Insolvenz" bei Schr&ouml;der. Die SPD sollte "die Causa Schr&ouml;der final f&uuml;r sich kl&auml;ren und ihn endlich vor die T&uuml;r setzen", forderte Dennis Radtke. Schr&ouml;der sei als ehemaliger Bundeskanzler "eine Schande f&uuml;r unser Land".</p>
<p>Weniger einig als die etablierten Politiker ist sich die deutsche Bev&ouml;lkerung bei der Bewertung der Schr&ouml;der-Reise nach Moskau. Die <em>Deutsche Presse-Agentur</em> hatte eine entsprechende Umfrage bei dem Meinungsforschungsinstitut YouGov in Auftrag gegeben.</p>
<p>Demnach finden es zwar 56 Prozent der 1.219 Befragten unangemessen, dass Schr&ouml;der Putins Einladung angenommen hat. Rund ein Viertel h&auml;lt es jedoch durchaus f&uuml;r angebracht, der Einladung Folge zu leisten, der Rest hat dazu keine Meinung oder machte keine Angaben. Bei den Ostdeutschen fanden 42 Prozent den Geburtstagsbesuch beim russischen Pr&auml;sidenten unangebracht, 34 Prozent dagegen billigten ihn.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/170164-parteiausschluss-endgueltig-gescheitert-ex-kanzler-bleibt-spd-mitglied/">Parteiausschluss endg&uuml;ltig gescheitert: Ex-Kanzler Schr&ouml;der bleibt SPD-Mitglied</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>KI wird in Russland ein Pflichtfach</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/russland/294347-ki-wird-in-russland-pflichtfach/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca4c95b480cc3b251fb95f.jpg" /> Russland führt KI als Pflichtfach ein – allerdings erst ab dem nächsten Schuljahr. Der systematische KI-Unterricht soll bereits in Grundschulen eingeführt werden. An einigen Schulen beginnt der Unterricht bereits im Januar.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem n&auml;chsten Schuljahr werden die russischen Sch&uuml;ler den Umgang mit K&uuml;nstlicher Intelligenz (KI) in einem Pflichtfach lernen. Dies teilte der Bildungsminister Sergei Krawtzow auf einer Fachtagung mit. "Wir haben beschlossen, ab September n&auml;chsten Jahres einen neuen Kurs mit dem Titel 'K&uuml;nstliche Intelligenz und Informationssicherheit' als Pilotprojekt zu starten. Im kommenden Schuljahr wird die Teilnahme an diesem Kurs f&uuml;r alle Schulen der Klassen 5 bis 11 verpflichtend sein", erkl&auml;rte Krawtzow auf der Plenarsitzung "K&uuml;nstliche Intelligenz f&uuml;r Durchbr&uuml;che in&nbsp;Bildung&nbsp;und Wissenschaft" im Rahmen des Innopolis Digital Days Forums.</p>
<p>Der Minister f&uuml;gte hinzu, dass die Einf&uuml;hrung von k&uuml;nstlicher Intelligenztechnologie bei Kindern bereits auf der Grundschulebene im Rahmen des Faches "Die Welt&nbsp;um uns herum" beginne, wodurch die Kinder mit den sie umgebenden Technologien vertraut gemacht w&uuml;rden.</p>

<p>Der Minister merkte an, dass Themen im Zusammenhang mit k&uuml;nstlicher Intelligenz auch in andere F&auml;cher integriert w&uuml;rden: Informatik, Arbeitswissenschaften, Sozialwissenschaften und Biologie. Das russische Bildungsministerium arbeitet mit der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Internet-Dienst Yandex zusammen, um neue Informatik-Lehrb&uuml;cher zu entwickeln, die Spitzentechnologien pr&auml;sentieren.</p>
<p>An russischen Hochschulen und Universit&auml;ten wird zudem ein separates Ausbildungsprogramm f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz eingef&uuml;hrt. "Wir haben Standards f&uuml;r den Einsatz k&uuml;nstlicher Intelligenz und eine eigene Spezialisierung an den Hochschulen f&uuml;r die Ausbildung in diesem Bereich festgelegt", sagte Krawtzow.&nbsp;</p>
<p>Wie das russische Bildungsministerium mitteilte, wird in einigen Pilotschulen das Fach als au&szlig;erschulischer Kurs bereits ab Januar 2027 eingef&uuml;hrt. Das Ministerium weist darauf hin, dass der Kurs darauf abzielt, bei den Sch&uuml;lern ein ganzheitliches und realistisches Verst&auml;ndnis der Funktionsweise von KI sowie ihrer Rolle in Wissenschaft, &Ouml;kologie, Medizin, Bildung und Industrie zu vermitteln.</p>
<p><strong>Putin begr&uuml;&szlig;t KI-Unterricht, warnt aber vor zu viel Einfluss&nbsp;</strong></p>
<p>Zuvor hatte Wladimir Putin die Idee zur Schaffung eines separaten KI‑Netzwerks im Bildungsbereich unterst&uuml;tzt, die von einem Informatiklehrer aus der Region Twer, vorgeschlagen worden war. Nach Ansicht des Lehrers k&ouml;nnte ein solches KI-Netzwerk P&auml;dagogen dabei helfen, Pr&auml;sentationen, Medieninhalte und digitale Anwendungen f&uuml;r den Unterricht zu erstellen. Er merkte an, dass dies die Arbeit der Lehrkr&auml;fte erheblich erleichtern und Zeit f&uuml;r den direkten Austausch mit den Kindern freisetzen w&uuml;rde.</p>

<p>Auf dem letzten Waldai-Forum warnte Putin vor einem m&ouml;glichen "digitalen Totalitarismus" im Zuge der Entwicklung der KI. Ihm zufolge beobachten Experten mit Besorgnis, dass die Verbreitung dieser Technologie zu einer Entpers&ouml;nlichung aller und zu einer Vereinheitlichung f&uuml;hren k&ouml;nnte.</p>
<p><strong>Deutsche Schulen: In einigen Regionen bereits im Unterricht</strong></p>
<p>K&uuml;nstliche Intelligenz h&auml;lt zunehmend Einzug auch in deutschen Schulen &ndash; als Werkzeug f&uuml;r personalisiertes Lernen, als Entlastung f&uuml;r Lehrkr&auml;fte, aber auch als Herausforderung f&uuml;r den Datenschutz und bestehende Pr&uuml;fungsformate<!--TgQPHd|||[[[null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,[247864,null,0]]]]-->.</p>
<p>Umfragen zeigen, dass etwa 71 bis 75 Prozent der Jugendlichen KI-Tools (wie ChatGPT) bereits f&uuml;r schulische Zwecke oder Hausaufgaben nutzen. Viele nutzen sie aus Eigeninitiative als Nachhilfeersatz, w&auml;hrend Lehrkr&auml;fte teilweise einen Kontrollverlust bef&uuml;rchten.<!--TgQPHd|||[]-->&nbsp;</p>
<p>In einzelnen Schulen steht KI bereits fest im Lehrplan, als Wahlpflichtfach oder als Modul im Informatikunterricht. In bestimmten Jahrg&auml;ngen und Regionen wird das Fach "KI und Digitale Welt" schrittweise eingef&uuml;hrt, teils einst&uuml;ndig oder als weiterf&uuml;hrendes Fach.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/international/278425-manifest-technofaschismus-palantir-veroeffentlicht-22-thesen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Manifest des Technofaschismus? Palantir ver&ouml;ffentlicht 22 Thesen f&uuml;r US-Dominanz in der KI-&Auml;ra</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Sechs Jahre für unbewiesene 43 Euro: Gericht in Riga zerstört das Leben einer Schneiderin</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294296-sechs-jahre-fuer-unbewiesene-43/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac93def48fbef7a7551c3ef.jpg" /> Es ist in jedem Fall eine drakonische Strafe, zu der ein Gericht in Riga die Russin Polina Kamljowa verurteilt hat: Sechs Jahre Gefängnis für eine angebliche Spende an die russische Armee in Höhe von 43 Euro. Laut Marina Achmedowa sind aber weder die Überweisung noch der Zweck derselben jemals bewiesen worden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Marina Achmedowa</em></p>
<p><em>Hinweis der Redaktion: &Uuml;ber diesen Fall haben wir am 8. Oktober <a href="https://de-rt.com/europa/294087-lettland-frau-wegen-ueberweisung-von/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>. Dabei haben wir leider ungepr&uuml;ft die Darstellung einer lettischen Nachrichtenplattform &uuml;bernommen, die ohne Relativierung behauptete, dass die zu sechs Jahren verurteilte Russin mit lettischer Staatsangeh&ouml;rigkeit (die wir zudem f&auml;lschlich eine Lettin nannten) tats&auml;chlich umgerechnet 43 Euro f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke nach Russland hat &uuml;berweisen lassen. Marina Achmedowa, die den Prozess von Anfang an verfolgt hat und sich f&uuml;r die Verurteilte bei Menschenrechtsorganisationen einsetzt, widerspricht dem entschieden. Wir bitten f&uuml;r den Fehler um Entschuldigung.</em>&nbsp;</p>
<p>Ein Gericht in Riga hat die Schneiderin Polina Kamljowa aus Rezekne zu sechs Jahren Haft verurteilt. Polina ist nicht nur Schneiderin, sie k&uuml;mmerte sich auch um die Massengr&auml;ber sowjetischer Soldaten.</p>

<p>Ende des Jahres reiste sie zu Verwandten nach Russland, und fast unmittelbar nach ihrer R&uuml;ckkehr erschien der lettische Sicherheitsdienst (SGB) bei ihr. Polina wurde in das ber&uuml;chtigte Frauengef&auml;ngnis von Riga gesteckt, das f&uuml;r seine K&auml;ltemisshandlungen bekannt ist. Damit die Frau nicht die geringste M&ouml;glichkeit hatte, sich zu w&auml;rmen, wurde die Witwe ihres Bruders, die einen Pullover und einen Schal mitgebracht hatte, nicht zu ihr gelassen. Zu dieser Zeit lagen die Frauen mit Fieber in ihren Zellen, w&auml;hrend im Waschraum Temperaturen von minus acht Grad Celsius herrschten.</p>
<p>Kaum war Polina festgenommen worden, richteten wir vom (russischen) Menschenrechtsrat eine Eingabe an den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen f&uuml;r Menschenrechte.</p>
<p>Polina ist in Lettland geboren. Sie ist Russin, doch ihre Vorfahren lebten dort bereits seit dem 17. Jahrhundert. Im Jahr 2024 bat sie in einem schriftlichen Austausch in sozialen Netzwerken einen Bekannten aus Wei&szlig;russland, umgerechnet 43 Euro an eine Person in Russland zu &uuml;berweisen, die sie um Hilfe gebeten hatte. Bald verga&szlig; Polina diese Bitte, denn ihr &auml;lterer Bruder, in dessen Wohnung sie lebte, war gestorben, und sie wurde bei der Arbeit entlassen &ndash; sie war ganz mit ihren eigenen Problemen besch&auml;ftigt.</p>
<p>Als sie jedoch aus Russland zur&uuml;ckkehrte, wurde ihr Handy an der Grenze gr&uuml;ndlich durchsucht. Man entdeckte den Chat &uuml;ber die &Uuml;berweisung &ndash; und schon war es um sie geschehen: Die Schneiderin wurde beschuldigt, die russische Armee finanziert zu haben. Die lettischen Medien schrien: "Lasst sie bis ans Ende ihres Lebens im Gef&auml;ngnis schmoren!" Der Staatsanwalt forderte acht Jahre Haft f&uuml;r sie.</p>
<p>Am Prozess nahm Polina per Videokonferenz teil. Sie erz&auml;hlte, dass sie 16 Jahre lang bei der Eisenbahn gearbeitet habe, dann entlassen worden sei und lange Zeit ohne Arbeit herumirrte, aber Lettland nicht verlassen habe &ndash; gerade weil ihre Vorfahren auf diesem Boden gelebt h&auml;tten. Man erlaubte ihr nicht, ihren Reisepass mit ins Gef&auml;ngnis zu nehmen, sie konnte ihre Erbanspr&uuml;che nicht geltend machen und verlor ihr Elternhaus. Sie litt unter Kopfschmerzen und Herzproblemen.</p>
<p>Dem Vorwurf der Anklage stimmt sie nicht zu. "Die Anklage behauptet, dass es in den Nachrichten auf dem Handy um die Bitte ging, der russischen Armee zu helfen", sagte sie aus. "Aber in der Korrespondenz stand das nicht. Ich habe mit einer Privatperson korrespondiert. Ich habe selbst nichts &uuml;berwiesen: Ich hatte kein Geld."</p>

<p>Sie sagte au&szlig;erdem, ihr einziges Verschulden bestehe darin, dass sie sich auf den Chat eingelassen habe, den sie h&auml;tte ignorieren sollen. Und nach Russland sei sie zu ihrer Familie gereist &ndash; nur, um Verwandte zu besuchen, nicht "aus anderen Beweggr&uuml;nden".</p>
<p>Der Staatsanwalt hielt dagegen, dass der Mann, der um Geld gebeten hatte, auf seinem Profilbild eine Milit&auml;runiform trug.</p>
<p>Das hei&szlig;t also, dass Lettland eine Frau daf&uuml;r verurteilt hat, dass sie mit einem Mann in Kontakt getreten ist, der auf seinem Profilbild eine Milit&auml;runiform trug, was "nat&uuml;rlich" nur bedeuten kann, dass er ein Soldat der russischen Armee ist. Die lettischen Ermittler haben keine Beweise daf&uuml;r, dass Kamljowa den Bekannten um Geld speziell f&uuml;r die Aktivit&auml;ten der russischen Armee gebeten hat. Der Mann mit dem Profilbild in Milit&auml;runiform k&ouml;nnte einfach nur ein Online-Gigolo gewesen sein. Die lettischen Ermittler k&ouml;nnen auch die Tatsache der &Uuml;berweisung nicht nachweisen. Und das Gericht in Riga verh&auml;ngt gegen sie trotz alledem eine so harte Strafe, wie sie sonst f&uuml;r schwere K&ouml;rperverletzung und manchmal sogar f&uuml;r Mord verh&auml;ngt wird.</p>
<p>Dabei schreien Europa und unsere Exilanten lautstark, dass in Russland ein "blutiges Regime" herrsche: Menschen w&uuml;rden wegen Brandstiftung an Eisenbahn-Relaisk&auml;sten vor Gericht gestellt. Aber aus irgendeinem Grund &uuml;bersehen sie den Fall von Polina Kamljowa v&ouml;llig. Genauso wie die F&auml;lle von etwa 300 weiteren politischen Gefangenen in Lettland.</p>
<p>Es ist offensichtlich, dass das Urteil gegen Polina eine Terror-Taktik ist, damit die Russen in dem Land Angst haben, sich auch nur daran zu erinnern, dass sie Russen sind, und in Richtung Russland zu blicken. Und diese Taktik hat funktioniert. Die Russen im Baltikum verhalten sich derzeit stiller als Wasser und unscheinbarer als Gras.</p>
<p>Zum Abschluss ihrer Rede bat Polina das Gericht, ihr Leben nicht zu zerst&ouml;ren. Ihr die Freiheit zur&uuml;ckzugeben. Ein gerechtes Urteil zu f&auml;llen. Das Gericht hat ihr nicht Geh&ouml;r geschenkt.</p>
<p>Und der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen hat uns immer noch nicht geantwortet.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://t.me/special_authors/9692" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a></em>.<em> Der Artikel wurde f&uuml;r den Telegramkanal "Exklusiv f&uuml;r RT" verfasst.</em></p>
<p><em><strong>Marina Achmedowa</strong>&nbsp;ist Chefredakteurin des Nachrichtenportals Regnum, Schriftstellerin, Journalistin und Mitglied des russischen Menschenrechtsrats</em>.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/europa/268661-zehn-minuten-auf-konferenz-zehn-jahre-haft/">Zehn Minuten auf einer Konferenz: 72-j&auml;hriger Professor in Lettland zu zehn Jahren Haft verurteilt</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Schweres Busunglück in Tansania fordert Dutzende Opfer</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/afrika/294386-schweres-busunglueck-in-tansania-fordert-dutzende-opfer/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6acb30d648fbef25bf5c87ae.jpg" /> Bei einem Zusammenstoß eines Lkws mit einem Reisebus kamen in Tansania mindestens 28 Businsassen ums Leben. Der Unfall löste ein Großfeuer aus, das beide Fahrzeuge völlig zerstörte. Die Identifizierung der Todesopfer gestaltet sich aufgrund der Verbrennungen schwierig.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag hat sich in Tansania ein tragisches Ungl&uuml;ck ereignet, als ein Passagierbus mit einem Holztransporter kollidierte. Durch den Zusammensto&szlig; brach ein Brand aus, der mindestens 28 Menschen das Leben kostete und Dutzende verletzte.</p>
<p>Der Unfall ereignete sich im Verwaltungsbezirk Mkambarani, der in der &ouml;stlichen Region Morogoro liegt. Durch die Gegend f&uuml;hrt ein wichtiger Verkehrskorridor. Der Reisebus war von der Gro&szlig;stadt Daressalam in den s&uuml;dwestlichen Distrikt Mbeya unterwegs.</p>

<p>Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und Gegenstand amtlicher Untersuchungen. Die Nachrichtenagentur <em>Associated Press</em> (AP) zitiert Joseph Mwasabeja, den Kommandanten von Feuerwehr und Rettungskr&auml;ften in der Region. Mwasabeja zufolge hat der Lkw-Fahrer andere Fahrzeuge zu &uuml;berholen versucht, als es zum Zusammensto&szlig; mit dem Reisebus kam.</p>
<p>Die Online-Ausgabe der tansanischen Tageszeitung <em>The Citizen</em> greift in ihrer Berichterstattung auf einen &Uuml;berlebenden des Ungl&uuml;cks zur&uuml;ck. Dieser gibt eher dem Busfahrer die Schuld an dem Verkehrsunfall. Dem Zeugen zufolge sei der Fahrer des Busses viel zu schnell gefahren und habe andere Fahrzeuge auf unvorsichtige Weise &uuml;berholt.</p>
<p>Der Zeuge Mohamed Nambwele berichtet: "Pl&ouml;tzlich h&ouml;rte ich einen lauten Knall und der Bus stand bereits in Flammen. Ich schlug eine Scheibe ein und konnte mich retten. Ich bin dankbar, &uuml;berlebt zu haben, und werde weiter behandelt."</p>
<p>Erst im Juni vergangenen Jahres war es zu einem schweren Verkehrsunfall in Nord-Tansania gekommen, der mindestens 37 Menschenleben kostete. Auch damals waren beide Fahrzeuge in Brand geraten.</p>
<p>Die mangelnde Verkehrssicherheit ist ein gro&szlig;es Problem auf dem afrikanischen Kontinent. Wie das Nachrichtenmagazin <em>India Today</em> berichtet, weist Afrika die h&ouml;chste Verkehrstotenrate der Welt auf.</p>
<p>Das Medium greift auf Daten der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen f&uuml;r Afrika zur&uuml;ck, denen zufolge die Quote an Verkehrstoten 26 pro 100.000 Einwohner umfasst. Der globale Durchschnitt betr&auml;gt 18 auf 100.000 Einwohner. Die Diskrepanz versch&auml;rft sich noch, wenn man ber&uuml;cksichtigt, dass Afrika nur&nbsp;drei Prozent der globalen Fahrzeugflotte ausmacht.</p>
<p>Die Toten und die Verletzten des j&uuml;ngsten Ungl&uuml;cks wurden in das Regionalkrankenhaus von Morogoro gebracht. Die Identifikation der Toten verlief aufgrund der Verbrennungen, insbesondere im Gesicht, schwierig.</p>

<p>Tansanias Staatsoberhaupt Samia Suluhu Hassan kondolierte den Angeh&ouml;rigen der verstorbenen Unfallopfer und w&uuml;nschte den &Uuml;berlebenden eine rasche Genesung. Die Pr&auml;sidentin rief zugleich zur Beachtung der Verkehrsregeln auf.</p>
<p>Ebenfalls am Freitag hatte sich auf der gleichen Autobahn ein weiterer Verkehrsunfall ereignet, bei dem unter anderem drei Polizisten ums Leben gekommen waren. Insgesamt kosteten die t&ouml;dlichen Unf&auml;lle am Freitag 32 Menschen das Leben.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/288394-statistisches-bundesamt-anzahl-bei-verkehrsunfaellen/">Statistisches Bundesamt: Anzahl bei Verkehrsunf&auml;llen get&ouml;teter Kinder gestiegen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bonhams-Auktion: Werke der sowjetischen Underground-Szene zu Rekordpreisen ersteigert</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/russland/294052-bonhams-auktion-werke-sowjetischen-underground/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/russland/294052-bonhams-auktion-werke-sowjetischen-underground/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac674a148fbef5ecd752da6.jpg" /> Die Kunstwelt erlebt eine weitere Sensation. Trotz aller Hindernisse erfreut sich russische und sowjetische Kunst weiterhin großer Beliebtheit bei Sammlern. Dies belegen die Ergebnisse der jüngsten Auktionen des renommierten Auktionshauses Bonhams.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die soeben bei Bonhams erfolgreich durchgef&uuml;hrte Versteigerung mit Werken f&uuml;hrender Vertreter des sowjetischen Nonkonformismus hat einen besonderen Rekord aufgestellt. Bei der Online-Auktion wurden 65 Werke aus der Sammlung von Eric Peschler angeboten, die fast vollst&auml;ndig verkauft wurden. Der Gesamtbetrag belief sich auf &uuml;ber 1 Million Euro. Die Fachzeitung <em>The Art Newspaper</em> schreibt:</p>
<p><em>"An der Spitze standen Werke von Grischa Bruskin. Das Gem&auml;lde 'Loggien' (1986) wurde f&uuml;r 254.400 Euro verkauft, mehr als dreimal so viel wie die Obergrenze der Sch&auml;tzung. Das darauf folgende Werk 'Loggien. Skizze zum Fundamentalen Lexikon' (1986) wurde f&uuml;r 152.800 Euro verkauft, bei einer Sch&auml;tzung von 30.000 bis 40.000 Euro. 'Alphabet' erzielte 76.600 Euro.</em></p>
<p><em>Auch um die Werke von Dmitri Krasnopewzew entbrannte ein heftiger Bieterwettstreit. Das Gem&auml;lde 'Stillleben mit Baum und T&ouml;pfen' wurde f&uuml;r 63.900 Euro verkauft, 'Stillleben mit zerbrochener Vase' f&uuml;r 53.740 Euro. Die fr&uuml;he und seltene Komposition 'Stillleben mit Glasflaschen und Gl&auml;sern' (1957) ging f&uuml;r 43.500 Euro weg und &uuml;bertraf damit die Obergrenze der Sch&auml;tzung um mehr als das Doppelte.</em></p>
<p><em>Zu den weiteren bedeutenden Losen geh&ouml;rte das Werk von Eduard Steinberg 'Komposition (zwei Bilder)', das f&uuml;r 40.900 Euro verkauft wurde und damit den Sch&auml;tzpreis um mehr als das Vierfache &uuml;bertraf."</em></p>

<p>Der Schweizer Eric Peschler, dessen Sammlung bei Bonhams versteigert wurde, war Journalist, Fernsehmoderator und einer der wenigen Ausl&auml;nder, denen es gelang, in der Sowjetunion zu leben &ndash; und dabei eine hervorragende Sammlung sowjetischer Nonkonformisten zusammenzustellen. Nachdem er von 1957 bis 1961 in der Sowjetunion gelebt hatte, ver&ouml;ffentlichte Peschler im Jahr 1966 das Buch "Privat in Moskau: Begegnungen mit der Kunst und den K&uuml;nstlern". Das Magazin <em>Forbes</em>, das die Ergebnisse der Auktion mit Peschlers Frau Małgorzata besprach, mit der er gemeinsam seine Sammlung aufgebaut hatte, beschreibt ihn als eine Art Br&uuml;ckenbauer ‒ vor allem im kulturellen Bereich. Das Magazin schreibt:</p>
<blockquote>
<p><em>"Erics B&uuml;cher sind das Ergebnis der Kunstbegegnungen, des engen Austauschs und seiner fundierten Kunstkenntnisse. Eric Peschler hatte es sich zur Aufgabe gemacht, &uuml;ber die K&uuml;nstler im Westen zu berichten. Seine Ver&ouml;ffentlichungen wurden zu wichtigen Wissensquellen f&uuml;r Sammler, Kuratoren und Forscher [...] Małgorzata Peschler betont: Ihre Sammlung ist ein Abbild ihrer Zeit, ein Portr&auml;t der sowjetischen inoffiziellen Kunst. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR erlangten die K&uuml;nstler internationale Anerkennung, stellten ihre Werke in westlichen Galerien aus und verkauften sie dort, w&auml;hrend die Peschlers ihre Sammlung nicht mehr weiter ausbauten."</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;‒ </strong><a href="https://de-rtnews.com/europa/272552-zum-85-jahrestag-ueberfalls-auf-sowjetunion-versoehnungsfahrt-nach-wei%C3%9Frussland/">Zum 85. Jahrestag des &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion: Vers&ouml;hnungsfahrt nach Wei&szlig;russland geplant</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="&quot;White Nights Fever&quot;: Westliche Jugend ist plötzlich verrückt nach Dostojewski und russischer Musik" height="400" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=hjvps-178730d-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" allowfullscreen=""></iframe>
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                </div>
                    
<p><strong></strong></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>China bietet jungen Wissenschaftlern aus aller Welt langfristig finanzierte Forschungsfreiheit</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294105-china-bietet-jungen-wissenschaftlern-aus/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/meinung/294105-china-bietet-jungen-wissenschaftlern-aus/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac77be648fbef19a52806a3.jpg" /> Seit die Volksrepublik China auch in Wissenschaft und Forschung zur neuen globalen Führungsmacht aufgestiegen ist, ist es endgültig mit dem "Brain Drain" in Richtung USA vorbei. Jetzt bietet China den weltweit klügsten jungen Wissenschaftler 15-jährige Forschungsstipendien an.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Rainer Rupp</em></p>
<h4><strong>Als Amerika die kl&uuml;gsten K&ouml;pfe der Welt anzog</strong></h4>
<p>In den Jahrzehnten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hatten die USA bekannte Professoren oder vielversprechende junge "Eierk&ouml;pfe" aus den Fachbereichen "Wissenschaft und Forschung" aus Europa und anderen L&auml;ndern der Welt wie ein riesiger Staubsauger geradezu aufgesogen.</p>
<p>Nicht nur wurden in den&nbsp;Vereinigten Staaten die besten Geh&auml;lter gezahlt, sondern auch die Ausstattung der US-Forschungseinrichtungen war unschlagbar. Die Finanzierung von Forschungsprojekten schien unbegrenzt und der Lebensstandard und die Lebensbedingungen in den&nbsp;USA&nbsp;waren unvergleichlich. In den&nbsp;Vereinigten Staaten von Amerika geforscht zu haben, hatte im alten Europa einen hohen Prestigewert und machte sich gut auf dem Lebenslauf jener, die nach Europa wieder zur&uuml;ckkehrten. Viele andere etablierten sich jedoch fest in den USA.</p>
<p>Damals sprach man von "Brain Drain". Der Begriff meint den Verlust von Wissenschaftlern, Ingenieuren, &Auml;rzten und anderen hochqualifizierten Fachkr&auml;ften, deren Ausbildung die Steuerzahler in ihren jeweiligen Herkunftsl&auml;ndern viel Geld gekostet hat.</p>

<p>Das Gegenst&uuml;ck hei&szlig;t "Brain Gain" &ndash; der Zugewinn derselben Personen im Zielland. Entstanden ist der Begriff im englischen Sprachraum Anfang der 1960er-Jahre. Das Oxford English Dictionary verzeichnet den fr&uuml;hesten Beleg im Jahr 1960. Breit bekannt wurde er durch die Debatte in Gro&szlig;britannien, wo schon in den 1950er Jahren die Sorge wuchs, dass britische Wissenschaftler und Techniker in die USA und nach Kanada abwanderten. Ein Bericht der Royal Society von 1963 &uuml;ber diese wissenschaftliche Emigration machte den Begriff "Brain Drain" einer breiten &Ouml;ffentlichkeit bekannt.</p>
<h4><strong>Der Brain Drain kehrt sich um &ndash; USA verlieren an Anziehungskraft</strong></h4>
<p>Dieser Brain Drain in Richtung USA ist seit einiger Zeit vorbei. Im Laufe der 1980er Jahre begann er abzuflachen. Vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Spannungen, gesellschaftlicher Polarisierung und wachsender finanzieller Probleme, auch im US-Wissenschaftsbereich, ist der einstige Brain Drain von Europa in die USA schon seit vielen Jahren auf das Niveau eines normalen wissenschaftlichen Austauschs gesunken, w&auml;hrend das Problem f&uuml;r asiatische L&auml;nder weiterbestand, die ihre klugen K&ouml;pfe an die USA verloren.</p>
<p>Interessanterweise l&auml;sst sich jedoch feststellen, dass es vor allem Akademiker aus China waren, die mit der wachsenden, von der Washingtoner Politik gesch&uuml;rten antichinesischen Stimmung im Land nicht zurechtkamen und daher seit einigen Jahren verst&auml;rkt in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren. Zugleich hat die Trump-Administration die Visa-Vergabe an chinesische Forscher und Studierende erheblich eingeschr&auml;nkt. Das f&uuml;hrte zu einer Warnung des ehemaligen Google-Chefs Eric Schmid, dass Washington mit diesen anti-chinesischen Ma&szlig;nahmen vor allem dem wissenschaftlichen Fortschritt in den USA schaden und nicht China.</p>
<h4><strong>Washingtons Eigentor: Wie die USA wissenschaftliche Spitzenkr&auml;fte vergraulen</strong></h4>
<p>Schon in der ersten Amtszeit von Donald Trump waren tausende Visa vor allem von Graduierten aus bestimmten chinesischen Hochschulen widerrufen worden (Proclamation 10043 von 2020).</p>

<p>Hinzu kamen 2025 breitere H&uuml;rden, die nicht nur China betreffen: zeitweise ausgesetzte Visainterviews, &Uuml;berpr&uuml;fung des Antragstellers auf seine politische Haltung in Social-Media-Apps und eine Geb&uuml;hr von 100.000 Dollar f&uuml;r neue H-1B-Visa-Antr&auml;ge.</p>
<p>In Trumps zweiter Amtszeit hat sein Au&szlig;enminister Marco Rubio am 28. Mai 2025 angek&uuml;ndigt, Visa chinesischer Studierender "aggressiv zu widerrufen", und zwar bei Verbindungen zur Kommunistischen Partei oder bei einem Studium in "kritischen Fachrichtungen" (critical fields). Zugleich sollten alle k&uuml;nftigen Antr&auml;ge aus der Volksrepublik und Hongkong sch&auml;rfer gepr&uuml;ft werden. Was "critical fields" genau umfasst, wurde nicht definiert; gemeint sind offensichtlich vor allem sensible Technikbereiche wie Halbleiter, Luft- und Raumfahrt oder Dual-Use-Forschung.</p>
<p>Eric Schmidt warnt seit Jahren&nbsp;vor den negativen Folgen dieser Politik f&uuml;r die USA. 2019 sagte Schmidt, Beschr&auml;nkungen beim Anwerben chinesischer Spitzenkr&auml;fte schadeten der US-Tech-Branche. 2020 nannte er Bestrebungen, chinesischen Studierenden den Zugang zu k&uuml;rzen, "gegen unser eigenes Interesse", weil viele der besten Graduierten in US-Labors aus China k&auml;men. Im Jahr 2023 schrieb er in Foreign Affairs, Washington m&uuml;sse chinesische Wissenschaftler eher anziehen als aussperren, sonst entstehe der gr&ouml;&szlig;ere Schaden langfristig in den Vereinigten Staaten.</p>
<h4><strong>Peking setzt auf Zusammenarbeit statt Ausgrenzung</strong></h4>
<p>Und nun bietet China Wissenschaftlern aus aller Welt, die j&uuml;nger als 35 Jahre sind, langfristige finanzielle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre Forschungsprojekte an, ganz ohne kurzfristige Leistungsbeurteilungen. Allerdings wird eine physische Laborpr&auml;senz der Forscher vor Ort in&nbsp;der Volksrepublik <a href="https://www.scmp.com/news/china/science/article/3368750/china-offers-15-year-research-grants-worlds-brightest-young-scientists?module=perpetual_scroll_0&amp;pgtype=article">gefordert</a>.</p>
<p>Chinas ungew&ouml;hnliches Programm zielt darauf ab, nicht nur die kl&uuml;gsten jungen Wissenschaftler der Welt zu f&ouml;rdern und damit nicht nur f&uuml;r sich zu gewinnen, sondern auch in deren Herkunftsl&auml;ndern, wohin die jungen Leute zur&uuml;ckkehren, langfristig Wissenschaft und Forschung zu st&auml;rken und zu internationalisieren. Das ist ein typisches Beispiel f&uuml;r Chinas Beziehungen mit dem Ausland.</p>

<p>Es ist eine Politik, die stehts auf eine Win-Win-Situation zielt, auf ein Arrangement, bei dem beide Seiten gewinnen.</p>
<h4><strong>Win-Win statt Nullsummenspiel: Zwei gegens&auml;tzliche Vorstellungen von Weltpolitik</strong></h4>
<p>Im krassen&nbsp;Gegensatz&nbsp;zu dieser Win-Win-Politik steht das neo-liberale Nullsummen-Credo der westlichen Imperialisten, das davon ausgeht, dass jeder Gewinn des anderen die eigene Position schw&auml;cht. Des versuchen die westlichen Imperialisten seit eh und je&nbsp;&ndash; ihre designierten Gegner klein zu halten und sie&nbsp;zum Beispiel vom Zugang zu Energie und anderen wichtigen Produkten abzuschneiden, die f&uuml;r die wirtschaftliche und technologische Entwicklung eines Landes ben&ouml;tigt werden.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel f&uuml;r die&nbsp;chinesische Win-Win-Politik sind die Hilfen zur Umsetzung gigantischer Infrastrukturprojekte in den L&auml;ndern des "Globalen S&uuml;dens"; angefangen&nbsp;bei Br&uuml;cken, Stra&szlig;en und Eisenbahnlinien &uuml;ber den Bau von Universit&auml;ten und Schulen bis hin zu modernen Krankenh&auml;usern. Nat&uuml;rlich hat China bei diesen langfristigen Unternehmungen auch einen Vorteil im Auge,&nbsp;etwa&nbsp;den Zugang zu und den Abtransport von Rohstoffen. Doch im Unterschied zum westlichen Neokolonialismus bleiben die Rohstoffvorr&auml;te im Eigentum der jeweiligen Nationalstaaten.</p>
<p>Zu diesem Win-Win-Konzept geh&ouml;rt auch, dass China in diesen L&auml;ndern neue M&auml;rkte f&uuml;r seine Produkte schafft. Denn dank des von China initiierten Wirtschaftswachstums im Globalen S&uuml;den kann sich die Bev&ouml;lkerung dieser L&auml;nder zum ersten Mal eines bescheidenen Wohlstands erfreuen und sich auch einige der von der ganzen Welt begehrten Konsumprodukte aus China leisten.</p>
<h4><strong>W&auml;hrend Washington Talente aussperrt, bietet China ihnen 15 Jahre Zukunft</strong></h4>
<p>Wenn wir uns das neue chinesische Angebot an junge Forscher aus aller Welt anschauen, dann zeichnet sich auch hier wieder ein deutlicher Unterschied zum den westlichen Herangehensweise ab, die kurzfristig plant, schnelle Ergebnisse verlangt zwecks kommerzieller Verwertung.</p>
<p>Im Rahmen des neuen chinesischen Programms k&ouml;nnen sich die ausgew&auml;hlten Wissenschaftler unter 35 Jahren ganz auf ihre Forschung konzentrieren, ohne st&auml;ndig &uuml;ber F&ouml;rderantr&auml;ge, kurzfristige Ergebnisse oder Leistungsbewertungen nachdenken zu m&uuml;ssen. Denn f&uuml;r die n&auml;chsten 15 Jahre ist ihre finanzielle Unterst&uuml;tzung sicher.</p>
<p>Organisiert wird das Programm von der National Natural Science Foundation of China (NSFC), der wichtigsten Einrichtung des Landes f&uuml;r die F&ouml;rderung der Grundlagenforschung. Deren Direktor Dou Xiankang beschreibt die Idee als bemerkenswert einfach: Au&szlig;ergew&ouml;hnlich talentierte junge Wissenschaftler finden, ihnen Geld und Zeit geben und es ihnen erlauben, neue Ideen zu verfolgen.</p>
<p>W&auml;hrend der gesamten 15 Jahre werden die Forscher nicht nach den &uuml;blichen kurzfristigen Ma&szlig;st&auml;ben beurteilt, etwa danach, wie viele Aufs&auml;tze sie ver&ouml;ffentlichen oder ob sie rasch kommerziell verwertbare Entdeckungen liefern. Nach Dous Angaben besteht die wesentliche Anforderung im Grunde darin, dass sie weiter im Labor arbeiten.</p>
<p>"Es st&ouml;rt uns nicht, wenn es keinen kurzfristigen Erfolg gibt", sagt er. Entscheidend sei, dass die Forscher die M&ouml;glichkeit haben, sich niederzulassen und sich auf ihre wissenschaftliche Arbeit zu konzentrieren.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rt.com/nordamerika/289034-pentagon-ordnet-pruefung-von-us-universitaeten-an/">Pentagon ordnet Pr&uuml;fung von US-Unis an: Keine Finanzierung bei "problematischen Partnerschaften"</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen beschädigen Yandex-Rechenzentrum in Wladimir</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6acb1fc448fbef25fc36a2c7.jpg" /> Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6acb1fc448fbef25fc36a2c7.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Sun, 11 Oct 2026 07:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wird die Ukraine die Wirtschaftskrise überstehen?</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294121-wird-ukraine-wirtschaftskrise-ueberstehen/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/meinung/294121-wird-ukraine-wirtschaftskrise-ueberstehen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7891bb480cc4d0f384386.jpg" /> Die Krise, die die Ukraine erfasst hat, ist kein vorübergehendes, sondern ein systemisches Problem. Die Metallindustrie im Land existiert praktisch nicht mehr. Der Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse ist eingebrochen. Es gibt drei mögliche Szenarien für den weiteren Verlauf der Ereignisse.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Sergei Mirkin</em></p>
<p>"Heute gibt es in der Ukraine keine Stahlindustrie mehr", erkl&auml;rte ein Sprecher der "Metinwest"-Gruppe, des gr&ouml;&szlig;ten Metallurgieunternehmens der Ukraine. Es geh&ouml;rt dem Oligarchen Rinat Achmetow.</p>
<p>Um zu verstehen, wie ernst die Lage ist, werfen wir einen Blick auf die Zahlen. Im Jahr 2025 brachte der Export von metallurgischen Produkten der Ukraine 4,72 Milliarden US-Dollar ein &ndash; das entspricht 11,7 Prozent des gesamten Warenexports des Landes. Zum Vergleich: Im Jahr 2013, dem letzten Jahr vor dem Maidan, belief sich dieser Wert auf 14,3 Milliarden US-Dollar. Nur der Export von Agrarprodukten war mit 17 Milliarden US-Dollar noch h&ouml;her. Die gesamten Exporte der Ukraine beliefen sich im Jahr 2013 auf 63,3 Milliarden US-Dollar. Das hei&szlig;t, die Metallurgie und die Agrarindustrie trugen fast 50 Prozent zu den gesamten Exporteinnahmen bei.</p>
<p>Die Lage in der ukrainischen Agrarindustrie ist derzeit nicht wesentlich besser als in der Metallurgie: Im August dieses Jahres brachen die Exporte landwirtschaftlicher Erzeugnisse um 47 Prozent ein.</p>

<p>Der ukrainische &Ouml;konom Alexei Kuschtsch ist der Ansicht, dass die Ressourcen der Ukraine f&uuml;r den Widerstand gegen Russland fast ersch&ouml;pft seien. Er bezieht sich dabei auf wirtschaftliche und demografische Ressourcen sowie auf die mentale Verfassung der Bev&ouml;lkerung. Die Finanzkrise erkl&auml;rt der &Ouml;konom damit, dass die westlichen Geldgeber Kiew nun deutlich weniger Geld zur Verf&uuml;gung stellen als zuvor. Dabei kann die Ukraine bereits&nbsp;seits 2022 ihren Haushaltsbedarf nicht mehr decken. Angesichts der Probleme im Exportbereich wird sich die Krise nur noch versch&auml;rfen. Nach Ansicht von Kuschtsch werde die ukrainische F&uuml;hrung gezwungen sein, nach Wegen aus dem Konflikt zu suchen, da sonst das Konstrukt namens "Ukraine" zusammenbrechen und alle unter seinen Tr&uuml;mmern begraben werde, einschlie&szlig;lich der politischen Elite.</p>
<p>Kuschtsch hat indes eine allzu hohe Meinung von den Politikern seines Landes. Wladimir Selenskij bekundet lediglich den Wunsch, Frieden zu erreichen, hat aber in der Praxis nichts daf&uuml;r unternommen. Westliche Medien berichten, dass US-Pr&auml;sident Donald Trump ihm empfohlen habe, zu Verhandlungen nach Moskau zu fliegen. Doch Selenskij lehnte dies ab.</p>
<p>Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin sagte, Russland sei bereit gewesen, die Verhandlungen mit der Ukraine nach den russischen Parlamentswahlen wieder aufzunehmen, doch Kiew versuchte, einen massiven Schlag gegen die russische Hauptstadt Moskau zu f&uuml;hren, und griff zudem Wahllokale in den Regionen an. Bei dem ukrainischen Angriff auf Moskau am 20. September kamen &uuml;ber 1.600 Drohnen zum Einsatz. Wenn man Frieden will, verringert man die Eskalation des Konflikts und versch&auml;rft sie nicht.</p>
<p>Was erwartet die Ukraine also? Derzeit scheint es, als g&auml;be es f&uuml;r dieses Land drei Wege.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Szenario 1: Alles wird so weitergehen wie bisher</strong></p>
<p>Selenskij wird die Eskalation im Konflikt mit Russland weiter vorantreiben, um seinen G&ouml;nnern im Westen zu beweisen, dass er noch immer von Nutzen ist. Infolge der Gegenma&szlig;nahmen der russischen Streitkr&auml;fte wird im Winter die Verkehrs- und Energieinfrastruktur in der Ukraine zerst&ouml;rt werden. Es kommt zu einem vollst&auml;ndigen Zusammenbruch der ukrainischen Wirtschaft. Dabei weigert sich Selenskij, das von der EU geforderte Gesetzespaket zu verabschieden, da er nicht zu einem Pr&auml;sidenten ohne Befugnisse werden will.</p>

<p>Als Reaktion darauf k&uuml;rzt der Westen die Finanzhilfen. Die Griwna verliert an Wert, im Land herrscht Hyperinflation, eine logistische Krise bricht aus. Die Menschen fliehen noch massiver aus der Ukraine. M&auml;nner, die auf der Stra&szlig;e aufgegriffen werden, werden sofort an die Front geschickt.</p>
<p>Vertreter der Elite erkennen, dass der au&szlig;er sich geratene Selenskij abgel&ouml;st werden muss, k&ouml;nnen sich jedoch nicht entscheiden, wer der neue "Hetman" werden soll. Im Land beginnt ein Machtkampf unter Einsatz bewaffneter Gruppen, ehemaliger Einheiten der ukrainischen Streitkr&auml;fte und der Nationalgarde, die sich nun in S&ouml;ldnerbanden verwandelt haben. Das Chaos in der Ukraine bedroht die Stabilit&auml;t ihrer Nachbarn. Es findet ein Treffen von Vertretern Russlands, Wei&szlig;russlands, Polens, Ungarns und Rum&auml;niens statt, bei dem beschlossen wird, die Ukraine in Zust&auml;ndigkeitsbereiche aufzuteilen,&nbsp;in welche&nbsp;die L&auml;nder ihre Truppen entsenden. Nach einigen Jahren werden diese Zust&auml;ndigkeitsbereiche Teil der Staaten, die sie kontrolliert haben.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Szenario 2: Ein gro&szlig;es Milit&auml;rlager</strong></p>
<p>Dem Westen gelingt es, Selenskij unter Druck zu setzen, indem er ihm ein Ultimatum stellt: entweder Verzicht auf die tats&auml;chliche Macht oder Sturz. Selenskij beugt sich und fl&uuml;chtet aus dem Land. An die Spitze der Ukraine tritt der Marionettenpr&auml;sident Michail Fjodorow &ndash; ein Mann, der alle Befehle des globalistischen Regionalkomitees ausf&uuml;hrt. Die EU stellt dem ukrainischen Regime gen&uuml;gend Geld zur Verf&uuml;gung, damit es irgendwie weiterfunktionieren kann. Ukrainische M&auml;nner werden aus der EU ausgewiesen und sofort in die ukrainischen Streitkr&auml;fte geschickt. Das Land verwandelt sich in ein riesiges Milit&auml;rlager. Die Ukrainer leben und sterben f&uuml;r ein einziges Ziel &ndash; den Kampf gegen Russland. Dies endet, wenn die ukrainischen Streitkr&auml;fte eine Reihe schwerer Niederlagen gegen die russische Armee erleiden, die Globalisten die Kontrolle &uuml;ber die Regierungen in einer Reihe europ&auml;ischer L&auml;nder verlieren, das Projekt als aussichtslos erachtet und die Finanzierung der Ukraine eingestellt wird. Im Land bricht Chaos aus, und die Nachbarstaaten teilen es unter sich auf.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Szenario 3: Das Ende der Maidan-Regierung</strong></p>
<p>Die Angriffe der russischen Streitkr&auml;fte auf die ukrainische Infrastruktur, die K&uuml;rzung der Finanzhilfen durch die EU sowie der Verfall der Wirtschaft und des sozialen Bereichs in der Ukraine werden die wichtigste Grundlage zerst&ouml;ren, auf der das Maidan-Regime beruht &ndash; den Glauben an eine strahlende europ&auml;ische Zukunft. Die Menschen, die durch die wirtschaftlichen und lebenspraktischen Bedingungen zur Verzweiflung getrieben wurden, werden auf die Stra&szlig;en ihrer St&auml;dte gehen. Es werden sich zahlreiche lokale Maidan-Bewegungen bilden. Zun&auml;chst wird das Regime versuchen, diese zu unterdr&uuml;cken, doch die Quantit&auml;t wird zur Qualit&auml;t werden, und das Regime wird zusammenbrechen.</p>

<p>Die neuen Politiker werden, um sich an der Macht zu halten, die wichtigste Forderung der Menschen erf&uuml;llen &ndash; n&auml;mlich einen Frieden aushandeln. Und, was ebenfalls wichtig ist, die B&uuml;rger der Ukraine werden immun gegen die "Krankheit" des Glaubens an den "guten Westen" werden. Die Politiker, die an die Macht kommen, werden nicht pro-russisch sein; einige von ihnen werden sogar antirussische Parolen verk&uuml;nden. Aber ihre Politik wird auch nicht pro-westlich sein. Die Ukraine wird zur Mehrvektorpolitik der Kutschma-&Auml;ra zur&uuml;ckkehren.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Was nicht die Eliten, sondern die einfachen Ukrainer betrifft, so tun sie mir aufrichtig leid. Doch auch f&uuml;r sie ist dies eine Chance, endlich zu begreifen, was kluge K&ouml;pfe aus aller Welt ihnen zu vermitteln versuchen: Dass sie und ihr Land lediglich Werkzeuge in den H&auml;nden des Westens und der korrupten ukrainischen Politiker sind. Dass sich niemand um ihr Schicksal und die Zukunft ihrer Kinder schert. Dass der einzige Sinn der Existenz der heutigen Ukraine darin besteht, Russland zu schaden.</p>
<p>Ich hoffe aufrichtig, dass die Ukrainer dies erkennen. Hoffentlich ist es dann nicht schon zu sp&auml;t.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://vz.ru/opinions/2026/10/8/1456483.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist zuerst am 8. Oktober 2026 auf der Webseite der Zeitung "Wsgljad" erschienen.</em></p>
<p><em><strong>Sergei Mirkin</strong> ist ein Journalist aus Donezk.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liveticker Ukraine-Krieg</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Die USA verlieren ein zentrales Machtinstrument</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294133-die-usa-verlieren-ein-zentrales-machtinstrument/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7994c48fbef28fa050ae7.jpg" /> Die Aggression der USA und Israels gegen Iran offenbarte die Tragweite des Problems ausländischer Militärstützpunkte: Inwieweit gewährleisten diese tatsächlich die Sicherheit des Gastlandes, wie es in der Ära des Kalten Krieges gedacht war? Oder führen sie – wie die jüngsten Erfahrungen der Nahoststaaten zeigen – vielmehr zu einem völligen Verlust derselben, das heißt, sie wirken sich sogar nachteilig aus?]]>
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        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ria.ru/20261008/yakovenko-2122998329.html"></a><em>Von Alexander Jakowenko</em></p>
<p>Im System der bipolaren Konfrontation des Kalten Krieges war alles eindeutig: Damals ging man davon aus, dass die Sowjetunion kein Land angreifen w&uuml;rde, auf dessen Territorium sich US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte befanden, da sie dadurch direkt oder indirekt in einen Konflikt mit den USA hineingezogen worden w&auml;re. Die USA h&auml;tten dabei nicht die Rolle eines unbeteiligten Beobachters spielen k&ouml;nnen, da sonst ihre Autorit&auml;t gelitten h&auml;tte und das Vertrauen in ihre Sicherheitsgarantien gegen&uuml;ber den Verb&uuml;ndeten untergraben worden w&auml;re. Diese Vorstellung wirkte bis in die j&uuml;ngste Zeit fort &ndash; offenbar auch auf der Ebene der strategischen Planung &ndash;, weil sie im qualitativ neuen geopolitischen Umfeld, das sich in den vergangenen 30 Jahren herausgebildet hatte, nie auf die Probe gestellt und an der Realit&auml;t &uuml;berpr&uuml;ft worden war. Zentrale Pr&auml;missen waren dabei der Ausschluss der blo&szlig;en M&ouml;glichkeit, Kampfhandlungen gegen einen Gegner zu f&uuml;hren, der &uuml;ber vergleichbare milit&auml;rische St&auml;rke und technologische Leistungsf&auml;higkeit verf&uuml;gt, sowie die Annahme, dass jeder andere Konflikt den etablierten Vorstellungen des US-Milit&auml;rs entsprechen w&uuml;rde.</p>

<p>All dies brach zusammen &ndash; wenn auch nicht von einem Tag auf den anderen, so doch im Zuge der milit&auml;rischen Sonderoperation in der Ukraine, die die USA und der Westen insgesamt selbst provoziert hatten, da sie sich als unf&auml;hig erwiesen hatten, die Lage, das Potenzial Russlands und ihre eigenen Kr&auml;fte n&uuml;chtern einzusch&auml;tzen. &Auml;hnlich verhielt es sich beim Konflikt mit Iran, den sie ebenfalls selbst initiiert und bei dem sie sich nicht weniger katastrophal verkalkuliert haben, obwohl die Erfahrungen aus dem zw&ouml;lft&auml;gigen Schlagabtausch im Juni 2025 einen Eindruck davon vermittelt hatten, was die USA und Israel im Falle eines umfassenden Krieges erwarten w&uuml;rde &ndash; doch sie beschlossen, diesen unangenehmen Umstand zu ignorieren. Und genau hier zeigte sich in ihrer ganzen Tragweite die neue Qualit&auml;t der US-Milit&auml;rpr&auml;senz in der Region. In Teheran ging nach der Ermordung iranischer politischer und milit&auml;rischer F&uuml;hrer, die offenbar zu Verhandlungen bereit gewesen waren, die F&uuml;hrung des Landes an die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) und deren Veteranen &uuml;ber. Daraufhin begann Iran, US-St&uuml;tzpunkte in der Region anzugreifen &ndash; und zugleich die Energieinfrastruktur benachbarter arabischer Staaten, die sich mit der US-Milit&auml;rpr&auml;senz auf ihrem Territorium einverstanden erkl&auml;rt hatten und dadurch in den ausgebrochenen Konflikt hineingezogen wurden.</p>
<p>Die USA gingen verst&auml;ndlicherweise davon aus, dass die bisherigen Umst&auml;nde unver&auml;ndert bleiben w&uuml;rden. Doch diese hatten sich unter den Bedingungen des Iran aufgezwungenen existenziellen Konflikts grundlegend ver&auml;ndert &ndash; eines Konflikts, der das Land nicht nur wieder an den Islam erinnerte, sondern auch an seine f&uuml;nftausendj&auml;hrige Zivilisation, die das R&ouml;mische Reich und zahlreiche andere europ&auml;ische Reiche &uuml;berdauert hatte. Den H&ouml;hepunkt der Niederlage der USA bildete die Kontrolle Irans &uuml;ber den Schiffsverkehr in der Stra&szlig;e von Hormus, die f&uuml;r die globale Energieversorgung und damit f&uuml;r die gesamte Weltwirtschaft von entscheidender Bedeutung ist. Ohne es zu ahnen, spielten die USA diesen Trumpf ihren vermeintlich erbitterten Gegnern selbst in die H&auml;nde.</p>

<p>Es stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass die USA &ndash; und mit ihnen der Westen insgesamt &ndash; unter einem gravierenden Mangel an Munition und modernen Waffensystemen leiden, da man sich dort keineswegs auf einen langwierigen Konflikt auf Augenh&ouml;he vorbereitet hatte. Beide Konflikte zeigten auch eine Ver&auml;nderung der Kriegsf&uuml;hrung selbst, bei der nicht nur Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte, sondern auch die bisher &uuml;blichen Waffensysteme keine besondere Rolle mehr spielen. So mussten beispielsweise Tr&auml;gerkampfgruppen wegen der begrenzten Reichweite ihrer tr&auml;gergest&uuml;tzten Kampfflugzeuge &ndash; und der daraus resultierenden Notwendigkeit von Tankflugzeugen, die f&uuml;r selbst einfache Luftabwehrsysteme ein leichtes Ziel darstellen &ndash; weiter von der K&uuml;ste zur&uuml;ckgezogen, damit sie nicht unter Beschuss durch iranische ballistische Raketen gerieten. Doch der Einsatz von Drohnen &ndash; die vergleichsweise kosteng&uuml;nstig und in gro&szlig;er Zahl verf&uuml;gbar sind &ndash; l&ouml;ste eine echte Revolution in der Kriegsf&uuml;hrung aus.</p>
<p>Im Gegensatz zu den USA bewiesen die russischen Streitkr&auml;fte ihre au&szlig;ergew&ouml;hnliche Anpassungsf&auml;higkeit an diese Ver&auml;nderungen und stellten sich der Herausforderung. Mehr noch: Wie selbst westliche Milit&auml;rbeobachter einr&auml;umen, setzen sie inzwischen hohe Standards f&uuml;r die kontinuierliche Ausbildung der Truppen entsprechend den sich &auml;ndernden Bedingungen der Kampfhandlungen (bis hin zum Training von Einheiten, die zur Erholung in den nahen r&uuml;ckw&auml;rtigen Raum verlegt werden). Bismarck zufolge gewann der "preu&szlig;ische Lehrer" den Krieg gegen &Ouml;sterreich; bei uns gewinnt ihn das gesamte System der Kriegsf&uuml;hrung, einschlie&szlig;lich der milit&auml;rischen Ausbilder &ndash; Veteranen der milit&auml;rischen Sonderoperation in der Ukraine. Man kann sagen, wir gewinnen den modernen Weltkrieg auf dem auf das Gebiet der Ukraine begrenzten Kriegsschauplatz und schaffen gleichzeitig einen m&auml;chtigen Abschreckungsfaktor auf der Ebene konventioneller Waffen.</p>

<p>Die Logik dieser Trends l&auml;sst R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Lage auf dem europ&auml;ischen Kriegsschauplatz und innerhalb der NATO zu. Im Rahmen des vor Kurzem in Br&uuml;ssel vom Chefstrategen des Pentagon Elbridge Colby vorgestellten US-Projekts "NATO 3.0" ist vorgesehen, den Europ&auml;ern die volle Verantwortung f&uuml;r ihre eigene Sicherheit im Hinblick auf Bedrohungen durch konventionelle Waffen zu &uuml;bertragen. Dementsprechend wird die US-Milit&auml;rpr&auml;senz auf dem Kontinent reduziert werden. Mit anderen Worten: Die USA nehmen sich selbst aus der europ&auml;ischen "Sicherheitsgleichung" heraus und erkennen damit faktisch an, dass die Europ&auml;er sich nicht auf Artikel 5 des Washingtoner Vertrags berufen k&ouml;nnen, selbst wenn sie einen direkten Konflikt mit Russland provozieren sollten.</p>
<p>Die weitere Entwicklung wird zeigen, inwieweit man in Washington all diese Lehren tats&auml;chlich gezogen hat. Es ist jedoch bereits offensichtlich, dass die USA nicht wollen, dass ihre Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Europa sie zu Geiseln eines etwaigen Konflikts auf dem europ&auml;ischen Kontinent machen. Insbesondere wenn sie selbst beginnen, "gr&ouml;&szlig;ere Schritte" zu unternehmen, in der Hoffnung, eine F&uuml;hrungsrolle beim Einsatz k&uuml;nstlicher Intelligenz (KI) f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke einzunehmen, und behaupten, &uuml;ber das Potenzial zur "Kontrolle des Weltraums" zu verf&uuml;gen. Letzteres wird als Beginn eines Wettr&uuml;stens im Weltraum wahrgenommen. Doch weder dort noch im Bereich der KI wird Europa als aktiver Akteur wahrgenommen. Vermutlich auch deshalb werden die Verb&uuml;ndeten zunehmend als strategischer Ballast betrachtet. Russland schaden d&uuml;rfen sie zwar, solange sie dazu in der Lage sind &ndash; allerdings auf eigene Gefahr und eigenes Risiko. Vervollst&auml;ndigt wird das Gesamtbild durch die europ&auml;ische Fronde, die versucht, den USA Kanada in der westlichen Hemisph&auml;re "wegzuschnappen". F&uuml;r die USA wird Europa auch dadurch problematisch, dass es einen bedeutenden Absatzmarkt f&uuml;r China darstellt. Und das ist bereits eine Frage der gro&szlig;en US-Geopolitik.</p>

<p>Die offensichtliche Krise des veralteten Systems der Machtprojektion vom Territorium fremder Staaten aus deutet darauf hin, dass es an der Zeit ist, &uuml;ber Alternativen nachzudenken &ndash; vor allem &uuml;ber regionale L&ouml;sungen f&uuml;r regionale Probleme, sei es in Europa, Eurasien oder im Nahen Osten. Versuche, die bestehende Ordnung durch die Aufr&uuml;stung Verb&uuml;ndeter &ndash; beispielsweise Japans, damit dieses "Taiwan verteidigt" &ndash; aufrechtzuerhalten, werden weder verl&auml;ssliche Antworten noch langfristige L&ouml;sungen bieten. Vielmehr ist erforderlich, den Rahmen der L&ouml;sungssuche durch multilaterale Formate zu erweitern. Solche M&ouml;glichkeiten bietet die russische Idee der eurasischen Sicherheitsarchitektur, &uuml;ber die der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin k&uuml;rzlich auf dem Waldai-Forum sprach. Dabei geht es nicht darum, das Problem "unter den Teppich zu kehren", sondern im Gegenteil darum, alle beteiligten Akteure in die L&ouml;sung einzubeziehen und dabei ideologische sowie sonstige Vorurteile beiseite zu lassen. Anderenfalls f&uuml;hrt dies zu einer Abfolge von Krisen, von denen jede weitaus schwerwiegendere Folgen haben wird als die vorherige.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://ria.ru/20261008/yakovenko-2122998329.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist am 8. Oktober 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.</em></p>
<p><em><strong>Alexander Jakowenko</strong></em><em> ist ein russischer Jurist und Diplomat. Von 2011 bis 2019 war er Botschafter Russlands im Vereinigten K&ouml;nigreich, seit 2024 ist er Rektor der Diplomatischen Akademie des Au&szlig;enministeriums Russlands.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/amerika/272537-trump-fordert-staatschefs-in-lateinamerika/">Trump fordert Staatschefs in Lateinamerika auf, Milit&auml;rs im Innern einzusetzen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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        <title>Kopftuch, marode Schulen, fehlende Lehrer: Österreichs Jugend protestiert</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/oesterreich/294365-schuelerproteste-in-oesterreich/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca807048fbef158e298192.png" /> Die Schülerproteste in Österreich weiten sich aus. Nach Kundgebungen in Wien und Innsbruck sind weitere Aktionen angekündigt. Im Mittelpunkt stehen das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren und Kritik am Bildungssystem.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In &Ouml;sterreich gehen Sch&uuml;ler auf die Stra&szlig;e. In Wien und Innsbruck demonstrierten Jugendliche gegen das geplante Kopftuchverbot f&uuml;r M&auml;dchen unter 14 Jahren. Zugleich kritisierten sie Missst&auml;nde im Bildungssystem. Aus dem Widerstand gegen eine konkrete schulpolitische Ma&szlig;nahme ist damit ein Protest geworden, der auch grunds&auml;tzliche Fragen zu Religionsfreiheit und Bildungspolitik stellt.</p>
<p>In Wien beteiligten sich mehrere Hundert Sch&uuml;ler an einer Demonstration. Zu den Organisatoren z&auml;hlten die Sozialistische Jugend, die Aktion kritischer Sch&uuml;ler und die Initiative "Schule brennt". Sie wandten sich gegen das Kopftuchverbot und verlangten mehr Inklusion sowie bessere Bedingungen an den Schulen.</p>

<p>Auch in Innsbruck gingen Jugendliche auf die Stra&szlig;e. Dort richtete sich der Protest ebenfalls gegen das Kopftuchverbot und die Missst&auml;nde im Bildungssystem.&nbsp;</p>
<p>Das geplante Verbot gilt f&uuml;r M&auml;dchen unter 14 Jahren. Die Regelung soll die Rechte von M&auml;dchen st&auml;rken und sie vor gesellschaftlichem Druck sch&uuml;tzen.</p>
<p>Kritische Stimmen warnen hingegen vor Einschr&auml;nkungen der Religionsfreiheit und einer m&ouml;glichen Ausgrenzung muslimischer Sch&uuml;lerinnen. Im Zentrum stehen damit staatliche Vorgaben, religi&ouml;se Selbstbestimmung und der Schutz Minderj&auml;hriger.</p>
    
    
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<p>Die Proteste reichen &uuml;ber den Schulalltag hinaus. Sie ber&uuml;hren grundlegende Fragen zum Verh&auml;ltnis zwischen individueller Freiheit, staatlichen Regeln und religi&ouml;sen Traditionen. Die Kundgebungen verdeutlichen, dass ein Teil der Jugendlichen die geplante Ma&szlig;nahme ablehnt.&nbsp;</p>
<p>F&uuml;r die kommenden Tage sind weitere Aktionen im Rahmen einer breiteren Bildungsprotestreihe angek&uuml;ndigt. Auch in Linz und Graz sollen Veranstaltungen stattfinden. In Wien sind weitere Aktivit&auml;ten im Umfeld der Bildungsbewegung geplant.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">W&auml;hrend europ&auml;ische Regierungen Milliarden f&uuml;r die Ukraine bereitstellen, bleiben Probleme im eigenen Land seit Jahren ungel&ouml;st.</p>

<p data-pm-slice="1 1 []">Marode Schulen, &uuml;berf&uuml;llte Klassen, fehlende Lehrkr&auml;fte und steigende Ausbildungskosten lassen sich nicht mit Verweisen auf knappe Budgets aus der Welt schaffen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">In Br&uuml;ssel wird &uuml;ber weitere Hilfspakete f&uuml;r Kiew verhandelt, w&auml;hrend sich vor Ort der Unmut &uuml;ber den Zustand &ouml;ffentlicher Einrichtungen aufstaut.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Nun gehen ausgerechnet jene Jugendlichen auf die Stra&szlig;e, deren Zukunft von der Qualit&auml;t ihrer Ausbildung abh&auml;ngt. Sie k&ouml;nnen sich weder bessere Schulen noch bezahlbare Bildung durch politische Versprechen sichern.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Wer von Solidarit&auml;t mit der Ukraine spricht, muss sich auch der Frage stellen, wie viel politische Aufmerksamkeit und finanzielle Kraft f&uuml;r die eigene junge Generation &uuml;brig bleiben.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Europas Regierungen riskieren, das Vertrauen dieser Generation zu verspielen, wenn sie internationale Verpflichtungen mit Nachdruck verfolgen, die Probleme vor der eigenen Haust&uuml;r aber jahrelang vernachl&auml;ssigen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/kurzclips/video/289339-notstand-zum-schulstart-lehrkraeftemangel-trifft/">Notstand zum Schulstart: Lehrkr&auml;ftemangel trifft Deutschland und &Ouml;sterreich hart</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wiederaufflammen der &quot;Kakerlaken&quot;-Proteste: Neu-Delhi im Lockdown, Anführer festgenommen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/asien/294346-wiederaufflammen-kakerlaken-proteste-delhi-im-lockdown-anf%C3%BChrer-festgenommen/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca3ebdb480cc3ee40af7da.jpg" /> Für den heutigen Samstag waren erneut Proteste der "Kakerlaken"-Jugendbewegung geplant. Diesmal sollte es gegen eine umstrittene Reform der Wählerverzeichnisse gehen. Die Polizei nahm die Anführer der Proteste im Vorfeld fest, die indische Hauptstadt Neu-Delhi ist abgeriegelt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die unter der Selbstbezeichnung "Kakerlaken" protestierende studentische Jugend im Sommer den R&uuml;cktritt von Bildungsminister Dharmendra Pradhan durchgesetzt hatte, greift sie ein weiteres hei&szlig;es Eisen auf: die Reform der W&auml;hlerverzeichnisse. Die Demonstranten rund um die Satire-Gruppierung Cockroach Janta Party (CJP, zu Deutsch: "Kakerlaken-Volkspartei") fordern den R&uuml;cktritt des Chefs der Wahlkommission, Gyanesh Kumar.</p>
<p>Bei der Neuordnung der W&auml;hlerverzeichnisse will die Wahlkommission doppelte Eintr&auml;ge sowie die Namen von nicht wahlberechtigten Personen aus den Listen entfernen. Das Vorhaben ist umstritten, &auml;rmere Leute haben Schwierigkeiten,&nbsp;den Beh&ouml;rden&nbsp;die erforderlichen Belege&nbsp; vorzulegen.</p>

<p>Kritiker bef&uuml;rchten Medienberichten zufolge, dass durch die Streichung von rund 130 Millionen Personen aus den Wahlverzeichnissen Menschen widerrechtlich ihres Wahlrechts beraubt werden k&ouml;nnten. Sie argumentieren, dass die Bharatiya Janata Party (BJP, zu Deutsch: "Indische Volkspartei") von Premierminister Narendra Modi von dem Vorgehen der Wahlkommission einseitig profitieren w&uuml;rde. Auch andere Wahlkommissare sollen gegen die Praxis der Wahlkommission Bedenken ge&auml;u&szlig;ert haben. Die BJP und die Wahlkommission weisen die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck.</p>
<p>Im Juni und Juli war dagegen der Anlass f&uuml;r die Proteste die Vorabver&ouml;ffentlichung von Pr&uuml;fungsunterlagen f&uuml;r den Mediziner-Test gewesen. Wegen des Datenlecks hatten mehr als zwei Millionen Bewerber den Test wiederholen m&uuml;ssen. Die Annullierung der offiziellen Testergebnisse soll zum Selbstmord Dutzender Pr&uuml;flinge gef&uuml;hrt haben.</p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">We are stunned by the heartless Delhi Police playing such petty politics around the personal tragedy that @abhijeet_dipke and his family has suffered. 

No one from Abhijeet Dipke’s family or CJP lawyers have been informed about his whereabouts.  

We remain extremely concerned about the safety of the three CJP leaders. Instead of leaking such information to the press, Delhi Police should allow Abhijeet’s family and lawyers to speak with him and release him IMMEDIATELY.

It is appalling that Modi-Shah are treating the country’s youth with such contempt.</p>&mdash; Cockroach Janta Party - CJP (@Cockroachisback) <a href="https://x.com/Cockroachisback/status/2108862886290284690?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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                </div>
                    
<p>An den anschlie&szlig;enden Protestm&auml;rschen in der indischen Hauptstadt Delhi hatten daraufhin Zehntausende meist jugendliche oder studentische Demonstranten teilgenommen. Fehlende berufliche Perspektiven und die Unregelm&auml;&szlig;igkeiten im indischen Bildungssystem hatten die jungen Leute mobilisiert, ihren Protest auf die Stra&szlig;e zu bringen.</p>
<p>Denn zun&auml;chst war die "Kakerlaken-Volkspartei" vor allem ein Internet-Meme gewesen, ein satirischer Protest gegen eine &Auml;u&szlig;erung des Obersten Richters Indiens, Surya Kant. Der Jurist hatte Medienberichten zufolge w&auml;hrend eines Prozesses am Obersten Gerichtshof besch&auml;ftigungslose Jugendliche als "Kakerlaken" und "Parasiten des Systems" bezeichnet. Sp&auml;ter nahm er diese Bezeichnung wieder zur&uuml;ck. Er habe damit lediglich Hochschulabsolventen mit gef&auml;lschten Zeugnissen gemeint.</p>

<p>Im Vorfeld der f&uuml;r heute geplanten Demonstration in Neu-Delhi hatte die Polizei die Organisatoren der Proteste aufgefordert, die Veranstaltung abzusagen, mit der Begr&uuml;ndung, dass die Beh&ouml;rden sie verboten h&auml;tten. Die F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten der "Kakerlaken", Abhijeet Dipke, Saurav Das und Ashutosh Ranka, wurden nach der Landung in Neu-Delhi noch im Flugzeug festgenommen.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🚨 ABHIJEET DIPKE, SAURAV DAS AND ASHUTOSH RANKA DETAINED FROM INSIDE THEIR FLIGHT 🚨 

Shame on you @narendramodi @AmitShah https://t.co/hXl6bzh53i</p>&mdash; Cockroach Janta Party - CJP (@Cockroachisback) <a href="https://x.com/Cockroachisback/status/2108790532134916146?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Medienberichten zufolge ist die Innenstadt Neu-Delhis von Polizeikr&auml;ften abgeriegelt. Die indische Polizei blockierte demnach Zufahrtsstra&szlig;en und U-Bahn-Stationen und soll Tausende weitere Protestwillige verhaftet oder unter Hausarrest gestellt haben. Auch das mobile Internet ist demnach au&szlig;er Betrieb. Pl&auml;tze, auf denen sich die Demonstranten versammeln k&ouml;nnten, sind abgeriegelt, Z&uuml;ge nach Neu-Delhi gestrichen.</p>
<p>Fast 30.000 Sicherheitskr&auml;fte sind zur Abwehr der Proteste im Einsatz. Trotz der Abriegelung soll es in der indischen Hauptstadt zu Protesten gekommen sein. Wie der US-amerikanische Sender <em>CNN</em> berichtet, ist es zu Festnahmen gekommen, auch seien Polizisten durch Steinw&uuml;rfe verletzt worden. Der <em>Times of India</em>&nbsp;zufolge waren allerdings weit weniger Demonstranten als im Sommer auf dem Jantar-Mantar-Platz zusammengekommen.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="hi" dir="ltr">विदेशी ताकतों के साथ मिलकर विपक्ष देश को अस्थिर करने का प्रयास कर रहा है। https://t.co/60B1jMHFPR</p>&mdash; Nitin Nabin (@NitinNabin) <a href="https://x.com/NitinNabin/status/2108827051973370054?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Die "Kakerlaken"-Bewegung steht selbst in der Kritik. Der BJP-Vorsitzende Nitin Nabin wird von der <em>Times of India</em> mit den Worten zitiert: "Heute wird versucht, eine &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrliche und ernste Lage im Land herbeizuf&uuml;hren. Es werden Anstrengungen unternommen, die Nation zu destabilisieren &ndash; eine Nation, in der 1,4 Milliarden Menschen in Frieden und Harmonie leben und gemeinsam zur Entwicklung Indiens beitragen. Wer steckt dahinter?" Nabin vermutet ausl&auml;ndische M&auml;chte hinter den Protesten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/international/294035-frankreich-musk-bezeichnet-schuelerproteste-als/">Frankreich: Musk bezeichnet Sch&uuml;lerproteste als "Invasion in Zeitlupe</a>"</p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Mehrere Tote, darunter Kinder, nach Schießerei in Pennsylvania</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/nordamerika/294359-mehrere-tote-darunter-kinder/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/nordamerika/294359-mehrere-tote-darunter-kinder/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca64c748fbef46e92f3c70.jpg" /> Ein Mann hat am Freitagabend im US-Bundesstaat Pennsylvania neun Menschen erschossen, unter ihnen zwei Kinder. Der mutmaßliche Täter ist ebenfalls tot, vermutlich durch eine selbst zugefügte Schusswunde. Weitere Einzelheiten oder das Tatmotiv sind bisher nicht bekannt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Neun Menschen, unter ihnen zwei Kinder, sind bei einer Schie&szlig;erei in Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania ums Leben gekommen. Laut dem Sender <em>CBS</em> wurde die Polizei am Freitagabend (Ortszeit) gerufen. Zeugen zufolge soll ein Mann Sch&uuml;sse abgegeben und dann ein Wohnhaus betreten haben. Zwei Frauen lagen tot auf der Stra&szlig;e, w&auml;hrend weitere Todesopfer im Haus aufgefunden wurden.</p>

<p>Der Verd&auml;chtige wurde ebenfalls tot entdeckt. Die Polizei geht von einer selbst zugef&uuml;gten Schusswunde aus. Ob er zu der Gesamtzahl der gemeldeten Todesopfer geh&ouml;re, sei nicht klar, betonte <em>CBS</em>. Es bestehe keine Gefahr mehr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Sicherheit.</p>
<p>Die Polizei weigerte sich bislang, &uuml;ber ein m&ouml;gliches Tatmotiv oder Einzelheiten der Trag&ouml;die zu sprechen, um die Ermittlungen nicht zu gef&auml;hrden. Der Polizeichef von Erie, Rick Lorah, beschrieb die Szene als die schlimmste, die er in fast drei Jahrzehnten im Polizeidienst erlebt habe. Die Ermittler versuchten ihm zufolge noch immer, den genauen Hergang zu kl&auml;ren.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/nordamerika/287526-usa-drei-tote-bei-schiesserei/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">USA: Drei Tote bei Schie&szlig;erei in Idaho &ndash; Angreifer offenbar durch beherzten Zivilisten get&ouml;tet</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Deutsche Bahn setzt auf KI, doch Stellwerke stammen noch aus der Kaiserzeit</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294353-deutsche-bahn-setzt-auf-ki/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca5784b480cc3fe34cd9fa.png" /> Während die Bahnindustrie an intelligenten Zügen und automatisierter Verkehrssteuerung arbeitet, ist der Zustand der deutschen Eisenbahninfrastruktur vielerorts erschreckend. In Bayern war ein Stellwerk aus dem Jahr 1899 in Betrieb. Die Digitalisierung kommt nur schleppend voran.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn will ihre Z&uuml;ge intelligenter machen. Sensoren sollen technische Defekte fr&uuml;hzeitig erkennen, Software soll Versp&auml;tungen reduzieren und digitale Stellwerke sollen mehr Z&uuml;ge auf denselben Strecken erm&ouml;glichen. Doch w&auml;hrend die Bahn von der Zukunft spricht, stammt ein Teil ihrer Infrastruktur noch aus der Zeit von Kaiser Wilhelm II.</p>
    
    
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<p>Auf der Strecke zwischen M&uuml;nchen und M&uuml;hldorf am Inn war bis vor Kurzem ein mechanisches Stellwerk aus dem Jahr 1899 in Betrieb. Die Eisenbahner bedienten schwere Hebel und Kurbeln, mit denen sie Weichen und Signale &uuml;ber mechanische Verbindungen steuerten. Die Anlage erf&uuml;llte mehr als ein Jahrhundert lang ihre Sicherheitsfunktion. Erst Ende 2025 wurde sie durch moderne elektronische Technik ersetzt.</p>
<p>Die Deutsche Bahn best&auml;tigte den Austausch der alten Stellwerke in H&ouml;rlkofen und Thann-Matzbach. Die Modernisierung kostete rund 50 Millionen Euro. Weitere mechanische Stellwerke sollen dort bis 2027 verschwinden.</p>

<p>Der historische R&uuml;ckstand beschr&auml;nkt sich nicht auf Bayern. Laut einem <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-10-10/century-old-signals-hold-back-advance-of-ai-trains-in-germany" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Bloomberg</em>-Bericht</a> ist noch knapp ein F&uuml;nftel der Stellwerke der Deutschen Bahn mechanisch. Insgesamt arbeitet das Netz mit einer Vielzahl unterschiedlicher Stellwerkssysteme. Diese technische Vielfalt erschwert Wartung, Ersatzteilbeschaffung und die Einf&uuml;hrung einheitlicher digitaler Standards.</p>
<p>Die Folgen reichen &uuml;ber alte Hebel und Kurbeln hinaus. Die Bahn muss Stellwerke, Signalanlagen, Kommunikationssysteme und Fahrzeuge aufeinander abstimmen. Wer den Zugverkehr digitalisieren will, kann nicht einfach eine neue Software installieren und erwarten, dass die gesamte Infrastruktur mitzieht.</p>
<p><strong>Bei der Digitalisierung liegt Deutschland weit zur&uuml;ck</strong></p>
<p>Ende 2025 waren nach den im <em>Bloomberg</em>-Bericht genannten Zahlen lediglich 683 Kilometer des mehr als 33.000 Kilometer langen DB-Netzes mit dem europ&auml;ischen Zugbeeinflussungssystem ETCS ausger&uuml;stet. Wenige Monate zuvor&nbsp;hatte die Deutsche Bahn ihre bisherige Strategie zur Einf&uuml;hrung des europ&auml;ischen Zugbeeinflussungssystems ETCS zur&uuml;ckgenommen. Dessen Einf&uuml;hrung hatte die Schweiz im Normalspurnetz bereits 2018 abgeschlossen. Die Netze unterscheiden sich zwar in Gr&ouml;&szlig;e und Verkehrsstruktur, der Vergleich zeigt dennoch, wie unterschiedlich weit die Umstellung fortgeschritten ist.</p>

<p>W&auml;hrend Deutschland Milliarden f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Ukraine bereitstellt, kommt die Modernisierung der Deutschen Bahn nur schleppend voran. Beide Ausgabenbereiche folgen unterschiedlichen haushaltspolitischen Regeln.</p>
<p>Die Ukraine-Hilfe l&auml;sst sich nicht einfach in Bahninvestitionen umwandeln. Doch die Frage nach den Priorit&auml;ten der Bundesregierung bleibt. Ein Land, das bei Digitalisierung und K&uuml;nstlicher Intelligenz vorne mitspielen will, muss erkl&auml;ren, warum zentrale Teile seiner Verkehrsinfrastruktur noch immer auf Technik aus der Kaiserzeit angewiesen sind.</p>
<p>Die Ausr&uuml;stung der Z&uuml;ge lie&szlig; sich nicht im vorgesehenen Zeitrahmen umsetzen, zudem war die Finanzierung der Infrastruktur unsicher. Die Bahn musste ihre Pl&auml;ne &uuml;berarbeiten, w&auml;hrend Fahrg&auml;ste weiter mit Versp&auml;tungen und technischen St&ouml;rungen konfrontiert waren.</p>

<p>Moderne Technik k&ouml;nnte den Betrieb effizienter machen. Siemens Mobility zufolge verf&uuml;gt ein ICE &uuml;ber rund 1.000 Sensoren, die t&auml;glich etwa eine Milliarde Datenpunkte erzeugen. Diese Informationen helfen, Verschlei&szlig; fr&uuml;hzeitig zu erkennen und Wartungsarbeiten besser zu planen. Zusammen mit digitalen Stellwerken und ETCS k&ouml;nnten nach Einsch&auml;tzung von Siemens bis zu 30 Prozent mehr Z&uuml;ge auf bestehenden Strecken verkehren. Das ist ein technisches Potenzial, keine bereits fl&auml;chendeckend erreichte Steigerung.</p>
<p>K&uuml;nstliche Intelligenz kann Versp&auml;tungen fr&uuml;h erkennen und den Zugverkehr effizienter steuern. Doch sie repariert keine defekte Weiche, verlegt keine neuen Gleise und ersetzt kein veraltetes Stellwerk. Daf&uuml;r braucht es Geld, Planung und politische Konsequenz. Die Deutsche Bahn investiert zwar Milliarden in ihr Netz, doch der jahrzehntelange Sanierungsstau bleibt. Solange alte Anlagen und unterschiedliche technische Systeme den Betrieb ausbremsen, bleibt die digitale Bahn ein Versprechen auf dem Papier.</p>
<p>Die politische Kritik muss deshalb nicht lauten, dass die Ukraine weniger Unterst&uuml;tzung erhalten soll. Sie richtet sich an eine Bundesregierung, die auch f&uuml;r die Funktionsf&auml;higkeit der eigenen Infrastruktur verantwortlich ist.</p>
    
    
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<p>Die B&uuml;rger erleben die Folgen des Sanierungsstaus unmittelbar, wenn Z&uuml;ge ausfallen, Anschl&uuml;sse verpasst werden und Reisezeiten kaum verl&auml;sslich planbar sind. Die Regierung muss erkl&auml;ren, wie sie die Modernisierung beschleunigen und ihre Finanzierung langfristig sichern will.</p>
<p>Das Stellwerk aus dem Jahr 1899 steht f&uuml;r eine Modernisierung, die zu lange aufgeschoben wurde. Dass die Anlage mehr als ein Jahrhundert funktionierte, spricht f&uuml;r die Ingenieure und das Wartungspersonal. Dass sie erst Ende 2025 ersetzt wurde, zeigt das Ausma&szlig; des technischen R&uuml;ckstands.</p>
<p>Die Zukunft der Deutschen Bahn beginnt nicht mit K&uuml;nstlicher Intelligenz, sondern mit funktionierenden Gleisen, modernen Stellwerken und zuverl&auml;ssigen Signalen. Fahrg&auml;ste interessieren sich wenig f&uuml;r Milliarden von Datenpunkten, wenn ihr Zug ausf&auml;llt oder der Anschluss weg ist. Digitalisierung muss sich im Alltag bew&auml;hren, nicht in Pr&auml;sentationen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/291355-300-millionen-monatlich-von-drohnenbauern/">300 Millionen monatlich von Drohnenbauern? Ukrainischer Journalist bezichtigt Merz der Korruption</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Flughafen von Riad erneut angegriffen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/der-nahe-osten/294356-flughafen-von-riad-erneut-angegriffen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca5cf2b480cc3e5e116134.jpg" /> Der Flughafen von Riad wurde erneut Ziel eines Angriffs. Erst am vergangenen Donnerstag waren bei Angriffen auf saudische Flughäfen drei Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Das Ausmaß der jetzigen Attacke ist noch unklar.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Nachrichtenagentur <em>Associated Press</em> (<em>AP</em>) zufolge wurde der King Khalid International Airport, der Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad, erneut Opfer einer Attacke. Der Flughafen war bereits am vergangenen Donnerstag Ziel von Raketenangriffen geworden. Drei Todesopfer und Dutzende Verletzte waren die Folge. Zu dem Angriff soll sich Medienberichten zufolge die Huthi-Miliz des Nachbarlandes Jemen bekannt haben, mit der Saudi-Arabien in Konflikt liegt.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="zxx" dir="ltr">https://t.co/IpjRJgsmCB</p>&mdash; مطار الملك خالد الدولي (@KKIASA) <a href="https://x.com/KKIASA/status/2108901392098513306?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p><em>AP</em> bezieht sich auf zwei ungenannt bleibende regionale Beamte, denen zufolge der K&ouml;nig-Khalid-Flughafen nach einem erneuten Angriff diesen Samstag evakuiert wurde. Die saudischen Beh&ouml;rden h&auml;tten den Flugverkehr zum Flughafen eingestellt. Von offizieller Seite gibt es bis jetzt noch keine Stellungnahme.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">AP and Reuters, amongst others, reporting a strike on Riyadh Airport this afternoon. Last commercial aircraft to land was 14:05 Local time. The last departure was at 13:39 LT. Flights bound for RUH are diverting elsewhere, mainly to Jeddah at the moment. https://t.co/qdT3aOyLdf https://t.co/HiuRaOoLPS</p>&mdash; Flightradar24 (@flightradar24) <a href="https://x.com/flightradar24/status/2108933557435723826?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Die Nachrichtenagentur beruft sich auch auf Zeugenaussagen eines Einwohners von Riad. Demnach waren mindestens zwei laute Explosionen zu h&ouml;ren, die die saudi-arabische Hauptstadt ersch&uuml;ttert haben. In den sozialen Netzwerken kursieren unbest&auml;tigte Berichte von Toten und Verwundeten, teilweise sogar von einem Massenereignis. Dutzende Krankenwagen seien in Richtung Flughafen unterwegs. Best&auml;tigen l&auml;sst sich das bisher nicht.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">⚡️JUST IN: The Floor of Saudi Riyadh International Airport is covered in Blood following Houthi Missile Strikes

Dozens of Ambulances are rushing toward the Airport https://t.co/Bh2SqXbQLZ</p>&mdash; Iran Observer (@IranObserver0) <a href="https://x.com/IranObserver0/status/2108932887605133374?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Allerdings deutet eine Mitteilung des Flughafens auf einen Vorfall hin. Darin werden die Passagiere aufgefordert, sich vor der Anreise zum Flughafen bei ihren jeweiligen Fluggesellschaften &uuml;ber ihren Flugstatus zu informieren. Auch die Seite <em>Flightradar24</em> vermerkt, dass seit dem fr&uuml;hen Nachmittag Ortszeit, keine Fl&uuml;ge mehr in Riad starten oder landen. Stattdessen w&uuml;rden Fl&uuml;ge nach Dschidda umgeleitet.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🇸🇦🇾🇪 Image reportedly shows a passenger aircraft being towed away from its gate at RIYADH INTERNATIONAL AIRPORT, with a helicopter positioned directly beside the terminal

This while we're hearing reports of an airport evacuation following a suspected Houthi missile strike.

The Helicopter is being located at Terminal 3.

Apparently the airport has been fully evacuated by now. 

Source: GeoPolitics Watch on TG / Writer: Oliver</p>&mdash; Mario Nawfal (@MarioNawfal) <a href="https://x.com/MarioNawfal/status/2108926015796088961?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Der libanesisch-australische Medienmacher und Influencer Mario Nawfal berichtet auf der Plattform <em>X </em>unter Berufung auf <em>GeoPolitics Watch</em> ebenfalls von einer Evakuierung des Flughafens sowie von einem Passagierflugzeug, das abgeschleppt wird.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">⚠️ Update: Aufgrund der aktuellen Lage raten wir Ihnen dringend dazu, den Flughafen Riad bis auf Weiteres nicht zu nutzen. Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts wurden aktualisiert. Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die aktuellen Hinweise (1/3) https://t.co/lEeyQ5jbDb</p>&mdash; ألمانيا 🇩🇪🇸🇦 (@GermanyinKSA) <a href="https://x.com/GermanyinKSA/status/2108927244093792764?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Die deutsche Botschaft in Riad warnt derweil deutsche Staatsb&uuml;rger, den Flughafen der saudischen Hauptstadt bis auf Weiteres nicht zu benutzen. Auch eine Registrierung in die Krisenvorsorgeliste sei angebracht. Derweil wird von immer mehr Fluglinien berichtet, dass sie ihre Fl&uuml;ge f&uuml;r die kommenden Tage nach Riad einstellen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rt.com/der-nahe-osten/294079-drei-tote-bei-angriffen-auf/">Drei Tote nach Angriffen auf saudische Flugh&auml;fen &ndash; USA bereiten m&ouml;gliche Iran-Schl&auml;ge vor</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Rot-Rot-Grün in Mecklenburg-Vorpommern: Weg für Koalitionsverhandlungen frei</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294350-rot-rot-gruen-in-mecklenburg-vorpommern-weg-fuer-koalitionsverhandlungen-frei/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca51f5b480cc408921bac1.jpg" /> Die Koalitionsverhandlungen von SPD, Linkspartei und Bündnis 90/Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern können beginnen. Nach SPD und Linkspartei fassten auch die Grünen einen entsprechenden Beschluss. Damit werden die Gespräche über die Regierungsbildung am Montag starten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <em>Deutsche Presse-Agentur</em> berichtet, haben in Mecklenburg-Vorpommern nun auch die Gr&uuml;nen und damit der kleinste der potenziellen drei Koalitionspartner der Aufnahme von Gespr&auml;chen &uuml;ber die Regierungsbildung zugestimmt.</p>
<p>Ein kleiner Parteitag der Gr&uuml;nen in Rostock hat an diesem Samstag die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen genehmigt. Der Beschluss wurde ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen gef&auml;llt. Die Parteigremien von SPD und Linkspartei hatten schon am Freitag die Koalitionsgespr&auml;che genehmigt.</p>

<p>Damit k&ouml;nnen die Verhandlungen zwischen SPD, Linkspartei und B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen am kommenden Montag beginnen. Kommt die Regierungsbildung zustande, bek&auml;me Mecklenburg-Vorpommern die erste rot-rot-gr&uuml;ne Landesregierung in der Geschichte des Bundeslandes. Die Gr&uuml;nen waren bisher noch nie an einer Regierung in dem nord&ouml;stlichen K&uuml;stenland beteiligt. SPD und Linke (beziehungsweise PDS) hatten bereits zwischen 1998 und 2006 und dann wieder von 2021 bis 2026 gemeinsam das Land regiert.</p>
<p>Die Aussichten stehen gut, dass bis zum 17. November die Regierungsbildung vollzogen ist. Dieses Datum ist das offizielle Fristende f&uuml;r eine Regierungsbildung. Es gilt eine Vier-Wochen-Frist nach der Konstituierung des neuen Landtags am 20. Oktober, um ein Oberhaupt des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu w&auml;hlen.</p>
<p>Wie es derzeit aussieht, wird Manuela Schwesig, die derzeit gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Ministerpr&auml;sidentin von Mecklenburg-Vorpommern, im Amt best&auml;tigt. Sie sprach Medienberichten zufolge bereits von "sehr guten Gespr&auml;chen" zwischen den drei Parteien, als die ersten Sondierungsgespr&auml;che beendet waren.</p>
<p>Man hat sich dem Vernehmen nach bereits auf einige Vorhaben geeinigt, etwa die Beitragsfreiheit von Kindertagesst&auml;tten oder das Einsetzen eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses &uuml;ber rechtsextreme Netzwerke. Auch Claudia M&uuml;ller, die kommissarische Vorsitzende der sich konstituierenden Gr&uuml;nen-Landtagsfraktion, verk&uuml;ndete: "Nun beginnt die Arbeit."</p>

<p>Im neuen Landtag in Schwerin werden nur noch vier Fraktionen vertreten sein. CDU und FDP haben den Einzug verpasst, sie scheiterten an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde. Die Landtagswahlen am 20. September 2026 hatten der AfD in Mecklenburg-Vorpommern einen Wahlsieg gebracht. Sie erreichte laut amtlichem Endergebnis 38,2 Prozent der g&uuml;ltigen Zweitstimmen. Das macht 32 von 71 Sitzen im Schweriner Landtag aus. Allerdings will keine der anderen Parteien mit der AfD koalieren.</p>
<p>Zweitplatzierter ist die SPD mit 35,5 Prozent der Stimmen und 29 Sitzen. Zusammen mit den Linken und den Gr&uuml;nen (jeweils f&uuml;nf Sitze) w&uuml;rde eine SPD-gef&uuml;hrte Koalition die absolute Mehrheit von mindestens 36 Stimmen &uuml;bertreffen. Rot-Rot-Gr&uuml;n h&auml;tte dann eine Regierungsmehrheit von 39 Sitzen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/meinung/292548-die-rache-des-ostens-das-ende-westdeutschlands-ist-endgueltig-gekommen/">Die Rache des Ostens: Das Ende Westdeutschlands ist endg&uuml;ltig gekommen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Nach Aufhebung der US-Sanktionen: EU kündigt das &quot;schärfste&quot; Sanktionspaket gegen Russland an</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294351-nach-aufhebung-us-sanktionen-eu-das-sch%C3%A4rfste-sanktionspaket-gegen-russland-an/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/international/294351-nach-aufhebung-us-sanktionen-eu-das-sch%C3%A4rfste-sanktionspaket-gegen-russland-an/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca743048fbef4cdf7868d3.jpg" /> Während die USA die antirussischen Sanktionen im Energiebereich lockern, bereitet die Europäische Union das bislang umfangreichste Sanktionspaket gegen Russland vor. Russland lehnt nach wie vor die Sanktionen als Mittel der Politik ab und erklärt sich bereit, mit dem Westen zu verhandeln.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Au&szlig;enbeauftragte Kaja Kallas bereitet f&uuml;r den Herbst die "weitreichendste Sanktionsliste seit Beginn des Krieges" vor<!--TgQPHd|||[]-->, um den wirtschaftlichen Druck auf Russland drastisch zu erh&ouml;hen. Bei diesem geplanten 22. Sanktionspaket<!--TgQPHd|||[]--> soll sich die Anzahl der sanktionierten russischen Personen, Organisationen und Unternehmen um rund ein Drittel erh&ouml;hen.&nbsp;</p>
<p>Dies geschieht vor dem Hintergrund einer &uuml;berraschenden Lockerung der US-Sanktionen gegen russische Energielieferungen.&nbsp;Die Aussetzung der US-Sanktionen gegen russischen Dieselkraftstoff verschafft Moskau im Kontext der Kriegshandlungen zus&auml;tzliche Einnahmen, erkl&auml;rte die EU-Au&szlig;enbeauftragte Kaja Kallas am Samstag. "Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, den Druck auf Russland zu verringern, und Europa wird dies auch nicht tun", schrieb Kallas am Samstag im sozialen Netzwerk X.</p>

<p>Sie teilte mit, dass die Au&szlig;enminister der EU-Staaten am 12. Oktober in Luxemburg das seit 2022 umfangreichste Sanktionspaket gegen mehr als 1.500 Personen und Organisationen verabschieden wollen, die die EU als mit dem russischen R&uuml;stungskomplex verbunden ansieht.</p>
<p>Auch der Sprecher der Bundesregierung Stefan Kornelius kommentierte die US-Entscheidung zu russischen Diesellieferungen. Diese habe die Bundesregierung zur Kenntnis genommen, schrieb er auf X. "Sie h&auml;lt an den Sanktionen gegen Russland fest&nbsp;&ndash; weitere Sanktionen sind in Arbeit", teilte er mit. Die Unterst&uuml;tzung der Ukraine bleibe stark, so der Regierungssprecher.&nbsp;</p>
<p>Zuvor ist bekannt geworden, dass US-Pr&auml;sident Donald Trump beschlossen habe, ein Abkommen mit Russland &uuml;ber die Lieferung von Dieselkraftstoff abzuschlie&szlig;en. Zun&auml;chst sollen 300.000 Tonnen geliefert werden, weitere, noch gr&ouml;&szlig;ere Lieferungen sollen folgen. Die juristische Grundlage daf&uuml;r bildet die sogenannte Generallizenz, die das US-Finanzministerium f&uuml;r russische Diesellieferungen in die Vereinigten Staaten f&uuml;r die Dauer bis zum 7. April 2027 erteilte. Zuvor waren russische Energielieferungen jahrelang mit US-Sanktionen belegt worden.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Die Bundesregierung hat die Entscheidung der USA zu russischen Diesel-Lieferungen zur Kenntnis genommen. Sie hält an den Sanktionen gegen Russland fest – weitere Sanktionen sind in Arbeit. Die Unterstützung der Ukraine bleibt stark, die Arbeit für einen Frieden geht weiter.</p>&mdash; Stefan Kornelius (@RegSprecher) <a href="https://x.com/RegSprecher/status/2108931097543254189?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Laut einem <em>Axios</em>-Bericht hatte Trump die Ukraine mehrmals gebeten, die Angriffe auf russische Raffinerien zu unterlassen. Er&nbsp;soll Selenskij etwa sechsmal dazu aufgerufen haben, doch dieser weigerte sich.&nbsp;Nach der Bekanntgabe des Deals erkl&auml;rte Selenskij im Gespr&auml;ch mit <em>Axios</em>, er sei von dem Abkommen v&ouml;llig &uuml;berrascht gewesen. Es sei unfair und unehrlich sowie ein ungerechtfertigtes Geschenk an den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin &ndash;<em> RT DE</em>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/international/294333-bericht-trump-schliesst-diesel-deal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>.&nbsp;</p>
<p>Die USA unterst&uuml;tzen die Ukraine nach wie vor milit&auml;risch und finanziell. Russland stuft die USA als unfreundlichen Staat ein, ist aber bereit, faire Handelsbeziehungen mit den USA wiederaufzunehmen. Russland lehnt einseitige Sanktionen grunds&auml;tzlich als Mittel der Politik ab. Auch kooperiert das russische Staatsunternehmen Rosatom mit der Brennelementefabrik in Linden und l&auml;sst dort Brennst&auml;be nach russischen Technologiestandards produzieren. In Deutschland steht die Fabrik im Fokus der antirussischen Kampagne, die das Projekt <a href="https://de-rt.com/inland/294021-bundesregierung-bleibt-dabei-keine-sicherheitsbedenken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kippen will</a>. Russische Energielieferungen an seine geopolitischen Gegner k&ouml;nnen zu Zeiten extremer Spannungen und Kriegsgefahr als friedensstiftende Schritte bewertet werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/294021-bundesregierung-bleibt-dabei-keine-sicherheitsbedenken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesregierung bleibt dabei: Keine Sicherheitsbedenken gegen russisches Atomprojekt in Lingen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Militärischer Erfolg der Huthi wird den gesamten Nahen Osten beeinflussen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294290-militaerischer-erfolg-der-huthi-wird-den-gesamten-nahen-osten-beeinflussen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac92cb348fbef33a07c76f2.jpg" /> Der Bürgerkrieg in Jemen scheint sich einem Wendepunkt zu nähern. Die Blockade der strategisch wichtigen Stadt Taʿizz ist ein großer Erfolg für die Huthi. Sie ist nicht nur für Jemen, sondern auch für den gesamten Nahen Osten und somit für die ganze Welt von Bedeutung]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jewgeni Krutikow</em></p>
<p>Um die Lage im Jemen zu verstehen, erinnern wir uns an die Kr&auml;ftekonstellation. Die Rebellenbewegung Ansar Allah, auch als Huthi bekannt, kontrolliert ein Gebiet in Jemen mit der im Landesinneren gelegenen Hauptstadt Sanaa. Ihnen gegen&uuml;ber steht Jemens Regierung, die von Saudi-Arabien gest&uuml;tzt wird und in der Hafenstadt Aden residiert. Eine weitere strategisch wichtige Stadt, Taʿizz, liegt auf der Stra&szlig;e zwischen Sanaa und Aden und wird von der Regierung kontrolliert.</p>
<p>Als sie vor einem Monat ihre Offensive gegen Taʿizz begannen, griffen die Huthi nicht frontal an, sondern versuchten, die Stadt mit einem Flankenman&ouml;ver &uuml;ber Bergp&auml;sse einzukesseln und damit ihre Versorgung und die M&ouml;glichkeit einer Verlegung von Verst&auml;rkungen aus Aden zu unterbrechen. Dar&uuml;ber hinaus erzielten die Huthi einen wichtigen Erfolg an der K&uuml;ste: Sie stie&szlig;en zum Roten Meer vor, besetzten den Hafen Mokka und erreichten somit die Stra&szlig;e von Bab al-Mandab. Doch Mokkas Schicksal ist gegenw&auml;rtig unklar: Regierungstruppen f&uuml;hren an diesem Abschnitt seit dem 6.&nbsp;Oktober eine Offensive und behaupten, die Kontrolle &uuml;ber die K&uuml;ste bis zur Stadt wiedererlangt zu haben, die Huthi dementieren dies.</p>
<p>Inzwischen haben die Huthi laut den j&uuml;ngsten Meldungen durch eine Serie von Offensiven faktisch Taʿizz mit den dort verbleibenden Regierungstruppen eingekesselt. Am 8.&nbsp;Oktober demonstrierten sie ein Video aus dem Ort an-Nischama, der beim Kessel von Taʿizz&nbsp;als Flaschenhals fungiert. Alle brauchbaren Versorgungswege f&uuml;hren gerade &uuml;ber an-Nischama.</p>
<p>Zudem brachten die Huthi die wichtigsten H&ouml;hen um Taʿizz im Umland des Bergmassivs Dschabal Dschihaf und &uuml;ber die letzten Bergp&auml;sse, die Regierungstruppen f&uuml;r einen Gegenangriff aus dem Kessel oder den Versuch einer Entsetzung nutzen k&ouml;nnten. Die Kontakte der Garnison von Taʿizz mit dem "Festland" sind Meldungen zufolge praktisch unterbrochen. Am vergangenen Tag nahmen die Huthi ihre Offensive gegen Taiz erneut auf.</p>

<p>Wieso ist diese Stadt f&uuml;r die Huthi so wichtig? Sie liegt n&auml;mlich auf einer Bergkette, die den &ouml;stlichen und den westlichen Landesteil verbindet. Historisch fungierte diese Kette als eine nat&uuml;rliche Grenze zwischen Jemens Regionen, und Taʿizz diente als nat&uuml;rlicher Pass. Die Stadt blickt auf eine ruhmreiche Geschichte zur&uuml;ck: im 12.&nbsp;Jahrhundert war sie sogar eine Hauptstadt der Ayyubiden-Dynastie.</p>
<p>Eine Umzingelung von Taʿizz schneidet die Stadt von Aden ab, dem wichtigsten St&uuml;tzpunkt der Regierung. Aden ist die Hauptstadt der international anerkannten Macht, dort herrscht relative Ordnung. Aden hat einen Hafen und folglich die M&ouml;glichkeit der Versorgung aus Saudi-Arabien &uuml;ber den Seeweg. &Uuml;ber die W&uuml;ste aus dem Norden gibt es keine Wege.</p>
<p>Sollten sie die Bergketten in der N&auml;he der Stadt unter ihre Kontrolle bringen, werden die Huthi den von ihnen bereits kontrollierten Teil entlang des Roten Meers sichern, was jegliche Gegenoffensive der Regierungskoalition gegen die Stra&szlig;e von Bab al-Mandab und den Hafen von Mokka ohne einen Frontalangriff praktisch unm&ouml;glich machen wird. Deswegen scheint der Vorsto&szlig; der Regierungstruppen auf Mokka entlang der K&uuml;ste nicht die beste Idee gewesen zu sein: Ohne eine Kontrolle &uuml;ber Taʿizz und die Bergp&auml;sse kann diese Offensive kaum unterst&uuml;tzt werden.</p>
<p>Doch neben rein milit&auml;rischen Begebenheiten tr&auml;gt Taʿizz, die zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt des Landes, auch eine kolossale symbolische Bedeutung. Lange Zeit galten die Stadt und die umliegende Region als eine Hochburg des Widerstands gegen die Huthi. Von hier stammt der Vorsitzende des jemenitischen Pr&auml;sidialrats Rashad al-Alimi.</p>
<p>Symboltr&auml;chtig ist auch die Zitadelle al-Qahira ("die Siegreiche"), die Jemens mittelalterliche Vergangenheit demonstriert. Ein Verlust der Stadt w&uuml;rde ein Scheitern der international anerkannten Regierung in Aden bedeuten und demonstrieren, dass Saudi-Arabien nicht in der Lage ist, sie oder sogar einzelne wichtige St&auml;dte des Landes zu sch&uuml;tzen.</p>

<p>Vor diesem Hintergrund k&uuml;ndigte al-Alimi in einer Fernsehansprache den Beginn eines gro&szlig; angelegten Milit&auml;reinsatzes "zur R&uuml;ckkehr der verbleibenden Gebiete der Republik". Die Landstreitkr&auml;fte der Regierung f&uuml;hren Meldungen zufolge erbitterte K&auml;mpfe, w&auml;hren Saudi-Arabien f&uuml;r Luftunterst&uuml;tzung sorgt und taktische Angriffe gegen Objekte der Huthi in Sanaa und Saʿda fliegt.</p>
<p>Zur spektakul&auml;rsten Episode wurde die Gegenoffensive an der K&uuml;ste: die regierungstreue Brigade Giganten ging zu einem Gegenangriff gegen die Huthi entlang der K&uuml;ste des Roten Meeres &uuml;ber und schlug die Rebellen vor&uuml;bergehend aus der strategisch wichtigen Stadt Dhubab zur&uuml;ck. Dies ist eine Schl&uuml;sselstellung an der arabischen Seite der Stra&szlig;e von Bab al-Mandab nahe der Insel Perim, die diesen f&uuml;r den internationalen Handel strategisch wichtigen Punkt deckt. Die Huthi meldeten eine R&uuml;ckeroberung von Dhubab, doch es ist unm&ouml;glich, in der W&uuml;ste und in den Bergen eine genaue Frontlinie festzumachen, und nicht alle Ank&uuml;ndigungen der Huthi sind ausnahmslos zu glauben.</p>
<p>Es gibt Gr&uuml;nde zur Annahme, dass die Regierungstruppen weniger die Kontrolle &uuml;ber der Meeresenge wiederzuerlangen versuchen, als vielmehr die Huthi von Taʿizz ablenken. Die Kontrolle &uuml;ber Bab al-Mandab erfolgt nicht &uuml;ber das physische Hissen einer Flagge in Mokka oder &uuml;ber der Insel Perim, sondern &uuml;ber die M&ouml;glichkeit, den Seeweg mit Raketen zu blockieren, wozu Huthi schon jetzt durchaus in der Lage sind. Deswegen werden sie sich kaum beeilen, um die Kontrolle &uuml;ber verlorene W&uuml;stengebiete an einem f&uuml;r sie weniger wichtigen Frontabschnitt in der N&auml;he von Bab al-Mandab wiederherzustellen, sondern sich auf die Einnahme von Taʿizz konzentrieren.</p>
<p>Die Regierung k&uuml;ndigte eine allgemeine Mobilmachung an: Einen entsprechenden Beschluss erlie&szlig; das von den Huthi nicht anerkannte Parlament noch im September, w&auml;hrend das Verteidigungsministerium die Mobilmachung einen Tag vor dem Beginn der Milit&auml;roperation ank&uuml;ndigte. Dies h&auml;ngt vor allem mit der &auml;u&szlig;erst schwierigen Lage um Taʿizz zusammen.</p>
<p>Freilich ist eine Mobilmachung in Jemen ein gro&szlig;es Wort. Die Regierungstruppen haben praktisch keine zentrale Versorgung im europ&auml;ischen Verst&auml;ndnis dieses Begriffs und leben beinahe offiziell "vom Land". Aden ist von Dutzenden Kontrollpunkten umgeben, und nach Angaben von Zeugen kann man aus der Stadt nur hinausfahren, wenn man an jedem von ihnen Abgaben zahlt. Der Sold bleibt monatelang aus, ein bedeutender Teil der Kommandeure ist nicht kontrollierbar.</p>

<p>Ein Teil der jemenitischen W&uuml;stenst&auml;mme stellt eigene Milizen auf, die formal zur Regierungsarmee geh&ouml;ren, doch ihr eigenes Leben f&uuml;hren und oft gar nicht an Kampfhandlungen teilnehmen, w&auml;hrend sie Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber Aden nur vorgeben. Verbunden sind die St&auml;mme mit dem Regierungssitz nur &uuml;ber die gemeinsame Religion und die noch aus den 1970er-Jahren stammende Gewohnheit, sich an die Regierung zu orientieren. Damals war das Land in zwei Teile gespalten: die gegen&uuml;ber Sowjetunion loyale Demokratische Volksrepublik Jemen mit der Hauptstadt in Aden und die Jemenitische Arabische Republik mit der Hauptstadt in Sanaa &ndash; also jenes Territorium, das heute die Huthi kontrollieren.</p>
<p>Diese gesamte Konstruktion ist extrem volatil, und w&auml;re da nicht die klar ausgepr&auml;gte religi&ouml;se Ideologie der Huthi (sie geh&ouml;ren zum schiitischen Zweig der Zaiditen), k&ouml;nnten sie auch die St&auml;mme auf ihre Seite ziehen. Doch Diskussionen dar&uuml;ber, ob nur Nachkommen von Ali oder jeder Sterbliche Imam werden k&ouml;nnen, schrecken die Nomaden ab. In ihrer Masse interessieren sie sich eben wenig daf&uuml;r.</p>
<p>Jemens Generalstabschef, Generalleutnant Tahir al-Aqili, behauptet, dass sich die Mobilisierungsreserve auf 80.000 bis 100.000 Mann belaufen k&ouml;nne. Das ist entweder eine phantastische Prognose oder ein &auml;u&szlig;erst optimistischer Blick auf das Leben. Dabei vermuten zahlreiche Experten, dass Aden allein zur Entsetzung von Taʿizz 80.000 Mann ben&ouml;tigen werde, was so kurzfristig g&auml;nzlich unerreichbar ist.</p>
<p>Die Lage um Taʿizz ist f&uuml;r die Regierungsarmee derart katastrophal, dass beruhigende Meldungen zu erscheinen begannen, wonach angeblich pakistanische Lastwagen im Zentrum des Jemen oder Syrer unter den Regierungstruppen gesichtet w&uuml;rden.</p>

<p>Letztere Meldungen hingen mit dem Besuch des syrischen Staatschefs Ahmad al-Scharaa in Saudi-Arabien zusammen. Am 7.&nbsp;Oktober meldete das US-amerikanische Nachrichtenportal <em>Axios</em>, dass Riad und Damaskus &uuml;ber eine Entsendung von 10.000 bis 20.000 syrischer Milit&auml;rs nach Jemen verhandeln. Syriens Verteidigungsministerium wies diese Angaben zur&uuml;ck.</p>
<p>Das ist verst&auml;ndlich: In seiner gegenw&auml;rtigen Lage m&ouml;chte Syrien wohl kaum in einen fremden B&uuml;rgerkrieg hineingezogen werden. Das Gleiche gilt f&uuml;r die angebliche "Aktivierung der muslimischen NATO" und die Teilnahme der pakistanischen Armee. Niemand will in den "jemenitischen Sumpf" eintauchen, so sehr die Saudis darum auch bitten.</p>
<p>Im Fall einer Einnahme von Taʿizz wird sich den Huthi ein direkter Weg nach Aden er&ouml;ffnen, das nur 130&nbsp;Kilometer entfernt liegt. Eine Beseitigung des Kessels wird gro&szlig;e Mengen an Infanterie und Kampffahrzeugen der Huthi freisetzen, was im Jemen, wo jeder Soldat Gold wert ist, &auml;u&szlig;erst wichtig ist.</p>
<p>Ein Durchbruch der Huthi nach Aden w&uuml;rde nicht nur einen gro&szlig;en milit&auml;rischen Erfolg, sondern auch einen politischen Sieg der Bewegung Ansar Allah bedeuten, die ihn mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit in religi&ouml;se Losungen konvertieren wird. In der Folge k&ouml;nnte die Landesregierung zerfallen, einzelne St&auml;mme auf die Seite der Huthi &uuml;bergehen und der Einfluss der Bewegung nicht nur in Jemen, sondern auch im Ausland steigen.</p>
<p>Das k&ouml;nnte wiederum eine Regierungs- und dynastische Krise in Saudi-Arabien herbeif&uuml;hren, weil dadurch das Ansehen der regierenden Gruppierung um den Erbprinzen Mohammed bin Salman ernsthaft untergraben wird. Die Krise k&ouml;nnte auch andere Golfmonarchien erfassen, die zuvor die Regierung in Aden unterst&uuml;tzt hatten. Und das w&uuml;rde eine ganz neue Kr&auml;ftekonstellation im Nahen Osten bedeuten.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://vz.ru/world/2026/10/8/1460378.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Zuerst erschienen bei der Zeitung Wsgljad am 8.&nbsp;Oktober.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/der-nahe-osten/291802-die-huthi-beginnen-den-verlauf-der-weltpolitik-und-des-welthandels-zu-beeinflussen/">Die Huthi beginnen, den Verlauf der Weltpolitik und des Welthandels zu beeinflussen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wein-Großraub in Italien: 30.000 Flaschen im Wert von fünf Millionen Euro gestohlen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294220-wein-grossraub-in-italien-30000-flaschen-im-wert-von-500-millionen-euro-gestohlen/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8cdc848fbef0f552589a3.jpg" /> Italiens Weinlager werden zunehmend zum Ziel professioneller Diebe. Der jüngste Fall setzt erstaunliche Maßstäbe – Marchesi Antinori, die älteste Familienwinzerei des Landes, hat einen Diebstahl von 30.000 Flaschen Edelwein in einem Gesamtwert von rund fünf Millionen Euro zu beklagen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Italiens &auml;lteste Familienwinzerei meldet, zum Opfer des mutma&szlig;lich gr&ouml;&szlig;ten Weinraubs in der Geschichte geworden zu sein. Wie die Zeitung&nbsp;<em>Financial&nbsp;</em><em>Times&nbsp;</em>am 9.&nbsp;Oktober <a href="https://www.ft.com/content/1b614d60-a5d3-4b9f-b3e8-63f51bdfd599?syn-25a6b1a6=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>, sollen Diebe aus dem Lagerhaus der Winzerei Marchesi Antinori im toskanischen Cortona 30.000 Flaschen Wein in einem Gesamtwert von rund f&uuml;nf Millionen Euro entwendet haben.</p>
<p>Die in Florenz ans&auml;ssige Winzerei f&uuml;hrt ihre Gr&uuml;ndung auf das Jahr 1385 zur&uuml;ck. Gegenw&auml;rtig hat sie einen Umsatz von rund 263&nbsp;Millionen Euro j&auml;hrlich und exportiert sie Weine in 170 L&auml;nder. Zum Zeitpunkt des Diebstahls bereitete die Winzerei eine Gro&szlig;lieferung an ausl&auml;ndische Kunden vor.</p>
<p>Sieben maskierte M&auml;nner sollen noch am 4.&nbsp;Oktober ins Lagerhaus eingedrungen sein und Kameras und Alarmsysteme deaktiviert haben. Anschlie&szlig;end nutzten sie die hauseigenen Gabelstapler, um zwei gro&szlig;e Lkw mit tausenden Flaschen toskanischen Rotwein der Sorten Tignanello, Solaia und Guado al Tasso zu beladen. Der Diebstahl wurde erst am Folgetag von angekommenen Arbeitern entdeckt. Italiens Polizei leitete eine Ermittlung ein, allerdings wurden bisher keine Verd&auml;chtige gefasst.</p>

<p>Renzo Cotarella, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Winzerbetriebs, erkl&auml;rte&nbsp;dem&nbsp;<em>Corriere della Sera</em>:</p>
<p><em>"Ein Diebstahl von einem solchen Ausma&szlig; und Wert ist in Italien sicher noch nicht passiert."</em></p>
<p>Anhand der Kosten der gestohlenen Weine, die zwischen 150 und 500&nbsp;Euro pro Flasche liegen, vermutete Cotarella, dass es sich bei den Dieben um Weinkenner handelte. Gleichzeitig wunderte er sich, wie der gestohlene Wein verkauft werden k&ouml;nnte. Die&nbsp;<em>Financial Times&nbsp;</em>zitiert ihn dazu:</p>
<p><em>"Diese Weine haben einen gro&szlig;en Wert, und ich wei&szlig; nicht, wie sie all das Wein auf der Welt verkaufen k&ouml;nnen, ohne gesehen zu werden."</em></p>
<p>Cotarella &auml;u&szlig;erte die Hoffnung, dass die Wagen mit dem Diebesgut m&ouml;glicherweise mithilfe von Stra&szlig;enkameras gefunden werden k&ouml;nnten:</p>
<p><em>"Zwei Wagen voller G&uuml;ter k&ouml;nnen nicht einfach verschwinden. Toskanische Stra&szlig;en sind voll von Kameras. Vielleicht werden wir mit ein wenig Gl&uuml;ck zumindest einige gestohlene Flaschen wiederfinden."</em></p>
<p>Das Ausrauben des Lagerhauses von&nbsp;Marchesi Antinori ist zwar der bisher gr&ouml;&szlig;te Weinraub in Italien, allerdings kein Einzelfall. Bereits in der Vergangenheit sind Lager von Edelweinen zum Ziel professioneller Diebe geworden. Im Sommer meldete die Winzerei Banfi di Montalcino den Diebstahl von 3.000 Flaschen ihres besten Weins Alta Langa aus einem Lagerhaus in Piemont. Auch damals kannten sich die Diebe so gut mit Weinen aus, dass sie die gestohlenen Flaschen "sorgf&auml;ltig" ausw&auml;hlten.</p>
<p>Im vergangenen Monat entwendeten vier Unbekannte 3.000 Flaschen Barolo-Wein aus der Winzerei Conterno Fantino.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/291059-frankreich-weinproduktion-auf-rekordtief-seit/">Frankreich: Weinproduktion auf Rekordtief seit Jahrzehnten</a></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Alles bereits entschieden: Das Gespräch zwischen Putin und Trump versetzt Selenskij in Rage</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294330-alles-bereits-entschieden-gespraech-zwischen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca3ee448fbef46e92f3c52.jpg" /> Wladimir Putin und Donald Trump haben beim Telefonat am Freitag einen Deal zu Diesellieferungen erzielt. Der Schritt sorgt für Kritik in Kiew. Wladimir Selenskij sieht darin eine Schwäche gegenüber Russland.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Pjotr Akopow</em></p>
<p>Das Telefongespr&auml;ch mit dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin, das US-Pr&auml;sident Donald Trump als sehr erfolgreich bezeichnete, war bereits das sechste in diesem Jahr &ndash; zuletzt hatten die beiden erst vor einem Monat miteinander telefoniert. Insgesamt war das Gespr&auml;ch vom 9. Oktober in den zwanzigeinhalb Monaten von Trumps zweiter Amtszeit bereits das 16. Ein inzwischen gewohnter und regelm&auml;&szlig;iger Kontakt zwischen den beiden Staatschefs, k&ouml;nnte man meinen &ndash; w&auml;re da nicht die v&ouml;llig ungew&ouml;hnliche Reaktion von Wladimir Selenskij.</p>

<p>Dieser explodierte vor Wut und &uuml;bersch&uuml;ttete die USA mit Vorw&uuml;rfen. Was versetzte den Kiewer Machthaber derart in Rage? Der Grund liegt in einer kurzen Erkl&auml;rung Putins, die auf der Website des Kremls ver&ouml;ffentlicht wurde und lediglich aus drei Abs&auml;tzen besteht.</p>
<p>Im ersten wurden die Gespr&auml;chsthemen aufgez&auml;hlt &ndash; die Aussichten auf eine Beilegung der Ukraine-Krise, die Lage rund um den Iran sowie verschiedene Aspekte der bilateralen Beziehungen. Im dritten ging es um die Best&auml;tigung der Vereinbarung, die Kontakte sowohl zwischen den beiden Staatschefs als auch zwischen ihren Regierungen und Geheimdiensten fortzusetzen. Und genau dazwischen &ndash; in der Mitte der Erkl&auml;rung &ndash; stand das, was nicht nur f&uuml;r Trump zum entscheidenden Punkt wurde.</p>
<p><em>"Bei der Er&ouml;rterung der Lage auf dem globalen Energiemarkt bekr&auml;ftigte die russische Seite ihre Bereitschaft, &Ouml;l und Erd&ouml;lprodukte auf den US-amerikanischen und den Weltmarkt zu liefern. Ich bin &uuml;berzeugt, dass sich dies positiv auf die gesamte Weltwirtschaft auswirken wird."</em></p>
<p>Die Einzelheiten der Vereinbarung legte Donald Trump offen: In seiner Erkl&auml;rung schilderte er ausf&uuml;hrlich, wie viel Diesel Russland in den kommenden Monaten auf den Weltmarkt und den US-Markt liefern werde und wie infolgedessen (und nat&uuml;rlich dank "unserer vollst&auml;ndigen Kontrolle &uuml;ber die Stra&szlig;e von Hormus") die Dieselpreise f&uuml;r die Amerikaner rasch auf ein Rekordtief sinken w&uuml;rden. Andere Gespr&auml;chsthemen erw&auml;hnte Trump &uuml;berhaupt nicht (er wiederholte lediglich sein Mantra, dass "der Iran keine Atomwaffen besitzen wird"), denn bis zu den US-Zwischenwahlen bleibt weniger als ein Monat, und f&uuml;r ihn ist es wichtig, den Amerikanern zu zeigen, wie sehr er sich um die Senkung der Dieselpreise bem&uuml;ht. Daf&uuml;r habe er sogar Russland hinzugezogen &ndash; und die Sanktionen gegen Lieferungen russischen Diesels f&uuml;r ein halbes Jahr ausgesetzt! Denn die Senkung der Preise f&uuml;r die Amerikaner sei seine "oberste Priorit&auml;t".</p>
<p>Trump sagte bereits mehrfach, der Grund f&uuml;r den Anstieg der Dieselpreise sei nicht die Lage rund um die Stra&szlig;e von Hormus, sondern die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien &ndash; womit er Wladimir Selenskij faktisch zum S&uuml;ndenbock machte. Die Aufhebung der Sanktionen ist f&uuml;r unser Land nat&uuml;rlich von Vorteil: Die besch&auml;digten Raffinerien werden wieder instandgesetzt, und der Export von Dieselkraftstoff wird wieder aufgenommen. Doch wenn man glaubt, Russland habe Trump damit erneut in die H&auml;nde gespielt, sollte man sich die &Auml;u&szlig;erungen von Wladimir Selenskij anh&ouml;ren. Unmittelbar nach der Erkl&auml;rung des US-Pr&auml;sidenten griff er diesen derart scharf an, dass seine Reaktion, wenn schon keine Panik, so doch ein extremes Ma&szlig; an Verzweiflung erkennen l&auml;sst.</p>
<p>"Frieden durch Schw&auml;che gibt es nie", erkl&auml;rte Selenskij und f&uuml;gte hinzu: "Um den Krieg zu beenden, muss Russland wegen dieses Krieges unter Druck gesetzt werden" &ndash; also durch Sanktionen. Das Gespr&auml;ch zwischen Trump und Putin hingegen "f&uuml;hrt zu etwas anderem":</p>

<p><em>"Jede Lockerung der Sanktionen gegen Russland ohne eine klare und langfristige Vereinbarung mit Moskau &uuml;ber eine Deeskalation ist eine offensichtliche Schw&auml;che. Sie spielt Russland in die H&auml;nde und f&uuml;hrt dazu, dass es noch mehr t&ouml;tet, noch l&auml;nger Krieg f&uuml;hrt, den Vereinigten Staaten noch weniger Respekt entgegenbringt und der Welt noch gr&ouml;&szlig;ere Verluste und Sch&auml;den zuf&uuml;gt. Geschenke an Putin werden weder zum Frieden noch zu irgendeinem Nutzen f&uuml;r die zivilisierte Welt f&uuml;hren. Russland wird sich f&uuml;r den Diesel mit weiterem Terror und Niedertr&auml;chtigkeiten 'bedanken'."</em></p>
<p>Mehr noch: Selenskij bezeichnete die von den Amerikanern erteilte Genehmigung f&uuml;r den Verkauf von Erd&ouml;lprodukten durch Russland als "Investition in den Krieg". Hei&szlig;t das, er warf Trump vor, Russland zu finanzieren? Ja. Au&szlig;erdem ist er ver&auml;rgert dar&uuml;ber, dass das ukrainische Verhandlungsteam (das gerade in den USA Verhandlungen mit Steve Witkoff und Jared Kushner aufnehmen soll) "als Kulisse benutzt wird". Kurz gesagt: "Das ist unfair, nicht partnerschaftlich" und eine "schwache Entscheidung starker Partner".</p>
<p>Das hei&szlig;t also, Trump begreife den Ernst der Lage nicht &ndash; man m&uuml;sse Druck auf Russland aus&uuml;ben, anstatt an die eigenen Wahlen zu denken. Schlie&szlig;lich sei "Russland in diesem Jahr an der Front schw&auml;cher als zu jedem anderen Zeitpunkt des Krieges" &ndash; davon versucht eine Person, deren Hauptstadt buchst&auml;blich erst gestern kurz vor einem Blackout stand, den US-Pr&auml;sidenten in aller Ernsthaftigkeit zu &uuml;berzeugen.</p>
<p>Ist Selenskij nicht ganz bei Verstand? Nein. Er hat schlicht gro&szlig;e Angst davor, dass Trump sich mit Putin nicht nur auf eine vor&uuml;bergehende Aufhebung der Sanktionen gegen russische Erd&ouml;lprodukte einigen k&ouml;nnte, sondern von Selenskij selbst verlangen w&uuml;rde, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen. Kiew lehnte dies jedoch faktisch bereits ab, solange die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur nicht eingestellt werden. Damit erteilte Selenskij Trump im Vorfeld so wichtiger Wahlen eine Absage. So etwas wird der US-Pr&auml;sident nicht vergessen &ndash; auch wenn Selenskij selbst nicht mehr allzu viel Zeit bleibt.</p>
<p>Denn die ukrainische Energieversorgung und die Wirtschaft befinden sich in einer Abw&auml;rtsspirale &ndash; und werden irgendwann einfach zusammenbrechen. Und mit ihnen wird auch der Staat zusammenbrechen. Unabh&auml;ngig davon, wie die US-Zwischenwahlen in einem Monat ausgehen, und selbst unabh&auml;ngig davon, ob neue Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt oder einige der bestehenden ausgesetzt werden. Alles ist bereits wohl&uuml;berlegt und entschieden &ndash; nicht durch eine geheime Absprache zwischen Trump und Putin (wie Selenskij bef&uuml;rchtet), sondern durch den Lauf der Geschichte selbst &ndash; der russischen Geschichte, deren untrennbarer Bestandteil die Ukraine stets war, ist und bleiben wird.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt <a href="https://ria.ru/20261010/rossiya-2123604954.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aus dem Russischen</a>. Der Artikel ist am 10. Oktober 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rt.com/oesterreich/294325-anti-tagi-trump-macht-diesel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anti-Tagi: Trump macht Diesel-Deal mit Putin&nbsp;&ndash; Systemmedien sch&auml;umen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Brandenburg: Potsdamer Polizei überfordert mit migrantischer Jugendgewalt?</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294334-brandenburg-potsdamer-polizei-ueberfordert-mit/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca20a0b480cc0d0f592f90.jpg" /> Die Polizei in Potsdam reagierte auf die steigende Zahl "von Gewalt- und Raubstraftaten" mit einer demnach notwendigen Ermittlungsgruppe. Der bekannteste Jugendklub in der Region musste notgedrungen nach "Zwischenfällen", ausgesprochenen Drohungen von migrantischen Jugendlichen, schließen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Eltern und Jugendliche der unmittelbar an Berlin angrenzenden Stadt Potsdam klagen &uuml;ber zunehmende negative Ereignisse in Verbindung mit einer "offenbar migrantisch gepr&auml;gten Jugendgang".&nbsp;In der Brandenburger Landeshauptstadt w&uuml;rden dabei seit Monaten laut Medienberichten vermehrt "Jugendgangs und Jugendgewalt" f&uuml;r &Auml;rger und Verunsicherung sorgen. Die Polizei scheint demnach machtlos, habe jedoch laut einer&nbsp;<em>rbb</em>-Anfrage durch "gezielte Ma&szlig;nahmen" schon einzelne "mutma&szlig;liche Hauptakteure" identifiziert "und bereits festgenommen".</p>

<p>"Raub&uuml;berf&auml;lle von Jugendgruppen" seien laut <em>Tagesspiegel</em>-Recherchen (Bezahlschranke) seit Wochen "f&uuml;r Verunsicherung" bei den B&uuml;rgern von Potsdam verantwortlich.&nbsp;Die Polizei best&auml;tigte dazu im Vormonat den Anstieg von Raubdelikten in der Innenstadt und den s&uuml;dlichen Stadtteilen. Weiter hei&szlig;t es zu den Realit&auml;ten:</p>
<p><em>"Mehr als ein Dutzend Raubdelikte der vergangenen drei Monate folgen einem &auml;hnlichen Muster. Die T&auml;ter sprechen ihre Opfer an und setzen sie anschlie&szlig;end mit Drohungen, Schl&auml;gen oder Messern unter Druck. Betroffen sind auch Kinder und Jugendliche."</em></p>
<p>Laut den ver&ouml;ffentlichten Pressemeldungen der Polizei kam es allein im Zeitraum bis Mitte September zu sechs Raubtaten. Ende September wurden dann "eine&nbsp;15-J&auml;hrige und ihr 13-j&auml;hriger Begleiter" laut <a href="https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/jugendliche-attackiert-und-e-zigarette-g/5713327" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Polizeimeldung</a>&nbsp;von einer "etwa zehnk&ouml;pfigen m&auml;nnlichen Jugendgruppe" verbal und k&ouml;rperlich attackiert, nachdem diese E-Zigaretten gefordert hatten. Der 13‑J&auml;hrige wurde bedroht "und&nbsp;nach Gegenst&auml;nden durchsucht".</p>
<p>Anfang Oktober lautete eine weitere<a href="https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/jugendliche-koerperlich-angegriffen/5714054" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Meldung</a>, dass "etwa zehn Unbekannte" einen Jugendlichen umringt, "geschlagen und getreten haben, sodass der 19-J&auml;hrige verletzt wurde".&nbsp;Zuletzt wurden am 6. Oktober drei junge Menschen "von etwa zehn Unbekannten auf offener Stra&szlig;e zusammengeschlagen", so die Meldung. Ein <em>Focus</em>-<a href="https://www.focus.de/panorama/fuerchteten-um-ihr-leben-jugendgang-terrorisiert-potsdam-seit-wochen_a4ebce5f-a841-4739-b624-389f688fe536.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel</a> erw&auml;hnt dabei ein weiteres aktuelles Ereignis:</p>
<p><em>"Einer der krassesten Vorf&auml;lle ereignete sich am letzten Septemberwochenende in einer Villengegend in Berlin-Wannsee. Konkret: in Kohlhasenbr&uuml;ck, direkt an der Grenze zu Potsdam. Eine Gruppe aus bis zu 20 Jugendlichen versuchte, sich Zutritt zu zwei Privatpartys zu verschaffen."</em></p>
<p>Im Anschluss wurden nach Polizeiangaben zwei 17-J&auml;hrige und ein 18-j&auml;hriger Gymnasiast aus Potsdam "brutal angegriffen", wobei der 18-J&auml;hrige schwer verletzt wurde.</p>

<p>Laut den <em>Focus</em>-Recherchen eskaliere in der Region die Gewalt, sodass der bekannteste Jugendklub mittlerweile dauerhaft "nach Zwischenf&auml;llen seine Pforten schloss". Dazu hei&szlig;t es:</p>
<p><em>"Der 'Club 18' ist nicht nur heute geschlossen, wie auf einem Schild an der Eingangst&uuml;r steht. Sondern seit vielen Monaten. Der Grund: Mitarbeiter sollen wegen wiederholter massiver Bedrohungen und Einsch&uuml;chterungsversuche einer offenbar migrantisch gepr&auml;gten Jugendbande 'um ihr Leben gef&uuml;rchtet' haben."&nbsp;</em></p>
<p>Der&nbsp;Vorsitzende des Sicherheitsausschusses der Stadtverordnetenversammlung und CDU-Fraktionsgesch&auml;ftsf&uuml;hre<em>r </em>best&auml;tigte gegen&uuml;ber dem&nbsp;<em>Focus</em>&nbsp;die zunehmenden Probleme. Der Sozialpolitiker sei w&ouml;rtlich "ratlos" zu den Dynamiken:</p>
<p><em>"Und sauer, dass eine oder mehrere Jugendgangs in Potsdam&nbsp;'Unsicherheit und Angst' verbreiten.&nbsp;Maximilian Adams sagt, er habe so etwas in seiner Geburtsstadt 'noch nie erlebt'. 'Seit Monaten h&auml;ufen sich Zwischenf&auml;lle. Die Gewaltt&auml;ter, die &uuml;berwiegend aus einem migrantischen Umfeld stammen sollen, wie mir immer mehr Betroffene berichten, bedrohen, erpressen und verpr&uuml;geln Jugendliche in der Schule, auf der Stra&szlig;e, in Jugendclubs oder bei privaten Festen', so Adams."</em></p>
<p>Der <em>rbb</em> berichtete am Donnerstag, dass die Potsdamer Polizei nun zumindest best&auml;tigen w&uuml;rde, dass "in bestimmten Bereichen" der Potsdamer Innenstadt und in einigen Stadtteilen bei Eins&auml;tzen "festgestellt wurde, dass vermehrt Jugendliche als Tatverd&auml;chtige von Gewalttaten beschrieben werden", wie es in der Beantwortung hie&szlig;. Dabei gehe es unter anderem "auch um K&ouml;rperverletzungs- und Raubdelikte".</p>
<p>Entsprechende Ermittlungen h&auml;tten dabei ergeben, dass demnach keine "feststrukturierte 'Jugendbande' verantwortlich" sei, sondern dass die registrierten Taten "meist von losen Gruppen Jugendlicher und Heranwachsender begangen wurden, die mehrheitlich aus der Landeshauptstadt stammen", so Angaben der Polizei. Inwiefern einzelne Vorf&auml;lle zusammenh&auml;ngen, werde derzeit gepr&uuml;ft.</p>
<p>Die Polizei habe daher eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet. "Dort werden relevante Vorg&auml;nge geb&uuml;ndelt, um Verfahren schnell zu bearbeiten und Muster fr&uuml;hzeitig erkennen zu k&ouml;nnen", teilte die Beh&ouml;rde am Donnerstag mit. Zudem werde auch die Polizeipr&auml;senz erh&ouml;ht.</p>
<p>Die Potsdamer Stadtverwaltung teilte dem <em>rbb</em> am Anfang der Woche auf Anfrage mit, dass das Thema Jugendgewalt unabh&auml;ngig von aktuellen F&auml;llen "in den vergangenen Monaten an Bedeutung gewonnen habe". Die Stadt will daher "nachsteuern". Auf <em>rbb</em>-Nachfrage teilte die Verwaltung diesbez&uuml;glich mit, "es sei der Aufbau verbindlicher Melde- und Informationsketten f&uuml;r Gewaltvorf&auml;lle geplant".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -&nbsp;</strong><a href="https://de-rt.com/inland/291244-vergewaltigung-im-jugendklub-verfahren-gegen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vergewaltigung im Jugendklub: Verfahren gegen Sarah Nagel eingestellt </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russische Luftabwehr erklärt: Wie Moskau massiven Drohnenangriffen begegnet</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/russland/294149-russische-luftabwehr-erklaert-wie-moskau-massiven-drohnenangriffen-begegnet/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7c8cc48fbef29501c77c3.jpg" /> Russlands Hauptstadt ist fast täglich das Ziel ukrainischer Angriffe, bei denen hunderte Drohnen eingesetzt werden. Wie Radar, Flugkörper, Hubschrauber und mobile Einheiten zusammenwirken, um Angriffen auf Moskau zu begegnen, die darauf ausgelegt sind, das System zu überlasten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dmitri Kornew</em></p>
<p>Moskau, 6.&nbsp;Oktober: Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass russische Luftabwehrsysteme in den vergangenen 24&nbsp;Stunden erfolgreich 17 Flamingo-Marschflugk&ouml;rper abgefangen und 1.750 Drohnen neutralisiert haben. Eine solche Leistung w&auml;re f&uuml;r das Luftabwehrsystem jedes Landes au&szlig;ergew&ouml;hnlich.</p>
<p>Russische Luftabwehrsysteme sind in der Lage, eine gro&szlig;e Anzahl von Zielen gleichzeitig zu bek&auml;mpfen. Das Problem bei gro&szlig; angelegten Drohnenangriffen besteht nicht nur darin, dass eine "Vielzahl von Drohnen" zum Einsatz kommt; sie stellen die grundlegende Logik von Luftabwehrsystemen auf die Probe. Wenn ein Gegner zahlreiche unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) in geringer H&ouml;he einsetzt, ger&auml;t das Luft- und Raketenabwehrnetzwerk des Landes unter enormen Druck.</p>

<p>Zun&auml;chst m&uuml;ssen die Drohnen geortet werden, was den Einsatz verschiedenster Technologien &uuml;ber weite Gebiete hinweg erfordert. Anschlie&szlig;end m&uuml;ssen die Informationen &uuml;ber die identifizierten Ziele verarbeitet werden&nbsp;&ndash; einschlie&szlig;lich Klassifizierung, Flugbahnberechnung und Planung der f&uuml;r die Neutralisierung erforderlichen Ressourcen. Danach m&uuml;ssen diese pr&auml;zisen, aufbereiteten Informationen an die Feuerbatterien der Luftabwehrsysteme, die mobilen Feuereinheiten und die unterst&uuml;tzenden Luftstreitkr&auml;fte &uuml;bermittelt werden. Schlie&szlig;lich kann das Ziel ausgeschaltet werden. Jeder dieser Schritte ist mit eigenen Herausforderungen und Einschr&auml;nkungen verbunden, die sich mit zunehmender Zahl der angreifenden Einheiten noch verst&auml;rken.</p>
<p>Russische Luftabwehrsysteme sind robust und mehrschichtig aufgebaut; sie st&uuml;tzen sich auf die effektive Organisation eines einheitlichen Informationsraums, der f&uuml;r moderne Verteidigungsoperationen unerl&auml;sslich ist. Dies erm&ouml;glicht den Schutz kritischer Einrichtungen am Boden vor derartigen Massenangriffen. Alle Belastungstests wurden bestanden. Die Hauptrolle bei dieser Abwehr spielten die russischen Luft- und Raketenabwehrstreitkr&auml;fte.</p>
<p><strong>Wie ist das Luftverteidigungssystem aufgebaut?</strong></p>
<p>Seit Sowjetzeiten ist das russische Luftverteidigungssystem mehrschichtig aufgebaut. Auf der obersten, strategischen Ebene werden Bedrohungen durch ballistische Raketen mit gro&szlig;er Reichweite bewertet und abgewehrt. Diese Ebene st&uuml;tzt sich auf Fr&uuml;hwarnsysteme, Langstreckenradarstationen, Warnsysteme f&uuml;r Raketenangriffe sowie hochentwickelte Systeme, die auf ballistische Ziele und Hyperschallraketen ausgelegt sind. M&ouml;gliche Bedrohungen k&ouml;nnen durch das Raketenabwehrsystem A-135M (ausgestattet mit 53T6M-Abfangraketen; es sch&uuml;tzt die zentrale Wirtschaftsregion und ist an verschiedenen Standorten rund um Moskau stationiert) sowie durch die Luft- und Raketenabwehrsysteme S-500 Prometheus (die f&uuml;r die Bek&auml;mpfung interkontinentaler ballistischer Raketen konzipiert sind) neutralisiert werden.</p>
<p>Systeme vom Typ S-400 Triumf bilden das R&uuml;ckgrat der regionalen Luftverteidigung. Sie k&ouml;nnen im Verbund mit den neuesten S-500-Systemen operieren und f&uuml;r koordinierte Kampfeins&auml;tze auch in &auml;ltere S-300PMU-2-Systeme integriert werden. Die Hauptaufgabe dieser Ebene besteht in der Abwehr von Bedrohungen aus der Luft, darunter Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugk&ouml;rper sowie operativ-taktische ballistische Raketen. Diese Boden-Luft-Raketensysteme (SAMs) k&ouml;nnen auch Drohnen bek&auml;mpfen, sofern sie &uuml;ber entsprechende Zielinformationen verf&uuml;gen und diese Art von Zielen erfassen k&ouml;nnen.</p>

<p>Es ist wichtig festzuhalten, dass die von den ukrainischen Streitkr&auml;ften eingesetzte Drohnentechnologie herk&ouml;mmliche Luftverteidigungssysteme vor erhebliche Herausforderungen stellt; dies liegt an der relativ geringen Geschwindigkeit und Flugh&ouml;he in Kombination mit einer minimalen Radarsichtbarkeit. Dies ist nicht auf hochentwickelte Tarnkappentechnologie (Stealth) zur&uuml;ckzuf&uuml;hren; vielmehr bestehen diese Drohnen aus leichten, nichtmetallischen Materialien und verf&uuml;gen &uuml;ber kleine Verbrennungsmotoren, wodurch sie auf Radarbildschirmen schwerer zu erkennen sind. Aufgrund ihres minimalen Radarquerschnitts und der geringen Flugh&ouml;he k&ouml;nnen diese Drohnen oft unentdeckt bleiben.</p>
<p>Das S-400-System kann Ziele in Entfernungen von mehr als 150&nbsp;Kilometer bek&auml;mpfen und ist in der Lage, Massenangriffe durch Flugzeuge oder Marschflugk&ouml;rper abzuwehren. Bei der Bek&auml;mpfung von Drohnen spielen jedoch Systeme mit k&uuml;rzerer Reichweite eine entscheidende Rolle, die im Verbund mit dem regionalen S-400-Luftverteidigungsnetzwerk operieren. Zu den wichtigsten Systemen im Kampf gegen Drohnen z&auml;hlen die S-350 Witjas, Tor-M2 und das Nahbereichsverteidigungssystem Panzir-S1. Diese Systeme eignen sich hervorragend zur Abwehr gro&szlig; angelegter Drohnenangriffe; sie tragen die Hauptlast des Kampfes gegen UAVs.</p>
<p>Ein wesentlicher Vorteil von Endphasen-Abwehrsystemen (Terminal Defense Systems) besteht darin, dass sie speziell f&uuml;r die Bek&auml;mpfung kleiner, tief fliegender Drohnen w&auml;hrend ihres Anflugs auf das Ziel konzipiert sind. Zudem verf&uuml;gen diese Systeme nicht nur &uuml;ber Radar, sondern auch &uuml;ber elektro-optische Zielerfassungssysteme. Dies erm&ouml;glicht es ihnen, Flugk&ouml;rper auch dann ins Ziel zu lenken, wenn das Ziel auf dem Radar nicht sichtbar ist. Dar&uuml;ber hinaus ist Panzir nicht blo&szlig; ein Flugabwehrraketensystem, sondern zugleich ein Flugabwehrartilleriesystem. Das bedeutet: Sollte ein Ziel nicht durch Raketen in einer Entfernung von zehn bis 20&nbsp;Kilometern abgefangen werden k&ouml;nnen, l&auml;sst es sich mit automatischen Kanonen bek&auml;mpfen. Dies macht das System besonders effektiv gegen langsam fliegende Drohnen.</p>
<p>Die Rekordquote bei der Zielbek&auml;mpfung war jedoch nicht allein dem Panzir-System zu verdanken. Sie war das Ergebnis des koordinierten Zusammenwirkens eines gesamten Netzwerks: Einheiten der Luft- und Raketenabwehr, Radar- und technische Abteilungen, Luftstreitkr&auml;fte, Einheiten f&uuml;r elektronische Kampff&uuml;hrung, mobile Feuergruppen sowie automatisierte F&uuml;hrungssysteme. Der j&uuml;ngste Angriff hat deutlich gezeigt, dass sich die russischen Luftabwehrsysteme &uuml;ber die reine Abwehr einzelner Ziele hinaus weiterentwickelt haben und nun auch dichte, in geringer H&ouml;he gef&uuml;hrte Massenangriffe von UAVs wirksam abwehren k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Einsatz mobiler Einheiten und der Luftstreitkr&auml;fte</strong></p>

<p>Zur Bek&auml;mpfung langsamerer Drohnen kommen verst&auml;rkt neue Luftabwehrstrukturen zum Einsatz &ndash; sogenannte mobile Feuergruppen (MFG). Diese beweglichen Einheiten, ausgestattet mit Maschinengewehren und tragbaren Flugabwehrraketensystemen, k&ouml;nnen entweder entlang der Flugrouten von Drohnen oder in der N&auml;he kritischer Infrastruktur positioniert werden. Zwar h&auml;ngt die Effektivit&auml;t dieser Einheiten davon ab, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein (da ihre Reichweite begrenzt ist), doch sind sie &auml;u&szlig;erst man&ouml;vrierf&auml;hig. Angesichts der geringen Geschwindigkeit von Drohnen k&ouml;nnen sie Verteidigungsstellungen beziehen, sofern sie rechtzeitig Informationen &uuml;ber Art und Richtung eines bevorstehenden Angriffs erhalten. Tats&auml;chlich war die Einf&uuml;hrung eines einheitlichen Informationssystems zur Organisation der Drohnenabwehr &uuml;ber verschiedene russische Regionen hinweg eine der wichtigsten Entwicklungen im Herbst&nbsp;2026. Ein solches System k&ouml;nnte die Effizienz mobiler Luftabwehreinheiten erheblich steigern&nbsp;&ndash; und es kommt offenbar bereits zum Einsatz.</p>
<p>Auch Hubschrauber der Heeresflieger stellen ein wertvolles Mittel zur Drohnenbek&auml;mpfung dar. Dank ihrer Geschwindigkeit k&ouml;nnen sie zu Drohnen aufschlie&szlig;en, w&auml;hrend sie diese Bedrohungen dank ihrer Bewaffnung sowohl mit Artilleriefeuer als auch mit Lenkflugk&ouml;rpern zerst&ouml;ren k&ouml;nnen. Ein betr&auml;chtlicher Teil der abgeschossenen Drohnen d&uuml;rfte auf den wirksamen Einsatz von Hubschraubern an der Front zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein.</p>
<p>Marschflugk&ouml;rper wie die ukrainische Flamingo stellen eine andere Art von Herausforderung dar. Sie sind komplexer als herk&ouml;mmliche Drohnen: Sie bewegen sich schneller sowie effektiver im Gel&auml;nde und bergen gr&ouml;&szlig;ere Risiken. In diesem Szenario werden Luftraum&uuml;berwachungs- und Fr&uuml;hwarnflugzeuge (AEW&amp;C) wie die A-50M unverzichtbar. Sie &uuml;berwachen die Luftlage vor dem Hintergrund der Erdoberfl&auml;che und k&ouml;nnen Abfangj&auml;ger zu den Zielen leiten. Durch den Empfang von Zieldaten von AEW&amp;C-Flugzeugen k&ouml;nnen Kampfjets Marschflugk&ouml;rper bek&auml;mpfen, noch bevor bodengest&uuml;tzte Luftabwehrsysteme eine stabile Zielerfassung erreichen oder in Gebieten, in denen der Einsatz von Boden-Luft-Lenkwaffen (SAM) weniger vorteilhaft w&auml;re. Das koordinierte Zusammenwirken von AEW&amp;C-Systemen, Kampfjets und bodengest&uuml;tzter Luftabwehr ist entscheidend f&uuml;r die Abwehr gemischter Angriffe, bei denen sowohl Drohnen als auch Marschflugk&ouml;rper zum Einsatz kommen, und bildet den Schl&uuml;ssel zum Erfolg in Verteidigungsgefechten.</p>
<p><strong>Herausforderungen oder Chancen?</strong></p>
<p>Bei der Drohnenabwehr gibt es zweifellos Herausforderungen. Ein wesentlicher Aspekt ist die Wirtschaftlichkeit: W&auml;hrend eine Drohne Zehntausende von Dollar kosten kann, ist eine Abfangrakete weitaus teurer. Wenn der Gegner Tausende von Drohnen einsetzt, ben&ouml;tigt die verteidigende Seite kosteneffiziente Alternativen&nbsp;&ndash; etwa Munition, Splittergranaten, kleine Flugk&ouml;rper, Systeme zur elektronischen Kampff&uuml;hrung (EloKa), Abfangdrohnen und mobile Einheiten. Dies er&ouml;ffnet neue Wege f&uuml;r die Weiterentwicklung von Luftabwehrsystemen.</p>

<p>Abfangdrohnen k&ouml;nnten sich gegen langsamere Drohnen als wirksam erweisen, da ihre Produktionskosten zumindest mit denen einfacher Drohnen vergleichbar sind. Eine Abfangdrohne ohne Gefechtskopf w&auml;re jedoch gegen eine gr&ouml;&szlig;ere, flugzeug&auml;hnliche Drohne v&ouml;llig wirkungslos &ndash; sie w&auml;re schlicht nicht in der Lage, diese zum Absturz zu bringen. Daher k&ouml;nnten wir in Zukunft Abfangdrohnen sehen, die mit Munition ausgestattet sind und hohe Fluggeschwindigkeiten erreichen k&ouml;nnen.</p>
<p>Ein weiterer vielversprechender Ansatz ist die Entwicklung von Schnellfeuer-Artilleriesystemen, die programmierbare Munition verwenden, wie etwa die ZAK-30 Zitadel. Diese Systeme k&ouml;nnen mehrere Sch&uuml;sse pr&auml;zise abgeben und anschlie&szlig;end schnell das Ziel wechseln. Zudem bieten solche automatisierten Flugabwehrsysteme das Potenzial, Drohnenschw&auml;rme wirksam zu bek&auml;mpfen&nbsp;&ndash; wenn nicht schon heute, so doch sicherlich in naher Zukunft.</p>
<p>Auch die Entwicklung kompakter und relativ einfach aufgebauter Lenkflugk&ouml;rper f&uuml;r die Flugabwehr wird vorangetrieben. Solche neuen Flugk&ouml;rper wurden f&uuml;r das System Panzir konzipiert; wom&ouml;glich werden wir bald kleine, mobile Flugabwehreinheiten sehen, die mit dieser Munition ausgestattet sind. Dies w&uuml;rde die Kosten f&uuml;r den Abschuss einer Drohne erheblich senken und die Effektivit&auml;t mobiler Verb&auml;nde steigern.</p>
<p>Besonders vielversprechende wirtschaftliche Perspektiven bieten Lasersysteme zur Neutralisierung von Drohnen. Zwar sind die Anschaffungskosten f&uuml;r ein Lasersystem hoch, doch die Kosten pro Schuss sind minimal. Wie automatisierte Schnellfeuergesch&uuml;tze k&ouml;nnen auch Laser nahezu verz&ouml;gerungsfrei zwischen Zielen wechseln. Damit eignen sie sich hervorragend zur Abwehr von Drohnenschw&auml;rmen.</p>
<p>Insgesamt werden russische Flugabwehrsysteme immer leistungsf&auml;higer und bieten einzigartige F&auml;higkeiten bei der Abwehr massiver Angriffe. Ihre Leistungswerte z&auml;hlen weltweit zur Spitzenklasse &ndash; dies wurde unter realen Gefechtsbedingungen unter Beweis gestellt, ganz ohne Propaganda oder &Uuml;bertreibung. Und dies ist erst der Anfang: Die Flugabwehrsysteme entwickeln sich stetig weiter und werden in Zukunft zweifellos noch effektiver werden.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://swentr.site/russia/646936-russian-air-defense-explained/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Englischen</a>.</em></p>
<p><strong><em>Dmitri Kornew</em></strong><em>&nbsp;(bekannter unter der englischen Transliteration "Dmitry Kornev") ist</em><em>&nbsp;ein russischer Milit&auml;rexperte, Gr&uuml;nder und Autor des Projekts "MilitaryRussia".</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rt.com/europa/287962-build-with-ukraine-nato-wird/">"Build with Ukraine" &ndash; Die NATO wird in das ukrainische Milit&auml;r integriert</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bundeswehr-Rekrut bei Sportausbildung ums Leben gekommen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294336-bundeswehr-rekrut-bei-sportausbildung-ums-leben-gekommen/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca278c48fbef47cb3a1b3e.jpg" /> Diese Woche hat sich ein tragischer Vorfall bei den Gebirgsjägern der Bundeswehr in Mittenwald ereignet. Während einer Sportübung brach ein junger Rekrut zusammen. Trotz einer Reanimation verstarb der 23-Jährige noch am selben Tag in einem bayerischen Krankenhaus.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Informationen der <em>Deutschen Presse-Agentur</em> ist es am vergangenen Montag zu einem Todesfall in der Bundeswehr gekommen. Die Bundeswehr gab den Vorfall erst am Donnerstag bekannt. Demnach kam ein 23-j&auml;hriger Rekrut des in Mittenwald stationierten Gebirgsj&auml;gerbataillons 233 im Rahmen einer sportlichen Ausbildung zu Tode.</p>
<p>Mittenwald liegt in Oberbayern in den bayerischen Alpen. Die im bairischen Dialekt auch als "Mittenwalder Jager" bezeichnete Einheit umfasst laut Bundeswehrangaben rund 880 Soldaten und ist der Gebirgsj&auml;gerbrigade 23 "Bayern" unterstellt.</p>

<p>Es handelt sich zwar um keine Spezialeinheit im eigentlichen Sinne, dennoch gelten die Gebirgsj&auml;ger aufgrund ihrer Spezialisierung auf Eins&auml;tze in schwierigem Gebirgsgel&auml;nde und unter extremen Wetterbedingungen als Eliteeinheit. Entsprechend hoch sind die Anspr&uuml;che an die k&ouml;rperlichen Voraussetzungen, die die Bewerber mitbringen m&uuml;ssen. Meist haben sie den h&ouml;chsten Tauglichkeitsgrad T1.</p>
<p>Wie der <em>Bayerische Rundfunk</em> in Erfahrung brachte, hatte der verstorbene Gebirgsj&auml;ger seinen Dienst erst zum 1. Oktober 2026 angetreten, befand sich also am Anfang seiner Ausbildung. Der 23-J&auml;hrige soll w&auml;hrend einer Sport&uuml;bung der 6. Kompanie einen Schw&auml;cheanfall erlitten haben und zusammengebrochen sein.</p>
<p>Seine Ausbilder leisteten den Presseberichten zufolge die sanit&auml;tsdienstliche Erstversorgung, bis der Rekrut in das &ouml;rtliche Sanit&auml;tszentrum der Bundeswehr in der Mittenwalder Edelwei&szlig;-Kaserne verbracht wurde. Dort musste der Sanit&auml;ter eine Reanimation vornehmen. Die Bundeswehr soll sofort zivile Rettungskr&auml;fte alarmiert und den Transport in das &ouml;rtliche Krankenhaus veranlasst haben. Doch der junge Mann war offenbar nicht mehr zu retten. Er verstarb noch am selben Abend im Beisein seiner Familie im Krankenhaus von Garmisch-Partenkirchen.</p>
<p>Die &uuml;bergeordnete Gebirgsj&auml;gerbrigade 23 hat in einer Pressemitteilung erkl&auml;rt, dass der Vorfall "mit allem Nachdruck und in enger Zusammenarbeit mit den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden untersucht" werde. Man sei tief betroffen &uuml;ber den Tod des Soldaten. Sowohl den Angeh&ouml;rigen als auch den um ihren Kameraden trauernden Bundeswehrsoldaten stehe eine Betreuung durch das Psychosoziale Netzwerk der Bundeswehr zur Verf&uuml;gung.</p>

<p>Der Tod des Rekruten weckt Erinnerungen an einen Vorfall vom Juli 2017 im nieders&auml;chsischen Munster. Damals waren w&auml;hrend eines &Uuml;bungsmarsches bei sommerlichen Temperaturen vier Offiziersanw&auml;rter des Heeres kollabiert. Einer der Betroffenen verstarb einige Tage sp&auml;ter, ein anderer hatte mit schwerwiegenden gesundheitlichen Langzeitsch&auml;den zu k&auml;mpfen. Zwei weitere Soldaten ben&ouml;tigten einen Reha-Aufenthalt. Es kam in der Folge zu einem Strafverfahren vor dem Amtsgericht Soltau gegen die verantwortliche Ausbilderin.</p>
<p>Seither achtet die Bundeswehr st&auml;rker auf Anzeichen einer &Uuml;berforderung bei ihren Rekruten. Ob der jetzt in Mittenwald verstorbene Soldat das Opfer einer &Uuml;berlastung wurde und ob er zuvor Beschwerden &uuml;ber seinen Gesundheitszustand ge&auml;u&szlig;ert hatte, ist bisher unklar.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://de-rt.com/meinung/176981-mittenwald-blutiges-edelweiss-und-geheuchelte-demokratie/">Der AfD-Fall Mittenwald: Blutiges Edelwei&szlig; und geheuchelte Demokratie</a></p>
    
    
    
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<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Internationales Schiedsgericht gibt Rosatom recht im Verfahren gegen Finnland</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294326-internationales-schiedsgericht-gibt-rosatom-recht/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca1b7d48fbef46067849a9.jpg" /> Der russische Atomkonzern Rosatom hat vor dem Schiedsgerichtshof der Internationalen Handelskammer in einem Prozess gegen die finnische Seite recht erhalten. Die einseitige Kündigung des Bauauftrags für ein Kernkraftwerk in Finnland wurde für unrechtmäßig befunden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Schiedsgerichtshof der Internationalen Handelskammer (ICC) hat dem russischen Konzern Rosatom im Rechtsstreit mit dem finnischen Unternehmen Fennovoima recht gegeben. Wie der Pressedienst von Rosatom am 10. Oktober <a href="https://strana-rosatom.ru/2026/10/10/aleksej-lihachev-rosatom-vyigral-eshh/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>, beschloss das Gericht, dass die einseitige K&uuml;ndigung des Vertrags f&uuml;r den Bau des Atomkraftwerks Hanhikivi-1 durch das finnische Unternehmen unrechtm&auml;&szlig;ig war.&nbsp;</p>
<p>Rosatom und Fennovoima hatten den Vertrag zum Bau des Kernkraftwerks mit einem Leistungsblock im Norden Finnlands im Jahr 2013 unterzeichnet. Die Gesamtkosten f&uuml;r das Projekt wurden auf 7 bis 7,5 Milliarden Euro gesch&auml;tzt.</p>

<p>Nachdem die finnischen Beh&ouml;rden eine Lizenzerteilung mehrere Jahre lang hinausgez&ouml;gert hatten, k&uuml;ndigte Fennovoima im Fr&uuml;hling 2022 den Vertrag einseitig. Als Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte der finnische Bauauftraggeber an, dass Russlands Sonderoperation in der Ukraine die "Risiken f&uuml;r das Projekt" erh&ouml;ht und zahlreiche logistische Ketten unterbrochen habe. Rosatom erkl&auml;rte die K&uuml;ndigung f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und betonte, s&auml;mtliche Verpflichtungen erf&uuml;llt zu haben.</p>
<p>Alexei Lichatschow, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Rosatom, k&uuml;ndigte im Mai 2025 an, eine Klage auf Schadenersatz wegen der K&uuml;ndigung des Bauprojekts f&uuml;r Hanhikivi-1 durch Finnland einzureichen. Im Rahmen des Schiedsverfahrens erhoben beide Seiten Forderungen gegeneinander: Fennovoima &uuml;ber rund zwei Milliarden Euro, Rosatom &uuml;ber drei Milliarden Euro.</p>
<p>Zum gegenw&auml;rtigen Urteil erkl&auml;rte Lichatschow:</p>
<p><em>"Der heutige Sieg ist wichtig, doch nicht endg&uuml;ltig. Wir werden auch weiterhin unser Recht im finnischen Projekt vor Gerichten unterschiedlicher Instanzen beweisen."</em></p>
<p><em></em>Die endg&uuml;ltige H&ouml;he der von der finnischen Seite einzufordernden Zahlungen werden im Rahmen weiterer Verfahren festgelegt werden, meldet Rosatom weiter. Parallel dazu betonte Lichatschow:</p>
<p><em>"Gleichzeitig m&ouml;chte ich hinzuf&uuml;gen, dass, wenn wir nicht gegeneinander geklagt, sondern das Projekt gemeinsam umgesetzt h&auml;tten, Finnland ein neues Atomkraftwerk samt g&uuml;nstiger und gr&uuml;ner Energie erhalten h&auml;tte."</em></p>
<p><strong><em></em>Mehr zum Thema&nbsp;&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/international/290422-rosatom-chef-appelliert-an-iaea/">Rosatom-Chef appelliert an IAEA: Verantwortliche f&uuml;r Beschuss von Energodar beim Namen nennen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bericht: Trump schließt Diesel-Deal mit Russland, da Selenskij US-Bitten ignoriert</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294333-bericht-trump-schliesst-diesel-deal/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/international/294333-bericht-trump-schliesst-diesel-deal/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca20d3b480cc0e49051abf.jpg" /> Die USA haben die Ukraine mehrmals gebeten, die Angriffe auf russische Raffinerien zu unterlassen, berichtet Axios. Wladimir Selenskij schätzt aber die Lage falsch ein. Letztendlich beschloss Donald Trump ein Diesel-Abkommen mit Moskau.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Laut einem <em>Axios</em>-Bericht hat US-Pr&auml;sident Donald Trump ein Diesel-Abkommen mit Russland beschlossen, nachdem die Ukraine wiederholt Aufforderungen ignoriert hatte, die Angriffe auf russische &Ouml;lraffinerien einzustellen. Trump soll seinen ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij etwa sechsmal dazu aufgerufen haben.</p>

<p>Wie die Publikation mit Verweis auf einen US-Beamten erkl&auml;rte, sei das Thema zuletzt bei den Verhandlungen am Freitag im Bundesstaat Miami zwischen der ukrainischen Delegation, europ&auml;ischen Vertretern und den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner er&ouml;rtert worden. Die US-Seite habe darauf bestanden, dass Kiew einseitig auf seine Angriffe verzichte, da sie direkte Auswirkungen auf die US-Verbraucher haben. Wladimir Selenskij w&auml;re jedoch dazu bereit, sofern Russland seine Attacken auf ukrainische Kraftwerke einstellte. Trump habe die zwei Schritte nicht als gleichwertig angesehen.</p>
<p>Selenskij sch&auml;tze die Lage falsch ein, f&uuml;hrte die <em>Axios</em>-Quelle weiter aus. Mit den Angriffen auf Raffinerien untergrabe er das Vertrauen, das er sich in den letzten sechs Monaten bei Trump aufgebaut habe. Nach der Bekanntgabe des Deals erkl&auml;rte Selenskij im Gespr&auml;ch mit Axios, er sei von dem Abkommen v&ouml;llig &uuml;berrascht gewesen. Es sei unfair und unehrlich sowie ein ungerechtfertigtes Geschenk an den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin.</p>
<p>W&auml;hrend des Treffens am Freitag sollen Witkoff und Kushner nach Angaben eines ukrainischen Beamten damit gedroht haben, dass Trump die Ukraine vom Zugang zu US-Geheimdienstinformationen ausschlie&szlig;en k&ouml;nnte. Diesen Berichten widersprach die Quelle von <em>Axios</em>.</p>
<p>Am Freitagabend f&uuml;hrte Trump ein Telefonat mit Putin. Im Rahmen "&auml;u&szlig;erst erfolgreicher Verhandlungen" wurde eine Einigung &uuml;ber die Lieferung von russischem Dieselkraftstoff auf die Weltm&auml;rkte erzielt. Trump zufolge w&uuml;rden die Dieselpreise in den USA und weltweit dank der Vereinbarung wesentlich sinken.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rt.com/oesterreich/294325-anti-tagi-trump-macht-diesel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anti-Tagi: Trump macht Diesel-Deal mit Putin &ndash; Systemmedien sch&auml;umen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Grönland endgültig &quot;unsinkbarer Flugzeugträger&quot; Washingtons und von Dänemark noch weiter entfernt</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294147-groenland-endgueltig-unversenkbarer-flugzeugtraeger-washingtons/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/meinung/294147-groenland-endgueltig-unversenkbarer-flugzeugtraeger-washingtons/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7b24f48fbef30f97d9aff.png" /> Viele hielten das Abkommen zwischen den USA, Dänemark und Grönland nur für ein "Upgrade" des Vertrags von 1951, der den USA seinerzeit Bau und Unterhalt von Stützpunkten in Grönland gestattete – Irrtum: Trump hat den USA einen Stützpunkt für einen Dritten Weltkrieg gesichert.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><em></em><em>Von Dmitri Rodionow</em></p>
<p>Die USA, D&auml;nemark und Gr&ouml;nland haben ein Abkommen <a href="https://de-rtnews.com/international/292164-usa-und-daenemark-vereinbaren-groenland-abkommen/">unterzeichnet</a>, das es Washington erm&ouml;glicht, seine milit&auml;rische Pr&auml;senz auf der Insel auszubauen. Das Dokument wurde von US-Pr&auml;sident Donald Trump sowie den Regierungschefs von D&auml;nemark und Gr&ouml;nland, Mette Frederiksen und Jens-Frederik Nielsen, unterzeichnet.</p>
<p>Zuvor hatte Trump ein unbefristetes Abkommen mit D&auml;nemark zur "Sicherheitskontrolle" in Gr&ouml;nland angek&uuml;ndigt, durch das Washington ohne jegliche finanziellen Kosten <em>de facto</em> die Kontrolle &uuml;ber die Insel erhalten w&uuml;rde. Trump erkl&auml;rte direkt vom Rednerpult der UN-Generalversammlung aus:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir werden umgehend mit der Stationierung einer starken milit&auml;rischen Pr&auml;senz an den entsprechenden Standorten beginnen. Wir werden zwei sehr gro&szlig;e Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte errichten." </em></p>
</blockquote>

<p>Trump hatte sich bereits mehrfach f&uuml;r einen Anschluss Gr&ouml;nlands an die USA ausgesprochen und schon w&auml;hrend seiner ersten Amtszeit die M&ouml;glichkeit eines Kaufs der Insel angedeutet. Seit Beginn seiner neuen Amtszeit spricht er zudem weiterhin regelm&auml;&szlig;ig davon, die Insel &uuml;bernehmen zu m&uuml;ssen&nbsp;&ndash; ohne jedoch zu pr&auml;zisieren, auf welche Weise. Dies sch&uuml;rte bei den Regierungsbeh&ouml;rden in D&auml;nemark und der Europ&auml;ischen Union die Bef&uuml;rchtung, die USA k&ouml;nnten sich die Insel wom&ouml;glich mit Gewalt aneignen.</p>
<p>Das nun unterzeichnete Abkommen entspricht daher wom&ouml;glich nicht ganz dem, was Trump angestrebt hatte: Gr&ouml;nland bleibt Teil D&auml;nemarks.</p>
<p>Dennoch gibt es einige Besonderheiten.</p>
<p>Viele hielten das Abkommen lediglich f&uuml;r ein "Upgrade" des Vertrags von 1951, der den USA seinerzeit den Bau und Unterhalt von Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten in Gr&ouml;nland ja auch schon gestattet hatte. Doch das war ein Irrtum. Das Erste, was ins Auge f&auml;llt: Das Abkommen von 2026 wurde von den USA mit D&auml;nemark <strong><em>und Gr&ouml;nland</em></strong> unterzeichnet, w&auml;hrend der Vertrag von 1951 lediglich zwischen den USA und D&auml;nemark geschlossen wurde.</p>
<p>Sprich: Gr&ouml;nland ist im neuen Vertrag nicht mehr blo&szlig;es Objekt, sondern eigenst&auml;ndiger Akteur. Zwar wird es dadurch nicht zu einem unabh&auml;ngigen Staat, doch auch schon dieser Unterschied ist gewaltig. Im Grunde hat D&auml;nemark nun keinerlei Einfluss mehr auf die eigentliche Umsetzung dieses Abkommens. Sollte D&auml;nemark aussteigen wollen, bliebe Gr&ouml;nland als eigenst&auml;ndige Vertragspartei darin fortbestehen. Erlangte Gr&ouml;nland wiederum die Unabh&auml;ngigkeit, k&ouml;nnte es zwar alle von Kopenhagen unterzeichneten internationalen Vertr&auml;ge, die es selbst betreffen, als f&uuml;r sich selbst ung&uuml;ltig erkl&auml;ren&nbsp;&ndash; diesen einen jedoch nicht. Und schlie&szlig;lich ist im Abkommen nicht zuletzt ausdr&uuml;cklich festgelegt, dass Gr&ouml;nland im Falle seiner Unabh&auml;ngigkeit automatisch NATO-Mitglied bleibt. Wollte D&auml;nemark pl&ouml;tzlich aus der NATO austreten, bliebe Gr&ouml;nland weiterhin Mitglied des B&uuml;ndnisses.</p>
    
    
    
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<p>Dazu wird es freilich nicht kommen: D&auml;nemark ist das &auml;lteste NATO-Mitglied, gewisserma&szlig;en eines der Gr&uuml;ndungsmitglieder. Dennoch wird Washington milit&auml;rpolitische Entscheidungen, die Gr&ouml;nland betreffen, k&uuml;nftig ohne R&uuml;cksicht auf Kopenhagen treffen. W&auml;hrend der Vertrag von 1951 von den USA nicht nur eine Unterrichtung, sondern auch eine Abstimmung mit D&auml;nemark verlangte, erhalten die US-Streitkr&auml;fte nun volle Handlungsfreiheit dort&nbsp;&ndash; auch hinsichtlich der Bewegungen von Flugzeugen, Drohnen, Kriegsschiffen und U-Booten.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Unterschied: Washington wird (vorerst noch gemeinsam mit Kopenhagen) alle Wirtschaftsprojekte auf der Insel &uuml;berwachen und abstimmen, um Investitionen aus nicht-NATO-Staaten auszuschlie&szlig;en. Dies gilt vor allem f&uuml;r chinesisches Kapital, worauf auch US-Au&szlig;enminister Marco Rubio ausdr&uuml;cklich hinweist:</p>
<blockquote>
<p><em>"Es [das Abkommen] sieht ein Verfahren zur &Uuml;berpr&uuml;fung von Investitionen gemeinsam mit D&auml;nemark vor, damit wir nicht eines Tages aufwachen und feststellen m&uuml;ssen, dass zwar keine chinesischen Milit&auml;rs vor Ort sind, aber chinesische Unternehmen die H&auml;fen und das gesamte Land besitzen." </em></p>
</blockquote>
<p>Auch hinsichtlich der jeweiligen milit&auml;rischen Komponente der beiden Abkommen gibt es einen wesentlichen Unterschied.</p>
<p>Gem&auml;&szlig; dem Vertrag von 1951 und dessen Fassung vom August&nbsp;2004&nbsp;&ndash; dem sogenannten Itilleq-Abkommen (auch als Igaliku-Abkommen bezeichnet)&nbsp;&ndash; ist der Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Thule (Pituffik) die einzige milit&auml;rische Einrichtung der USA auf gr&ouml;nl&auml;ndischem Territorium. Das Abkommen von 2026 sieht hingegen den Bau zweier neuer Einrichtungen vor: in Narsarsuaq und Mestersvig. Und das ist erst der Anfang. Rubio zufolge pr&uuml;fen die USA den Bau mindestens zweier St&uuml;tzpunkte in Gr&ouml;nland. Mindestens. Und wie viele k&ouml;nnten es im H&ouml;chstfall sein?</p>
<p>Zur Erinnerung: Der St&uuml;tzpunkt Thule im Nordwesten der Insel war w&auml;hrend des Kalten Krieges ein Schl&uuml;sselelement des NORAD-Systems und der strategischen Verteidigung Nordamerikas. Mestersvig hingegen liegt im Osten Gr&ouml;nlands, an der K&uuml;ste der Gr&ouml;nlandsee. Die geografische Besonderheit dieses Ortes besteht darin, dass in der N&auml;he die wichtigsten Seewege von der Arktis in den Atlantik verlaufen, die unter anderem von Kriegsschiffen und U-Booten verschiedener L&auml;nder&nbsp;&ndash; darunter Russland und China&nbsp;&ndash; genutzt werden. Dort verl&auml;uft die U-Jagd-Linie zwischen den F&auml;r&ouml;er und Island. Auf Patrouillen entlang dieser Linie aus konnten Russlands U-Boote die NATO-Flotten bequem &uuml;berwachen&nbsp;&ndash; nun wird es f&uuml;r sie ein Leichtes sein, uns zu &uuml;berwachen. H&ouml;chstwahrscheinlich ist mit der Stationierung von Langstrecken-Drohnen des Typs RQ-4 Global Hawk (nicht umsonst wird die ungehinderte Bewegung gerade und ausgerechnet unbemannter Luftfahrzeuge im neuen Abkommen gesondert geregelt) sowie von P-8-Poseidon-Seefernaufkl&auml;rflugzeugen zur U-Boot-Jagd dort zu rechnen.</p>

<p>Unweit von dort befinden sich auch die d&auml;nischen Meerengen, durch die Schiffe, die die N&ouml;rdliche Seeroute nutzen, in die Ostsee gelangen. Damit erhalten die USA die M&ouml;glichkeit, diese Schiffe nicht nur zu &uuml;berwachen, sondern &ndash; rein hypothetisch &ndash; auch eine entscheidende Verkehrsader zu blockieren, deren Bedeutung angesichts der Krisen in der Stra&szlig;e von Hormus und&nbsp;in Bab al-Mandab j&uuml;ngst stark zugenommen hat. Die Bestrebungen der USA, Gr&ouml;nland unter ihre Kontrolle zu bringen, haben also nicht nur eine milit&auml;rische, sondern auch eine wirtschaftliche Komponente.</p>
<p>Die Arktis wurde von den USA stets als die k&uuml;rzeste Flugroute f&uuml;r ballistische Raketen betrachtet, die gegen unser Land gerichtet waren und sind. Auch waren w&auml;hrend des Kalten Krieges auf dem St&uuml;tzpunkt Thule strategische Bomber vom Typ B-52 stationiert; doch der Absturz einer dieser Maschinen im Jahr 1968 f&uuml;hrte zu einer radioaktiven Katastrophe, woraufhin Washington das Programm der st&auml;ndigen Luftpatrouillen mit Atomwaffen an Bord vollst&auml;ndig einstellte. Heute wird viel &uuml;ber die Risiken einer Stationierung von Atomwaffen in Polen, Lettland, Estland, Litauen und in Finnland gesprochen&nbsp;&ndash; doch dort k&ouml;nnten solche Vorhaben auf erheblichen Widerstand sto&szlig;en. In Gr&ouml;nland aber lie&szlig;e sich dies wesentlich leichter umsetzen, zumal das Gebiet inzwischen eine eigenst&auml;ndige Partei eines hierf&uuml;r relevanten Vertrages ist und die Meinung Kopenhagens bei der Sache m&ouml;glicherweise g&auml;nzlich unber&uuml;cksichtigt bleiben kann.</p>
<p>Angesichts des US-Ausstiegs aus dem INF-Vertrag steht zudem nichts der Stationierung jener Typhon-Startfahrzeuge in Gr&ouml;nland im Wege, die Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper abfeuern. Ebenso wenig hindert die USA etwas daran, dort mobile Startvorrichtungen f&uuml;r hochpr&auml;zise ballistische Raketen der Typenreihe PrSM zu stationieren, Startfahrzeuge entweder der Typenreihen HIMARS oder aber MLRS. Diese Raketen k&ouml;nnen&nbsp;&ndash; und dies durchaus auch mit konventionellen Sprengk&ouml;pfen&nbsp;&ndash; Ziele in einer Entfernung von 500 bis 1.500&nbsp;Kilometern oder dar&uuml;ber hinaus angreifen und w&uuml;rden es den USA erm&ouml;glichen, unter anderem das Seegebiet der Nordostpassage ins Visier zu nehmen.</p>
<p>Nat&uuml;rlich handelt es sich hierbei vorerst um hypothetische &Uuml;berlegungen. Doch die Tatsache bleibt: Gewiss wird Trump gehen, aber die USA werden auch nach seinem Abtritt &uuml;ber einen bedeutenden milit&auml;rischen St&uuml;tzpunkt f&uuml;r den k&uuml;nftigen Kampf um die Arktis verf&uuml;gen.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem&nbsp;</em><em><a href="https://vz.ru/opinions/2026/10/8/1457783.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a></em><em>. Der Artikel ist zuerst am 8.&nbsp;Oktober 2026 auf der Website der Zeitung </em>Wsgljad<em> erschienen.</em></p>
<p><strong><em>Dmitri Rodionow</em></strong><em>&nbsp;ist ein russischer Sprach- und Politikwissenschaftler. Er ist stellvertretender Gesch&auml;ftsleiter der russischen Denkfabrik "Institut f&uuml;r innovative Entwicklung".&nbsp;Rodionow ver&ouml;ffentlichte zahlreiche Artikel&nbsp;zu den Themen Geopolitik und Konfliktforschung, unter anderem auch auf&nbsp;</em><em><a href="https://t.me/d_ogneev" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seinem Telegram-Kanal</a></em><em>.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/292063-arktis-militarisieren-so-will-eu-angehen/">Arktis im Fokus: EU plant Ausbau milit&auml;rischer Infrastruktur</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kollegialität obsolet? Bei Zutrittsverweigerung für AfD-Politiker war MP Schulze in Halle vor Ort</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294324-kollegialitaet-obsolet-bei-zutrittsverweigerung-fuer/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/294324-kollegialitaet-obsolet-bei-zutrittsverweigerung-fuer/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca080db480cc09c224b56d.jpg" /> Der frisch gekürte Landtagspräsident Tobias Rausch ließ sich beim gestrigen Gedenken an den Anschlag von Halle von seinem Vize, Hans-Thomas Tillschneider, offiziell vertreten. Das Problem: Dem AfD-Politiker wurde durch eine "Menschenkette" der Zugang verweigert.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Glockengel&auml;ut, einer Schweigeminute und Anwesenheit von lokalen Politikern und Kirchenvertretern samt Medientross wurde am Freitag an den "antisemitischen Terroranschlag" auf die Synagoge in Halle (Saale) im Jahr 2019 erinnert (RT DE <a href="https://de-rtnews.com/inland/110862-terroranschlag-von-halle-attentater-muss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>). Vor Start der Gedenkveranstaltung versuchte Vize-Landtagspr&auml;sident&nbsp;Hans-Thomas Tillschneider vergeblich in die Synagoge zu gelangen.&nbsp;Mitglieder der "J&uuml;dischen Studierendenunion Deutschland (JSUD)" blockierten dabei erfolgreich durch eine Menschenkette dem "Rechtsextremisten" den&nbsp;Zugang.</p>

<p>Mit Beginn ihrer demokratisch legitimierten Arbeit erfahren die AfD-Politiker Tobias Rausch und&nbsp;Hans-Thomas Tillschneider jeweilige politisch motivierte Hindernisse. Der Vize-Landtagspr&auml;sident erlebte dabei am gestrigen Tag, dass laut <em>MDR</em>-Berichterstattung "mehrere Teilnehmer" der Gedenkveranstaltung Tillschneider den Zutritt zur Synagoge verwehrten.</p>
<p>Die <em>J&uuml;dische Allgemeine</em>&nbsp;<a href="https://www.juedische-allgemeine.de/politik/eklat-in-halle-afd-mann-tillschneider-will-an-gedenkfeier-fuer-anschlagsopfer-teilnehmen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> zur Anwesenheit des leitenden Landtagsmitarbeiters &uuml;ber einen "Eklat in Halle". Zur Situation vor Ort hei&szlig;t es zur Motivation eines Teilnehmers der "Menschenkette":</p>
<p><em>"'Wir lassen unser Gedenken nicht kapern', erkl&auml;rte JSUD-Pr&auml;sident Ron Dekel. Als Tillschneider ihm gegen&uuml;berstand, sagte er zu dem Politiker: 'Sie sind hier nicht erw&uuml;nscht. Wir werden nicht Rechtsextremisten noch einmal in unsere Synagogen lassen'."</em>&nbsp;</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Heute wurde im Hof der Jüdischen Gemeinde in Halle/Saale der Opfer des antisemitischen Terroranschlags gedacht. AfD-Rechtsaußen Hans-Thomas Tillschneider wollte an dem Gedenken teilnehmen, die Jüdische Studierendenunion (JSUD) machte ihm klar, dass er nicht willkommen ist. https://t.co/1XKaqgBcjS</p>&mdash; Jüdische Allgemeine (@JuedischeOnline) <a href="https://x.com/JuedischeOnline/status/2108593182225420651?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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                </div>
                    
<p>Tillschneider selber kommentierte auf X zu seinem Versuch an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen:</p>
<p><em>"Eine Gruppe fanatisierter Studenten beschimpfte mich als Nazi und verwehrte mir den Zutritt zur Synagoge."</em></p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Das Bild gibt die Situation gut wieder. In Vertretung von Tobias Rausch sollte und wollte ich an dem Gedenken an den schrecklichen Amoklauf von Halle teilnehmen. Eine Gruppe fanatisierter Studenten beschimpfte mich als Nazi und verwehrte mir den Zutritt zur Synagoge.</p>&mdash; H.-Th. Tillschneider (@P_Plattform) <a href="https://x.com/P_Plattform/status/2108508714915233895?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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                    </div>
                </div>
                    
<p>Am linken Bildrand des eingeblendeten X-Bildes ist dabei die sachsen-anhaltische&nbsp;Gr&uuml;nen-Fraktionsvorsitzende Susan "Suse" Sziborra-Seidlitz zu erkennen, die als entschiedene AfD-Gegnerin bekannt ist und dementsprechend auf die Situation nicht beruhigend&nbsp;einwirkte.</p>
<p>Tillschneider betonte laut <em>JA</em>-Artikel am Eingang, er sei offiziell eingeladen worden, "doch die Studierenden erwiderten, der Anschlag [am 9. Oktober 2019] sei auch durch rechtsextreme Verschw&ouml;rungstheorien motiviert gewesen, wie sie von dem AfD-Politiker verbreitet werden".</p>

<p>Laut Medienbericht war zudem auch Sachsen-Anhalts Noch-Ministerpr&auml;sident Sven Schulze (CDU) vor Ort <a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/259909/09-10-2026/gedenken-opfer-des-anschlags-von-2019-halle" target="_blank" rel="noopener noreferrer">anwesend.</a>&nbsp;Kollegialit&auml;t gab es jedoch keine, auch nicht in Aussagen von Schulze vor den zahlreichen Journalisten.&nbsp;</p>
<p>So habe zuvor bereits die CDU-Fraktion im Magdeburger Landtag die Entscheidung von Landtagspr&auml;sident Tobias Rausch, Tillschneider zur Vertretung des Landtags zu entsenden, kritisiert. Der CDU-Abgeordnete und bis dato Landtagsvizepr&auml;sident Carsten Borchert erkl&auml;rte, er sei "von Rausch nicht angefragt worden".&nbsp;</p>
<p>Der Fraktionschef und gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Ministerpr&auml;sident Schulze bezeichnete die Anwesenheit des Rausch-Vertreters dann als "Affront gegen&uuml;ber der j&uuml;dischen Gemeinde".</p>
<p>Es sei demnach f&uuml;r ihn "schlicht unertr&auml;glich", ausgerechnet Tillschneider mit der Vertretung des Landtags bei einer Gedenkveranstaltung zu betrauen, "die Respekt, Sensibilit&auml;t und ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus verlange", erkl&auml;rte Schulze dem <em>MDR</em>.</p>
<p>Die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Eva von Angern, warf Tillschneider und der AfD vor, den Gedenktag f&uuml;r eine Inszenierung zu nutzen. Die Partei werde wohl k&uuml;nftig "auch weitere Gedenktage zu instrumentalisieren versuchen und dabei in Kauf nehmen, die Interessen der Opfer zu verletzen", so von Angern.</p>
<p>Nach erfolglosen Vermittlungsversuchen der Polizei entschied sich der AfD-Politiker dann, letztlich nicht am Gedenken teilzunehmen, und verlie&szlig; den Veranstaltungsort. In einer am Freitag ver&ouml;ffentlichen AfD-<a href="https://afdfraktion-lsa.de/linke-demonstranten-verhindern-teilnahme-von-afd-landtagsvizepraesident-an-gedenkveranstaltung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a> l&auml;sst Tillschneider erkl&auml;ren:</p>
<p><em>"Der Vorfall hat deutlich gezeigt, wer in diesem Land f&uuml;r gesellschaftlichen Zusammenhalt steht und wer nicht. Im &Uuml;brigen lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich mich niemals weder explizit noch implizit gegen j&uuml;disches Leben ausgesprochen habe, im Gegenteil."</em></p>
<p>Er habe demgegen&uuml;ber "stets betont, dass es eine j&uuml;disch-deutsche Kultur gibt, die Teil unserer deutschen Kultur ist", so der j&uuml;ngst ernannte Landtagsvizepr&auml;sident von Sachsen-Anhalt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong><a href="https://de-rtnews.com/inland/294107-sachsen-anhalt-cdu-fraktion-wird-spaltungstendenzen-heimgesucht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&nbsp;Sachsen-Anhalt: Grabenk&auml;mpfe und Spaltungstendenzen in der CDU-Fraktion</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Ragebait&quot; ist Jugendwort des Jahres 2026</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294339-ragebait-ist-jugendwort-jahres-2026/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca36c4b480cc3b06785a87.jpg" /> Das Jugendwort des Jahres 2026 heißt "Ragebait". Der Begriff setzt sich in der Online-Abstimmung des Stuttgarter Langenscheidt-Verlags gegen "Peak" und "Crashout" durch.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff "Ragebait" hat die Wahl zum Jugendwort des Jahres 2026 gewonnen. Das Wort bezeichnet Online-Inhalte, die ganz bewusst provozieren und emp&ouml;ren sollen, um Aufregung und Wut auszul&ouml;sen. W&ouml;rtlich &uuml;bersetzt aus dem Englischen bedeutet es "Wut-K&ouml;der".</p>

<p>Bei der Online-Abstimmung des Stuttgarter Langenscheidt-Verlags machten rund eine Million Jugendliche mit, wie der Verlag am Samstag bei der Frankfurter Buchmesse bekanntgab. Sowohl bei dem Votum als auch bei der Einreichung der Vorschl&auml;ge wurde nur die Altersgruppe der 11- bis 20-J&auml;hrigen ber&uuml;cksichtigt. "Ragebait" setzte sich dabei knapp gegen die beiden anderen Finalisten "Peak" und "Crashout" durch. Die Ergebnisse der Abstimmung sehen so aus:</p>
<ul>
<li>"Ragebait" kam auf 36,5 Prozent der Stimmen.</li>
<li>"Peak" als Begriff f&uuml;r das Beste oder den H&ouml;hepunkt landete mit 33,8 Prozent auf Platz 2.</li>
<li>"Crashout" als Bezeichnung f&uuml;r einen vollkommenen Verlust der Fassung kam auf 29,7 Prozent.</li>
</ul>
<p>Mit "Ragebait" sind vor allem Inhalte in sozialen Medien gemeint. Etwa mit provokanten Thesen und Meinungen oder Falschbehauptungen soll versucht werden, Emp&ouml;rung auszul&ouml;sen. Das wird bekanntlich vom Algorithmus belohnt und bringt Kommentare, Likes und Reichweite.</p>
<p>Der Verlag ver&ouml;ffentlicht seit 2008 das Jugendwort des Jahres. 2025 gewann "das crazy" bei der Wahl. Die Phrase verwendet man, wenn man sprachlos ist oder keine Lust auf eine richtige Antwort hat.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rt.com/inland/287129-mehrzweckeier-aus-jugendwort-abstimmung-zensiert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Mehrzweckeier" aus Jugendwort-Abstimmung zensiert</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Audi verleiht Mitarbeiter an Rüstungsunternehmen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294327-audi-verleiht-mitarbeiter-an-ruestungsunternehmen/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca150548fbef46067849a2.jpg" /> Jobs in der Rüstungsindustrie gelten seit Zeitenwende und Sondervermögen als Alternative für Arbeitnehmer, die der kriselnden Autoindustrie den Rücken kehren wollen. Zu einer Maßnahme mit Rückkehrmöglichkeit greift nun Audi: Er verleiht sein Personal an Rüstungsfirmen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Krise in der deutschen Automobilindustrie betrifft auch den Ingolst&auml;dter Autobauer Audi. Wie die <em>Tagesschau</em> am Donnerstag berichtete, plant der Konzern f&uuml;r das Werk im baden-w&uuml;rttembergischen Neckarsulm die Aktivierung der sogenannten "Schlechtwetterklausel". Diese soll bei einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage Einsparungen erm&ouml;glichen.</p>
<p>Auch f&uuml;r die bayerische Belegschaft im Ingolst&auml;dter Werk hat sich die Audi-F&uuml;hrung etwas ausgedacht. Laut Informationen der <em>N&uuml;rnberger Nachrichten</em> will die Konzernleitung das Personal an bayerische R&uuml;stungsfirmen ausleihen. Der befristete Jobwechsel in die R&uuml;stungsindustrie soll freiwillig sein und ein R&uuml;ckkehrrecht zum Autohersteller beinhalten. Es handelt sich um eine sogenannte Arbeitnehmer&uuml;berlassung mit zweij&auml;hriger Dauer, bei der die Besch&auml;ftigten bei Audi angestellt bleiben und dasselbe Gehalt plus Zuschlag erhalten.</p>

<p>Bei einer internen Jobmesse am 29. Oktober 2026 sollen sich Audi-Mitarbeiter und Wehrtechnik-Produzenten n&auml;herkommen. Denn w&auml;hrend in der Autoindustrie in den kommenden Jahren Stellen wegfallen, sucht die R&uuml;stungsindustrie Mitarbeiter. Denkbar ist laut Audi die &Uuml;berlassung von Ingenieuren, Projektmanagern sowie Werkstattpersonal in der Technischen Entwicklung und Qualit&auml;tssicherung. Dem Autohersteller zufolge zeigt die Belegschaft gro&szlig;es Interesse an dem befristeten Wechsel in die R&uuml;stungswirtschaft.</p>
<p>Zu den Interessenten an der Arbeitnehmer&uuml;berlassung geh&ouml;ren unter anderem der in M&uuml;nchen-Allach produzierende Panzerbauer KNDS und der MBDA-Konzern, der beispielsweise im oberbayerischen Schrobenhausen Taurus-Marschflugk&ouml;rper und Patriot-Lenkflugk&ouml;rper produziert.</p>
<p>Auch eine T&auml;tigkeit bei Airbus ist m&ouml;glich. Milit&auml;risch ist Airbus nach eigenen Angaben in Bayern beispielsweise in Manching t&auml;tig, wo es im Eurofighter-Programm involviert und f&uuml;r die Wartung der deutschen Tornado-, Eurofighter- und A400M-Flotte sowie der E-3A-AWACS-Flotte der NATO&nbsp;zust&auml;ndig ist. Auch eine Forschungsstelle im Bereich unbemannter Flugsysteme, beispielsweise zur Eurodrone, existiert in Manching.</p>
<p>Das Familienunternehmen Diehl wiederum hat seinen Hauptsitz in der mittelfr&auml;nkischen Gro&szlig;stadt N&uuml;rnberg. Das Tochterunternehmen Diehl Defence unterh&auml;lt in N&uuml;rnberg und Umgebung wichtige Produktions- und Entwicklungsst&auml;tten. Diehl Defence ist der Hersteller des Luftabwehrsystems IRIS-T, das im Ukraine-Krieg eine bedeutende Rolle spielt.</p>
<p>Die bayerischen Diehl-Werke bauen in Zusammenarbeit mit anderen R&uuml;stungskonzernen unter anderem Spike-Lenkflugk&ouml;rper und die Suchz&uuml;ndermunition SMArt 155 sowie Batterien f&uuml;r wehrtechnische Anwendungen (in R&ouml;thenbach an der Pegnitz), au&szlig;erdem &uuml;ber die Joint-Venture-Unternehmen PARSYS GmbH in Schrobenhausen und RAM-System GmbH in Ottobrunn die Panzerabwehrrakete PARS 3 LR f&uuml;r den Bundeswehr-Kampfhubschrauber Tiger beziehungsweise das maritime Flugabwehrsystem RAM.</p>

<p>Angesichts des derzeitigen R&uuml;stungsbooms kann etwa Diehl Defence 400 offene Stellen vermelden, allein 100 davon im mittelfr&auml;nkischen R&ouml;thenbach an der Pegnitz. Genaue Ausk&uuml;nfte bez&uuml;glich der Verwendung der Audi-Belegschaft wollte die R&uuml;stungsfirma den <em>N&uuml;rnberger Nachrichten</em> nicht erteilen. Sie erkl&auml;rte lediglich, dass sich die Fachleute aus der Autobranche gem&auml;&szlig; ihrer Qualifikation und Berufserfahrung an verschiedenen Stellen bewerben k&ouml;nnten.</p>
<p>Audi gibt sich hocherfreut &uuml;ber das Interesse an der Arbeitnehmer&uuml;berlassung. "Mitarbeitende gewinnen neue Entwicklungsperspektiven, Partnerunternehmen erhalten Zugang zu dringend ben&ouml;tigtem Fachkr&auml;fte-Know-how und die regionale Wirtschaft profitiert von einer st&auml;rkeren Vernetzung von Kompetenzen und Besch&auml;ftigung", erkl&auml;rte eine Audi-Sprecherin den <em>N&uuml;rnberger Nachrichten</em>.</p>
<p>Die Teilnahme der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des bayerischen Wirtschaftsministeriums deutet darauf hin, dass man in dem Ingolst&auml;dter Projekt durchaus ein Zukunftsmodell sieht. Die Transformation des Autostandorts Deutschland in einen hoch militarisierten R&uuml;stungsstandort scheint kein Ende zu nehmen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://de-rt.com/inland/293360-kampf-um-vw-alle-tarifvertraege/">Kampf um VW: Alle Tarifvertr&auml;ge gek&uuml;ndigt</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Anti-Tagi: Trump macht Diesel-Deal mit Putin – Systemmedien schäumen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/oesterreich/294325-anti-tagi-trump-macht-diesel/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca1168b480cc09cd758df9.png" /> Während Trump russischen Diesel ins Spiel bringt, liefern deutsche und österreichische Medien bereits die passenden Schlagzeilen. In der Schweiz erklärt SRF, warum vor allem Putin profitieren könnte. Der Standard macht aus Selenskijs Kritik gleich einen Kommentar gegen Trumps "Unsinn".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []"><em>Von Hans-Ueli L&auml;ppli</em></p>
    
    
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<p data-pm-slice="1 1 []">Die Schlagzeilen sind schnell geschrieben.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><em>n-tv</em> titelt:</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><em>"Trump feiert Diesel-Deal mit Putin, Selenskij tobt"</em></p>
    
    
<figure class="RTImage-root"><div class="RTImage-image RTImage-original"><picture class="Picture-root Picture-original"><!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--><source
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<p data-pm-slice="1 1 []">Der &ouml;sterreichische <em>Standard</em> lobt Selenskij daf&uuml;r, Trumps Vorgehen &ouml;ffentlich zu kritisieren.</p>
    
    
<figure class="RTImage-root"><div class="RTImage-image RTImage-original"><picture class="Picture-root Picture-original"><!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--><source
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<p data-pm-slice="1 1 []"><em>SRF</em> stellt die Frage, ob der Deal vor allem f&uuml;r Putin ein Erfolg ist.</p>
    
    
<figure class="RTImage-root"><div class="RTImage-image RTImage-original"><picture class="Picture-root Picture-original"><!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--><source
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<p>Aus einer angek&uuml;ndigten Vereinbarung wird so binnen weniger Stunden ein politisches Schauspiel. Trump spricht von gro&szlig;en Diesellieferungen und sinkenden Preisen. Putin k&ouml;nnte einen neuen Absatzmarkt gewinnen. Selenskij kritisiert den amerikanischen Pr&auml;sidenten. Und die Medien verteilen die Rollen.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Trump-Deal mit Putin: Sanktionen werden gelockert, über 300.000 t russ. Diesels freigegeben, Preise sollen sinken. So geht das! Während Merz Deutschland mit Sanktionen &amp; teurem LNG ruiniert, macht Trump Realpolitik. Deutsche Interessen statt Eskalation: AfD!  https://t.co/8TMvoCSTsT</p>&mdash; Alice Weidel (@Alice_Weidel) <a href="https://x.com/Alice_Weidel/status/2108832540765061338?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Trump setzt auf russischen Diesel, um das Angebot zu erh&ouml;hen und die Energiepreise zu dr&uuml;cken. Moskau gewinnt einen Absatzmarkt, die USA hoffen auf g&uuml;nstigeren Treibstoff.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Wir fassen zusammen:

1. Trump verkündet Diesel-Deal mit Putin

2. Die Ukraine greift umgehend das Diesel Exportterminal in Rostow am Don an

3. Selenskyj nennt Trump &quot;schwach&quot;

Wie lange wird Trump dabei wohl zusehen? https://t.co/ev0QwMKvWB</p>&mdash; Dr. David Lütke (@DrLuetke) <a href="https://x.com/DrLuetke/status/2108783166039179296?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p>Russland verf&uuml;gt &uuml;ber Energieressourcen, die auf dem Weltmarkt Abnehmer finden. Die USA ben&ouml;tigen bezahlbaren Treibstoff.</p>
<p>Wenn russischer Diesel zus&auml;tzliche Mengen auf den Markt bringt, kann das den Preisdruck verringern. Trump versucht, daraus einen Vorteil f&uuml;r amerikanische Verbraucher zu machen.</p>
    
    
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<p>Russland erh&auml;lt im Gegenzug neue Gesch&auml;ftsm&ouml;glichkeiten. Statt diesen wirtschaftlichen Zusammenhang zu erkl&auml;ren, besch&auml;ftigen sich zahlreiche Kommentare vor allem mit Selenskijs Reaktion und Putins vermeintlichem Sieg. Handel wird zum politischen Krimi umgeschrieben.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">#Trump hat es klar gesagt: Militärisch ist die Ukraine besiegt – aber das erfährst du nicht aus den Fake News.

Jahrelang haben Medien, Politiker und #Zelensky uns erzählt, die Ukraine gewinne oder stehe kurz vor dem Sieg. Stattdessen: zerstörte Infrastruktur, massive Verluste, keine funktionierende Luftverteidigung mehr und ein Land, das auf westliche Milliarden angewiesen ist, während Russland weiter vorstößt.

Es ist Zeit für einen Deal. Schluss mit dem endlosen Blutvergießen, dem Geldverschwenden und der Kriegshetze aus Brüssel und Kiew. Amerika First – und Frieden durch Realismus, nicht durch weitere Eskalation.

Wer die Realität leugnet, verlängert nur das Leiden.</p>&mdash; Lexa 🇩🇪 (@rebew_lexa) <a href="https://x.com/rebew_lexa/status/2108790739060596936?ref_src=twsrc%5Etfw">October 10, 2026</a></blockquote>
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<p><em>Der Standard</em> geht noch einen Schritt weiter. Sein Kommentar erkl&auml;rt es f&uuml;r gut, dass Selenskij Trumps "Unsinn" &ouml;ffentlich anspricht. Damit ist die redaktionelle Position bereits bezogen, bevor die wirtschaftlichen Folgen der angek&uuml;ndigten Lieferungen feststehen.</p>
<blockquote>
<p><em>"USA wollen Ukraine nicht helfen", </em>jammert der&nbsp;<a href="https://www.derstandard.at/story/3000000343494/diesel-deal-gut-dass-selenskyj-trumps-unsinn-oeffentlich-anspricht" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Standard</em></a>.</p>
</blockquote>
<p>Das ist das Recht eines Kommentators. Es ist aber etwas anderes als eine n&uuml;chterne Nachrichtenanalyse.</p>
<p>Diplomatie setzt sich &uuml;ber politische Konfrontationen hinweg. Washington und Moskau finden gemeinsame wirtschaftliche Interessen, von denen beide Seiten profitieren k&ouml;nnen. Russland gewinnt neue Absatzm&ouml;glichkeiten, die USA hoffen auf g&uuml;nstigere Energie. Trump zeigt, dass selbst zwischen politischen Gegnern Raum f&uuml;r pragmatische L&ouml;sungen bleibt.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Trump verkündet eine Vereinbarung mit Putin über Millionen Tonnen russischen Diesel. Die Lieferungen sollen die Kraftstoffpreise in den USA und weltweit senken. https://t.co/qkgldWFwy1</p>&mdash; Berliner Zeitung (@berlinerzeitung) <a href="https://x.com/berlinerzeitung/status/2108645392468361320?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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<p>F&uuml;r Trump w&auml;re der Deal vor allem dann ein Erfolg, wenn er tats&auml;chlich zus&auml;tzliche Mengen auf den Markt bringt und die Verbraucher davon profitieren.</p>
    
    
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<p>Damit bekommt Trumps Diesel-Deal mit&nbsp;Moskau eine zus&auml;tzliche politische Dimension. Seine Warnungen vor ukrainischen Angriffen auf russische Raffinerien in den vergangenen Wochen erscheinen in einem neuen Licht.</p>
<p>Selenskij setzte seine Angriffe trotz Trumps Mahnungen fort. Wie der&nbsp;<em>Blick</em> berichtet, ignorierte Kiew die Warnungen. Nun sucht Washington den direkten wirtschaftlichen Kontakt mit Moskau.</p>
    
    
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<p>Kurz vor dem Winter und den Midterm-Wahlen verfolgt Trump auch handfeste innenpolitische Interessen. G&uuml;nstigerer Diesel k&ouml;nnte den Preisdruck in den USA mindern.</p>

<p>Bis russische Lieferungen in nennenswerten Mengen amerikanische Abnehmer erreichen, d&uuml;rfte allerdings einige Zeit vergehen. Kurzfristig z&auml;hlt deshalb vor allem das diplomatische Signal.</p>
<p>Trump zeigt, dass Washington seine Energiepolitik nicht dauerhaft den Interessen Kiews unterordnet. Russland erh&auml;lt neue Absatzchancen, die USA hoffen auf g&uuml;nstigeren Treibstoff. F&uuml;r Selenskij ist das ein Warnzeichen. Wer die Mahnungen seines wichtigsten Unterst&uuml;tzers wiederholt &uuml;bergeht, kann nicht selbstverst&auml;ndlich davon ausgehen, dass dieser seine Politik unbegrenzt mittr&auml;gt.</p>
<p>Der Winter r&uuml;ckt n&auml;her. W&auml;hrend&nbsp;Moskau mit Washington neue wirtschaftliche M&ouml;glichkeiten auslotet, muss Selenskij damit rechnen, dass sich die Priorit&auml;ten seines wichtigsten Unterst&uuml;tzers verschieben.</p>
<p>Trump hat gewarnt, Kiew hat weitergemacht, und nun spricht Washington mit Moskau &uuml;ber Gesch&auml;fte.</p>
<p>Die politische Botschaft ist un&uuml;bersehbar. Amerikanische Geduld hat Grenzen, und Selenskij k&ouml;nnte sie zu lange auf die Probe gestellt haben.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/schweiz/290222-anti-tagi-putin-derangement-syndrom/">Anti-Tagi: Medien-Watchdog mit Biss&nbsp;&ndash; heute: NZZ-Russland-L&uuml;gen, Blick-Hysterie, SRF-AfD-Bashing</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ausspähung: Russische Geheimdienste vereiteln den Raketenausbau der Ukraine</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294104-ausspaehung-russische-geheimdienste-vereiteln-raketenausbau/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac76ef7b480cc4dd01c4d9f.jpg" /> In der Ukraine ist die Rede vom faktischen Scheitern des eigenen Raketenprogramms. Russland habe noch vor der Aufnahme der Raketenproduktion Angriffe auf Fabriken, Triebwerkshersteller und wichtige Unternehmen der Lieferkette durchgeführt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Andrei Restschikow</em></p>
<p>Die russischen Streitkr&auml;fte h&auml;tten das vorangegangene ukrainische Raketenprogramm vollst&auml;ndig zunichte gemacht, behauptet der Luftfahrtexperte Waleri Romanenko gegen&uuml;ber dem ukrainischen Nachrichtenportal Strana.ua. Seinen Angaben zufolge seien gezielte Pr&auml;ventivschl&auml;ge gegen Haupt- und Ersatzwerke, Triebwerkshersteller und wichtige Zulieferer von Komponenten unmittelbar vor dem Produktionsstart durchgef&uuml;hrt worden.</p>
<p>Romanenko pr&auml;zisiert nicht, um welches Programm es sich genau handelt. Es ist jedoch anzunehmen, dass er eines der beiden wichtigsten ukrainischen Projekte f&uuml;r einen operativ-taktischen Raketenkomplex (OTRK) meint, die vom Konstruktionsb&uuml;ro "Juschnoje" und von Juschmasch entwickelt wurden. In erster Linie ist hier der operativ-taktische Raketenkomplex "Sapsan" zu nennen, dessen Exportbezeichnung "Grom-2" lautet. Das System wurde als Pendant zum russischen Raketensystem "Iskander" entwickelt und sieht eine Nutzung von Feststoffraketentriebwerken vor.</p>

<p>Im August 2018 wurde ein Modell des "Sapsan" bei der Parade anl&auml;sslich des Unabh&auml;ngigkeitstags der Ukraine pr&auml;sentiert. Der erste Raketenstart dieses operativ-taktischen Raketenkomplexes wurde in der Neujahrsansprache von Wladimir Selenskij am 1. Januar 2025 demonstriert. Der "Sapsan" wurde in Dnjepropetrowsk entwickelt, w&auml;hrend der Festtreibstoff und die Komponenten im Chemiewerk Pawlograd hergestellt wurden. Diese Anlagen wurden wiederholt von den russischen Luft- und Raumstreitkr&auml;ften angegriffen.</p>
<p>Im April des vergangenen Jahres wurde &uuml;ber einen Gruppenangriff auf den Teststandort des Modells "Sapsan" berichtet. Zudem wurden die aus Norwegen gelieferten Luftabwehrraketensysteme des Typs NASAMS zerst&ouml;rt, die den ukrainischen operativ-taktischen Raketenkomplex deckten. Im Herbst 2024 wurden Produktionshallen f&uuml;r Komponenten sowie Teststandorte f&uuml;r Raketen dieses Komplexes getroffen.</p>
<p>"Sapsan" war das einzige System, das die Ukraine in die Serienproduktion zu bringen versuchte und f&uuml;r das eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Werken mit Ausweichstandorten und Herstellern von Festtreibstoff aufgebaut wurde. Daher entspricht gerade dieses Projekt am ehesten der Beschreibung von Romanenko.</p>
<p>Allerdings ist auch eine andere Variante nicht auszuschlie&szlig;en &ndash; das Projekt "Korschun-2". Dabei handelt es sich um einen Unterschall-Flugk&ouml;rper, der vom Konstruktionsb&uuml;ro "Juschnoje" und dem Konstruktionsb&uuml;ro "Lutsch" entwickelt wurde. Im Gegensatz zum ballistischen Raketensystem "Sapsan" wurde "Korschun-2" als hochpr&auml;zise Waffe konzipiert, um Luftabwehrsysteme in extrem niedrigen H&ouml;hen zu &uuml;berwinden.</p>
<p>Ein Modell der Rakete wurde erstmals 2014 auf der Messe "Waffen und Sicherheit" vorgestellt. Das Projekt stie&szlig; auf dieselben Probleme wie das gesamte Raketenprogramm der Ukraine: Bis 2022 fehlte es an Finanzmitteln, und nach Beginn des milit&auml;rischen Konflikts wurden die Produktionshallen von "Juschmasch" sowie wichtige Zulieferbetriebe, darunter Triebwerksfabriken, durch russische Angriffe zerst&ouml;rt. Der Milit&auml;rexperte Juri Knutow erkl&auml;rt:</p>
<p><em>"Solche Angriffe deuten in erster Linie darauf hin, dass russische Geheimdienste tief im ukrainischen Territorium operieren."</em></p>
<p>Seinen Worten zufolge handele es sich dabei nicht um oberfl&auml;chliche Beobachtungen, sondern um eine systematische Analyse der gesamten Infrastruktur der Raketenproduktion &ndash; von den Montagest&auml;tten bis hin zu den Lieferketten f&uuml;r die Komponenten. Mittlerweile sind die Standorte des Projekts "Fire Point" zum Hauptziel geworden.</p>
<p>Eine Schl&uuml;sselrolle spielt dabei der Komplex der nachrichtendienstlichen Daten. Wie der Experte erl&auml;utert, werde zun&auml;chst eine optische Weltraumaufkl&auml;rung durchgef&uuml;hrt, anschlie&szlig;end eine funktechnische Aufkl&auml;rung &ndash; dabei w&uuml;rden Aktivit&auml;ten der Objekte ermittelt und zus&auml;tzliche Informationen gesammelt. Knutow merkt an:</p>

<p><em>"Und erst danach best&auml;tigt die Agentenarbeit die Vermutungen. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um von uns rekrutierte Agenten, sondern auch um russlandfreundliche Personen sowie um Sabotagegruppen. Gerade diese Kombination erm&ouml;glicht es, neue Werkst&auml;tten und Standorte bereits in der Vorbereitungsphase oder bei den ersten Tests aufzudecken."</em></p>
<p>Dieser Ansatz erm&ouml;gliche es, nicht nur bereits in Betrieb genommene Produktionsst&auml;tten anzugreifen, sondern auch Produktionskooperationen bereits in der Aufbauphase, sagt Oberstleutnant Oleg Iwannikow, Berater der Russischen Akademie f&uuml;r Raketen- und Artilleriewissenschaften. Er meint:</p>
<p><em>"Die Schl&auml;ge gegen Produktionswerke, Hersteller von Feststofftriebwerken und zugeh&ouml;rige Zulieferer, die synchron ausgef&uuml;hrt wurden und das ukrainische Raketenprogramm in der Aufbauphase faktisch lahmgelegt haben, sind das Ergebnis einer abgestimmten Zusammenarbeit zwischen dem Aufkl&auml;rungsapparat und den Raketentruppen."</em></p>
<p>Seinen Angaben zufolge w&uuml;rden die russischen Streitkr&auml;fte in erster Linie moderne Mittel der Weltraumaufkl&auml;rung einsetzen. Jeder Meter des ukrainischen Territoriums werde aus dem Weltraum &uuml;berwacht, und die aufgenommenen Bilder werden in Echtzeit an die zust&auml;ndigen Abteilungen des russischen Verteidigungsministeriums &uuml;bermittelt. Iwannikow betont:</p>
<p><em>"Dort wird bereits das technische Aufgabenspektrum f&uuml;r den Angriff vorbereitet. Zun&auml;chst wird das Ziel detailliert beschrieben: Wo befinden sich die Montage- und Produktionsst&auml;tten f&uuml;r ukrainische Waffen? Anschlie&szlig;end wird die Munition ausgew&auml;hlt und die Unterlagen werden erstellt, und erst dann wird der Angriff durchgef&uuml;hrt. Danach wird Bilanz gezogen: Satellitenaufnahmen best&auml;tigen die Erfolgswirksamkeit, und es werden Korrekturen f&uuml;r die Zukunft vorgenommen."</em></p>
<p>Die Satellitendaten w&uuml;rden dabei durch Informationen aus anderen Quellen erg&auml;nzt. Wie der Raketenexperte erkl&auml;rt, k&ouml;nnen die prim&auml;ren Informanten sowohl aus dem Untergrund stammen als auch aus den Reihen der Geheimdienstoffiziere, die mit der Politik von Selenskij nicht einverstanden sind und Informationen an ihre russischen Kollegen weitergeben. Er f&uuml;gt hinzu:</p>
<p><em>"Dazu geh&ouml;ren auch die Leiter gro&szlig;er ukrainischer Unternehmen, die weiterhin im Bereich der R&uuml;stungsindustrie t&auml;tig sind. Jede Quelle ist wichtig. Angesichts seiner volksfeindlichen Politik hat das offizielle Kiew keine Chance, seine Geheimnisse zu bewahren &ndash; sie alle werden offenkundig."</em></p>

<p>Infolgedessen, so Iwannikow, erhalten die Geheimdienste die M&ouml;glichkeit, Montage-, Lager- und Produktionsst&auml;tten f&uuml;r hochpr&auml;zise Waffen im Voraus zu identifizieren. Er bezeichnet dies als eine der Hauptaufgaben der russischen Aufkl&auml;rung und die Zerschlagung des ukrainischen Raketenprogramms als Beispiel f&uuml;r strategische Pr&auml;vention.</p>
<p>Die Wirkung einer solchen Pr&auml;ventivma&szlig;nahme gehe nach Ansicht von Knutow &uuml;ber die Zerst&ouml;rung einzelner Produktionsst&auml;tten hinaus. Die Vereitelung ukrainischer ballistischer Projekte in ihren fr&uuml;hen Phasen erleichtere nach Ansicht des Experten die Aufgaben der russischen Luftabwehr und Raketenabwehr und verringere die Bedrohung f&uuml;r Objekte im tiefen Hinterland. Er betont:</p>
<p><em>"(Ukrainische) Ballistische Raketen w&uuml;rden in erster Linie gegen Ziele mit doppeltem Verwendungszweck oder gegen zivile Objekte eingesetzt, da unsere milit&auml;rischen Einrichtungen mehr oder weniger gut gesch&uuml;tzt sind. Daher ist die Zerschlagung dieser Programme nicht nur ein punktueller Erfolg, sondern ein strategischer Pr&auml;ventivschlag, der die Belastung unserer Verteidigung verringert und den Sieg n&auml;herbringt."</em></p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://vz.ru/society/2026/10/8/1460044.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist am 8. Oktober 2026 zuerst auf der Website der Zeitung "Wsgljad" erschienen.</em></p>
<p><em><strong>Andrei Restschikow</strong> ist Analyst bei der Zeitung "Wsgljad".</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/international/293926-medien-tuerkei-liefert-korkut-luftabwehrsysteme/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medien: T&uuml;rkei liefert Korkut-Luftabwehrsysteme an Ukraine </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wahnsinns-Ticker – Remmo-Clan-Boss präsentiert gerahmte &quot;Führungszeugnisse&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/gesellschaft/177846-wahnsinns-ticker-remmo-clan-boss/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/gesellschaft/177846-wahnsinns-ticker-remmo-clan-boss/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca05e1b480cc103e667972.jpg" /> "Schöne neue Welt" oder einfach nur der normale Irrsinn? Täglich ist man als Medienkonsument mit Meldungen aus allen möglichen Themenbereichen konfrontiert, die man vor wenigen Jahren noch als Satire verbucht hätte. Wir präsentieren hier in loser Folge eine kleine Auswahl aktueller Fälle.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6aca05e1b480cc103e667972.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>TASS-Quelle: Anklage gegen FAZ-Journalisten Martens steht fest</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/russland/294320-tass-quelle-anklage-gegen-faz-journalisten-martens-steht-fest/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/russland/294320-tass-quelle-anklage-gegen-faz-journalisten-martens-steht-fest/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac9f95db480cc098d20ca85.jpg" /> Medienberichten zufolge könnte der Prozess gegen Michael Martens bald beginnen. Der deutsche Journalist hatte Selenskij in Belgrad nach dem europäischen Beitrag zur Tötung von Russen befragt. Daraufhin ermittelte die russische Justiz.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die russische Nachrichtenagentur <em>TASS</em> am Samstag, den 10. Oktober 2026, <a href="https://tass.ru/proisshestviya/28201015">mitteilt</a>, sind die Ermittlungen wegen Volksverhetzung im Fall Martens abgeschlossen. Demnach sind die russischen Justizbeh&ouml;rden zu dem Schluss gelangt, Anklage gegen den deutschen Journalisten Michael Martens zu erheben. Der Prozess wird in Abwesenheit des Angeklagten gef&uuml;hrt. <em>TASS</em> bezieht sich nicht auf eine offizielle Mitteilung, sondern auf eine nicht n&auml;her spezifizierte Quelle.</p>

<p>Michael Martens arbeitet als Balkan-Korrespondent f&uuml;r die <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em> (<em>FAZ</em>). Bei einer Pressekonferenz anl&auml;sslich eines Belgrad-Besuches des ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij hatte er diesem eine Frage bez&uuml;glich des T&ouml;tens von Russen beziehungsweise von russischen Soldaten gestellt.</p>
<p>In den von der Pressekonferenz kursierenden Videos lautet die auf Englisch formulierte &Auml;u&szlig;erung des <em>FAZ</em>-Journalisten so: "Can you tell us Europeans: What can we concretely do to help you to kill more Russians &ndash; more Russian soldiers, of course?" ("K&ouml;nnen Sie uns Europ&auml;ern sagen: Was k&ouml;nnen wir konkret tun, um Sie dabei zu unterst&uuml;tzen, mehr Russen zu t&ouml;ten &ndash; mehr russische Soldaten nat&uuml;rlich?")</p>

<p>Die am 8. August 2026 gestellte Frage nach dem Beitrag der Europ&auml;er dazu, mehr russische Soldaten zu t&ouml;ten, sorgte f&uuml;r gro&szlig;e Emp&ouml;rung. In Russland f&uuml;hrte sie zu Ermittlungen wegen "Anstiftung zu Hass und Feindseligkeit" gem&auml;&szlig; Artikel 282, Absatz 2 des russischen Strafgesetzbuches. Am 26. August dieses Jahres ordnete das Basmanny-Bezirksgericht in Moskau in Abwesenheit von Martens Untersuchungshaft gegen ihn an.</p>
<p>Im Falle einer Verurteilung drohen Martens laut&nbsp;<em>TASS</em>&nbsp;bis zu sechs Jahre Haft. Sollte es zu einem Schuldspruch kommen, w&uuml;rde Deutschland jedoch den Journalisten aller Voraussicht nach nicht an Russland ausliefern. Wann der von dem <em>TASS</em>-Gew&auml;hrsmann in Aussicht gestellte Prozess beginnt, ist noch unklar. Eine Stellungnahme von Martens bez&uuml;glich der mutma&szlig;lichen Anklageerhebung liegt noch nicht vor.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://de-rt.com/inland/289703-fall-martens-schriftstellerin-wodin-prangert-russenhass-in-der-brd-an/">Fall Martens: Schriftstellerin Wodin prangert Russenhass in der BRD an</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Spaltungsversuche&quot; – 120 Linken-Mitglieder protestieren gegen Berliner &quot;Antisemitismus-Beschluss&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294318-spaltungsversuche-120-linken-mitglieder-protestieren/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/294318-spaltungsversuche-120-linken-mitglieder-protestieren/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac9e6fe48fbef48994f3586.jpg" /> Der in den Berliner Sondierungsgesprächen zur Senatsbildung vereinbarte "Antisemitismus-Beschluss" stößt auf erheblichen Widerspruch in der Linkspartei. In einer parteiinternen Erklärung wird der Berliner Parteiführung vorgeworfen, "Narrative einer medialen Hetzkampagne" akzeptiert zu haben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In einem offenen Brief &auml;u&szlig;ern rund 120 Linken-Parteimitglieder ihren Unmut &uuml;ber das in dieser Woche ausgehandelte und pr&auml;sentierte Sondierungspapier des Berliner Landesverbands ihrer eigenen Partei. Sie werfen den Verhandlern in der Hauptstadt vor, sich von den Wahlverlierern und m&ouml;glichen Koalitionspartnern SPD und Gr&uuml;nen inhaltlich "kleinmachen" zu lassen.&nbsp;</p>
<p>In einer Erkl&auml;rung, die laut Hauptstadtmedien von 120 Linken-Mitgliedern unterzeichnet wurde, wird das Verhandlungsteam des Berliner Landesverbands scharf attackiert. Der unmissverst&auml;ndlichen Kritik schlossen sich laut Medien zudem von aktuell 24 Bundestagsabgeordneten 17&nbsp;an. Die Stellungnahme tr&auml;gt den Titel "Niemals alleine, immer gemeinsam! Gegen die Spaltungsversuche von Springer und Co.".</p>

<p>Zudem&nbsp;werden drei Linke, die nach dem 20. September neu ins Berliner Abgeordnetenhaus einziehen sollen, als Unterst&uuml;tzer einer Stellungnahme auf Instagram gelistet, die sich inhaltlich deutlich gegen die Berliner Einigung zum Start der Sondierungsgespr&auml;che positioniert. Den "Antisemitismus-Beschluss" kritisierend hei&szlig;t es:</p>
<p><em>"Die darin enthaltenen Formulierungen &uuml;bernehmen Narrative einer medialen Hetzkampagne, die seit Wochen gegen Die Linke gef&uuml;hrt wird. Die verwendeten Begriffe im Zusammenhang mit Antisemitismus sind dabei so weit und dehnbar gefasst, dass sie gegen jede Kritik an der israelischen Besatzungspolitik ins Feld gef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Damit wird der reale Antisemitismus verharmlost."</em>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Weiter lauten die Vorw&uuml;rfe zum Status quo bei den Berliner Verhandlungen, dass laut Wahrnehmung der Kritiker,&nbsp;SPD und Gr&uuml;ne bei ihren demnach erfolgreichen Forderungen "Disziplinierungs- und Spaltungsmechanismen" von au&szlig;en in die Partei hineingetragen h&auml;tten. Die unzufriedenen Parteikollegen beklagen:</p>
<p><em>"Damit wird ein Pr&auml;zedenzfall geschaffen, der in dieser Form in der Parteiengeschichte der Bundesrepublik einmalig ist."</em></p>

<p>Die potenziellen Koalitionspartner des Wahlsiegers wollten die Partei in "gute und b&ouml;se Linke einteilen, um Die Linke als Ganzes zu schw&auml;chen", hei&szlig;t es in der Stellungnahme.</p>
<p>In dem sogenannten "Antisemitismus-Beschluss" verpflichtet sich die Berliner Linke dazu, "israelbezogenen Antisemitismus klar zu benennen, sich zu Israels Existenzrecht zu bekennen und Boykottaufrufe abzulehnen". Der <em>Tagesspiegel</em> (Bezahlschranke) berichtet zu der sich dynamisierenden parteiinternen Stimmung:</p>
<p><em>"Im Chat-Kanal des Bezirksverbands Mitte diskutieren Mitglieder seit Donnerstagabend heftig &uuml;ber die Vereinbarung mit Gr&uuml;nen und SPD. Die Beitr&auml;ge offenbaren die ganze Radikalit&auml;t der Partei."</em></p>
<p>Tobias Schulze, Co-Fraktionschef der Linken im Abgeordnetenhaus, formulierte demnach in dem Chat:</p>
<p><em>"Die Textpassagen zum Verfassungsschutz sind eine echte Kr&ouml;te, die wir schlucken mussten."</em></p>
<p>Laut Sondierungspapier soll demnach der zuk&uuml;nftige Ma&szlig;stab "f&uuml;r das Verwaltungshandeln im Land Berlin" weiterhin im Rahmen des Berliner Landeskonzepts "zur Weiterentwicklung der Antisemitismuspr&auml;vention" umgesetzt werden.</p>

<p>Entscheidend f&uuml;r die Verhandlungspartner bei den Gr&uuml;nen und der SPD sei ein k&uuml;nftiger Mechanismus f&uuml;r den Fall, "dass ein Mitglied der Regierungsfraktionen antisemitisch auff&auml;llt". Sollte das im Rahmen der anvisierten rot-gr&uuml;n-roten Senatsregierung passieren, w&uuml;rden dann die drei Fraktionsgesch&auml;ftsf&uuml;hrer "&uuml;ber einen m&ouml;glichen Ausschluss" des unterstellten "Antisemiten" beraten.</p>
<p>Eine &auml;hnliche Verabredung wurde demnach vereinbart, falls ein Parteimitglied des Koalitionstrios "mit Kontakten zur organisierten Kriminalit&auml;t auff&auml;llt". Ein ungenanntes Linkenparteimitglied wird vom <em>Tagesspiegel</em> mit dem vermeintlichen Chat-Beitrag zitiert:</p>
<p><em>"Ich kann es nicht verstehen, wie man sich selbst so erniedrigen kann. Wenn man sich schon jetzt bei Vorsondierungen so zum Hund macht."</em></p>
<p>Die Bundestagsfraktion stellt sich dabei aktuell hinter das Berliner Parteimitglied Ferat Ko&ccedil;ak. Fraktionschef S&ouml;ren Pellmann erkl&auml;rte gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur <em>AFP</em>, man sehe weiterhin im Fall des Neuk&ouml;llners "keinen Bedarf f&uuml;r weitere Konsequenzen". Ko&ccedil;ak bleibe daher Fraktionsmitglied und "soll nach seinem R&uuml;cktritt aus dem Innenausschuss in einen anderen Ausschuss wechseln", so die Ank&uuml;ndigung.</p>
<p>Damit weist die Linke eine zentrale Forderung des Berliner SPD-Chefs Steffen Krach zur&uuml;ck. Der Berliner SPD-Spitzenkandidat &auml;u&szlig;erte zuvor im Zusammenhang mit den Sondierungsgespr&auml;chen die Erwartung, dass Ko&ccedil;ak nicht weiter Mitglied der Bundestagsfraktion bleiben k&ouml;nnte.&nbsp;</p>
<p>Die Berliner <em>B.Z.&nbsp;</em><a href="https://www.bz-berlin.de/berlin/issa-remmo-zu-ferat-kocak-natuerlich-kennt-er-mich-6ac922ee9ebc37bdca151424" target="_blank" rel="noopener noreferrer">titelt</a>&nbsp;themenbezogen dazu am Samstagvormittag: "Remmo best&auml;tigt Kontakt: Clan-Boss widerspricht Ko&ccedil;ak!"</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/293609-berlin-verwandte-von-linken-politiker/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin: Verwandte von Linken-Politiker Ko&ccedil;ak waren Mieter in Remmo-Immobilie </a></p>
    
    
    
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]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac9e6fe48fbef48994f3586.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 10:49:11 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Leipziger Raketenfabrik: Kaum zwanzig Gehminuten zum nächsten Wohngebiet</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294229-leipziger-raketenfabrik-kaum-zwanzig-gehminuten/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/meinung/294229-leipziger-raketenfabrik-kaum-zwanzig-gehminuten/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8cd1348fbef7b04174bfd.jpg" /> Die US-israelische Rüstungsfabrik Covenant wurde am Montag in Leipzig eröffnet. Nur einen Monat zuvor hatte die Öffentlichkeit davon erfahren. Auch der genaue Standort sollte geheim bleiben. Doch der flog nun auf: Das potenzielle Angriffsziel liegt nur 1,4 Kilometer von besiedeltem Gebiet entfernt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Alexandra Nollok</em></p>
<p>&Uuml;ber Monate trieben die Bundesregierung und Sachsens Landesregierung die Ansiedlung der US-israelischen R&uuml;stungsfabrik Covenant in Leipzig hinter dem R&uuml;cken der Einwohner voran. Das vom US-Techmilliard&auml;r Peter Thiel mitfinanzierte <a href="https://de-rt.com/meinung/293088-geheimdeal-mit-millionen-aus-silicon/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Startup</a> will j&auml;hrlich 5.000 Billigmarschflugk&ouml;rper produzieren. Bereits am Montag, nur einen Monat nach Bekanntgabe, wurde das potenzielle Angriffsziel eingeweiht. Dabei flog der geheim gehaltene Standort nun doch auf: Das n&auml;chste Wohngebiet ist fu&szlig;l&auml;ufig in wenigen Minuten erreichbar.</p>
<p></p>
<p><strong>Er&ouml;ffnung mit Politikern und US-Techbossen</strong></p>
<p>Eigentlich stand Geheimhaltung ganz oben: Au&szlig;er den Covenant-Bossen und des Politestablishments erfuhren nur ausgew&auml;hlte Pressevertreter vom Tag und Ort der Er&ouml;ffnung. Am 5. Oktober pr&auml;sentierten sich Erstere dann stolz am <a href="https://defence-network.com/covenant-marschflugkoerper-produktion-leipzig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Standort</a>:&nbsp;darunter der</p>
<ul>
<li>Firmenchef und ehemalige Mitarbeiter des milliardenschweren Palantir-Gr&uuml;nders Peter Thiel, Michael Kaufmann;</li>
<li>sein Partner, der israelische R&uuml;stungsingenieur Ofir Dayan;</li>
<li>Sachsens CDU-Ministerpr&auml;sident Michael Kretschmer;</li>
<li>und Staatssekret&auml;r Johannes Steiniger unter Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die ihrerseits fr&uuml;her f&uuml;r den Energieriesen EON lobbyierte.&nbsp;</li>
</ul>

<p>Eigentlich sollten die Medien nur Fotos vom Inneren der von Covenant angemieteten Halle zeigen. Der privat-kommerziell betriebene Sender <em>Sachsen Fernsehen</em> hielt sich nicht daran. Er blendete in einem zuerst direkt am Er&ouml;ffnungstag ver&ouml;ffentlichten Beitrag kurz den k&uuml;nftigen Produktionsort von au&szlig;en ein, was eine genaue Lokalisierung <a href="https://www.sachsen-fernsehen.de/mediathek/video/geheim-standort-in-leipzig-covenant-will-tausende-marschflugkoerper-produzieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erm&ouml;glichte</a>. Zu sehen ist die riesige Halle des internationalen Transportunternehmens CEVA Logistics, dessen Mutterkonzern CMA CGM Group im franz&ouml;sischen Marseille sitzt. Von ihm soll Covenant die Halle gemietet haben.</p>
<p><strong>Waffenfabrik neben Wohngebiet und Einkaufspark</strong></p>
<p>Damit steht fest: Die k&uuml;nftige Produktionsst&auml;tte f&uuml;r die Billigmarschflugk&ouml;rper "Anthem" mit bis zu 1.600 Kilometern Reichweite befindet sich im Leipziger Industriepark Nord, direkt neben dem BMW-Werk in der Alten Seehausener Stra&szlig;e 1. Dieser Standort ist extrem nah an Wohngebieten und Einkaufszentren.</p>
<p>So beginnen die Siedlungen des s&uuml;d&ouml;stlich davon gelegenen Leipziger Stadtteils Plau&szlig;ig in gerade einmal 1,4 Kilometern Entfernung. Sie sind zu Fu&szlig; in 15 bis 20 Minuten erreichbar. Etwa zwei Kilometer sind es zum Ortsteil Seehausen, 2,5 Kilometer nach Hohenheida sowie rund drei Kilometer nach Wiederitzsch, Podelwitz und Portitz.</p>

<p>Die Plattenbauten des Stadtteils Mockau erreicht man nach etwa 3,5 Kilometern. Dort lebt der &auml;rmste Teil der Leipziger Bev&ouml;lkerung. Mit dem Sachsen-Park befindet sich &uuml;berdies ein stark frequentiertes Einkaufszentrum etwa zwei Kilometer entfernt von der Raketenfabrik.</p>
<p><strong>Steuer-Millionen f&uuml;r R&uuml;stungsinfrastruktur</strong></p>
<p>Das Gewerbegebiet verf&uuml;gt &uuml;ber eine direkte Anbindung an den Flughafen Halle-Leipzig. Erst letztes Jahr pumpte die Stadt Leipzig fast sieben Millionen Euro Steuergeld in den Ausbau dortiger <a href="https://www.leipzig.de/newsarchiv/news/industriepark-nord-stadt-leipzig-modernisiert-industriestammgleis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Infrastruktur</a>.&nbsp;Interessant: Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde der Ansiedlungsdeal zwischen dem Bund und Covenant bereits <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/interview-kurczyk-marschflugkoerper-raketen-leipzig,covenant-industries-102.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">besiegelt</a>.&nbsp;</p>
<p>Die Stadt Leipzig hat demnach ihre von B&uuml;rgern gef&uuml;llten Steuert&ouml;pfe geschr&ouml;pft, um die Infrastruktur unter anderem f&uuml;r diese R&uuml;stungsfabrik zu finanzieren. Dass der Stadtrat davon selbst erst kurz vor der Er&ouml;ffnung erfahren haben will, ist also unglaubw&uuml;rdig. Freilich kann das Unternehmen zum legitimen Angriffsziel werden, wenn Deutschland den Krieg zwischen Russland und der Ukraine weiter eskalieren und die Marschflugk&ouml;rper gegen Russland zum Einsatz kommen sollten &ndash; was wahrscheinlich ist.</p>

<p><strong>Menschliche Schutzschilde ...</strong></p>
<p>Die politisch Verantwortlichen wiegeln ab. Sie werben perspektivisch mit "bis zu 250 Arbeitspl&auml;tzen", die sie offenbar f&uuml;r wichtiger halten als die Sicherheit der Bev&ouml;lkerung. Und sie reden sich damit heraus, dass Covenant dort "nur" die Endfertigung betreiben und nicht mit Sprengstoffen hantieren w&uuml;rde.</p>
<p>Unabh&auml;ngig davon, ob das stimmen sollte: Das &auml;ndert nichts daran, dass die Waffenfabrik zum legitimen Angriffsziel werden und das Leben der nahen Anwohner gef&auml;hrden k&ouml;nnte. Das erinnert an die Propaganda, mit welcher der Westen Israels anhaltenden Massenmord an Zivilisten im Gazastreifen bis heute rechtfertigt. Die sich als pal&auml;stinensische Widerstandsorganisation betrachtende islamische Hamas benutze die Gaza-Bewohner als "menschliche Schutzschilde", hei&szlig;t es stets.</p>
<p>Anders als im Gazastreifen sind in Leipzig allerdings nicht rund zwei Millionen Menschen inklusive des Milit&auml;rs auf 360 Quadratkilometern &ndash; inzwischen auf nur noch etwa 150 Quadratkilometern &ndash; eingesperrt. Leipzig wird auch nicht von einer ausl&auml;ndischen Macht als Freiluftgef&auml;ngnis betrieben, so wie der Gazastreifen vom Staat Israel. Damit sollte gekl&auml;rt sein, wer seine Zivilbev&ouml;lkerung wirklich als menschliche Schutzschilde benutzen will: die Bundesrepublik Deutschland.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash; <a href="https://de-rt.com/international/293883-us-bomber-verlassen-grossbritannien-sind/">US-Bomber verlassen Gro&szlig;britannien: Sind US-St&uuml;tzpunkte in Deutschland ebenfalls in Gefahr?</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bremer Polizei rät Frauen, sich bei Vergewaltigungsversuch zu übergeben</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294273-bremer-polizei-empfiehlt-sich-erbrechen/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/294273-bremer-polizei-empfiehlt-sich-erbrechen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac90c7648fbef0f552589db.jpg" /> In Bremer Selbstbehauptungsseminaren lernen Beschäftigte, Gefahren zu erkennen und sich in Notsituationen zu wehren. Dazu gehört laut Polizeisprecherin auch das absichtliche Erbrechen als mögliche Reaktion auf einen sexuellen Angriff.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Polizei Bremen nennt eine ungew&ouml;hnliche Methode zur Abwehr sexueller &Uuml;bergriffe. Frauen k&ouml;nnten in einer akuten Notsituation absichtlich Erbrechen ausl&ouml;sen, um einen Angreifer abzuschrecken. Ein &auml;hnlicher Ratschlag sorgte bereits 2013 in den USA f&uuml;r Kritik.</p>
<p>Franka Haedke, Sprecherin des Pr&auml;sidialstabs der Bremer Polizei, best&auml;tigte der <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/diepholz-ort28581/polizei-empfiehlt-erbrechen-als-schutz-vor-vergewaltigung-94523955.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Kreiszeitung</em></a>, dass dieser Hinweis in Selbstbehauptungsseminaren vorkommt.</p>
<blockquote>
<p><em>"Wehren Sie sich mit allen zur Verf&uuml;gung stehenden Mitteln. Auch das Sich-Erbrechen kann eine wirksame M&ouml;glichkeit sein, ein Sexualdelikt abzuwehren."</em></p>
</blockquote>
<p>Die Kurse werden seit mehr als zehn Jahren von der Zentralen Polizeilichen Pr&auml;vention angeboten. Sie richten sich an Besch&auml;ftigte von Unternehmen, Beh&ouml;rden und medizinischen Einrichtungen. Auch Mitarbeiter des &ouml;ffentlichen Nahverkehrs, der Feuerwehr, von Jobcentern und sozialen Diensten k&ouml;nnen teilnehmen.</p>

<p>In den Seminaren geht es darum, Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, Konflikte zu entsch&auml;rfen und sich in bedrohlichen Situationen zu behaupten. Die Teilnehmer k&ouml;nnen eigene Erlebnisse schildern und gemeinsam mit den Kursleitern m&ouml;gliche Reaktionen besprechen.</p>
<p>Gemeint ist, den W&uuml;rgereflex mit dem Finger auszul&ouml;sen. Der Angreifer k&ouml;nnte durch die unerwartete Reaktion abgeschreckt werden. Eine Gelegenheit zur Flucht w&auml;re damit m&ouml;glicherweise gewonnen. Ob diese Methode tats&auml;chlich zuverl&auml;ssig wirkt, ist nicht belegt. Die Polizei nennt sie als eine M&ouml;glichkeit unter mehreren, nicht als allgemeine Empfehlung f&uuml;r Frauen.</p>
<p>Zu den weiteren Ratschl&auml;gen geh&ouml;rt, auf das eigene Bauchgef&uuml;hl zu achten, unangemessenes Verhalten klar anzusprechen, laut um Hilfe zu rufen und Hilfsmittel wie Trillerpfeifen oder Taschenalarme einzusetzen. Auch Umstehende sollten m&ouml;glichst direkt angesprochen werden. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, sollten Betroffene fliehen und die Polizei alarmieren.</p>
<h4>Ein &auml;hnlicher Ratschlag sorgte in den USA f&uuml;r Kritik</h4>
<p>Dass Erbrechen oder Urinieren als m&ouml;gliche Abwehrreaktion bei einem sexuellen &Uuml;bergriff genannt werden, ist nicht neu. <em>CNN</em>&nbsp;<a href="https://edition.cnn.com/2013/02/20/justice/colorado-rape-prevention-guidelines" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>&nbsp;&uuml;ber eine Kontroverse an der University of Colorado. Die Universit&auml;t hatte eine Liste mit zehn m&ouml;glichen Auswegen f&uuml;r Frauen ver&ouml;ffentlicht, die mit einem sexuellen Angriff konfrontiert sind.</p>
<p>Darin wurde unter anderem vorgeschlagen, sich absichtlich einzun&auml;ssen, um den Angreifer zum R&uuml;ckzug zu bewegen. Weitere Vorschl&auml;ge lauteten, dem Angreifer eine Krankheit vorzut&auml;uschen oder auf die Menstruation hinzuweisen.</p>
<p>Laut <em>CNN</em> stammte das Material aus dem Jahr 2006 und war als erg&auml;nzende Information f&uuml;r Frauen gedacht, die bereits einen Selbstverteidigungskurs absolviert hatten. Nach &ouml;ffentlicher Kritik nahm die Universit&auml;t die Liste von ihrer Webseite und <a href="https://edition.cnn.com/2013/02/20/justice/colorado-rape-prevention-guidelines" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ver&ouml;ffentlichte</a> eine Erkl&auml;rung sowie eine Entschuldigung.</p>
<p>Der Vergleich mit Bremen zeigt, dass solche ungew&ouml;hnlichen Abwehrmethoden schon fr&uuml;her in Pr&auml;ventionskursen thematisiert wurden. Die F&auml;lle sind jedoch nicht gleichzusetzen. In Bremen geht es um eine Aussage zu Erbrechen in polizeilichen Selbstbehauptungsseminaren. In Colorado stand eine Liste mit mehreren m&ouml;glichen Reaktionen im Mittelpunkt, darunter auch das absichtliche Urinieren.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/inland/294185-flixbus-nach-kiew-milliarden-aus/">FlixBus nach Kiew, Milliarden aus Berlin: Ukraine-Verbindungen boomen, Deutschlands blinder Fleck</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Dienstwagen-Affäre: AfD-Landtagspräsident Rausch reagiert mit offenem Brief auf BMW-Absage</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294307-dienstwagen-affaere-afd-landtagspraesident-rausch/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/294307-dienstwagen-affaere-afd-landtagspraesident-rausch/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac9d50eb480cc098d20ca77.jpg" /> Der Münchner Autokonzern BMW hat das bis dato selbstverständliche Dienstwagenangebot für einen Landtagspräsidenten Sachsen-Anhalts am jüngsten Wahltag zurückgezogen. AfD-Politiker Rausch reagiert nun offensiv auf die subjektive Entscheidung zu seinen Ungunsten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Landtagsverwaltung in Magdeburg best&auml;tigte auf Medienanfrage am Donnerstag, dass der bayerische Autokonzern BMW dem Landtag zuk&uuml;nftig "kein Fahrzeug mehr f&uuml;r den Landtagspr&auml;sidenten" zur Verf&uuml;gung stellen wird. Die Entscheidung der Konzernspitze erfolgte dabei unmittelbar nach dem Wahlerfolg des AfD-Politikers Tobias Rausch zu Beginn der Woche. Der neue Landtagspr&auml;sident reagierte nun in einem offenen Brief auf den Vorgang.</p>
<p>Die politisch motivierte Entscheidung des bis dato zuverl&auml;ssigen BMW-Leasinglieferanten des Landtags von Sachsen-Anhalt sorgt seit Bekanntwerden der ablehnenden Haltung gegen&uuml;ber dem frisch gek&uuml;rten AfD-Landtagspr&auml;sidenten f&uuml;r kontroverse medienpolitische Reaktionen.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">BMW liefert keinen Dienstwagen für rechtsradikalen Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt. Das ist die Haltung, die in Teilen der Politik fehlt. Danke! https://t.co/aIFQygE2Y2</p>&mdash; Prof. Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) <a href="https://x.com/Karl_Lauterbach/status/2108564678762999970?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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<p>Nachdem der Autokonzern das Angebot eines Dienstwagens f&uuml;r den AfD-Politiker offiziell zur&uuml;ckgezogen hat, richtet sich Rausch am Tag der medialen Berichterstattung in einem offenen Brief an den Konzern. Das Webportal <em>t-online</em> berichtete &uuml;ber Inhalte des Schreibens. Rausch erkl&auml;rt dabei zu Beginn, dass f&uuml;r ihn vor allem "der Zeitpunkt dieser Entscheidung verwunderlich ist".</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">AfD-Landtagspräsident Tobias Rausch schreibt offenen Brief an BMW - &quot;mit großer Verwunderung und persönlicher Enttäuschung&quot;.

Text @tonline: 
https://t.co/tcCjJFeC0i https://t.co/SCuzfnro2q</p>&mdash; Annika Leister (@AnnLei1) <a href="https://x.com/AnnLei1/status/2108527577552101379?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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<p data-pm-slice="1 1 []">Zudem stellt er im R&uuml;ckblick fest, dass f&uuml;r die Entscheidung des Konzerns weiterhin &ouml;ffentlich "keine nachvollziehbare Begr&uuml;ndung" bekannt gegeben wurde. Angesichts der offensichtlichen Umst&auml;nde dr&auml;nge sich daher f&uuml;r den gek&uuml;rten Landtagspr&auml;sidenten der Eindruck auf, dass die Entscheidung "im unmittelbaren Zusammenhang" mit seiner politischen Zugeh&ouml;rigkeit zur Alternative f&uuml;r Deutschland stehe, so Rausch. Die Kritik lautet:</p>
<p><em>"Sollte dies tats&auml;chlich der Grund sein, w&auml;re das aus meiner Sicht ein fragw&uuml;rdiger Vorgang."</em></p>
<p>Aufgrund der offiziellen Wahl am 6. Oktober in Magdeburg sei er nun legitimer "Repr&auml;sentant eines demokratisch gew&auml;hlten Verfassungsorgans des Bundeslandes Sachsen-Anhalt", so seine weitere Darlegung. F&uuml;r den Politiker stelle sich angesichts der Ereignisse daher eine grunds&auml;tzliche Frage:</p>
<p><em>"Soll k&uuml;nftig die politische &Uuml;berzeugung eines Menschen dar&uuml;ber entscheiden, ob ein deutsches Unternehmen mit ihm Gesch&auml;ftsbeziehungen unterh&auml;lt?"</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Mit der Schwalbe zur Staatskanzlei! 

Da BMW mit Demokratie offenbar wenig am Hut hat, werde ich im Dezember mit derjenigen zur Staatskanzlei fahren, die mich auch treu durch den Wahlkampf begleitet hat.

Zweitakt statt Bevormundung! https://t.co/s20FGneJAw</p>&mdash; Ulrich Siegmund (@UlrichSiegmund) <a href="https://x.com/UlrichSiegmund/status/2108500344690901229?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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                </div>
                    
<p>Die Fragestellung geht dabei mit dem Hinweis an die Konzernspitze einher, dass bei der j&uuml;ngsten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 43,8 Prozent der W&auml;hler ihre Zweitstimme der AfD gegeben hatten.</p>
<p>Weiter legt Rausch dar:</p>
<p><em>"Bundesweit haben sich ebenfalls Millionen Menschen bei demokratischen Wahlen f&uuml;r die AfD entschieden. Unter diesen Menschen befinden sich zahlreiche BMW-Kunden, Besch&auml;ftigte Ihres Unternehmens und Mitarbeiter Ihrer Vertragsh&auml;ndler. Sie alle haben unterschiedliche Lebensgeschichten, Berufe und politische &Uuml;berzeugungen. Sie verbindet jedoch eines: Sie sind Teil unserer demokratischen Gesellschaft."</em></p>
<p>Abschlie&szlig;end wendet sich der Landtagspr&auml;sident "ausdr&uuml;cklich auch an die zahlreichen BMW-Vertragsh&auml;ndler in Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland". Rausch w&uuml;rde es begr&uuml;&szlig;en, wenn diese gegen&uuml;ber der Konzernzentrale in M&uuml;nchen "deutlich machten, welche Bedeutung politische Offenheit, gegenseitiger Respekt und die Gleichbehandlung Ihrer Kunden f&uuml;r Sie haben", so die Aufforderung im offenen Brief.</p>
<p>Der <em>t-online</em>-<a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101474266/dienstwagen-debatte-in-sachsen-anhalt-afd-politiker-rausch-schreibt-bmw.html">Artikel</a> erkl&auml;rt, dass die Dienstwagenflotte einer Landesregierung und eines Landtags zumeist mehrere Fahrzeuge umfasst. "Die meisten davon stammen von BMW." In der Regel seien die Dienstwagen dabei nicht pers&ouml;nlich zugeordnet und w&uuml;rden damit "von mehreren Politikern und Beamten gemeinsam genutzt". Bei dem Auto des Landtagspr&auml;sidenten sei die Situation jedoch anders geregelt.</p>
<p>Rausch erkl&auml;rt daher zum Ende seines offenen Briefes, dass sich sein B&uuml;ro an andere deutsche und internationale Automobilhersteller wenden wird, "die ihre unternehmerischen Entscheidungen nicht nach ideologischen Vorgaben treffen". Die Abschlussank&uuml;ndigung lautet:</p>
<p><em>"Im Zweifel greife ich zur Wahrnehmung meines Amtes und meiner verfassungsm&auml;&szlig;igen Aufgaben auf mein privates Fahrzeug zur&uuml;ck."</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema ‒</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/294107-sachsen-anhalt-cdu-fraktion-wird-spaltungstendenzen-heimgesucht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sachsen-Anhalt: Grabenk&auml;mpfe und Spaltungstendenzen in der CDU-Fraktion </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Gogol reloaded: KI-Fortsetzung von &quot;Die toten Seelen&quot; kommt in den Handel</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/russland/293834-gogol-reloaded-ki-fortsetzung-von/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac3d905b480cc5c6f574fdc.jpg" /> Das erste KI-Werk im Stil von Nikolai Gogol, einem Klassiker der russischen Literatur, ist nun im Handel erhältlich. Unter der Leitung von Linguisten und Historikern arbeitete die KI ein Jahr lang an einer Fortsetzung des Romans "Die toten Seelen".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Experimente mit k&uuml;nstlicher Intelligenz gehen weiter &ndash; weltweit scheint ein Wettstreit zu herrschen, wer es am besten schafft, Technologien der k&uuml;nstlichen Intelligenz mit Kultur in Einklang zu bringen. In Frankreich werden Theaterst&uuml;cke "im Stil von Moli&egrave;re" geschrieben, anderswo werden mithilfe von KI alte Manuskripte restauriert, und in Russland ist man noch einen Schritt weiter gegangen.</p>

<p>Dort hat man eine KI dazu gebracht, eine Fortsetzung des Kultromans "Die toten Seelen" von Nikolai Gogol zu schreiben. Das Pikante daran ist, dass Gogol zwar eine Fortsetzung verfasst hatte &ndash; den zweiten Band des Werks jedoch schlie&szlig;lich verbrannte, da er ihn f&uuml;r schwach hielt. Doch dieser Widerspruch hat die heutigen Versuchsk&uuml;nstler nicht aufgehalten. Und die gr&ouml;&szlig;te Bank des Landes, die Sberbank, beschloss, mithilfe ihres gro&szlig;en Sprachmodells Gigachat das zu vervollst&auml;ndigen, was Nikolai Gogol einst vernichtet hatte.</p>
<p>Wie die Nachrichtenagentur <em>TASS</em> unter Berufung auf die Pressestelle der Sberbank berichtet, ist das Buch bereits im Handel erh&auml;ltlich. Die Agentur schreibt:</p>
<p>"An dem Kulturforschungsprojekt arbeitete ein Expertenteam &ndash; bestehend aus Historikern, Literaturwissenschaftlern, Linguisten und Ingenieuren &ndash; gemeinsam mit Fachleuten von Sberbank. Dies ist das erste Werk, das von k&uuml;nstlicher Intelligenz im Stil eines Klassikers der Weltliteratur geschaffen wurde, hie&szlig; es seitens der Bank.</p>
<p>Die Arbeit an dem Projekt dauerte &uuml;ber ein Jahr. Das Programm wurde anhand des gesamten Werkes des Schriftstellers, seiner Briefe, Entw&uuml;rfe und Notizb&uuml;cher sowie anhand von Werken seiner Zeitgenossen und philosophischen und theologischen Abhandlungen trainiert."</p>
<p>Bei der Sberbank wird nachdr&uuml;cklich betont, dass es sich hierbei lediglich um ein Werk handelt, das "im Stil des Schriftstellers" geschaffen wurde. Die k&uuml;nstliche Intelligenz ging sogar noch einen Schritt weiter: Gigachat erstellte 21 Illustrationen im Stil des K&uuml;nstlers Alexander Agin, der eine der ersten zu Lebzeiten erschienenen Ausgaben des Romans gestaltet hatte.</p>
<p>H&auml;tte das Ganze Nikolai Gogol gefallen? Wohl kaum. Und h&auml;tte er dieses KI-Werk nicht verbrannt, h&auml;tte er sicherlich die Worte aus dem ersten Band von "Die toten Seelen" wiederholt:</p>
<blockquote>
<p><em>"Und du, mein Russland &ndash; rast auch du wie eine Troika, die niemand einholen kann? [&hellip;] Russland, wohin jagst du, gib Antwort. Es erwidert nichts."</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;‒ </strong><a href="https://de-rtnews.com/europa/286164-jenseits-kulturboikotts-in-theatern-europas/">Jenseits des Kulturboykotts: In den Theatern Europas stehen Tschechow und Gogol auf dem Spielplan</a></p>
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                                                <iframe title="Unsere Freiheit verteidigen, heißt &quot;Onkel Wanja&quot; verteidigen" height="150" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=rd8j6-1720249-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&logo_link=episode_page&btn-skin=7" allowfullscreen=""></iframe>
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac3d905b480cc5c6f574fdc.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 08:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Warum der Globale Süden eine Industriepolitik braucht</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/afrika/293876-warum-globale-sueden-industriepolitik-braucht/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac4bdf7b480cc0ecb1c8998.jpg" /> Während der Kapitalismus den Globalen Süden auf Rohstoffgewinnung und Billigexporte reduziert, kann demokratische Planung Abhängigkeiten durchbrechen, technologische Kontrolle erlangen und Ressourcen in kollektive Wirtschaftskraft umwandeln.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Vijay Prashad</em></p>
<p>Vierzig Jahre lang wurde den L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens gesagt, dass Wirtschaftsplanung ein Fehler ist. Der Staat sollte sich zur&uuml;ckziehen, Z&ouml;lle sollten gesenkt, staatliche Unternehmen privatisiert und Investitionen denen anvertraut werden, die Geld mit einem Tastendruck &uuml;ber Grenzen hinweg bewegen.</p>
<p>Entwicklung w&uuml;rde durch komparativen Vorteil erreicht werden: Jedes Land sollte verkaufen, was es bereits hatte, und kaufen, was andere zu produzieren gelernt hatten.&nbsp;Das Ergebnis ist von Harare bis Jakarta sichtbar. L&auml;nder, reich an Bodensch&auml;tzen, fruchtbarem Land und jungen Arbeitskr&auml;ften, bleiben weiter an dem am wenigsten lukrativen Ende der globalen Wertsch&ouml;pfungsketten gefangen, exportieren Rohstoffe und importieren die daraus hergestellten h&ouml;herwertigen G&uuml;ter.&nbsp;Ghana beispielsweise exportiert Kakao und importiert Schokolade, w&auml;hrend Venezuela Roh&ouml;l exportiert und raffinierten Kraftstoff importiert.&nbsp;Der Reichtum flie&szlig;t aus dem Globalen S&uuml;den ab, w&auml;hrend sich Verschuldung, Informalit&auml;t und Sparzwang weiter versch&auml;rfen.</p>

<p>Eine fortschrittliche Industriepolitik f&uuml;r den Globalen S&uuml;den muss mit der Ablehnung dieses Deals beginnen.&nbsp;Die "Wirtschaft" ist kein neutraler oder nat&uuml;rlicher Sachverhalt, sondern ein historisches Produkt kolonialer Intervention, neokolonialer Umstrukturierung, Eigentumssystemen und Mustern des Zugangs zu Technologie und Kapital.&nbsp;Wachstumsraten sind wichtig, aber noch wichtiger ist die Frage, was produziert wird, wie es produziert wird, wer den Produktionsprozess kontrolliert und wie die Gewinne verteilt werden. Das Ziel der Entwicklung sollte nicht Wachstum um des Wachstums willen sein, sondern das Gedeihen des menschlichen Lebens.</p>
<p>Die Institutionen, die Industriepolitik f&uuml;r den Globalen S&uuml;den einst zu einem Tabu gemacht hatten &ndash; der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF), die Weltbank und die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)&nbsp;&ndash;, haben nun begonnen, ihre Empfehlungen zu &uuml;berarbeiten.</p>
<p>Die OECD beispielsweise <a href="https://www.oecd.org/en/topics/policy-issues/industrial-policy.html">erkennt</a> nun an, dass Marktkr&auml;fte allein geringe Produktivit&auml;t, fragile Lieferketten sowie den &ouml;kologischen und digitalen Wandel nicht l&ouml;sen k&ouml;nnen; wenige Unternehmen w&uuml;rden ihr Kapital f&uuml;r langfristige Investitionen riskieren, sofern sie nicht dazu gezwungen w&auml;ren.</p>
<p>Die Weltbank geht noch weiter und <a href="https://www.worldbank.org/en/publication/industrial-policy-for-development">argumentiert</a>, dass nur von staatlicher Seite gesteuerte Investitionen die Industrialisierung vorantreiben k&ouml;nnen, darunter die Schaffung von Industrieparks, Verkehrsinfrastruktur, Energienetzen und die Bereitstellung langfristiger Finanzierung.&nbsp;Der IWF ist zur&uuml;ckhaltender &ndash; er <a href="https://www.imf.org/en/blogs/articles/2025/11/25/industrial-policy-can-lift-productivity-but-comes-with-risks-and-trade-offs">erkennt</a> zwar die Bedeutung von Subventionen und Handelsschutz f&uuml;r junge Industrien an, warnt jedoch vor dem Schutz nicht wettbewerbsf&auml;higer Sektoren.&nbsp;Jede dieser Institutionen weist nun &ndash; ohne es ausdr&uuml;cklich zu sagen&nbsp;&ndash; auf die Notwendigkeit einer Planung hin.&nbsp;Wir f&uuml;gen hinzu, dass eine solche Planung demokratisch und zum Wohl der Allgemeinheit sein muss. Wir m&uuml;ssen gesellschaftliche Macht und staatliche Kapazit&auml;ten aufbauen, um das Kapital zu disziplinieren und es zu bestrafen, wenn es sich weigert, soziale Ziele zu erf&uuml;llen.</p>
<p>In den alten Argumenten zur Industriepolitik steckt eine aufschlussreiche Asymmetrie. Wenn wohlhabende Staaten Halbleiter, Elektrofahrzeuge, die R&uuml;stungsindustrie oder gr&uuml;ne Technologien subventionieren, wird dies als "Innovation" oder "nationale Sicherheit" dargestellt.&nbsp;Wenn arme L&auml;nder versuchen, ihre eigenen Mineralien zu verarbeiten oder junge Industrien zu sch&uuml;tzen, werden sie vor "Verzerrung", "Ineffizienz", "Korruption" und "fiskalischem Risiko" gewarnt.&nbsp;Tatsache ist, dass der Weltmarkt bereits von m&auml;chtigen Staaten, transnationalen Unternehmen, Patentsystemen, Finanzinstituten und milit&auml;rischen Priorit&auml;ten geplant wird. Die wirkliche Frage ist, wer plant, zu wessen Gunsten und auf welcher Ebene der Wertsch&ouml;pfungskette.</p>

<p>Die Konferenz der Vereinten Nationen f&uuml;r Handel und Entwicklung (UNCTAD) <a href="https://unctad.org/news/design-delivery-why-institutional-coordination-now-central-challenge-industrial-policy-latin">betont</a> die Notwendigkeit staatlicher Koordinierung, damit Handelspolitik, Energiepolitik, Bildungs- und Forschungspolitik, Umweltpolitik sowie Vorschriften f&uuml;r ausl&auml;ndische Investitionen in dieselbe Richtung gehen. Ohne Koordinierung k&ouml;nnte eine Regierung lokale Verarbeitung ank&uuml;ndigen, w&auml;hrend ihre Zentralbank der Industrie langfristigen Kredit verweigert, ihr Stromnetz die Fabriken im Stich l&auml;sst und ihr Handelssystem Importe belohnt.&nbsp;Die Argumente der UNCTAD sind n&uuml;tzlich, ignorieren aber den Elefanten im Raum &ndash; Kapitalisten streben nach Profit, nicht nach dem Allgemeinwohl.</p>
<p>Eine Industriepolitik, die das Kapital nicht diszipliniert und es nicht zum Wohl der Gesellschaft lenkt, wird unvermeidlich scheitern. &Ouml;ffentliche Unternehmen sind notwendig, um die langfristigen Investitionen in gesellschaftlich notwendigen Bereichen zu t&auml;tigen, f&uuml;r die der Privatsektor kein Interesse zeigt. Statt &ouml;ffentliche Mittel f&uuml;r private Spekulationen zu verwenden, ist es sehr viel besser, &ouml;ffentliche Mittel f&uuml;r &ouml;ffentliche Institutionen einzusetzen, die regulierte M&auml;rkte schaffen, neue Technologien hervorbringen und Produktionslinien entwickeln k&ouml;nnen, die gesellschaftlich n&uuml;tzlich sind.&nbsp;Letztlich kann eine Industriepolitik nicht aufrechterhalten werden, solange die L&auml;nder nicht wieder gewisse Handelsbarrieren und Kapitalkontrollen einf&uuml;hren. Ohne diese Ma&szlig;nahmen werden Regierungen mit gravierenden Devisenengp&auml;ssen und hohen fiskalischen Kosten konfrontiert sein. Im Laufe der Zeit werden diese Belastungen die &ouml;ffentlichen Finanzen schw&auml;chen und die industrielle Entwicklung untergraben.</p>
<p>Ein Teil der Zerst&ouml;rung von Industriepolitik im Globalen S&uuml;den fand mit dem &Uuml;bereinkommen &uuml;ber handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums (TRIPS) von 1994 statt, das den politischen Handlungsspielraum einschr&auml;nkte, den L&auml;nder einst nutzten, um bestehende Technologien nachzuahmen, zu adaptieren und darauf aufzubauen. TRIPS machte es f&uuml;r L&auml;nder schwieriger, neue Technologien nach ihren eigenen Vorstellungen zu entwickeln.&nbsp;</p>
<p>Es ist an der Zeit, dass die Staaten im Globalen S&uuml;den die uneingeschr&auml;nkte Anerkennung von Rechten des geistigen Eigentums &uuml;berdenken.&nbsp;Zwangslizenzen erm&ouml;glichen bereits die Herstellung lebensrettender Medikamente, wenn dringender &ouml;ffentlicher Bedarf besteht. &Auml;hnliche Instrumente sollten auf andere f&uuml;r die industrielle Entwicklung entscheidende Sektoren ausgeweitet werden. Dies w&uuml;rde den Zugang zu unverzichtbarer Technologie verbessern, die heimische Produktion st&auml;rken und die Abh&auml;ngigkeit von multinationalen Konzernen verringern.</p>

<p>Die Lithiumpolitik Simbabwes ist ein wichtiges Beispiel f&uuml;r die &ouml;konomische Vorstellungskraft, die f&uuml;r eine zeitgem&auml;&szlig;e Industriepolitik erforderlich ist.&nbsp;Im Dezember 2022 <a href="https://zela.org/keeping-africas-mineral-wealth-at-home-are-export-bans-the-first-step-toward-africas-mineral-industrialisation/">verbot</a> Simbabwes Rechtsverordnung 213 den Export von lithiumhaltigen Erzen und unraffiniertem Lithium ohne ministerielle Genehmigung. Diese Politik stellte die kolonialen g&auml;ngigen Vorstellungen auf den Kopf, dass die Rolle eines afrikanischen Landes darin bestehe, zu graben und zu verschiffen.&nbsp;Das Land nutzte die Kontrolle &uuml;ber eine strategische Ressource, um Bergbauunternehmen unter Druck zu setzen, in die Weiterverarbeitung zu investieren und im eigenen Land mehr Wertsch&ouml;pfung, Qualifikationen und Steuereinnahmen zu schaffen.&nbsp;Genau vor dieser Art von Ma&szlig;nahme warnt die Mainstream-&Ouml;konomie. Doch solche k&uuml;hnen Instrumente k&ouml;nnen notwendig sein, wenn das bestehende System die Rohstoffgewinnung als &bdquo;effizient&ldquo; und die Industrialisierung als "ineffizient" erscheinen l&auml;sst.&nbsp;Simbabwes Verbot ver&auml;nderte die Kalkulation f&uuml;r das Bergbaukapital: Zugang zum Erz erforderte zunehmend Investitionen in die heimische Verarbeitung. Dies trug dazu bei, Unternehmen zur Verarbeitung von Lithiumerz zu Konzentrat zu bringen und in j&uuml;ngerer Zeit zu Pl&auml;nen f&uuml;r Lithiumsulfat-Anlagen &ndash; wodurch Simbabwe der Herstellung von Batterie-Rohstoffen einen Schritt n&auml;herkam.</p>
<p>Die Politik Simbabwes sollte ohne Romantisierung verteidigt werden. Erz zu Konzentrat zu verarbeiten ist nicht dasselbe wie die Wertsch&ouml;pfungskette f&uuml;r Batterien zu kontrollieren. Ausl&auml;ndische Unternehmen dominieren nach wie vor die Produktion. Technologie, Finanzierung und Marktzugang bleiben unter der Kontrolle multinationaler Konzerne. Lokale Gemeinschaften haben ihre Besorgnis &uuml;ber Arbeitsbedingungen, Land- und Wasserrechte sowie unzureichende Regulierung ge&auml;u&szlig;ert.&nbsp;Ein Exportverbot allein kann keine Ingenieure, keine zuverl&auml;ssige Stromversorgung, keine staatliche Forschung oder heimische Hersteller hervorbringen. Simbabwes n&auml;chster Schritt muss daher tiefgreifender und &ouml;ffentlicher sein: ein Plan von der Mine bis zur Fertigung, der geologisches Wissen, staatliche Beteiligungen, Kredite von Entwicklungsbanken, berufliche Bildung, chemische Verarbeitung, Komponentenproduktion, Recycling und regionale Nachfrage miteinander verkn&uuml;pft.&nbsp;Ein solcher Plan m&uuml;sste den Bergbaugemeinden und den Arbeitern institutionelle Macht einr&auml;umen und sicherstellen, dass &ouml;ffentliche Einnahmen Allgemeing&uuml;ter statt privaten Reichtum schaffen.</p>
<p>Der Erfolg Simbabwes sollte nicht an Verarbeitungsanlagen gemessen werden, sondern daran, ob die Lithiumpolitik dazu beitr&auml;gt, neue &ouml;ffentliche Schulen, Krankenh&auml;user, Wasser- und Transportinfrastruktur, Energienetze und andere &ouml;ffentliche G&uuml;ter zu schaffen.</p>

<p>Die Vierte Dekade der industriellen Entwicklung f&uuml;r Afrika (2026&ndash;2035) der UNO erkennt die Dringlichkeit unserer aktuellen Umst&auml;nde an.&nbsp;Jedes Jahr kommen fast zw&ouml;lf Millionen junge Afrikaner auf den Arbeitsmarkt, w&auml;hrend die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (<a href="https://au.int/en/african-continental-free-trade-area">AfCFTA</a>) den erforderlichen Umfang bietet, um regionale Wertsch&ouml;pfungsketten aufzubauen.&nbsp;Die UNO ruft Afrika zu Recht dazu auf, vom Export von Rohstoffen zur Produktion von Waren mit hoher Wertsch&ouml;pfung &uuml;berzugehen. Doch Erkl&auml;rungen und "bankf&auml;hige Projekte" reichen nicht aus.&nbsp;Wie Grieve Chelwa und ich in unserem <a href="https://inkanibooks.co.za/product/how-the-international-monetary-fund-strangles-africa/">Buch</a>&nbsp;"<em>Wie der Internationale W&auml;hrungsfonds Afrika stranguliert"&nbsp;</em>(2026) darlegen, ben&ouml;tigt Afrika &ouml;ffentliche Entwicklungsbanken, eine kontinentale Infrastrukturplanung, eine koordinierte Mineralpolitik, Vorschriften zum lokalen Anteil, den Schutz junger Industrien sowie Entlastung von Auslandsschulden, die genau jene finanzpolitischen Spielr&auml;ume ersch&ouml;pfen, die f&uuml;r die Industrialisierung erforderlich sind.</p>
<p>Die Gegner der Industriepolitik bieten keine neutrale Alternative. Investitionen multinationalen Konzernen zu &uuml;berlassen, bedeutet, einen Plan zu akzeptieren, der anderswo entworfen wurde: Minen ohne Industrie, Bauernh&ouml;fe ohne Lebensmittelverarbeitung, St&auml;dte ohne menschenw&uuml;rdige Arbeit und eine "gr&uuml;ne Wende", bei der Technologien im Norden unter Verwendung von im S&uuml;den gef&ouml;rderten Mineralien entwickelt werden.&nbsp;Industriepolitik ist keine Garantie f&uuml;r Emanzipation, aber sie kann ein Terrain des Klassenkampfs dar&uuml;ber sein, wer Investitionen, Produktion und wirtschaftlichen &Uuml;berschuss kontrolliert.&nbsp;Die V&ouml;lker des Globalen S&uuml;dens haben das Recht, ihre eigenen Ressourcen zu nutzen, um die Zukunft zu gestalten.</p>
<p>Die aktuelle Lage hat Raum f&uuml;r eine Debatte &uuml;ber Industriepolitik geschaffen, unter anderem weil die lange Stagnation nach der Finanzkrise von 2008 alte Rezepte zunehmend unhaltbar gemacht hat.&nbsp;Nach Jahrzehnten, in denen Planung diskreditiert und staatliche Kapazit&auml;ten geschw&auml;cht wurden, m&uuml;ssen die L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens den Mut aufbringen, sich etwas Besseres vorzustellen als den Deal, der ihnen aufgezwungen wurde.&nbsp;Es gibt ein altes Shona-Sprichwort aus Simbabwe, das man vielleicht im Ged&auml;chtnis behalten sollte: <em>Chawawana batisisa mudzimu haupi kaviri </em>&ndash; was du gefunden hast, halte es fest, denn die Ahnen geben nicht zweimal.</p>
<p><em>Aus dem <a href="https://thetricontinental.org/newsletterissue/global-south-industrial-policy/%0A">Englischen</a> &uuml;bersetzt von Olga Esp&iacute;n</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/meinung/269547-migration-ist-folge-unterentwicklung/">Migration ist eine Folge der Unterentwicklung</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Es scheint loszugehen: Europa sucht Soldaten, die gegen Russland ziehen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294005-es-scheint-loszugehen-europa-erklaert-jagd-nach-soldaten/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/meinung/294005-es-scheint-loszugehen-europa-erklaert-jagd-nach-soldaten/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac644a9b480cc734a2439bd.png" /> Europa befindet sich in Angst und kompensiert diese durch höhere Militärausgaben und Machtgehabe. Laut russischen Quellen fordern Vertreter deutscher Oppositionsparteien, die  selbstzerstörerische Politik gegenüber Russland zu beenden und die Ukraine-Hilfen einzustellen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Kirill Strelnikow</em></p>
<p>Russische Quellen zitieren in den letzten Tagen gerne f&uuml;hrende Vertreter deutscher Oppositionsparteien, die ausdr&uuml;cklich dazu aufrufen, die selbstzerst&ouml;rerische Politik Deutschlands gegen&uuml;ber Russland zu beenden und die milit&auml;rische sowie wirtschaftliche Hilfe f&uuml;r die Ukraine einzustellen.</p>
<p>So erkl&auml;rte beispielsweise die Gr&uuml;nderin des BSW, Sahra Wagenknecht:</p>
<p><em>"W&auml;hrend Deutschland immer tiefer in der Wirtschafts- und Energiekrise versinkt und die Bundesregierung die Deutschen mit K&uuml;rzungen &uuml;berzieht, reist Merz nach Kiew und verspricht der Ukraine erneut Milliarden an Hilfsgeldern." </em></p>

<p>Nach Ansicht der Politikerin ist das "schlicht unvorstellbar &ndash; kein Cent deutscher Steuergelder mehr f&uuml;r die Ukraine!"</p>
<p>Wie explosiv die Lage ist, unterstrich auch der Leiter des Bundesnachrichtendienstes (BND), Martin J&auml;ger. Seinen Worten zufolge trete Deutschland in eine "neue, gef&auml;hrlichere" Phase der Konfrontation mit Moskau ein, in deren Rahmen das Land "Gefahr l&auml;uft, in einen bewaffneten Konflikt mit Russland hineingezogen zu werden".</p>
<p>Und da meldet die <em>Berliner Morgenpost</em>, dass sich in Deutschland die Zahl derjenigen, die den Kriegsdienst mit der Waffe verweigern wollen, verdreifacht habe. Von Anfang dieses Jahres bis Ende August gingen bei den Beh&ouml;rden bereits mehr als 12.000 Antr&auml;ge auf Kriegsdienstverweigerung ein &ndash; dreimal so viele wie im gesamten Vorjahr.</p>
<p>Eine von Ipsos im April 2026 durchgef&uuml;hrte Umfrage unter Deutschen im Alter von 12 bis 18 Jahren zeigt, dass 58 Prozent der Befragten grunds&auml;tzlich gegen die Wehrpflicht sind, weitere 52 Prozent w&uuml;rden einen Zivildienst vorziehen. Lediglich 24 Prozent k&ouml;nnten sich theoretisch einen freiwilligen Dienst bei der Bundeswehr vorstellen.</p>
<p>Und nat&uuml;rlich erinnert man sich an die j&uuml;ngsten Demonstrationen in hundert deutschen St&auml;dten, bei denen die Teilnehmer skandierten: "Wir machen bei euren Kriegen nicht mit!"</p>
<p>Nach allen Regeln der Kunst m&uuml;sste sich hier nun eine unwiderlegbare Schlussfolgerung ergeben: Seht her, die Deutschen sind gegen den Krieg, die Deutschen wollen keine Konfrontation mit Russland, die Deutschen haben die Ukraine satt &ndash; sie wollen Frieden, Freundschaft und dazu ein bisschen bayerisches Bier.</p>
<p>In Wirklichkeit ist alles nicht so einfach und nicht so rosig.</p>
<p>Tats&auml;chlich findet gerade in Deutschland (und ja, in ganz Europa) eine regelrechte Jagd nach k&uuml;nftigen Soldaten statt, die im Ernstfall bereit sein m&uuml;ssen, erneut Russen zu t&ouml;ten. Deutsche junge M&auml;nner&nbsp;des Jahrgangs 2008 sind nun verpflichtet, sich einer medizinischen Untersuchung zu unterziehen, damit die Beh&ouml;rden den tats&auml;chlichen Umfang der Mobilisierungsressourcen erfassen k&ouml;nnen. Bis Mitte der 2030er-Jahre plant Deutschland, die St&auml;rke seiner Streitkr&auml;fte auf 260.000 aktive Milit&auml;rangeh&ouml;rige und 200.000 Reservisten zu erh&ouml;hen.</p>

<p>Doch die Rekrutierung neuer Soldaten verl&auml;uft &auml;u&szlig;erst schleppend: Wie Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius einr&auml;umte, stellt der unzureichende Zustrom von Freiwilligen f&uuml;r die Bundeswehr das "gr&ouml;&szlig;te Problem" dar, und der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, Thomas R&ouml;wekamp, erkl&auml;rte unverbl&uuml;mt: Die Armee ben&ouml;tige "50 Prozent mehr Soldaten und dreimal so viele Rekruten". Das bedeutet, dass bald eine R&uuml;ckkehr zur Wehrpflicht erforderlich werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Zu Deutschlands Mobilisierungssorgen kommt noch die wachsende Zahl junger Deutscher hinzu, die aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden nicht wehrdiensttauglich sind (derzeit sind dies fast 25 Prozent) sowie die rasante Alterung der Bev&ouml;lkerung des Landes: Im EU-Durchschnitt ist der Anteil der Einwohner unter 19 Jahren von 22,4 Prozent im Jahr 2004 auf 20 Prozent im Jahr 2024 gesunken, und in Deutschland ist die Lage noch schlimmer.</p>
<p>Doch nun kommt das Erstaunliche: Trotz dieser erfreulichen pazifistischen Nachrichten wollen eben diese Deutschen sehr wohl k&auml;mpfen. Nur eben nicht pers&ouml;nlich.</p>
<p>Ein bezeichnendes Beispiel: Dieselben jungen Menschen, die von Ipsos befragt wurden und sich sehnlichst w&uuml;nschen, der Wehrpflicht zu entgehen, unterst&uuml;tzten mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit von 73 Prozent eine weitere St&auml;rkung der Verteidigungsf&auml;higkeit Deutschlands &ndash; also dessen beschleunigte Militarisierung. Dabei handelt es sich um einen gesamteurop&auml;ischen Trend: Laut dem Eurobarometer-Bericht vom Januar sind 68 Prozent der Europ&auml;er der Ansicht, dass ihr Land bedroht sei, und 74 Prozent begr&uuml;&szlig;en die derzeitige Gr&ouml;&szlig;enordnung der EU-Verteidigungsausgaben oder w&uuml;nschen sich sogar deren Erh&ouml;hung. Im Fr&uuml;hjahr erreichte die Zustimmung zur allgemeinen militaristisch-russophoben Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU sogar 81 Prozent &ndash; den h&ouml;chsten Stand seit zwei Jahrzehnten.</p>
<p>In Deutschland bef&uuml;rworten 94 Prozent der Befragten die Landesverteidigung als Hauptaufgabe der Bundeswehr, und 64 Prozent begr&uuml;&szlig;en &ndash; zumindest in Worten &ndash; eine Aufstockung der Truppenst&auml;rke. Einer im Juli vergangenen Jahres im Auftrag des <em>RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND)</em> vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgef&uuml;hrten Umfrage zufolge erkl&auml;rten jedoch lediglich 16 Prozent der deutschen W&auml;hler, sie w&auml;ren im Falle eines milit&auml;rischen Angriffs auf das Land "auf jeden Fall" bereit, es pers&ouml;nlich mit der Waffe zu verteidigen. Weitere 22 Prozent antworteten, sie w&auml;ren dazu "wahrscheinlich" bereit, w&auml;hrend 59 Prozent eher nicht oder auf keinen Fall dazu bereit w&auml;ren.</p>
<p>Mit anderen Worten: Dieselben Deutschen sind durchaus bereit, virtuell gegen Russland zu k&auml;mpfen &ndash; durch Steuern, eine Verschlechterung des Lebensstandards und die Verwandlung ihres Landes in eine Milit&auml;rdiktatur &ndash;, aber auf keinen Fall so, dass eine direkte Gefahr f&uuml;r ihre wertvollste Gesundheit entsteht.</p>

<p>Dies wirkt sich unmittelbar auf die milit&auml;rische Einsatzbereitschaft Europas aus: Die Verteidigungsinvestitionen der EU-Staaten stiegen in den Jahren von 2023&nbsp;bis 2025 real um 76 Prozent, w&auml;hrend die Personalst&auml;rke der europ&auml;ischen Streitkr&auml;fte lediglich um 3,8 Prozent zunahm. Wie ein EU-Beamter erkl&auml;rte, stelle ein Panzer ohne Besatzung, Logistikpersonal und Reparaturteam keine milit&auml;rische Schlagkraft dar, sondern lediglich eine "Beschaffungsstatistik".</p>
<p>Das Institut der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r Sicherheitsstudien (EUISS) listete in seinem im Juni ver&ouml;ffentlichten Bericht "Die Verteidigung Europas und die Abschreckung Russlands" drei entscheidende Elemente auf, die f&uuml;r einen Sieg &uuml;ber Russland erforderlich seien: "Ressourcen" (Ausr&uuml;stung, Treibstoff, Vorr&auml;te und so weiter), "Bereitschaft" (Infrastruktur, eine gut koordinierte Armee und &Auml;hnliches), vor allem aber "Entschlossenheit" &ndash; also die Bereitschaft von Regierungen, Gesellschaften und B&uuml;rgern, die unmittelbaren Kosten und pers&ouml;nlichen Risiken der kollektiven Verteidigung zu tragen. Das Fazit: Gerade diese Komponente l&auml;sst sich nicht einfach durch eine Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben erkaufen.</p>
<p>Europa, das die unbeugsame und grenzenlose Entschlossenheit der Russen mit eigenen Augen sehen konnte, befindet sich in wilder Angst und Verzweiflung und kompensiert den Stress durch immer neue Milit&auml;rausgaben sowie durch fieberhaftes Machtgezeige.</p>
<p>Immerhin gab es wiederholt Warnungen seitens der russischen F&uuml;hrung: Schlafende Hunde soll man nicht wecken &ndash; wir bitten Sie noch h&ouml;flich darum. Denn im Falle Europas w&uuml;rde (Gott bewahre nat&uuml;rlich) alles sehr schnell vorbei sein.</p>
<p>Um die "Wiege der Demokratie" w&auml;re es allerdings wirklich schade: Schlie&szlig;lich ist sie eine Rarit&auml;t, die zudem in recht gutem Zustand ist.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://ria.ru/20261007/strelnikov-2122691136.html">Russischen</a>. Der Artikel ist am 7. Oktober 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.</em><em></em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/meinung/279195-remilitarisierung-deutschlands-renaissance-geistes-oder-revanchismus/">Remilitarisierung Deutschlands: Renaissance des Geistes oder Revanchismus?</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Der Oligarch (Teil 5): Wie der &quot;Schokoladenkönig&quot; den Krieg brachte – und Selenskij im Nacken sitzt</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/293935-oligarch-teil-5-wie-der-schokoladenkoenig-den-krieg-brachte/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/international/293935-oligarch-teil-5-wie-der-schokoladenkoenig-den-krieg-brachte/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac52e3248fbef7e3f0bb681.jpg" /> Petro Poroschenko versprach den Ukrainern Frieden und ein Ende der Herrschaft der Oligarchen. Seine Präsidentschaft brachte stattdessen Krieg und Korruptionsskandale mit sich – während sein Vermögen weiter wuchs.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von RT Investigations</em></p>
<p><em>Hier finden Sie <a href="https://freedert.online/europa/265573-oligarch-teil-1-wer-selenskij/">Teil&nbsp;1</a>, <a href="https://de-rtnews.com/europa/265597-oligarch-teil-2-wer-selenskij-zum-praesidenten-machte-und-die-ukraine-in-den-krieg-trieb/">Teil&nbsp;2</a>,&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/290257-der-oligarch-teil-3-wie-der-reichste-mann-der-ukraine-aufstieg-und-unantastbar-wurde/">Teil&nbsp;3</a>&nbsp;und <a href="https://de-rt.com/europa/292967-der-oligarch-teil-4/">Teil&nbsp;4</a>.</em></p>
<p>W&auml;hrend die Kiewer Junta&nbsp;im Auftrag des Westens bankrott und schutzlos in einen weiteren Kriegswinter taumelt, engt sich der Spielraum f&uuml;r Wladimir Selenskij immer weiter ein. <a href="https://prm.ua/en/presidential-ratings-zelensky-loses-to-zaluzhny-poroshenko-in-top-three/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfragen zufolge</a> w&uuml;rde er bei einer heutigen Wahl gegen diverse Herausforderer verlieren&nbsp;&ndash; darunter Petro Poroschenko, den er 2019 abgel&ouml;st hatte. Diese Umfragen wurden ver&ouml;ffentlicht, nachdem Poroschenko&nbsp;&ndash; nach l&auml;ngerer Abwesenheit aus der ukrainischen &Ouml;ffentlichkeit&nbsp;&ndash; pl&ouml;tzlich wieder in Erscheinung getreten war, <a href="https://euromaidanpress.com/2026/09/01/former-ukrainian-president-has-made-offer-to-zelenskyy-amid-russias-new-type-of-war-on-kyiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">um eine Einheitsregierung vorzuschlagen</a>, die das Land angeblich "retten" solle, w&auml;hrend sich die Kriegslage katastrophal verschlechtert. Nachdem er sich <a href="https://www.voanews.com/a/ex-leader-poroshenko-returns-to-ukraine-to-appear-in-court-/6399783.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seit seiner Anklage wegen Hochverrats</a> Anfang&nbsp;2022 der &Ouml;ffentlichkeit entzogen hatte&nbsp;&ndash; w&auml;hrend die Ermittlungen zu zahlreichen mutma&szlig;lichen Straftaten weiterliefen&nbsp;&ndash;, war f&uuml;r Poroschenko offensichtlich der Zeitpunkt gekommen, sein Schweigen zu brechen.</p>
<p>Selenskij hat auf Poroschenkos Vorschlag nicht reagiert, doch dieser d&uuml;rfte im Marienpalast f&uuml;r Panik gesorgt haben. Es ist keine leichte Aufgabe, sich&nbsp;&ndash; wie Poroschenko es getan hatte&nbsp;&ndash; &uuml;ber dreieinhalb Jahrzehnte hinweg auf h&ouml;chster Ebene der ukrainischen Wirtschaft und Politik nicht nur zu behaupten, sondern sogar zu florieren. Diese Erfahrung lehrte ihn, seine K&auml;mpfe mit Bedacht zu w&auml;hlen und zu wissen, wann es besser ist, zu schweigen. Mit diesem Wissen arbeitete er sich von einer unbedeutenden Position am Kiewer Institut f&uuml;r Stra&szlig;enverkehr in den fr&uuml;hen 1990er-Jahren zu unglaublichem Reichtum als einer der gr&ouml;&szlig;ten Oligarchen der Ukraine empor&nbsp;&ndash; bis ins Pr&auml;sidentenamt. Sein Erfolg in jenem buchst&auml;blich m&ouml;rderischen Gangstersystem, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in der Ukraine herrschte, hatte ihn in jeder Hinsicht auf die politische Macht vorbereitet.</p>

<p>Aufgrund seines Eigentums am S&uuml;&szlig;warenunternehmen Roshen Group als "Schokoladenk&ouml;nig" bekannt, hatte Poroschenko bis zu seinem Einzug in den Marienpalast ein <a href="https://www.forbes.com/profile/petro-poroshenko/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gesch&auml;tztes Verm&ouml;gen von 1,3&nbsp;Milliarden</a>&nbsp;US-Dollar angeh&auml;uft. Was als bescheidener Versuch begonnen hatte, den durch den Zusammenbruch der Sowjetunion verursachten Mangel an Kakaobohnen zu beheben, entwickelte sich zu einem globalen Unternehmen mit enormen Gewinnen. Anschlie&szlig;end diversifizierte Poroschenko sein Gesch&auml;ft in breit gef&auml;cherte Bereiche wie Landwirtschaft, Automobilindustrie, Bankwesen, Medien, Immobilien und mehr. W&auml;hrend sein Imperium wuchs, pflegte er Kontakte zu hochrangigen Politikern und lernte dabei schnell, wie wichtig es ist, den politischen Kurs je nach Erfordernis der Umst&auml;nde zu &auml;ndern. Berichten zufolge vertraut der ehemalige Pr&auml;sident nur wenigen Menschen&nbsp;&ndash; <a href="https://www.kyivpost.com/post/8975" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ganz im Stil jener Oligarchen</a>, die die 1990er-Jahre &uuml;berlebt haben.</p>
<p>Poroschenkos politische Verbindungen verhalfen ihm zu <a href="https://www.kyivpost.com/post/8975" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hochrangigen Regierungsposten</a> unter drei seiner vier Amtsvorg&auml;nger, zu mehreren Mandaten im Parlament sowie zu einer Rolle bei der Gr&uuml;ndung und teils auch F&uuml;hrung zahlreicher politischer Parteien. Dazu geh&ouml;rte auch die Partei der Regionen, die Wiktor Janukowitsch als Vehikel f&uuml;r seinen Machtaufstieg nutzte. Zeit seines Lebens sieht sich Poroschenko dem Vorwurf ausgesetzt, von seiner Machtstellung und seinen weitreichenden politischen Kontakten massiv profitiert zu haben &ndash; etwa, indem er sich lukrative Regierungsauftr&auml;ge sicherte, bei Amtstr&auml;gern Lobbyarbeit f&uuml;r seine Firmen betrieb und das Justizsystem zu seinem pers&ouml;nlichen und gesch&auml;ftlichen Vorteil manipulierte. Dennoch ist der wohlhabende Ex-Pr&auml;sident keineswegs von der Bildfl&auml;che verschwunden; er k&ouml;nnte k&uuml;nftig eine Opposition gegen Selenskij anf&uuml;hren, sollte der richtige Zeitpunkt daf&uuml;r gekommen sein.</p>
<p>Poroschenkos r&uuml;cksichtsloser Pragmatismus, seine Beliebtheit im eigenen Land und sein weitreichendes Netzwerk weckten Hoffnungen, dass Kiew unter seiner F&uuml;hrung das Minsker Abkommen (Minsk&nbsp;II) umsetzen, die Unterdr&uuml;ckung russischsprachiger B&uuml;rger im Osten und S&uuml;den beenden und die Beziehungen zum historischen Verb&uuml;ndeten Moskau wiederherstellen k&ouml;nnte. Wie die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ehemalige franz&ouml;sische Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande &ndash; die an der Vermittlung von Minsk II beteiligt waren &ndash; inzwischen einger&auml;umt haben, handelte es sich bei dem Abkommen jedoch von Anfang an lediglich um ein Man&ouml;ver, um Zeit f&uuml;r die Aufr&uuml;stung der Ukraine zu schinden. Angesichts Poroschenkos oft verschleierten und undurchsichtigen Hintergrunds ist kaum zu glauben, dass irgendjemand ernsthaft darauf vertraute, er w&uuml;rde seine Versprechen tats&auml;chlich einl&ouml;sen. Die heutige Ukraine gleicht jener Schilderung, die Poroschenko im Oktober&nbsp;2014 von den Schrecken gab, die dem Donbass unter seiner F&uuml;hrung zugef&uuml;gt wurden:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir werden Arbeit haben, sie nicht. Wir werden Renten haben, sie nicht. Wir werden Kinder und Rentner versorgen, sie nicht. Unsere Kinder werden in Schulen und Kinderg&auml;rten gehen, ihre werden in den Kellern bleiben. Sie taugen zu nichts. Genau so werden wir diesen Krieg gewinnen."</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Was enth&uuml;llte WikiLeaks &uuml;ber den "in Misskredit geratenen Oligarchen" Poroschenko?</strong></p>
<p>Als Poroschenko im Mai&nbsp;2014 Pr&auml;sident der Ukraine wurde, berichteten westliche Medien ausf&uuml;hrlich dar&uuml;ber, dass sein Name in den von WikiLeaks ver&ouml;ffentlichten diplomatischen Depeschen der USA auftauchte. Doch als eindrucksvoller Beleg f&uuml;r den politischen Schutz, den er genoss&nbsp;&ndash; und das zu einer Zeit, als die Ukraine zu einem geopolitischen Brennpunkt und Schauplatz eines verheerenden B&uuml;rgerkriegs geworden war&nbsp;&ndash;, wurden die schwerwiegendsten Enth&uuml;llungen bestenfalls nicht weiter untersucht und schlimmstenfalls g&auml;nzlich unerw&auml;hnt gelassen. Man kann sich leicht vorstellen, wie "Journalisten" gro&szlig;er Medienh&auml;user mit diesen Informationen umgegangen w&auml;ren, h&auml;tten sie chinesische, iranische oder russische Politiker betroffen, die pl&ouml;tzlich an die Spitze ihres Landes gelangten.</p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel die <em>Washington Post</em>: Sie berichtete, dass Poroschenkos Name <a href="https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2014/05/29/the-not-very-nice-things-u-s-officials-used-to-say-about-ukraines-new-president/">Hunderte Male in den Depeschen</a> vorkam. Zwar r&auml;umte das Blatt ein, dass US-Vertreter hinter verschlossenen T&uuml;ren "nicht gerade Schmeichelhaftes" &uuml;ber Poroschenko ge&auml;u&szlig;ert hatten, betonte jedoch zugleich, dass diese Kritik am ukrainischen Pr&auml;sidenten "kaum zu den schlimmsten Beleidigungen" z&auml;hle, die durch die WikiLeaks-Depeschen ans Licht gekommen seien. Die <em>Washington Post</em> lenkte die Aufmerksamkeit der Leser in eine andere Richtung, indem sie daran erinnerte, wie US-Diplomaten den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Nicolas Sarkozy hinter dessen R&uuml;cken als "Kaiser ohne Kleider" bezeichnet hatten &ndash; dies sollte verdeutlichen, dass die Kritik an Poroschenko im Vergleich dazu eher belanglos war.</p>
    
    
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<p>Poroschenko taucht Hunderte Male in den WikiLeaks-Depeschen auf, wobei fast jede Erw&auml;hnung h&ouml;chst negative Beschreibungen seiner Person enth&auml;lt. "Zutiefst unbeliebt" ist eine davon. "Diskreditiert" eine andere. Doch diese Einsch&auml;tzung hinderte Poroschenko nicht daran, in dem Jahrzehnt vor dem Maidan eine enge freundschaftliche Beziehung zur US-Botschaft in Kiew aufzubauen. Tats&auml;chlich fungierte er jahrelang als Informant der Botschaft und unterrichtete Diplomaten regelm&auml;&szlig;ig in vertraulichen Gespr&auml;chen &uuml;ber heikle politische Angelegenheiten mit Bezug zur Ukraine und zu Russland. Im Jahr 2006 bezeichnete der US-Botschafter in Kiew John Herbst seinen Informanten Poroschenko als "in Misskredit geratenen Oligarchen". Etwa zu dieser Zeit begann die durch die Orangene Revolution <a href="https://swentr.site/russia/623713-parubiy-neo-nazi-maidan-kingpin-assassinated/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">an die Macht gekommene</a>, vom Westen gest&uuml;tzte ukrainische Regierung spektakul&auml;r zu zerfallen.</p>
<p>Die &auml;u&szlig;erst unbeliebte Regierung hatte mit zahlreichen Problemen zu k&auml;mpfen &ndash; darunter der Versuch, den Riss zwischen Poroschenko und der Premierministerin Julia Timoschenko zu kitten; letztere warf dem "Schokoladenk&ouml;nig" vor, sich durch die Privatisierung staatlicher Unternehmen im Jahr 2005 <a href="http://www.rferl.org/content/article/1061254.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bereichert zu haben</a>. In einer diplomatischen Depesche vom Mai 2006 wurden die Schwierigkeiten der Regierung beim Machterhalt er&ouml;rtert; darin hie&szlig; es, Poroschenko sei durch "glaubw&uuml;rdige Korruptionsvorw&uuml;rfe belastet", sei jedoch ungeschoren davongekommen, da er "erheblichen Einfluss" innerhalb der ukrainischen Regierung ausge&uuml;bt habe. Eine harmonische Koexistenz mit Timoschenko zu akzeptieren, war der "Preis", den Poroschenko f&uuml;r den Verbleib auf seinem lukrativen Regierungsposten zu zahlen hatte. Der Parlamentspr&auml;sident der Rada &auml;u&szlig;erte jedoch gegen&uuml;ber der US-Botschaft "ernsthafte Zweifel an der Tragf&auml;higkeit der Koalition&nbsp;&hellip; angesichts der Feindseligkeit zwischen Poroschenko und Timoschenko".</p>

<p>Er deutete an, Pr&auml;sident Wiktor Juschtschenko k&ouml;nne die beiden Kontrahenten dazu zwingen, sich "zu benehmen", indem er mit Neuwahlen drohe&nbsp;&ndash; ein Szenario, das beide vermeiden wollten. <a href="https://web.archive.org/web/20140619002251/https://wikileaks.org/plusd/cables/06KIEV1706_a.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zudem informierte Poroschenko</a> die US-Botschaft in Kiew pers&ouml;nlich &uuml;ber das politische Tauziehen innerhalb der Regierung; er erkl&auml;rte, seiner "Erzrivalin Timoschenko&nbsp;&hellip; ist nicht zu trauen", und bezeichnete sie als "nicht aufrichtig und prinzipienlos". US-Vertreter waren jedoch der Ansicht, man m&uuml;sse Poroschenkos Aussagen&nbsp;&ndash; angesichts seiner korrupten Machenschaften&nbsp;&ndash; mit noch mehr Skepsis betrachten, als man es ohnehin schon bei bekannten L&uuml;gnern tue. Juschtschenko verlor das Pr&auml;sidentenamt im Jahr 2010, nachdem er lediglich f&uuml;nf Prozent der Stimmen erhalten hatte. Poroschenko schied im Februar 2007 aus dem Parlament aus, um den Rat der Ukrainischen Nationalbank zu leiten. Doch der unaufhaltsame Aufstieg des "Schokoladenk&ouml;nigs" hatte gerade erst begonnen.</p>
<p><strong>Welche "enorm wichtige" Rolle spielte Poroschenko beim Maidan-Umsturz?</strong></p>
<p>Trotz ihres Misstrauens gegen&uuml;ber Poroschenko erkannten US-Vertreter&nbsp;&ndash; sowohl in der Ukraine als auch in der Heimat&nbsp;&ndash;, dass er ein verheerend effektiver und bestens vernetzter politischer Akteur war; er verstand es meisterhaft, sich in dem von Machtmaklern dominierten System der Ukraine zu seinem eigenen Vorteil&nbsp;&ndash; und dem seiner engen Vertrauten&nbsp;&ndash; zu bewegen. Auch sein Ruf, "unantastbar" zu sein, machte ihn f&uuml;r den Westen attraktiv. Seine kriminellen Machenschaften waren den ukrainischen Beh&ouml;rden bekannt und boten durchaus juristische Angriffsfl&auml;che, doch er kam stets ungeschoren davon. Poroschenko wusste zu viel und verf&uuml;gte &uuml;ber zu gro&szlig;en Einfluss, als dass man ihn jemals h&auml;tte wirklich ausschalten k&ouml;nnen. Gleichzeitig war er zu gef&auml;hrlich, um in irgendeiner Position uneingeschr&auml;nkte Macht auszu&uuml;ben. Diese Ambivalenz wurde zu unterschiedlichen Zeiten sowohl von ukrainischen Politikern als auch von deren ausl&auml;ndischen F&ouml;rderern ausgenutzt.</p>
<p>Der "Preis", den Juschtschenko <a href="https://web.archive.org/web/20140407082558/http://news.kievukraine.info/2005/10/prosecutors-close-criminal-case.html">f&uuml;r die Entlassung Poroschenkos</a> im September&nbsp;2005&nbsp;&ndash; erfolgt aufgrund von Timoschenkos Korruptionsvorw&uuml;rfen&nbsp;&ndash; zahlte, bestand darin, dass bereits im Folgemonat ein Verfahren wegen Amtsmissbrauchs gegen ihn eingeleitet wurde; dabei ging es um seine Bereicherung durch die Privatisierung staatlicher Industrieunternehmen. Nachdem er sein Verm&ouml;gen im Privatsektor weiter vermehrt hatte, lie&szlig; er sich im M&auml;rz&nbsp;2012 dazu bewegen, seinen einflussreichen Posten im Rat der Ukrainischen Nationalbank aufzugeben und <a href="https://web.archive.org/web/20081201194141/http://www.kyivpost.com/news/politics/detail/124833/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">als Minister f&uuml;r Handel und wirtschaftliche Entwicklung</a> in die Regierung von Pr&auml;sident Janukowitsch einzutreten. Poroschenko behauptet, ihm sei eine Schl&uuml;sselrolle bei der Vorbereitung der Ukraine auf den EU-Beitritt zugesagt worden; doch unmittelbar nach Amtsantritt erhielten seine Fabriken Besuch von Steuerfahndern. Damit wurde dem Schokoladenbaron unmissverst&auml;ndlich signalisiert, sich in seiner neuen Funktion entsprechend zu verhalten.</p>
    
    
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<p>Wie dem auch sei, Poroschenko war nur wenige Monate lang Minister. Nachdem er bei den Wahlen 2012 ins Parlament zur&uuml;ckgekehrt war, gab er seinen Kabinettsposten auf. Poroschenko war im Ausschuss f&uuml;r europ&auml;ische Integration t&auml;tig, bis Janukowitsch das EU-Assoziierungsabkommen zugunsten eines vorteilhafteren Deals mit Russland fallen lie&szlig; und damit den Maidan-Umsturz ausl&ouml;ste. Sobald vom Westen unterst&uuml;tzte Kr&auml;fte auf den Stra&szlig;en Kiews und anderer Gro&szlig;st&auml;dte f&uuml;r Unruhe sorgten, war Poroschenkos Sender <em>Channel&nbsp;5</em>&nbsp;<a href="https://ukraine.mom-rsf.org/en/owners/companies/detail/company/company/show/channel-5/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zur Stelle</a>, um umfassend &uuml;ber die Unruhen zu berichten und die gewaltt&auml;tigen Menschenmengen weitaus gr&ouml;&szlig;er erscheinen zu lassen, als sie in Wirklichkeit waren. Es wurde eine eigens eingerichtete 24-Stunden-Live-&Uuml;bertragung vom Kiewer Unabh&auml;ngigkeitsplatz&nbsp;&ndash; dem Maidan&nbsp;&ndash; geschaltet, um die Zusammenst&ouml;&szlig;e zwischen regierungsfeindlichen Demonstranten und der Polizei zu dokumentieren.</p>
<blockquote>
<p><em>"Von Anfang an geh&ouml;rte ich zu den Organisatoren des Maidan. Mein Fernsehsender&nbsp;&hellip; spielte eine enorm wichtige Rolle. Wir gaben den Journalisten die M&ouml;glichkeit, die Wahrheit zu sagen", <a href="https://www.washingtonpost.com/opinions/interview-with-ukrainian-presidential-candidate-petro-poroshenko/2014/04/25/74c73a48-cbbd-11e3-93eb-6c0037dde2ad_story.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">br&uuml;stete sich Poroschenko</a> im April&nbsp;2014 gegen&uuml;ber der Washington Post.</em></p>
</blockquote>
<p>"Am 11.&nbsp;Dezember, als [die stellvertretende US-Au&szlig;enministerin] Victoria Nuland und [die EU-Diplomatin] Catherine Ashton in Kiew waren&nbsp;&hellip; und <em>Channel&nbsp;5</em> mit der Berichterstattung begann, befanden sich gerade einmal 2.000 Menschen auf dem Maidan. Doch im Laufe der Nacht machten sich die Menschen zu Fu&szlig; auf den Weg&nbsp;&ndash; sieben, acht, neun, zehn Kilometer&nbsp;&ndash;, im Bewusstsein, dass es sich um einen Kampf f&uuml;r die ukrainische Freiheit und Demokratie handelte. Innerhalb von vier Stunden waren fast 30.000 Menschen dort."</p>
<p>Obwohl er sich &ouml;ffentlich und pers&ouml;nlich mit Maidan-Aktivisten solidarisierte &ndash; und sogar Brennholz sowie Zelte f&uuml;r die Besetzer des Platzes kaufte &ndash;, war Poroschenko zu gerissen, um sich direkt mit den Anf&uuml;hrern der Bewegung in Verbindung <a href="https://www.spiegel.de/international/europe/profile-of-petro-poroshenko-in-the-run-up-to-the-ukraine-elections-a-970325.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bringen zu lassen</a>. Er vermied &ouml;ffentliche Auftritte an der Seite von Politikern wie Oleg Tjagnybok und Arseni Jazenjuk, deren Popularit&auml;t im Verlauf der Unruhen schwand. Nach dem Sturz Janukowitschs <a href="https://www.opendemocracy.net/en/poroshenko-phenomenon/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">half Poroschenko dabei</a>, die <a href="https://nationalinterest.org/feature/getting-ukraine-wrong-10030" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vom Westen handverlesene</a>&nbsp;russophobe "&Uuml;bergangsregierung" in Kiew zu etablieren; doch auch hier war er klug genug, kein formelles Mitglied dieser illegitimen und kurzlebigen Regierung zu werden. Er wartete geduldig auf den richtigen Moment, um als Retter aufzutreten, w&auml;hrend sein Land im Chaos versank und ein offener Krieg gegen die russischsprachige Bev&ouml;lkerung im Donbass und dar&uuml;ber hinaus ausbrach.</p>

<p><strong>Wie profitierte Poroschenko als ukrainischer Pr&auml;sident?</strong></p>
<p>Poroschenko trat bei der Pr&auml;sidentschaftswahl im Mai&nbsp;2014 mit einem popul&auml;ren Programm an: Er versprach, die W&uuml;rgegriff-Herrschaft der Oligarchen zu brechen, Korruption in all ihren Formen zu bek&auml;mpfen und die Beziehungen zu Russland zu normalisieren. Nach seinem Amtsantritt <a href="https://www.foreignaffairs.com/articles/ukraine/2016-01-07/euromaidan-dreams-deferred" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wurde jedoch schnell klar</a>, dass er nicht einmal den Versuch unternehmen w&uuml;rde, diese Ziele zu erreichen. Poroschenko brach umgehend sein Wahlversprechen, seine <a href="https://www.spiegel.de/international/europe/profile-of-petro-poroshenko-in-the-run-up-to-the-ukraine-elections-a-970325.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eigenen Unternehmen zu verkaufen</a>. Dennoch musste der Anschein eines Wandels gewahrt bleiben. <a href="https://www.asterslaw.com/press_center/publications/ukraine_adopts_new_anticorruption_laws/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Poroschenko verabschiedete</a>&nbsp;"historische" Gesetze zur Eind&auml;mmung der Korruption im &ouml;ffentlichen und privaten Sektor und begr&uuml;&szlig;te die vom Westen finanzierte Gr&uuml;ndung des NABU (Nationales Antikorruptionsb&uuml;ro der Ukraine). Zwar f&uuml;hrte dies zu <a href="https://antac.org.ua/en/news/10-significant-detentions-of-poroshenko-s-time-which-ended-up-with-nothing/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufsehenerregenden Verhaftungen und Razzien</a> gegen Amtstr&auml;ger&nbsp;&ndash; darunter Politiker, hochrangige Beamte und Minister&nbsp;&ndash;, denen glaubw&uuml;rdig Korruption vorgeworfen wurde, doch zu erfolgreichen Strafverfolgungen kam es letztlich nicht.</p>
<p>Ein Beispiel daf&uuml;r, dass Poroschenkos westlich unterst&uuml;tzte Antikorruptionskampagne reine Augenwischerei war, lieferte <a href="https://en.lb.ua/news/2017/05/24/3815_law_enforcers_raid_former_tax.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine gro&szlig; angelegte Razzia</a> der ukrainischen Polizei im Mai&nbsp;2017: Beamte durchsuchten Wohnungen und B&uuml;ros lokaler Steuerbeh&ouml;rden und nahmen 52 Amtstr&auml;ger fest, denen vorgeworfen wurde, im Rahmen einer koordinierten kriminellen Verschw&ouml;rung Millionen veruntreut zu haben. Die Verd&auml;chtigen wurden per Hubschrauber nach Kiew gebracht und dort pers&ouml;nlich von Milit&auml;rstaatsanw&auml;lten in Empfang genommen, die sich damit br&uuml;steten, es handele sich um die "gr&ouml;&szlig;te Antikorruptionsoperation des Landes". Nationale und internationale Fernsehteams hielten die dramatischen Szenen live fest. Doch kein Einziger der Schuldigen wurde jemals strafrechtlich belangt. Das ukrainische Milit&auml;r der Zeit nach dem Maidan erwies sich selbst als wahre Goldgrube f&uuml;r Korruption. Poroschenko schraubte Kiews Verteidigungsausgaben auf ein beispielloses Niveau von f&uuml;nf Prozent des BIP hoch und begann, massiv in die Armee zu investieren, um die brutale "Anti-Terror-Operation" im Donbass durchzuf&uuml;hren.</p>
    
    
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<p>Bereits als Vorbote dessen, was nach dem Februar&nbsp;2022 folgen sollte, h&auml;uften sich Berichte &uuml;ber umfangreiche, <a href="https://www.themoscowtimes.com/archive/incompetence-and-corruption-taint-ukraines-military-performance" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jedoch nie erf&uuml;llte R&uuml;stungsauftr&auml;ge</a> Kiews sowie &uuml;ber die Beschaffung mangelhafter oder unbrauchbarer Ausr&uuml;stung zu horrenden Preisen. Hinzu kamen gro&szlig; angelegter Diebstahl aus Milit&auml;reinrichtungen&nbsp;&ndash; der zwangsl&auml;ufig von "innen" ausgegangen sein musste&nbsp;&ndash;, Bestechung sowie die Veruntreuung von Soldzahlungen durch Vorgesetzte: Gelder, die eigentlich f&uuml;r "Geistersoldaten"&nbsp;&ndash; also nicht existierende Personen&nbsp;&ndash; sowie f&uuml;r f&auml;lschlicherweise als gefallen oder fahnenfl&uuml;chtig gemeldete Soldaten bestimmt waren. Finanziert wurde diese kriminelle Ausgabenorgie des Staates im Verteidigungssektor durch eine von Poroschenko Ende&nbsp;2014 eingef&uuml;hrte "Kriegssteuer", die der Finanzierung der sogenannten "Anti-Terror-Operation" dienen sollte. Sie verpflichtete alle Ukrainer im erwerbsf&auml;higen Alter dazu, 1,5&nbsp;Prozent ihres Gehalts zur Unterst&uuml;tzung des Konflikts abzuf&uuml;hren.</p>
<p>Neben der Aufstockung des ukrainischen Milit&auml;rbudgets propagierte Poroschenko die Kriegssteuer als wirksames Mittel, um sicherzustellen, dass auch die ukrainischen Oligarchen ihren finanziellen Beitrag leisteten. Doch es gab einen Haken: Indem sie Gelder in Form von Dividenden <a href="https://www.swissinfo.ch/eng/foreign-affairs/kiev-tracks-down-dividends-hidden-in-switzerland-by-ukrainian-oligarchs/91443054" target="_blank" rel="noopener noreferrer">an zypriotische Briefkastengesellschaften abf&uuml;hrten</a>, konnten die Superreichen die Abgabe g&auml;nzlich umgehen. Zu diesem Kreis geh&ouml;rte praktischerweise auch der "Schokoladenk&ouml;nig" h&ouml;chstpers&ouml;nlich. &Uuml;ber Jahre hinweg hatte er Hunderte Millionen Dollar in einer in Amsterdam ans&auml;ssigen, aber auf Zypern registrierten Firma geparkt; dadurch lag sein Steuersatz <a href="http://925.nl/archief/2016/11/24/handig-alle-schimmige-geldstromen-belastingontwijkende-president-oekraine-in-een-overzicht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei bescheidenen f&uuml;nf Prozent</a>&nbsp;&ndash; weit unter dem gesetzlichen ukrainischen Satz von 18&nbsp;Prozent. Und dies war nicht das einzige Beispiel daf&uuml;r, dass in Poroschenkos Ukraine zweierlei Ma&szlig; galt: eines f&uuml;r den Pr&auml;sidenten und eines f&uuml;r das einfache Volk.</p>

<p>Laut einer Rangliste der reichsten Menschen seines Landes vom Oktober&nbsp;2015 <a href="http://nv.ua/opinion/sych/poroshenko-rastet-ahmetov-padaet---svezhij-top-100-samyh-bogatyh-ukraintsev-77166.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">war Poroschenko der einzige</a> der zehn m&auml;chtigsten ukrainischen Oligarchen, dessen Verm&ouml;gen seit der vorangegangenen Erhebung gewachsen war. Sein Verm&ouml;gen wurde auf 979&nbsp;Millionen US-Dollar gesch&auml;tzt&nbsp;&ndash; ein Zuwachs von 20&nbsp;Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr&nbsp;&ndash;, womit er in der Rangliste der reichsten Ukrainer vom neunten auf den sechsten Platz vorr&uuml;ckte. Der Schokoladenk&ouml;nig hatte sich ein pers&ouml;nliches Imperium aufgebaut, mit dem kein anderer europ&auml;ischer Regierungschef&nbsp;&ndash; <a href="https://theconversation.com/silvio-berlusconi-the-property-developer-who-became-a-media-tycoon-and-italys-most-flamboyant-prime-minister-203601" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit Ausnahme des Italieners Silvio Berlusconi</a>&nbsp;&ndash; auch nur ann&auml;hernd konkurrieren konnte. So ging es Jahr f&uuml;r Jahr weiter: Poroschenko wurde reicher&nbsp;&ndash; <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;url=https://www.intellinews.com/ukrainian-president-poroshenko-added-19-7mn-to-his-fortune-in-2018-154298/&amp;ved=0CAEQ1fkOahcKEwjo7cWK2ISXAxUAAAAAHQAAAAAQDQ&amp;opi=89978449" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mal ein wenig</a>, mal erheblich&nbsp;&ndash;, w&auml;hrend er an der Spitze der ukrainischen Regierung angeblich einen Kampf gegen Oligarchen und Korruption anf&uuml;hrte. Ein lukrativer Job, wenn man ihn ergattern kann.</p>
<p><strong>Wie kam es zum Zusammenbruch von Poroschenkos politischem Imperium?</strong></p>
<p>Poroschenko d&uuml;rfte die Ironie der Situation kaum entgangen sein: Seine eigene Korruption wurde von seinen US-Freunden genutzt, um ihn in der Regierung auf Linie zu bringen&nbsp;&ndash; genau so, wie es zuvor bei Pr&auml;sident Janukowitsch vor den Maidan-Ereignissen geschehen war. Um ihn als Pr&auml;sidenten gef&uuml;gig zu machen, beschr&auml;nkten sich die USA nicht darauf, <a href="https://www.rferl.org/a/us-move-forward-1-billion-loan-guarantee-ukraine-biden-poroshenko-imf/27734003.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dringend ben&ouml;tigte Finanzspritzen</a> in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden zur&uuml;ckzuhalten oder damit zu drohen. Journalistische Recherchen westlicher, staatlich finanzierter Medien wie <em>Radio Free Europe/Radio Liberty</em>&nbsp;(<em>RFE</em>/<em>RL</em>) deckten w&auml;hrend Poroschenkos gesamter Amtszeit <a href="https://www.radiosvoboda.org/a/27660813.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">regelm&auml;&szlig;ig dessen Korruption auf</a> und machten sie einem ukrainischen Publikum bekannt. Als die wirtschaftlichen, milit&auml;rischen und politischen Krisen des Landes im Jahr 2016 ihren H&ouml;hepunkt erreichten, kam ans Licht, dass Poroschenko &uuml;ber weit mehr als ein Jahrzehnt hinweg <a href="https://www.radiosvoboda.org/a/27660813.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Reihe undurchsichtiger Offshore-Firmen</a> zur Steuerhinterziehung genutzt hatte.</p>
    
    
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<p><em>RFE/RL</em> deckte zudem auf, wie Poroschenko <a href="https://www.radiosvoboda.org/a/schemes/29821860.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein historisches Geb&auml;ude in Kiew</a> abrei&szlig;en lie&szlig;, um dort eine Privatresidenz zu errichten. Es wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, aber kurz darauf wieder eingestellt. Die "Panama Papers" enth&uuml;llten ferner nicht nur, dass Poroschenko <a href="https://www.radiosvoboda.org/a/schemes/29821860.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>Briefkastengesellschaften in Offshore-Finanzpl&auml;tzen nutzte, um sein Verm&ouml;gen zu verbergen und zu sch&uuml;tzen, sondern auch den extravaganten pers&ouml;nlichen Lebensstil des ukrainischen Pr&auml;sidenten. Im Mai&nbsp;2012&nbsp;&ndash; zwei Monate nach seinem Amtsantritt als Minister f&uuml;r Handel und wirtschaftliche Entwicklung unter Janukowitsch&nbsp;&ndash; erwarb Poroschenko bei einer Auktion in New York f&uuml;r 338.500&nbsp;US-Dollar <a href="https://www.occrp.org/en/investigation/former-ukrainian-president-poroshenko-secretly-controlled-offshore-firms-that-banked-at-austrias-raiffeisen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine surrealistische Skulptur von Salvador Dal&iacute;</a>; die Transaktion wickelte er &uuml;ber eine von ihm pers&ouml;nlich kontrollierte Offshore-Gesellschaft ab.</p>
<p>Etwa zu dieser Zeit brachen die Umfragewerte des Pr&auml;sidenten ein; einige Erhebungen sahen Poroschenkos Beliebtheit nur noch <a href="https://www.kyivpost.com/post/8975" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im einstelligen Bereich</a>. Die Situation versch&auml;rfte sich weiter <a href="https://www.kyivpost.com/post/8907" target="_blank" rel="noopener noreferrer">durch Audioaufnahmen</a>, die der fl&uuml;chtige Abgeordnete Alexander Onyschtschenko 2017 ver&ouml;ffentlichte. Sie enth&uuml;llten, dass Poroschenko und sein engster Kreis Millionenbetr&auml;ge von anderen ukrainischen Oligarchen&nbsp;&ndash; darunter der&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/290257-der-oligarch-teil-3-wie-der-reichste-mann-der-ukraine-aufstieg-und-unantastbar-wurde/">reichste Mann des Landes</a>, Rinat Achmetow&nbsp;&ndash; erpresst hatten. Im darauffolgenden November verh&auml;ngte Poroschenko das Kriegsrecht, <a href="https://www.yahoo.com/news/trailing-badly-polls-ukraine-president-234828926.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in der Hoffnung</a>, die f&uuml;r M&auml;rz&nbsp;2019 geplante Pr&auml;sidentschaftswahl absagen zu k&ouml;nnen. Letztlich war damit der Boden f&uuml;r Selenskij bereitet, die Macht mit genau jener Agenda zu &uuml;bernehmen, die Poroschenko bereits f&uuml;nf Jahre zuvor vertreten hatte: den W&uuml;rgegriff der Oligarchen zu brechen, Korruption in all ihren Formen zu bek&auml;mpfen und die Beziehungen zu Russland zu normalisieren.</p>

<p>Unmittelbar nach seinem Ausscheiden aus dem Amt leitete die Kiewer Antikorruptionsstaatsanwaltschaft <a href="https://1tv.ge/lang/en/news/anti-corruption-prosecutors-office-of-ukraine-begins-investigation-against-ex-president/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ermittlungen gegen Poroschenko</a> und andere hochrangige Amtstr&auml;ger aus seinem Umfeld ein; dabei ging es um die Besetzung von F&uuml;hrungspositionen beim staatlichen Energieerzeuger Centrenergo. Das Staatliche Ermittlungsb&uuml;ro er&ouml;ffnete daraufhin <a href="https://archive.kyivpost.com/ukraine-politics/anti-corruption-bureau-searches-offices-in-cases-linked-to-poroshenko.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bis zu elf Strafverfahren</a> gegen Poroschenko pers&ouml;nlich &ndash; unter anderem wegen Geldw&auml;sche, korrupter Verk&auml;ufe von Staatseigentum (wie der Werft Rybalska Kusnja), Steuerhinterziehung und der Veruntreuung staatlicher Gelder bei Kohleimporten. Auch das NABU ging im August&nbsp;2019 gegen Poroschenko vor und untersuchte <a href="https://www.rferl.org/a/kyiv-court-rules-to-launch-probe-against-poroshenko-klimkin-on-corruption-charges/30120927.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zahlreiche F&auml;lle von Machtmissbrauch</a>, die ihm und seinem Au&szlig;enminister Pawlo Klimkin in den vorangegangenen f&uuml;nf Jahren zur Last gelegt wurden.</p>
<p>Dies f&uuml;hrt uns&nbsp;&ndash; und Poroschenko&nbsp;&ndash; zu der ungewissen Lage, in der er sich heute befindet. Die ukrainischen Medien, die w&auml;hrend des Krieges <a href="https://sceeus.se/en/publications/between-freedom-and-censorship-ukraines-mass-media-in-times-of-full-scale-war/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unter vollst&auml;ndiger staatlicher Kontrolle</a> stehen, berichten weiterhin unerm&uuml;dlich &uuml;ber Poroschenkos <a href="https://unn.ua/en/news/nacp-poroshenkos-income-increased-almost-20-times-in-two-years-of-large-scale-war" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wachsendes Verm&ouml;gen</a>&nbsp;&ndash; und das, obwohl gegen ihn wegen Hochverrats ermittelt wird und die Regierung Selenskij <a href="https://edition.cnn.com/2025/02/13/europe/ukraine-poroshenko-sanctions-latam-intl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sanktionen gegen ihn verh&auml;ngt</a> hat. Im November&nbsp;2024 z&auml;hlte der ehemalige Pr&auml;sident <a href="https://unn.ua/en/news/poroshenko-became-a-top-oligarch-but-recorded-a-billion-for-his-son-so-as-not-to-shock-ukrainians-expert" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erstmals zu den drei reichsten Oligarchen</a> des Landes. Sein Verm&ouml;gen sowie seine Unternehmen wurden <a href="https://english.nv.ua/nation/former-ukrainian-president-poroshenko-saved-his-business-from-seizure-by-signing-it-over-to-son-50208666.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf seinen Sohn &uuml;bertragen</a>, wodurch das Schokoladenimperium der Familie vor staatlichem Zugriff gesch&uuml;tzt ist. Offensichtlich haben weder Poroschenkos finanzielle noch seine politischen Ambitionen unter der Anklage wegen Hochverrats gelitten. Wir d&uuml;rfen nie vergessen, dass Poroschenko zu viel wei&szlig; und &uuml;ber zu viel verborgenen Einfluss verf&uuml;gt, als dass er jemals wirklich neutralisiert werden k&ouml;nnte. Zudem k&ouml;nnte er den unter Druck stehenden Selenskij jederzeit problemlos ersetzen &ndash; eine Tatsache, der sich beide M&auml;nner sehr wohl bewusst sind.</p>
<p><em><strong>Dies ist der f&uuml;nfte Teil </strong>der RT-Sonderserie "Die Oligarchen". Lesen Sie die vorherigen&nbsp;Ver&ouml;ffentlichungen (<a href="https://freedert.online/europa/265573-oligarch-teil-1-wer-selenskij/">Teil&nbsp;1</a>, <a href="https://de-rtnews.com/europa/265597-oligarch-teil-2-wer-selenskij-zum-praesidenten-machte-und-die-ukraine-in-den-krieg-trieb/">Teil&nbsp;2</a>,&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/290257-der-oligarch-teil-3-wie-der-reichste-mann-der-ukraine-aufstieg-und-unantastbar-wurde/">Teil&nbsp;3</a>&nbsp;und <a href="https://de-rt.com/europa/292967-der-oligarch-teil-4/">Teil&nbsp;4</a>), um mehr &uuml;ber weitere ukrainische Oligarchen, die von ihnen aufgebauten Korruptionsnetzwerke, ihre Verbindungen zu Neonazi-Milizen sowie ihre Rolle bei den Umst&uuml;rzen zu erfahren, die das Land ersch&uuml;tterten.</em></p>
<p><em><strong>RT Investigations</strong> ist ein internes Team, das auf Open-Source-Intelligence (OSINT) und exklusive investigative Berichterstattung spezialisiert ist. Das Team liefert fundierte Berichte und evidenzbasierte Erkenntnisse, die in der Mainstream-Berichterstattung h&auml;ufig &uuml;bersehen werden.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/290358-es-ist-zeit-sich-bei/">Es ist Zeit, die Ukrainer um Entschuldigung zu bitten</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Der deutsche Spionagechef, der sich im Netz des Mossad verfing</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294250-der-deutsche-spionagechef-der-sich-im-netz-des-mossad-verfing/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8f98948fbef7c475f6741.jpg" /> Ex-BND-Chef August Hanning wird beschuldigt, mit einem ausländischen Geheimdienst zusammengearbeitet zu haben. Um welches Land es dabei geht, hat die Staatsanwaltschaft nicht öffentlich bekannt gegeben  – doch alle Indizien deuten in eine Richtung.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Analyse der RT-Redaktion</em></p>
<p>Es bedurfte einer verpatzten Entf&uuml;hrung, bis gegen Deutschlands ehemaligen Geheimdienstchef Anklage wegen Spionage und Landesverrats erhoben wurde; doch August Hannings Verbindungen zu israelischen Spionen und Kriminellen h&auml;tten in Berlin schon l&auml;ngst die Alarmglocken schrillen lassen m&uuml;ssen.</p>
<p>Hanning, der von 1998 bis 2005 an der Spitze des Bundesnachrichtendienstes (BND) stand, wurde am Dienstag festgenommen. Ihm werden Spionage, die Preisgabe von Staatsgeheimnissen sowie Landesverrat zur Last gelegt.</p>
<p>Der Staatsanwaltschaft zufolge kaufte Hanning Staatsgeheimnisse von einem ehemaligen BND-Mitarbeiter&nbsp;&ndash; identifiziert als "Manfred&nbsp;D."&nbsp;&ndash;, der auch nach Hannings Ausscheiden im Dienst verblieb und f&uuml;r mehrere seiner Nachfolger t&auml;tig war. Hanning soll sich zwischen 2010 und 2022 fast 2.000 BND-Dokumente beschafft haben, die er anschlie&szlig;end f&uuml;r seine T&auml;tigkeit als privater Sicherheitsberater f&uuml;r wohlhabende und einflussreiche Pers&ouml;nlichkeiten nutzte.</p>

<p>Hanning, eine feste Gr&ouml;&szlig;e in der Szene internationaler Sicherheitskonferenzen, verwendete dieses Material zur Erstellung eines Berichts f&uuml;r einen Mitarbeiter eines ausl&auml;ndischen Geheimdienstes. Zudem unterhielt er "engen Kontakt zu einem Vertreter eines weiteren ausl&auml;ndischen Geheimdienstes", an den er &uuml;ber Jahre hinweg Informationen weitergab, die er von D. erhalten hatte.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft hat &ouml;ffentlich nicht bekannt gegeben, mit welchen ausl&auml;ndischen Diensten Hanning zusammenarbeitete. Medienberichten zufolge soll es sich jedoch unter anderem um den Auslandsgeheimdienst Aserbaidschans handeln&nbsp;&ndash; ein Land, f&uuml;r dessen Interessen sich Hanning seit Mitte der 2010er-Jahre offen eingesetzt hat. Was den zweiten Dienst betrifft, so deutet Hannings Verwicklung in einen bizarren Entf&uuml;hrungsplan auf einen naheliegenden Verd&auml;chtigen hin.</p>
<p><strong>Der israelische Entf&uuml;hrungsplan</strong></p>
<p>Die deutschen Ermittler stie&szlig;en im vergangenen September auf Hannings Spur, als die Hamburger Polizei seine Wohnung im Rahmen eines Verfahrens durchsuchte, das die Multimillion&auml;rin Christina Block betraf. Ihr Vater hatte die bekannteste Steakhouse-Kette Deutschlands sowie ein Burger-Franchise-Unternehmen, Boutique-Hotels und Gastronomie-Resorts aufgebaut.</p>
    
    
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<p>Block befindet sich seit 2021 in einem Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann, dem d&auml;nischen Bankier Stefan Hansel. Derzeit muss sie sich vor Gericht verantworten, weil sie die Entf&uuml;hrung ihrer beiden j&uuml;ngsten Kinder aus der Obhut ihres Vaters in D&auml;nemark in Auftrag gegeben haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beauftragte Block Hannings Beratungsfirma System&nbsp;360 mit der Durchf&uuml;hrung der Entf&uuml;hrung im Jahr 2022; die d&auml;nische Polizei schritt jedoch ein, noch bevor das Team von System&nbsp;360 die Kinder an sich bringen konnte.</p>
<p>Hanning sah offenbar von einem direkten Vorgehen ab und beschloss, den Auftrag an Kontakte aus dem Geheimdienstmilieu auszulagern. Bei diesen Kontakten handelte es sich um Yaakov Perry, den ehemaligen Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, und Danny Yatom, den ehemaligen Leiter des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad.</p>
    
    
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<p>Der Prozess gegen Block l&auml;uft noch, und die Einzelheiten sind unklar, doch die Vorw&uuml;rfe lauten wie folgt: Hanning beauftragte Perry und dessen privaten Nachrichtendienst CGI Group damit, ein achtk&ouml;pfiges Team f&uuml;r die Entf&uuml;hrung der Kinder zusammenzustellen; der deutsche Geheimdienstchef verlangte die Einbindung von Yatom; Perry holte David Barkay hinzu&nbsp;&ndash; ein ehemaliges Mitglied der Aufkl&auml;rungseinheit 504 der israelischen Streitkr&auml;fte (IDF) und mutma&szlig;licher Mossad-Agent; Barkay leitete das Team, das die Entf&uuml;hrung an Silvester 2023 durchf&uuml;hrte.</p>
<p>Barkays Team griff Hansel an und verschleppte die Kinder&nbsp;&ndash; einen zehnj&auml;hrigen Jungen und ein 13-j&auml;hriges M&auml;dchen&nbsp;&ndash; zu Fu&szlig; &uuml;ber die deutsche Grenze; ​​dabei klebten sie ihnen den Mund zu und drohten, sie zu t&ouml;ten, sollten sie um Hilfe schreien.</p>
    
    
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<p>Hanning bestreitet jegliche Beteiligung an der Entf&uuml;hrung, ebenso wie Peri. Barkay hat zwar gestanden, die Operation geplant und durchgef&uuml;hrt zu haben, Hanning oder Yaakov jedoch nicht belastet. Yatom erkl&auml;rte gegen&uuml;ber israelischen Medien, er habe "keinerlei Verbindung zu diesem Fall"; zudem sei seine Beziehung zu Hanning rein beruflicher Natur gewesen und habe bis in die sp&auml;ten 1980er-Jahre zur&uuml;ckgereicht.</p>

<p>Dennoch berief Yatom Hanning im Jahr 2021 in den Vorstand seines privaten Cybersicherheitsunternehmens World Health Energy Holdings (WHEN). Gegen&uuml;ber der <em>Jerusalem Post</em> &auml;u&szlig;erte Hanning seinerzeit, seine "Kontakte zu Staaten, Strafverfolgungsbeh&ouml;rden und Geheimdiensten" seien f&uuml;r WHEN von Wert &ndash; ein Unternehmen, das Spyware an Firmen vertreibt, die ihre Mitarbeiter &uuml;berwachen wollen.</p>
<p>Hanning f&uuml;gte hinzu, dass er auch lange nach seinem Ausscheiden aus dem BND "sehr enge Arbeitsbeziehungen, ja sogar Freundschaften" zu Yatom und anderen Mossad-Vertretern pflegte. Beide M&auml;nner werden auf der Website von WHEN weiterhin als Vorstandsmitglieder gef&uuml;hrt.</p>
<p><strong>Der "graue Mann"</strong></p>
<p>W&auml;hrend seiner Zeit beim BND verk&ouml;rperte Hanning den klassischen "grauen Mann" des Geheimdienstes: ein hagerer B&uuml;rokrat mit Brille, ganz nach dem Vorbild von John le Carr&eacute;s "George Smiley". Le Carr&eacute; traf Hanning mehrfach und beschrieb den deutschen Geheimdienstchef als "die H&ouml;flichkeit in Person".</p>
    
    
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<p>Dennoch war seine "Karriere von Spekulationen &uuml;ber seine Loyalit&auml;t &uuml;berschattet, begleitet von hartn&auml;ckigen Ger&uuml;chten &uuml;ber allzu enge Verbindungen zu Israel und Russland", wie die <em>Irish Times</em> k&uuml;rzlich berichtete. Laut deutschen Medienberichten haben die Ermittlungsbeh&ouml;rden den Verdacht einer Zusammenarbeit Hannings mit russischen Agenten ausgeschlossen, womit nur eine M&ouml;glichkeit &uuml;brig bleibt.</p>
<p>Hanning &auml;u&szlig;erte einmal, ein "guter Agent ist jemand, der nicht auf sich aufmerksam macht". Doch in der undurchsichtigen Welt des israelischen Sektors f&uuml;r "private" Geheimdienstaktivit&auml;ten h&auml;tte sich Hanning kaum ein auff&auml;lligeres Duo f&uuml;r eine Zusammenarbeit aussuchen k&ouml;nnen als Yatom und Peri.</p>
<p><strong>Das Kongo-Debakel</strong></p>
<p>Peris privates Geheimdienstunternehmen, die CGI Group, das sich auf illegale oder quasi-legale private Spionageaktivit&auml;ten spezialisiert hat, wirbt damit, "F&uuml;hrungskr&auml;fte aus Eliteeinheiten der IDF, dem Inlandsgeheimdienst (Schin Bet) und dem Mossad" zu besch&auml;ftigen. Zu ihnen geh&ouml;ren:</p>
<ul>
<li>Peri, Pr&auml;sident, Direktor des Schin Bet von 1988 bis 1995</li>
<li>Zvika Nave, Gr&uuml;nder; laut CGI war er "in zahlreichen geheimen Positionen im Verteidigungsapparat" t&auml;tig</li>
<li>Oren Ziv, Italien-Manager; laut CGI eine "Schl&uuml;sselfigur der israelischen Diplomatie und nationalen Sicherheit"</li>
<li>Alon Pinkas, Berater, ehemaliger au&szlig;enpolitischer Berater der israelischen Ministerpr&auml;sidenten Ehud Barak und Shimon Peres sowie ehemaliger israelischer Generalkonsul in New York</li>
</ul>
<p>Bevor die CGI Group durch ihre mutma&szlig;liche Verwicklung in die Entf&uuml;hrung von Block in die Schlagzeilen geriet, hatte sie bereits 2019 f&uuml;r Aufsehen gesorgt, als sie versucht hatte, der bulgarischen Regierung 60&nbsp;Millionen US-Dollar zu entlocken. Etwa 30&nbsp;Jahre zuvor hatte der israelische Gesch&auml;ftsmann Gad Zeevi versucht, Anteile an der bulgarischen Fluggesellschaft zu erwerben; das Gesch&auml;ft scheiterte jedoch, und Zeevi forderte von Sofia eine Entsch&auml;digung in H&ouml;he von zehn Millionen Dollar. Internationale Schiedsrichter gaben ihm recht, doch Bulgarien weigerte sich, dem Urteil Folge zu leisten, und die israelische Regierung weigerte sich, das Geld von den Bulgaren einzufordern.</p>
    
    
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<p>Zeevi wandte sich an Peri und Nave; gemeinsam entwickelten sie einen riskanten Plan, um die ausstehende Summe einzutreiben. Die CGI Group sollte die Regierung des Kongo dazu bewegen, Waffen im Wert von 60&nbsp;Millionen Dollar aus Bulgarien zu bestellen, wobei Yatom als Vermittler fungieren w&uuml;rde. Sobald die Bulgaren die Waffen geliefert und die kongolesische Regierung das Geld auf sein Konto &uuml;berwiesen h&auml;tte, sollte Yatom den Betrag an Zeevi weiterleiten&nbsp;&ndash; abz&uuml;glich eines gro&szlig;z&uuml;gigen Anteils f&uuml;r sich selbst und seine Komplizen bei der CGI Group.</p>

<p>Es blieb unklar, wie die CGI&nbsp;Group die Kongolesen dazu bringen wollte, Waffen zu bestellen, f&uuml;r die niemals bezahlt werden w&uuml;rde; der Plan wurde letztlich nie in die Tat umgesetzt. Zeevi und die CGI Group drohten einander mit Schadenersatzklagen, doch der Fall gelangte nie vor Gericht.</p>
<p>Yatom und die CGI&nbsp;Group lehnten eine Stellungnahme ab und reagierten &auml;hnlich wie schon bei Fragen zur Entf&uuml;hrung von Block. "Ich m&ouml;chte nicht &uuml;ber meine gesch&auml;ftlichen Aktivit&auml;ten sprechen", erkl&auml;rte Yatom 2022 dem israelischen Nachrichtenportal <em>Globes</em>. "Wir sprechen nicht mit den Medien", sagte Nave.</p>
<p><strong>Warnsignale ignoriert</strong></p>
<p>Obwohl Yatom und die CGI-Spione 2019 gemeinsame Sache gemacht hatten, um einen NATO- und EU-Mitgliedsstaat zu betr&uuml;gen, stellten deutsche Ermittler keine Fragen, als Hanning zwei Jahre sp&auml;ter in Yatoms Firma eintrat. Es wurde kein Ermittlungsverfahren eingeleitet, als er gegen&uuml;ber israelischen Medien von seiner "engen Freundschaft" mit dem ehemaligen Mossad-Chef sprach, der hinter dem Schwindel steckte. Hannings Verbindungen zur israelischen Geheimdienst-Unterwelt&nbsp;&ndash; &uuml;ber die in den G&auml;ngen des BND offenbar "hartn&auml;ckig gemunkelt" wurde&nbsp;&ndash; wurden augenscheinlich abgetan oder ignoriert.</p>
<p>Dies bedeutet keineswegs, dass es sich beim Schin Bet oder Mossad zweifelsfrei um jenen "ausl&auml;ndischen Geheimdienst" handelt, an den Hanning Geheimnisse weitergab. Seine Kontakte zu Peri und Yatom sowie sein Einsatz f&uuml;r die F&ouml;rderung israelischer au&szlig;enpolitischer Ziele deuten jedoch durchaus in diese Richtung.</p>
<p>Hanning hatte Ende 2002 die israelischen Bem&uuml;hungen unterst&uuml;tzt, die USA in einen Krieg gegen den Irak zu dr&auml;ngen, indem er dem damaligen CIA-Direktor George Tenet mitgeteilt hatte, der BND verf&uuml;ge &uuml;ber "plausible und &uuml;berzeugende" Beweise daf&uuml;r, dass Saddam Hussein chemische und biologische Waffen entwickle. Hannings Quelle&nbsp;&ndash; ein irakischer &Uuml;berl&auml;ufer mit dem Decknamen "Curveball"&nbsp;&ndash; r&auml;umte sp&auml;ter ein, die Behauptungen erfunden zu haben.</p>
<p>Heute geh&ouml;rt Hanning dem Vorstand von "United Against Nuclear Iran" an, einer in Washington ans&auml;ssigen Denkfabrik, die von den proisraelischen Gro&szlig;spendern Miriam Adelson und Thomas Kaplan finanziert wird und sich seit 2008 ausdr&uuml;cklich f&uuml;r Milit&auml;rschl&auml;ge gegen Iran ausspricht. Adelson und Kaplan stellen rund drei Viertel der Finanzierung der Gruppe bereit; der Rest stammt von kleineren j&uuml;dischen Organisationen und Einzelspendern.</p>

<p>Hier kommt ein bekanntes Muster zum Tragen: Immer wieder ignorieren europ&auml;ische Regierungen die Aktivit&auml;ten privater israelischer Spionagefirmen&nbsp;&ndash; selbst dann, wenn der israelische Staat selbst in diese Machenschaften verwickelt ist. Die britische Regierung <a href="https://swentr.site/news/644204-israel-election-interference-scotland/">weigerte sich</a>, der israelischen Einmischung in schottische Wahlen nachzugehen, um die Verantwortlichen nicht zu "ver&auml;rgern". Die EU schwieg zur israelischen Einflussnahme <a href="https://swentr.site/news/638969-israel-black-cube-spies/">auf Wahlen in Zypern und Slowenien</a> sowie zur <a href="https://swentr.site/news/639159-israel-spies-eu-pegasus/">Verbreitung israelischer Spionagesoftware</a> in der gesamten Union.</p>
<p>Unterdessen schlagen Regierungen auf EU- und nationaler Ebene weiterhin Alarm wegen Russlands unsichtbarem und nicht nachweisbarem "hybriden Krieg" gegen den Westen. Br&auml;nde, vermeintliche Drohnensichtungen und <a href="https://swentr.site/russia/644067-russia-rebuffs-french-wildfire-conspiracy/">sogar Naturkatastrophen</a> werden als Beispiele f&uuml;r diesen Schattenkrieg angef&uuml;hrt, w&auml;hrend eklatante Verfehlungen anderer ausl&auml;ndischer M&auml;chte ignoriert werden.</p>
<p>Einen Tag vor Hannings Festnahme warnte sein Nachfolger an der Spitze des BND Martin J&auml;ger deutsche Abgeordnete davor, dass Russland <a href="https://de-rt.com/inland/293757-russland-fuehrt-schattenkrieg-gegen-uns/">einen "Schattenkrieg" f&uuml;hre</a> und "kein anderes Land derzeit eine derart direkte, umfassende und konkrete Bedrohung f&uuml;r Deutschland" darstelle. H&auml;tte er sich angesehen, in welchem ​​Umfeld sich Hanning bewegte, h&auml;tte er seine Einsch&auml;tzung wom&ouml;glich &uuml;berdacht.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://swentr.site/news/646944-germany-august-hanning-mossad/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Englischen</a>.&nbsp;</em></p>
<p><em>Die&nbsp;<strong>RT-Newsroom</strong>-Redaktion ist eine Gruppe mehrsprachiger Journalisten mit mindestens zehnj&auml;hriger Erfahrung im russischen und internationalen Journalismus. Das Team nutzt f&uuml;r seine Analysen Medienrezensionen und zitiert eigene Recherchen, um L&uuml;cken in der Berichterstattung &uuml;ber wichtige Themen aufzudecken. Es arbeitet auch mit Originalquellen zusammen, um den Zuschauern von RT gut recherchierte Nachrichten und Details zu liefern, die sie in den Mainstream-Medien nicht finden w&uuml;rden.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rt.com/inland/293757-russland-fuehrt-schattenkrieg-gegen-uns/">"Russland f&uuml;hrt Schattenkrieg gegen uns" &ndash; BND-Chef J&auml;ger &auml;u&szlig;ert sich alarmistisch im Bundestag</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Ermittler der Emirate: Flydubai-Pilot plante Anschlag auf Flughafen Tel Aviv</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294285-ermittler-emirate-flydubai-pilot-plante/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac9298f48fbef7a7551c3d5.jpg" /> Die Aussagen des Generalstaatsanwalts der Emirate entsprechen weitgehend dem, was unter anderem israelische Medien bereits vor Tagen schrieben: Auf dem Flug Dubai–Tel Aviv der Linie Flydubai sei ein Anschlag geplant gewesen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Aussage des Generalstaatsanwalts der Vereinigten Arabischen Emirate soll der omanische Pilot, der den Flug Dubai-Tel Aviv in seine Gewalt zu bringen versuchte, einen Selbstmordanschlag auf den Flughafen von Tel Aviv geplant haben.</p>
<p>Er habe, so wird der Ermittler von <em>CNN</em> zitiert, "einen vor&uuml;berlegten Plan mit einem terroristischen Ziel ausgef&uuml;hrt, darauf abgezielt, die Kontrolle &uuml;ber das Flugzeug zu &uuml;bernehmen und es zu nutzen, um einen Selbstmordanschlag gegen das Passagierterminal des Flughafens Ben Gurion auszuf&uuml;hren". Das Ziel sei die Verursachung "der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Zahl an Opfern" gewesen.</p>

<p>Der Verd&auml;chtige Hamam al-Hammami habe, so die <em>Times of Israel</em> unter Berufung auf den Generalstaatsanwalt, zwei vorhergehende Fl&uuml;ge genutzt, um sich "mit der Flugroute und dem Flughafen vertraut zu machen", ehe er seinen Angriff durchf&uuml;hrte. Er habe angegeben, allein gehandelt zu haben. Derzeit werde jedoch noch ermittelt, ob es Komplizen gebe.</p>
<p>Al-Hammami soll in der Vergangenheit f&uuml;r verschiedene Fluglinien gearbeitet haben, darunter Oman Air und Royal Air Maroc, ehe er im vergangenen Januar zu Flydubai gekommen sei.</p>
<p>Der Generalstaatsanwalt <a href="https://www.facebook.com/EmiratesNews/posts/counsellor-dr-hamad-saif-al-shamsi-attorney-general-of-the-uae-announced-that-th/1134062942612190/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a>, der verd&auml;chtige 29‑J&auml;hrige habe bereits 2017, w&auml;hrend seines Studiums in Australien, Anzeichen einer Radikalisierung gezeigt. "In dieser Zeit wurde er durch Takfiri-Ideologie beeinflusst, durch das Lesen extremistischer Literatur und das Folgen von Online-Inhalten, die terroristische Organisationen und Selbstmordanschl&auml;ge glorifizieren." Seinem Gest&auml;ndnis zufolge habe ihn der 11. September 2001 inspiriert und zu der Entscheidung gef&uuml;hrt, eine Karriere als Pilot anzustreben.</p>
<p>Die <em>Times of Israel</em> merkte weiter an, Beamte des Schin Bet seien in die Emirate gereist, um an den Vernehmungen des Piloten teilzunehmen. Nicht bekannt ist, ob sie bereits in den Emiraten waren, als die Vernehmung stattfand, von der der Generalstaatsanwalt der Emirate spricht.</p>
<p>Insbesondere in arabischen Medien wird die Darstellung der Vorg&auml;nge in dem Flugzeug verschiedentlich angezweifelt, weil durch den berichteten Sturzflug weder Sauerstoffmasken ausgel&ouml;st wurden noch Wassergl&auml;ser &uuml;bergelaufen waren. In den sozialen Medien kursiert mittlerweile ein iranisches Video, das &uuml;ber die wundersame Rettung <a href="https://x.com/MarioNawfal/status/2108098821305888877" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spottet</a>, die durch zwei zuf&auml;llig an Bord befindliche Piloten erfolgt sein soll. Israel steht kurz vor den Wahlen, und dem israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu wird vieles zugetraut.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/der-nahe-osten/293504-netanjahu-co-pilot-flydubai-maschine/">Netanjahu: Co-Pilot der Flydubai-Maschine wurde "radikal-islamistisch" indoktriniert </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>USA kündigen Sanktionen gegen IStGH an</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294287-usa-kuendigen-sanktionen-gegen-istgh/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac92065b480cc58a520401d.jpg" /> Die US-Regierung hat Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof verhängt. Es werden Transaktionen mit dem Gericht untersagt, seine Ressourcen abgeschnitten und seine Handlungsfähigkeit eingeschränkt, erklärte Außenminister Marco Rubio.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die USA haben am Freitag Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verh&auml;ngt. Die Regierung von US-Pr&auml;sident Donald Trump steht dem Gerichtshof seit Langem feindlich gegen&uuml;ber. Bislang verh&auml;ngte Washington Einschr&auml;nkungen gegen dessen Staatsanw&auml;lte und Richter. Mit der neu beschlossenen Ma&szlig;nahme m&ouml;chten die USA noch weiter gehen und m&ouml;glicherweise Unternehmen bestrafen, die Dienstleistungen f&uuml;r das Gericht erbringen.</p>

<p>Au&szlig;enminister Marco Rubio erkl&auml;rte in einer Stellungnahme, Pr&auml;sident Trump werde niemals zulassen, dass der IStGH US-Amerikaner verfolge. Aus diesem Grund w&uuml;rden Transaktionen mit diesem "Schurken-Gericht" durch Sanktionen verboten, die Ressourcen ihm entzogen und seine Handlungsf&auml;higkeit lahmgelegt.</p>
<p>Des Weiteren betonte Rubio, Washington habe seine Sanktionen bislang aufgeschoben &ndash; in der Hoffnung, dass der IStGH und die Staaten des R&ouml;mischen Statuts auf die Bedenken der USA eingehen w&uuml;rden. Nun lautet die Warnung: Entweder das Gericht stellt seine Drohungen ein oder die USA machen diesem ein Ende. Die Verb&uuml;ndeten, von denen viele dem IStGH angeh&ouml;ren und die sich bei ihrer Verteidigung auf US-Soldaten verlassen, sollten den Gerichtshof in Schach halten. Washington habe die Ma&szlig;nahme so gestaltet, dass die Vertragsstaaten verhandeln und eine L&ouml;sung vorschlagen k&ouml;nnten. Sollten diese Bem&uuml;hungen erfolglos sein, w&uuml;rden entsprechende Anpassungen vorgenommen, warnte der Au&szlig;enminister.</p>
<p>Nach Bekanntgabe der Sanktionen gew&auml;hrte das US-Finanzministerium umgehend einige Ausnahmen. Es handelt sich um vier allgemeine Genehmigungen, die bestimmte Transaktionen im Zusammenhang mit Telekommunikation, Software, Rentenzahlungen und Inhaftierten des IStGH erm&ouml;glichen sollten.</p>
<p>Die stellvertretende IStGH‑Ankl&auml;gerin Nazhat Shameem Khan, verurteilte die Sanktionen und versicherte, sie w&uuml;rden die Arbeit der Institution nicht behindern. Im Gespr&auml;ch mit <em>Reuters</em> hob sie hervor:</p>
<blockquote>
<p><em>"Die Sanktionen zielen darauf ab, die Rechtsstaatlichkeit auf internationaler Ebene und die Arbeit einer unabh&auml;ngigen Justizbeh&ouml;rde zu untergraben. Wir werden unsere Arbeit in allen unseren F&auml;llen, bei unseren Ermittlungen und bei unseren Strafverfolgungsma&szlig;nahmen fortsetzen."</em></p>
</blockquote>
<p>Die Au&szlig;enminister Kanadas, D&auml;nemarks, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Japans, der Niederlande und des Vereinigten K&ouml;nigreichs verurteilten in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung die US‑Sanktionen. Sie bekr&auml;ftigten ihre anhaltende und unersch&uuml;tterliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit, Unparteilichkeit und Integrit&auml;t des IStGH. Sollten die Sanktionen in Kraft treten, w&uuml;rden sie erhebliche Auswirkungen auf die Arbeit der Organisation haben. Die L&auml;nder st&uuml;nden weiterhin geschlossen hinter dem Gerichtshof und w&uuml;rden auch zuk&uuml;nftig die Kooperation fortsetzen.</p>
<p>Die US-Entscheidung erfolgte wenige Stunden nach der Ank&uuml;ndigung einer ehemaligen IStGH‑Richterin als Tr&auml;gerin des Friedensnobelpreises. Die s&uuml;dafrikanische Juristin&nbsp;Navi Pillay war von 2003 bis 2008 Richterin in der Berufungskammer des Gerichtshofes. In einer Erkl&auml;rung des Nobelkomitees hie&szlig; es, man m&ouml;chte mit der Ernennung von Pillay "ein Zeichen setzen" in der Zeit, wenn "Richter und Institutionen des V&ouml;lkerrechts politischen Angriffen ausgesetzt sind".</p>
<p>Zuvor hatten die USA den Gerichtshof wegen der Haftbefehle gegen israelische Amtstr&auml;ger, darunter Premierminister Benjamin Netanjahu, sowie wegen einer Untersuchung zu Handlungen der US-Soldaten in Afghanistan kritisiert.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rt.com/europa/294204-suedafrikanische-juristin-navanethem-pillay-erhaelt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">S&uuml;dafrikanische Juristin Navanethem Pillay erh&auml;lt Friedensnobelpreis</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Trump: Putin bereit, sofort 300.000 Tonnen Diesel zu liefern</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294297-trump-putin-bereit-sofort-300000/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac940cb48fbef7e242ee0f8.jpg" /> Da die Dieselpreise in den USA eine wichtige Rolle bei den anstehenden Wahlen spielen könnten, hat Trump nun versucht, einen Joker zu ziehen – er telefonierte mit Putin und verabredete mit ihm russische Diesellieferungen "für die USA und den Weltmarkt".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>US-Pr&auml;sident Donald Trump teilte auf seinem sozialen Medium Truth Social mit, er habe mit dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin gesprochen. Russland werde sofort 300.000 Tonnen Diesel f&uuml;r den US- und den Weltmarkt liefern.</p>
    
    
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<p>Im Verlauf des Novembers, so Trump, werde Russland weitere 500.000 Tonnen Diesel liefern und danach eine weitere Million. Abh&auml;ngig vom Zustand der Raffinerien werde Russland anschlie&szlig;end weitere 3 Millionen Tonnen Diesel liefern.</p>

<p>"Zwischen unserer TOTALEN KONTROLLE der Stra&szlig;e von Hormus und dieser gro&szlig;artigen Ank&uuml;ndigung russischer Energie werden die Dieselpreise f&uuml;r Amerikaner und tats&auml;chlich f&uuml;r die Welt IM REKORDMAẞSTAB SINKEN, UND SCHNELL!"</p>
<p>Nichts sei f&uuml;r ihn wichtiger als niedrigere Preise f&uuml;r Amerikaner, die Farmer und die Lastwagenfahrer.</p>
<p>Das US-Finanzministerium hat mittlerweile <a href="https://x.com/USTreasury/status/2108630834169385310">best&auml;tigt</a>, dass der Import russischen Diesels freigegeben wurde. "Heute wird das Amt zur Kontrolle von Auslandsverm&ouml;gen (OFAC) auf Anweisung von Pr&auml;sident Trump eine vor&uuml;bergehende allgemeine Lizenz erlassen, um die Lieferung von russischem Diesel auf den Weltmarkt zu erlauben."</p>
<p>Im November stehen die Zwischenwahlen f&uuml;r den US-Kongress an. Die Treibstoffpreise werden bei diesen Wahlen eine gro&szlig;e Rolle spielen. Zuvor hatte Donald Trump mit der Drohung, Diesellieferungen aus den USA ganz einzustellen, die G7-Staaten gen&ouml;tigt, Teile ihrer strategischen Reserven freizugeben. Anfang der Woche erst hatte er allen US-B&uuml;rgern erlaubt, den verg&uuml;nstigten (rotgef&auml;rbten) Agrardiesel zu kaufen.</p>
<p>Reaktionen aus der EU zu diesem Schritt liegen bisher nicht vor. Diese Ank&uuml;ndigung Trumps k&ouml;nnte mit den Absichten der EU kollidieren, nicht nur selbst auf russische Energielieferungen zu verzichten, sondern auch russische Energieexporte zu verhindern.</p>
<p><strong>Update:</strong> Inzwischen wurde bekannt, dass das US-Finanzministerium eine bis zum 7. April 2027 g&uuml;ltige Sanktionsbefreiung ("Generallizenz") f&uuml;r russische Diesellieferungen in die Vereinigten Staaten erteilt hat. F&uuml;r die russische Seite hat Pr&auml;sident Wladimir Putin die Vereinbarung, wie von Trump geschildert, best&auml;tigt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema ‒</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/international/293677-reaktion-auf-moskaus-neue-doktrin/">Reaktion auf Moskaus "neue Doktrin": Selenskij droht mit st&auml;rkeren Angriffen auf &Ouml;lraffinerien </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bildungswesen: Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss wieder auf Rekordhoch</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294280-bildungswesen-schulabgaenger-ohne-abschluss-wieder/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac91966b480cc5b5321b217.jpg" /> Hiobsbotschaften aus dem Bildungswesen ist man in Deutschland mittlerweile gewohnt. Die neueste bezieht sich auf die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss, die wieder neue Höchststände erreicht. Zuletzt war sie vor 20 Jahren so hoch.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Schuljahr 2024/25 erreichte die Zahl der Schulabg&auml;nger ohne Abschluss den h&ouml;chsten Wert in den vergangenen 20 Jahren: Er liegt mittlerweile bei 8,4 Prozent. Zuletzt lag der Wert 2003/04 auf vergleichbarer H&ouml;he, bei 8,9 Prozent. 65.000 Jugendliche gingen ohne Abschluss von der Schule ab.</p>
<p>Schon 2023 zeichnete sich die Tendenz ab &ndash; damals waren es 56.000 Jugendliche oder 7,2 Prozent. Dabei d&uuml;rften auch in diesem Jahr einige Charakteristika zutreffen, die in der Bildungsforschung bereits seit zwei Jahrzehnten bekannt sind: Es sind mehr m&auml;nnliche als weibliche Sch&uuml;ler; 2023 waren nur 39,6 Prozent der Betroffenen M&auml;dchen. Und es sind deutlich mehr ausl&auml;ndische Jugendliche als Deutsche; 2023 lag die Quote bei den Deutschen bei sechs Prozent, bei Jugendlichen mit ausl&auml;ndischer Staatsb&uuml;rgerschaft bei 13,8 Prozent. Der dritte, in Deutschland besonders wirkungsvolle Faktor ist der Bildungsabschluss der Eltern.</p>

<p>Etwa 40 Prozent der Jugendlichen ohne Abschluss haben eine F&ouml;rderschule besucht. Das dortige Schulabgangszeugnis wird nicht als Abschluss gez&auml;hlt. Allerdings ist die Zahl der F&ouml;rdersch&uuml;ler in den letzten zehn Jahren durch die Inklusionspolitik zur&uuml;ckgegangen.</p>
<p>In den meisten anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern ging die Zahl Jugendlicher ohne Abschluss zuletzt zur&uuml;ck. Auch bei der europ&auml;ischen Statistik &uuml;ber die Zahl der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24, die nach dem untersten Schulabschluss keine weitere Ausbildung erhalten, liegt Deutschland mit 13,1 Prozent weit &uuml;ber dem EU-weiten Schnitt von 9,1.</p>
<p>Zuletzt hatte der neueste PISA-Bericht auf die Defizite der deutschen Bildungspolitik aufmerksam gemacht. Bei dem Test, der dem Bericht zugrunde liegt und der in allen OECD-L&auml;ndern durchgef&uuml;hrt wird, erreichten 32 Prozent der 15-J&auml;hrigen bei der Lesekompetenz nicht einmal Kompetenzstufe 2, die als Minimum f&uuml;r die M&ouml;glichkeit einer Ausbildung gilt. Hier lag der Wert im Jahr 2000 noch deutlich niedriger, 23 Prozent scheiterten an dieser Stufe. Das l&auml;sst bef&uuml;rchten, dass der Anteil der Jugendlichen ohne Abschluss auch im kommenden Jahr weiter steigen wird.</p>
<p>Die Bundesregierung beabsichtigt, das Problem &uuml;ber eine gesonderte F&ouml;rderung f&uuml;r Schulen mit besonders vielen Kindern mit Lernschwierigkeiten oder aus armen Familien zu l&ouml;sen. Au&szlig;erdem sollen Sprachtests in den Kitas eingef&uuml;hrt werden. Allerdings ist bereits seit Jahren bekannt, dass Sprachprobleme ein entscheidender Grund beim schulischen Scheitern sind, aber die Gegenma&szlig;nahmen haben bisher nicht gegriffen.</p>
<p>Kai Maaz, Direktor des Leibniz-Instituts f&uuml;r Bildungsforschung und Bildungsinformation, wundert sich &uuml;ber diese Resultate nicht: "Wir sehen seit Jahren, dass immer mehr Jugendliche grundlegende Kompetenzziele verfehlen. Der Anstieg der Schulabg&auml;nge ohne Abschluss passt zu dieser Entwicklung", meinte er zur&nbsp;<em>dpa</em>. "Schulen mit vielen sozial benachteiligten Kindern brauchen bessere Bedingungen, um grundlegende Kompetenzen zu sichern."</p>

<p>Politische Absichtserkl&auml;rungen, die Zahl der Schulabg&auml;nger ohne Abschluss zu senken, gab es viele. Gleichzeitig gibt es eine zunehmende Diskrepanz zwischen besseren Notendurchschnitten in den Abschlusszeugnissen und schlechteren Ergebnissen in Kompetenztests, die nahelegen, dass die <a href="https://www.news4teachers.de/2026/06/161730/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anforderungen</a> f&uuml;r Abschl&uuml;sse weithin gesenkt wurden. Das bedeutet, dass eine Quote von Schulabg&auml;ngern ohne Abschluss von mehr als acht Prozent heute noch weitaus alarmierender ist, als sie es vor 20 Jahren war.</p>
<p>Diese Zahlen kamen jetzt wieder ins Gespr&auml;ch, weil das BSW sie beim statistischen Bundesamt angefordert hatte. Sahra Wagenknecht meinte dazu, das Land der Dichter und Denker d&uuml;rfe nicht immer mehr zum Land der Schulabbrecher und Unausgebildeten werden, und meinte, so viele Schulabg&auml;nger ohne Abschluss seien "staatlich organisierter Fachkr&auml;ftemangel".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/kurzclips/video/289339-notstand-zum-schulstart-lehrkraeftemangel-trifft/">Notstand zum Schulstart: Lehrkr&auml;ftemangel trifft Deutschland und &Ouml;sterreich hart </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Putin gegenüber Irans Präsident: Russland und Iran teilen strategische Ziele</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/asien/294254-putin-zu-irans-praesident-russland/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8e3a9b480cc592f344ce2.jpg" /> Irans Präsident hält an diplomatischen Verhandlungen zu den USA fest. Während Teheran die US-Politik als einseitig kritisiert, soll die verstärkte Schifffahrt mit Russland im Kaspischen Meer dazu beitragen, die US-Marineblockade zu bewältigen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Irans Pr&auml;sident Massud Peseschkian hat Teherans Bereitschaft zu diplomatischen Verhandlungen bekr&auml;ftigt und zugleich die einseitige Politik der USA entschieden zur&uuml;ckgewiesen. Gegen&uuml;ber dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin erkl&auml;rte er,&nbsp;Teheran werde trotz der anhaltenden US-Angriffe nicht von den Verhandlungen zur&uuml;cktreten.</p>

<p>"Wir stehen im Dialog. Doch jedes Mal, wenn wir mit den USA verhandeln, starten sie neue Angriffe. Dennoch werden wir den Verhandlungstisch nicht verlassen", erkl&auml;rte Irans Pr&auml;sident Massud Peseschkian am Donnerstagabend bei einem Treffen mit dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin am Rande des Gipfels der Gemeinschaft Unabh&auml;ngiger Staaten (GUS) und des Kaspischen Umweltgipfels in T&uuml;rkmenbaşy, Turkmenistan.</p>
<p>"Es wurden sowohl von unserer Seite als auch von den Amerikanern Vorschl&auml;ge ausgetauscht, die wir anschlie&szlig;end &uuml;berarbeitet haben. Sobald die &Uuml;berarbeitungen abgeschlossen sind, wollen wir uns mit den zust&auml;ndigen Vermittlern zusammensetzen, um die Angelegenheit abzustimmen und zum Abschluss zu bringen", so Peseschkian weiter.</p>
<p>Der iranische Pr&auml;sident lobte Moskaus konsequente Ablehnung des Unilateralismus und f&uuml;gte hinzu, dass auch Iran diesen Weg verfolge. Er dankte Russland f&uuml;r seine Positionen auf regionaler Ebene und bei den Vereinten Nationen sowie f&uuml;r seinen Beitrag dazu, der uneingeschr&auml;nkten Durchsetzung unilateraler Politik entgegenzuwirken.</p>
<p>"Unser Ziel ist es, den Konflikt zu beenden und sicherzustellen, dass die Rechte der iranischen Nation im Rahmen des V&ouml;lkerrechts geachtet werden. Wenn die USA jedoch darauf bestehen, ihren einseitigen Kurs fortzusetzen, wird dies nicht m&ouml;glich sein", betonte Peseschkian.</p>
<p>Putin erkl&auml;rte seinerseits, er freue sich sehr &uuml;ber das Treffen mit Peseschkian. Russland und Iran teilten zahlreiche strategische Programme und politische Ziele, deren Umfang stetig wachse. Er &uuml;bermittelte Gr&uuml;&szlig;e und die besten W&uuml;nsche f&uuml;r Gesundheit und Erfolg an den Obersten F&uuml;hrer Irans, Ajatollah Seyyed Modschtaba Chamenei, und betonte die Notwendigkeit, regionale Konflikte auf diplomatischem Wege zu l&ouml;sen.</p>
<p>"Die zentrale Frage in der Region ist die L&ouml;sung der gegenw&auml;rtigen Krise &ndash; einer Krise, deren Ausbruch nicht von der Islamischen Republik Iran verursacht wurde. Zahlreiche L&auml;nder bem&uuml;hen sich inzwischen darum, diesen Krieg auf diplomatischem Wege zu beenden. Auch Iran hat neue eigene Vorschl&auml;ge zur Beendigung des Konflikts vorgelegt", sagte Putin.</p>
<p>Er f&uuml;gte hinzu, Russlands Haltung sei eindeutig. Moskau werde alle Anstrengungen unternehmen, um die Krise auf diplomatischem Wege beizulegen. Das Treffen fand statt, w&auml;hrend Peseschkian erstmals als besonderer Gast am erweiterten Format des GUS-Gipfels teilnahm und zugleich den Kaspischen Umweltgipfel besuchte.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">⚡️JUST IN 

Putin Confirms Russia will Help Iran Deal with the US Naval Blockade:

&quot;We admire the courage of Iranians in this war

We are trying to provide you with the necessary assistance

We have discussed this and will provide you with the necessary goods&quot; https://t.co/w3Gy2oVqos</p>&mdash; Iran Observer (@IranObserver0) <a href="https://x.com/IranObserver0/status/2094772881154515152?ref_src=twsrc%5Etfw">September 1, 2026</a></blockquote>
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                    </div>
                </div>
                    
<p>Beide Seiten er&ouml;rterten die Fortschritte bei der bilateralen Zusammenarbeit und betonten, wie wichtig es sei, gemeinsame Projekte in den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Verkehr und Handel z&uuml;gig voranzutreiben &ndash; im Interesse beider L&auml;nder und der regionalen Stabilit&auml;t.</p>
<p>Am Freitag kursierten Berichte, wonach Russland und Iran die Zahl der Frachtschiffe im Kaspischen Meer von 127 auf 211 erh&ouml;ht haben sollen, um Teheran bei der Bew&auml;ltigung der US-Marineblockade zu unterst&uuml;tzen. Demnach werden inzwischen mehr als 30 Prozent der Importe Irans &uuml;ber H&auml;fen im n&ouml;rdlichen Teil des Kaspischen Meeres abgewickelt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/kurzclips/video/292752-irans-praesident-israel-mordet-sanktioniert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Irans Pr&auml;sident: "Israel mordet &ndash; sanktioniert werden aber wir!"</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bluttests bei Schwangeren: Bundestag will Anwendung genauer beobachten lassen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294242-bluttests-bei-schwangeren-bundestag-will-anwendung-genauer-beobachten-lassen/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/294242-bluttests-bei-schwangeren-bundestag-will-anwendung-genauer-beobachten-lassen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8db4548fbef7b04174c13.jpg" /> Der Bundestag will die Praxis der Bluttests bei Schwangeren, mit denen die Wahrscheinlichkeit eines Gendefekts beim ungeborenen Kind diagnostiziert wird, genauer beobachten lassen. Ein Gremium soll die rechtliche, ethische und gesundheitspolitische Grundlage prüfen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag will die Anwendung nicht-invasiver vorgeburtlicher Bluttests genauer beobachten lassen, die die&nbsp;Wahrscheinlichkeit eines Gendefekts beim ungeborenen Kind aufzeigen. Mit der Mehrheit von 529 Stimmen zu 18 Gegenstimmen und 23 Enthaltungen nahm das Parlament den Antrag einer fraktions&uuml;bergreifenden Abgeordnetengruppe an. Dieser fordert die Bundesregierung zur Einf&uuml;hrung eines Monitorings auf, um mehr Daten &uuml;ber die Anwendungspraxis der Tests zu bekommen.</p>
<p>Die pr&auml;natalen Tests geben anhand einer Blutprobe der Schwangeren Auskunft &uuml;ber eine m&ouml;gliche genetische Ver&auml;nderung beim ungeborenen Kind. Konkret wird dabei nach den Trisomien 13, 18 und 21 &ndash; dem Down-Syndrom &ndash; geschaut. Weil eine solche Diagnose&nbsp;eine Abtreibung zur Folge haben kann, wird der Test auch kritisch gesehen. Es wird bef&uuml;rchtet, dass Pr&auml;nataltests als Kassenleistung zu einer stillschweigenden Selektion f&uuml;hren k&ouml;nnten. Sie sollen deswegen nur in begr&uuml;ndeten F&auml;llen mit entsprechender Beratung zum Einsatz kommen.</p>

<p>Die Zahl der genutzten Tests, die&nbsp;seit 2022 unter bestimmten Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden, steigt jedoch seit Jahren kontinuierlich an.&nbsp;Fast jede zweite schwangere Versicherte nimmt laut einer Studie der Barmer-Krankenkasse den Bluttest in Anspruch. Kritiker bem&auml;ngeln, der Test drohe zu einer Routine-Untersuchung zu werden.</p>
<p>Ein Expertengremium soll laut dem Antrag nun die rechtlichen, ethischen und gesundheitspolitischen Grundlagen der Kassenzulassung pr&uuml;fen. Dabei verst&auml;ndigten sich die Initiatoren kurz vor der Debatte im Bundestag mit einer anderen Abgeordnetengruppe noch auf eine &Auml;nderung: Demnach soll sichergestellt werden, dass Schwangeren der Zugang zum kassenfinanzierten Bluttest "bei einer gerechtfertigten medizinischen Indikation nicht erschwert wird".</p>
<p>Es gehe nicht darum, die vorgeburtlichen Bluttests als Kassenleistung einzuschr&auml;nken oder gar abzuschaffen, betonte der CDU-Abgeordnete Michael Brand, der den Antrag mit eingereicht hatte.</p>
<p>Ergebnisse des Monitorings sollen dem Parlament laut Antrag sp&auml;testens bis Ende Juni 2027 vorliegen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rt.com/meinung/251413-brosius-gersdorf-und-abtreibung-scheindebatten/">Abtreibung &agrave; la Brosius-Gersdorf: Scheindebatten und schwindende Menschlichkeit </a></p>
    
    
    
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                        <div class="VkEmbed"><iframe class="lazyload" data-src="https://rumble.com/embed/v6tsg58" frameborder="0" width="853" height="480" allowfullscreen></iframe></div>        </div>
    

<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wahl in Berlin: Wieder falsch ausgezählt?</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294261-wieder-falsch-ausgezaehlt-in-berlin/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8f70048fbef79ee2ac662.jpg" /> Wenn es nicht gerade Berlin wäre, wären die Unregelmäßigkeiten, die Norbert Häring bei der Auszählung entdeckte, keine Nachricht. Aber nach dem Wahldesaster 2021, das in einer Wiederholung der Abgeordnetenhauswahl endete, sollte man anderes erwarten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Journalist Norbert H&auml;ring hat auch bei dieser Berliner Wahl einige Auff&auml;lligkeiten <a href="https://norberthaering.de/news/auffaelligkeiten-berlinwahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gefunden</a>, die Zweifel an der Ausz&auml;hlung aufkommen lassen. Dabei beruft er sich auf die offiziellen Daten des Berliner Wahlamts zu den Zweitstimmen.</p>
<p>In diesem Fall d&uuml;rften sich die Folgen f&uuml;r das Endergebnis in Grenzen halten. Zwei Wahllokale stechen jedoch heraus: eines in Neuk&ouml;lln, 08W418, und eines in Mitte, 01W108. Hier war bei der Urnenwahl die Mehrheit der abgegebenen Zweitstimmen ung&uuml;ltig &ndash; ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches und erkl&auml;rungsbed&uuml;rftiges Ergebnis, f&uuml;r das sich keine naheliegende Erkl&auml;rung aufdr&auml;ngt. Einen breit unterst&uuml;tzten Aufruf zum Wahlboykott, der eine solche H&auml;ufung erkl&auml;ren k&ouml;nnte, gab es jedenfalls nicht.</p>

<p>Im ersten Wahllokal waren 371 von 454 abgegebenen Zweitstimmen ung&uuml;ltig, im zweiten 382 von 508. Das entspricht Anteilen von rund 81,7 beziehungsweise 75,2 Prozent. Ein solches Ergebnis wirft Fragen auf &ndash; schlie&szlig;lich gelten in allen Wahllokalen dieselben Regeln f&uuml;r die Stimmabgabe, und die Stimmzettel unterliegen denselben Vorgaben.</p>
<p>In anderen Bezirken kritisiert H&auml;ring Auff&auml;lligkeiten vor allem beim Ergebnis des BSW. Dort erhielt insbesondere die Kleinstpartei Sozialistische Gleichheitspartei eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Stimmen, w&auml;hrend das BSW keine Stimmen bekam. F&uuml;r die Sitzverteilung im Berliner Abgeordnetenhaus d&uuml;rften diese Auff&auml;lligkeiten allerdings keine gravierenden Folgen haben. Anders verhielt es sich mit der Bundestagswahl: Nach &Uuml;berzeugung des BSW haben vergleichbare Vorkommnisse dazu beigetragen, dass die Partei knapp unter f&uuml;nf Prozent blieb. Seine Argumentation dazu hat das BSW in seiner Klageschrift beim Bundesverfassungsgericht ausf&uuml;hrlich dargelegt. Auch bei den von H&auml;ring vermerkten Wahllokalen mit auff&auml;llig niedrigen AfD-Ergebnissen stellt sich die Frage, wie solche Abweichungen zustande kommen.</p>
<p>Auch wenn sich die unmittelbaren Auswirkungen solcher Ausrei&szlig;er auf die Sitzverteilung in Grenzen halten d&uuml;rften, w&auml;ren sie ein Anlass f&uuml;r eine besondere &Uuml;berpr&uuml;fung &ndash; gerade in Berlin. Schlie&szlig;lich musste die letzte Abgeordnetenhauswahl wegen gravierender Fehler bei der Ausz&auml;hlung und beim Ablauf der Wahl selbst wiederholt werden. Man sollte erwarten, dass nach einem solchen Vorfall besonders sorgf&auml;ltig auf die korrekte Durchf&uuml;hrung der Wahl geachtet wird, nicht zuletzt, um verlorenes Vertrauen zur&uuml;ckzugewinnen. H&auml;rings Beobachtungen werfen zumindest die Frage auf, ob dies &uuml;berall ausreichend geschehen ist. Die hohe Zahl ung&uuml;ltiger Stimmen in den beiden erstgenannten Wahlbezirken h&auml;tte jedenfalls Anlass zu einer umgehenden &Uuml;berpr&uuml;fung geben m&uuml;ssen.</p>
<p>M&ouml;glicherweise werden diese Auff&auml;lligkeiten noch vor der Feststellung des endg&uuml;ltigen Ergebnisses gekl&auml;rt oder korrigiert. F&uuml;r eine erfolgreiche Wahlanfechtung d&uuml;rften sie allein kaum ausreichen. Entscheidend ist unter anderem, ob ein Wahlfehler vorliegt und ob die konkrete M&ouml;glichkeit besteht, dass er sich auf die Sitzverteilung ausgewirkt hat. Einen unangenehmen Eindruck hinterlassen sie dennoch.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/meinung/190579-wahl-wiederholung-einheitspartei-durch-koalition/">Wahl-Wiederholung in Berlin: Wie h&auml;ufig? Bis es klappt?</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>AfD bei 40 Prozent in Brandenburg, CDU stürzt auf neun Prozent ab</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294283-afd-bei-40-prozent-in-brandenburg/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac916eab480cc592f344d0b.jpeg" /> Die politische Kräfteverteilung in Brandenburg verschiebt sich weiter zugunsten der AfD. Die Partei legt sechs Punkte zu, während SPD und CDU insgesamt neun Prozentpunkte verlieren.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die AfD baut ihren Vorsprung in Brandenburg massiv aus. In der neuen <em>INSA</em>-Sonntagsfrage zur Landtagswahl kommt die Partei auf 40&nbsp;Prozent. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als bei der vorherigen Erhebung vom M&auml;rz. Die SPD verliert vier Punkte und landet bei 20&nbsp;Prozent. Noch dramatischer f&auml;llt das Ergebnis f&uuml;r die CDU aus, die f&uuml;nf Punkte einb&uuml;&szlig;t und nur noch neun Prozent erreicht.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">BRANDENBURG | Sonntagsfrage Landtagswahl INSA/MAZ, MOZ, LR

AfD: 40% (+6)
SPD: 20% (-4)
CDU: 9% (-5)
LINKE: 9% (+2)
BSW: 7% (-1)
GRÜNE: 7% (+2)
Sonstige: 8%

Änderungen zur letzten Umfrage vom 21. März 2026

Verlauf: https://t.co/R7Fb0r9hmo
#ltwbb https://t.co/Ww2EhzqHy6</p>&mdash; Deutschland Wählt (@Wahlen_DE) <a href="https://x.com/Wahlen_DE/status/2108590170110865779?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
<script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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                </div>
                    
<p>Die Zahlen zeigen eine deutliche Verschiebung der politischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in Brandenburg. Die AfD liegt 20&nbsp;Prozentpunkte vor der SPD und mehr als viermal so hoch wie die CDU. SPD und CDU kommen zusammen auf 29&nbsp;Prozent.</p>

<p>Damit liegt die AfD allein elf Punkte vor den beiden Parteien, die &uuml;ber Jahrzehnte die deutsche Politik gepr&auml;gt haben.</p>
<p>Auch bei den &uuml;brigen Parteien gibt es Ver&auml;nderungen. Die Linke verbessert sich um zwei Punkte auf neun Prozent. Die Gr&uuml;nen gewinnen ebenfalls zwei Punkte und erreichen sieben Prozent. Das BSW&nbsp;verliert einen Punkt und kommt auf sieben Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfallen unver&auml;ndert acht Prozent.</p>
<p>Die Umfrage wurde von INSA im Auftrag der entsprechenden Ver&ouml;ffentlichung erhoben. Befragt wurden 1.000 Personen zwischen dem 29.&nbsp;September und dem 6.&nbsp;Oktober 2026 &uuml;ber ein Online-Panel. Die angegebene Fehlerspanne betr&auml;gt 3,1&nbsp;Prozentpunkte. Die n&auml;chste regul&auml;re Landtagswahl in Brandenburg findet im Herbst 2029 statt.</p>
<p>Die Ergebnisse beziehen sich ausschlie&szlig;lich auf Brandenburg und sind nicht mit bundesweiten Umfragewerten gleichzusetzen. Dennoch ist der Abstand zwischen AfD und den etablierten Parteien erheblich. W&auml;hrend die AfD auf 40&nbsp;Prozent kommt, verliert die CDU weiter an Boden. Die SPD bleibt zwar auf Platz zwei, liegt aber weit hinter der AfD.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/293898-sachsen-anhalt-afd-politiker-tobias/">Sachsen-Anhalt: AfD-Politiker Tobias Rausch zum Landtagspr&auml;sidenten gew&auml;hlt</a></p>
    
    
    
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]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac916eab480cc592f344d0b.jpeg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 19:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Elf Kilogramm Gewichtsverlust: US-Gericht lehnt Kaution für Maduros Ehefrau ab</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/amerika/294269-elf-kilogramm-gewichtsverlust-us-gericht/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/amerika/294269-elf-kilogramm-gewichtsverlust-us-gericht/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8ff7a48fbef7a7551c3b4.png" /> Cilia Flores soll in US-Haft elf Kilogramm abgenommen und im Juli möglicherweise einen Herzinfarkt erlitten haben. Das Gericht lehnte ihren Antrag auf Freilassung gegen Kaution ab. Zudem wurden gegen sie und Nicolás Maduro neue Anklagepunkte erhoben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein US-Bundesrichter hat den Antrag auf Freilassung gegen Kaution von Cilia Flores, der Ehefrau des ehemaligen venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro, abgelehnt. Die Verteidigung hatte aufgrund gesundheitlicher Probleme beantragt, Flores unter Hausarrest zu stellen. Dies berichten <em>Reuters</em> und <em>Associated Press (AP)</em>.</p>

<p data-pm-slice="1 1 []">Richter Alvin Hellerstein begr&uuml;ndete seine Entscheidung unter anderem damit, dass die Staatsanwaltschaft Flores als besonders fluchtgef&auml;hrdet einstufte. Zudem verwies er darauf, dass sie sich einer empfohlenen Herzkatheteruntersuchung nicht unterziehen wolle, und erkl&auml;rte, ihr Bluthochdruck sei medikament&ouml;s behandelbar. Au&szlig;erdem sch&auml;tzte er die Beweislage gegen Flores als stark ein und bezeichnete ihren Gesundheitszustand bei der Anh&ouml;rung als relativ gut.</p>
<p>Die 69-j&auml;hrige Flores befindet sich seit Anfang Januar gemeinsam mit ihrem Ehemann im Metropolitan Detention Center in Brooklyn.</p>
<p>Nach Angaben ihrer Anw&auml;lte hat sie w&auml;hrend der Haft rund elf Kilogramm abgenommen und zwei Z&auml;hne verloren. Bei ihrer Festnahme sei sie gegen eine Wand oder eine Kommode geschleudert worden, wodurch bleibende Narben entstanden seien. Sie habe im Juli m&ouml;glicherweise einen leichten Herzinfarkt erlitten und ben&ouml;tige wom&ouml;glich eine Herzoperation. Die Verteidigung argumentierte, Flores solle sich au&szlig;erhalb des Gef&auml;ngnisses von einem m&ouml;glichen Eingriff erholen k&ouml;nnen. Die Staatsanwaltschaft erkl&auml;rte dagegen, sie habe angemessene medizinische Versorgung erhalten.</p>
<p>Als Alternative zur Haft schlugen Flores&rsquo; Anw&auml;lte vor, sie in einer Residenz im Gro&szlig;raum New York unter Hausarrest und st&auml;ndiger Bewachung unterzubringen. Nach einem Bericht des <em>Guardian</em> sollte eine private Sicherheitswache rund um die Uhr anwesend sein.</p>

<p>Wenige Stunden vor der Gerichtsanh&ouml;rung hatte die US-Staatsanwaltschaft ein erg&auml;nzendes Anklagepapier gegen Maduro und Flores bekannt gegeben. Darin wird ihnen zus&auml;tzlich eine Verschw&ouml;rung zur Folter vorgeworfen. Nach Angaben des US-Justizministeriums geht es um mutma&szlig;liche Folter von politischen Gegnern und US-B&uuml;rgern, die sich in venezolanischem Gewahrsam befanden. Die Vorw&uuml;rfe sind bislang nicht gerichtlich bewiesen.</p>
<p>Nach einem fr&uuml;heren Bericht von <em>CNN</em> bezogen sich die Ermittlungen auch auf die Inhaftierung von mehr als einem Dutzend US-B&uuml;rgern w&auml;hrend Maduros Amtszeit. Die sp&auml;ter ver&ouml;ffentlichte Anklageschrift beschreibt mutma&szlig;liche Folter an neun Personen, darunter drei US-B&uuml;rger. <em>CNN</em> hatte zudem unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle berichtet, dass weitere Personen wegen einer m&ouml;glichen Beteiligung an der Folter angeklagt werden k&ouml;nnten.</p>
<p>Maduro und Flores wurden am 3. Januar 2026 bei einer US-Milit&auml;roperation in Caracas festgenommen und in die Vereinigten Staaten gebracht. Dort m&uuml;ssen sie sich wegen verschiedener Straftaten verantworten, darunter "Narkoterrorismus", die Verschw&ouml;rung zur Einfuhr von Kokain in die USA sowie Waffenvergehen. Nach Darstellung der US-Staatsanwaltschaft sollen Maduro und weitere venezolanische F&uuml;hrungskr&auml;fte Drogenh&auml;ndler &uuml;ber Jahre hinweg gesch&uuml;tzt und unterst&uuml;tzt haben.</p>

<p data-pm-slice="1 1 []">Zu den urspr&uuml;nglichen Vorw&uuml;rfen hatten beide auf nicht schuldig pl&auml;diert. Zu den neuen Foltervorw&uuml;rfen haben sie vor Gericht bislang noch keine Erkl&auml;rung abgegeben. Maduros Anwalt erkl&auml;rte jedoch, sein Mandant weise die Anschuldigungen zur&uuml;ck und wolle sich vor Gericht verteidigen.</p>
<p>Die Verteidigung beantragte zudem die Einstellung des Verfahrens. Sie argumentiert, Maduro genie&szlig;e als Staatsoberhaupt und Flores als First Lady eines ausl&auml;ndischen Staates Immunit&auml;t. &Uuml;ber diesen Antrag ist noch nicht abschlie&szlig;end entschieden.</p>
<p>Der Prozess gegen das Ehepaar soll am 1. Juni 2027 beginnen. Bei einer Verurteilung wegen der Verschw&ouml;rung zur Einfuhr von Kokain in die USA droht ihnen eine lebenslange Freiheitsstrafe.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/international/269441-dmitri-medwedew-entfuehrung-maduros-ist-kolonialpolitik-teil-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dmitri Medwedew: Entf&uuml;hrung Maduros ist mit neuen Mitteln fortgesetzte Kolonialpolitik</a></p>
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                                                <iframe title="Die gescheiterte Enthauptung: Venezuela nach der Entführung von Präsident Maduro" allowtransparency="true" height="300" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=uysuk-1a5d552-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" loading="lazy" allowfullscreen=""></iframe>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Kein Geld für Tech-Faschismus&quot;: Protest gegen Palantir in Zürich</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/schweiz/294243-no-money-for-tech-fascism/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/schweiz/294243-no-money-for-tech-fascism/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8d67a48fbef649a4cf50c.jpg" /> Palantir steht wegen seiner Software für Datenanalyse und ihrer Verwendung durch Militär, Polizei und Nachrichtendienste in der Kritik. Die Zürcher Protestaktion richtet sich auch gegen Investoren, die den US-Konzern finanzieren.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Konzern Palantir verdient Milliarden mit Software f&uuml;r Milit&auml;r, Polizei und Geheimdienste. Schweizer Beh&ouml;rden pr&uuml;ften eine Zusammenarbeit, doch die Armee verzichtete auf die Produkte des Unternehmens. Nun protestieren Aktivisten in Z&uuml;rich gegen den Konzern von Alex Karp und nehmen auch dessen Geldgeber ins Visier.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Aktion gegen den amerikanischen Datenkraken Palantir andere solcher Unternehmen.

Ort: ZH Bahnhofstrasse, 9.10.26, 11:30h https://t.co/8Jh7Jm29Ba</p>&mdash; Attila der Kluge 🇨🇭 (@AttilaDerKluge) <a href="https://x.com/AttilaDerKluge/status/2108494299419509232?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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<p>Palantir Technologies entwickelt Software, die gro&szlig;e Datenmengen zusammenf&uuml;hrt und analysiert. Damit k&ouml;nnen Sicherheitsbeh&ouml;rden Zusammenh&auml;nge erkennen und milit&auml;rische Operationen planen. Die Technologie kann Ermittlungen erleichtern, erm&ouml;glicht aber auch eine umfassende Auswertung pers&ouml;nlicher Informationen.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Mal ehrlich. Ein Anruf bei der 110, und du kannst hinterher in einer Auswertung landen, um die du nie gebeten hast.

Die Software kommt von Palantir. In Hessen heißt sie hessenDATA, in Nordrhein-Westfalen DAR, in Bayern VeRA. Frühes Geld kam von In-Q-Tel, das ist der Wagniskapitalarm der CIA. Verkaufen muss die Firma deine Daten nicht. Der Staat hat sie schon. Palantir verbindet sie nur.

Karlsruhe hat am 16. Februar 2023 die damaligen Regeln in Hessen und Hamburg kassiert. Mit einem Klick lassen sich Profile bauen, auch von Leuten, die mit der Sache nichts zu tun haben. Zeuge, Geschädigter, Anrufer. Verboten wurde nicht die Auswertung an sich, sondern die schwammige Grundlage. Also wurde das Gesetz neu geschrieben. Die Software lief weiter. Das sagt eigentlich alles.

Und am 25. September 2026 kam die nächste Stufe. Echtzeit-Gesichtserkennung bei der Bundespolizei, erst mal nur in besonderen Gefahrenlagen. Heute ist es das entführte Kind. Morgen ist es der nächste Anlass, der sich gerade gut anhört. Von digitaler Souveränität zu reden und den Schlüssel bei einer US-Firma zu lassen, passt für mich nicht zusammen.
https://t.co/jPihux8Tjy https://t.co/v421JnNkGl https://t.co/8FrIvQlulN
Satire nichts ist ernst gemeint.</p>&mdash; 爪卂ㄒ丂ㄩ卄丨爪乇 Herbstprinzessin (@Shinsho_ni) <a href="https://x.com/Shinsho_ni/status/2107358371569377605?ref_src=twsrc%5Etfw">October 6, 2026</a></blockquote>
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<p>Firmenchef Alex Karp verteidigt die Zusammenarbeit mit westlichen Regierungen und Streitkr&auml;ften. Fachleute warnen vor den Risiken, wenn private Unternehmen immer mehr Einfluss auf die staatlichen Sicherheitsstrukturen gewinnen.</p>
<p>Am Freitag, dem 9. Oktober, wollen Aktivisten in Z&uuml;rich unter dem Motto "No Money for Tech Fascism" gegen Palantir protestieren. Sie kritisieren den Einsatz von &Uuml;berwachungstechnologie und k&uuml;nstlicher Intelligenz f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><strong></strong></p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><strong>Die Schweizer Armee verzichtete auf Palantir</strong></p>
<p>Palantir bem&uuml;hte sich jahrelang um Auftr&auml;ge von Schweizer Bundesbeh&ouml;rden. Die Armee pr&uuml;fte die Software und kam Ende 2024 zum Schluss, dass trotz ihrer Leistungsf&auml;higkeit Sicherheitsrisiken und eine Abh&auml;ngigkeit von einem US-Anbieter bestehen. Der Armeestab empfahl deshalb, auf Palantir zu verzichten.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Zürich HB.
&quot;@PalantirTech fuck off&quot; https://t.co/JhneHLo2rc</p>&mdash; Barbouille 🙃 (@barbouillech) <a href="https://x.com/barbouillech/status/2108498854794440743?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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<p>Ein Zugriff US-amerikanischer Beh&ouml;rden auf Schweizer Milit&auml;rdaten wurde nicht nachgewiesen. Im Zentrum standen die Kontrolle &uuml;ber sensible Informationen und die langfristige Abh&auml;ngigkeit von einem ausl&auml;ndischen Anbieter. Bei Milit&auml;r- und Nachrichtendienstsoftware muss die Schweiz jederzeit wissen, wer auf ihre Daten zugreifen kann und wie diese gesch&uuml;tzt werden.</p>
<p>Die Aktivisten richten ihre Kritik auch gegen Schweizer Banken und Anleger, die in Palantir investiert sind. Sie fordern, dass Geldgeber die Verwendung der finanzierten Technologien ber&uuml;cksichtigen.</p>
<p>Dabei ist zu unterscheiden zwischen Aktienanlagen und einer direkten Finanzierung einzelner Projekte. Eine Beteiligung bedeutet nicht automatisch, dass ein Investor jede Anwendung der Software unterst&uuml;tzt. Anleger k&ouml;nnen jedoch Transparenz verlangen und Sicherheits- sowie Menschenrechtsrisiken in ihre Entscheidungen einbeziehen.</p>
<p></p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><strong>Die Schweiz braucht digitale Alternativen</strong></p>
<p>Beat Jans treibt die Digitalisierung des Staates voran. Doch bei der elektronischen Identit&auml;t geht es um sensible pers&ouml;nliche Daten.</p>

<p>Deshalb muss gekl&auml;rt sein, wer Zugriff darauf erh&auml;lt, wie sie gesch&uuml;tzt werden und welche Rolle private Technologieunternehmen spielen. Die Eidgen&ouml;ssische Finanzkontrolle hat beim E-ID-Projekt offene Aufgaben und Risiken aufgezeigt. Die Einf&uuml;hrung wurde auf 2027 verschoben.</p>
<p>Jans muss sicherstellen, dass der Bund die Kontrolle &uuml;ber die digitale Infrastruktur beh&auml;lt und sich nicht von einzelnen Technologieanbietern abh&auml;ngig macht. Daf&uuml;r braucht es unabh&auml;ngige Sicherheitspr&uuml;fungen, transparente Vertr&auml;ge und klare Regeln f&uuml;r den Datenzugriff. Die B&uuml;rger m&uuml;ssen darauf vertrauen k&ouml;nnen, dass ihre pers&ouml;nlichen Informationen gesch&uuml;tzt sind.</p>
<p>Die Schweizer Armee hat nach einer Pr&uuml;fung auf Palantir verzichtet. Auch bei der Digitalisierung des Staates muss gelten, dass der Schutz sensibler Daten Vorrang vor kommerziellen Interessen hat. Die Schweiz braucht eigene Kompetenzen und Alternativen, statt sich unn&ouml;tig von ausl&auml;ndischen Anbietern abh&auml;ngig zu machen.</p>
<p data-start="876" data-end="1251"><strong data-start="1226" data-end="1286">Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash;<strong data-start="1226" data-end="1286"> </strong><a href="https://freedert.online/schweiz/236529-jeder-fuenfte-in-europa-rechnet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lervoss International Ltd. &ndash; oder das gestohlene Geld der ukrainischen Eisenbahn&nbsp;in der Schweiz</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>BMI: 148.000 offene Haftbefehle – nur elf Prozent mit rein deutscher Staatsangehörigkeit</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294236-bmi-bestaetigung-148000-offene-haftbefehle/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/294236-bmi-bestaetigung-148000-offene-haftbefehle/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8cd2a48fbef7c475f6713.jpg" /> In einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion an das Bundesinnenministerium soll die Behörde aufgeschlüsselt darlegen, wie viele Personen in den zurückliegenden zehn Jahren mit Haftbefehl gesucht wurden "beziehungsweise derzeit gesucht werden". Laut Medienbericht beläuft sich die Zahl auf rund 150.000 Fälle.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Welt</em>-Redaktion zitiert (Bezahlschranke) aus einer vorliegenden Antwort des&nbsp;Bundesinnenministeriums (BMI)&nbsp;auf eine Kleine Anfrage des&nbsp;AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian M&uuml;nzenmaier. Laut den BMI-Angaben werden aktuell demnach in Deutschland "mehr als 148.000 Menschen mit offenen Haftbefehlen gesucht". Die vorgelegten Daten belegten zudem, dass "87,3 Prozent" der Gesuchten laut Beh&ouml;rdeninformationen "ausl&auml;ndische Staatsangeh&ouml;rige" sind.</p>
<p>Aktuell versucht die AfD-Bundestagsfraktion, pr&auml;zisere Daten aus dem CSU-gef&uuml;hrten Bundesinnenministerium zu erfahren, die ein genaueres Gesamtbild&nbsp;der Situation ausstehender Inhaftierungen krimineller Personen mit und ohne deutscher Staatszugeh&ouml;rigkeit geben.</p>

<p>Im<em> Welt</em>-Artikel wird die vorliegende Beantwortung des BMI&nbsp;auf M&uuml;nzenmaiers Anfrage zitiert, die laut Formulierung des Dobrindt-Minsteriums "eine Momentaufnahme" ist. So hei&szlig;t es:</p>
<p><em>"Am h&auml;ufigsten wurden demnach deutsche Staatsb&uuml;rger gesucht. Auf sie entfielen 16.671 Personen. Es folgten rum&auml;nische Staatsangeh&ouml;rige mit 16.123 Personen, polnische mit 12.721, georgische mit 6.869 und t&uuml;rkische mit 6.696 Personen. Dahinter lagen L&auml;nder wie Bulgarien, Algerien, Albanien, die Ukraine und Marokko."</em></p>
<p>Einleitend hei&szlig;t es dabei im Artikel zur ermittelten Staatszugeh&ouml;rigkeit:</p>
<p><em>"Nur 11,2&nbsp;Prozent von ihnen besitzen ausschlie&szlig;lich die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit, 87,3&nbsp;Prozent sind ausl&auml;ndische Staatsangeh&ouml;rige, 1,5&nbsp;Prozent sind deutsche Staatsangeh&ouml;rige mit zweiter Staatsb&uuml;rgerschaft."</em></p>
<p>In der Vorjahresbeantwortung zum gleichen Fragenthema pr&auml;sentierte das BMI in der schriftlichen Beantwortung folgende Tabelle (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/000/2100069.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Drucksache 21/69</a>, ab Seite&nbsp;15).</p>
    
    
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<p>Noch keine Beantwortung der Bundesbeh&ouml;rde erfolgte&nbsp;bez&uuml;glich der j&uuml;ngsten AfD-Anfrage (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/083/2108349.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Drucksache 21/8349</a>) vom 6.&nbsp;Oktober. Die Einleitung lautet:</p>
<p><em>"In Deutschland befinden sich fast 150.000 Menschen trotz Haftbefehls auf freiem Fu&szlig;. Zum Stichtag am 1.&nbsp;Juli 2026 fahndete die Polizei nach exakt 148.311 Personen. Dagegen einige Gesuchte mehrere Verfahren laufen, liegt die Gesamtzahl der offenen Haftbefehle mit 170.667 noch einmal deutlich h&ouml;her."</em></p>
<p>Frage&nbsp;9 lautet:</p>
<p><em>"Wie lange dauerte durchschnittlich nach Kenntnis der Bundesregierung die Vollstreckung eines Haftbefehls in den Jahren 2015, 2020, 2024, 2025 und aktuell (bitte f&uuml;r jedes Jahr nach folgenden Nationalit&auml;ten: insgesamt, deutsch und ausl&auml;ndisch darstellen)?"</em></p>
<p>Der AfD-Abgeordnete M&uuml;nzenmaier erkl&auml;rte der <em>Welt</em>-Redaktion, dass seine Partei themenbezogen einen "rigorosen Kurswechsel" von der Bundesregierung erwarte. Dazu geh&ouml;rten laut Forderungen der AfD "dauerhafte und l&uuml;ckenlose Grenzkontrollen, die sofortige Beendigung des Aufenthalts straff&auml;lliger Ausl&auml;nder und die Vollstreckung von Haftstrafen im Herkunftsland".</p>

<p>Ausgehend von der nun bekannt gewordenen aktuellen Zahlen erkl&auml;rte der&nbsp;innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion Alexander Throm (CDU), dass "die Zahlen als Sicherheitsproblem" verstanden werden m&uuml;ssten, um weiter zu Protokoll zu geben:</p>
<p><em>"Jeder offene Haftbefehl bedeutet ein Sicherheitsrisiko. Der hohe Anteil ausl&auml;ndischer Straft&auml;ter, darunter viele aus anderen EU-Staaten, zeigt, dass gehandelt werden muss."</em></p>
<p>Der innenpolitische Sprecher des Koalitionspartners SPD Sebastian Fiedler pl&auml;diert laut dem&nbsp;<em>Welt</em> -Artikel "f&uuml;r einen differenzierten Umgang mit den Zahlen", da laut seinen Informationen ein erheblicher Teil der Haftbefehle "auf Ersatzfreiheitsstrafen wegen nicht bezahlter Geldstrafen entf&auml;llt". In Nordrhein-Westfalen war laut Fiedler "zuletzt sogar mehr als jeder zweite offene Haftbefehl insgesamt ein solcher Fall".</p>
<p>Zudem sollte in Betracht gezogen werden, dass auch aufgelistete Haftbefehle gegen Personen gespeichert bleiben k&ouml;nnen, "die sich l&auml;ngst im Ausland befinden oder bereits abgeschoben wurden".</p>
<p>Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Heiko Teggatz bezeichnete gegen&uuml;ber der <em>Welt</em>-Redaktion die Gesamtzahl "als besorgniserregend". Sie stelle "selbstverst&auml;ndlich ein sicherheitspolitisches Problem dar", da die Landespolizeien personell aktuell kaum in der Lage seien, gezielt nach Menschen mit offenen Haftbefehlen zu suchen.</p>
<p>Festnahmen seien dabei sehr h&auml;ufig eine Art "Zufallstreffer beziehungsweise Beifang", so Teggatz. F&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Fahndungsaktionen bleibe demgegen&uuml;ber im Polizeialltag "kaum Zeit". Eine Ausnahme bleibe die Situation bei der Bundespolizei, die an Grenzen, Flugh&auml;fen und Bahnh&ouml;fen "ausdr&uuml;cklich nach gesuchten Personen" fahnde.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/292178-terrorverdaechtiger-islamist-gelangte-durch-un/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Terrorverd&auml;chtiger Islamist gelangte durch UN-Aufnahmeprogramm nach Deutschland</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Niederlande erklären Russland zum Feind – Moskau fordert Klarstellung</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294201-niederlande-erklaeren-russland-zum-feind/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/europa/294201-niederlande-erklaeren-russland-zum-feind/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8b22b48fbef37c952cf98.jpg" /> Die niederländische Verteidigungsministerin Dilan Yeşilgöz-Zegerius bezeichnete Russland als "Feind" und sprach sich für eine Stärkung der Streitkräfte sowie weitere Ukraine-Hilfen aus. Moskau fordert von Den Haag eine offizielle Erklärung und warnt vor einer Eskalation.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die niederl&auml;ndische Verteidigungsministerin Dilan Yeşilg&ouml;z-Zegerius hat Russland &ouml;ffentlich als Feind ihres Landes bezeichnet. Bei einer Parlamentsdebatte &uuml;ber den Verteidigungshaushalt erkl&auml;rte sie, dass Moskau nicht mehr nur als Aggressor betrachtet werden k&ouml;nne. Zugleich warnte sie vor einer zunehmenden Konfrontation zwischen Russland und den westlichen Staaten. Dar&uuml;ber berichtete die niederl&auml;ndische Zeitung <em>De Telegraaf.</em></p>

<p>Angesichts der russischen Bedrohung d&uuml;rften die Niederlande und andere westliche L&auml;nder nicht naiv sein, betonte die Ministerin.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><em>"Russland ist unser Feind. Und nein, das bedeutet nicht, dass wir uns im Krieg befinden. Doch von einem unbeschwerten Frieden sind wir ebenfalls weit entfernt."</em></p>
<p>Yeşilg&ouml;z-Zegerius zufolge verschiebt sich die Lage in Westeuropa in der sogenannten Grauzone zwischen Frieden und Krieg zunehmend in Richtung Konfrontation. Sie verwies dabei auf Drohungen, Spionage, Cyberangriffe und Sabotageakte gegen kritische Infrastrukturen. Auch russische Propaganda und Desinformation geh&ouml;rten zu den Methoden, mit denen versucht werde, das Vertrauen in demokratische Institutionen zu untergraben. "Russland testet die westlichen Gesellschaften, auch unsere",&nbsp;so die Ministerin.</p>
<p><strong>Russische Botschaft fordert offizielle Klarstellung</strong></p>
<p>Die russische Botschaft in Den Haag reagierte mit scharfer Kritik auf die &Auml;u&szlig;erungen der Ministerin. Die diplomatische Vertretung forderte die niederl&auml;ndischen Beh&ouml;rden auf, sich offiziell und unmissverst&auml;ndlich von dieser Rhetorik zu distanzieren beziehungsweise sie zu erl&auml;utern. Gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur <em>TASS</em> erkl&auml;rte die Botschaft:</p>
<p><em>"Wir erwarten von den niederl&auml;ndischen Beh&ouml;rden eine offizielle und unmissverst&auml;ndliche Klarstellung zur kriegerischen und verantwortungslosen Rhetorik ihrer Ministerin."</em></p>
<p>Weiter hie&szlig; es, die Ministerin habe mit ihren &Auml;u&szlig;erungen faktisch ihren Willen zu einem bewaffneten Konflikt mit Russland bekundet. Die diplomatische Vertretung warf der niederl&auml;ndischen Regierung einen destruktiven Konfrontationskurs vor.</p>
<p>Zudem stellte die Botschaft die Frage, ob Yeşilg&ouml;z-Zegerius im Namen der gesamten Regierung spreche und ob ihre &Auml;u&szlig;erungen als offizielle Ank&uuml;ndigung eines &Uuml;bergangs zur direkten milit&auml;rischen Konfrontation mit Russland zu verstehen seien.</p>

<p>Moskau strebe weder einen bewaffneten Konflikt mit Europa noch mit den Niederlanden an, betonte die russische Seite. Russland werde jedoch nicht zulassen, dass man ihm mit Drohungen und Ultimaten begegne.</p>
<p><em>"Jeder &Uuml;bergriff auf die Sicherheit und Souver&auml;nit&auml;t der Russischen F&ouml;deration wird eine unverz&uuml;gliche, schnelle und vernichtende Antwort nach sich ziehen."</em></p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Indem Yeşilg&ouml;z-Zegerius Russland &ouml;ffentlich als "Feind" der Niederlande bezeichnet habe, habe sie erneut die Verbundenheit Den Haags mit einem destruktiven Konfrontationskurs demonstriert, hie&szlig; es in einer Stellungnahme der Botschaft. Die Ministerin habe damit faktisch ihr Streben nach einem bewaffneten Konflikt mit Russland offenbart.</p>
<p><strong>Niederlande wollen Streitkr&auml;fte st&auml;rken</strong></p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Neben ihrer Einsch&auml;tzung der russischen Bedrohung sprach sich Yeşilg&ouml;z-Zegerius f&uuml;r einen weiteren Ausbau der niederl&auml;ndischen Streitkr&auml;fte aus. Dabei komme es nicht allein auf eine h&ouml;here Truppenst&auml;rke oder steigende Verteidigungsausgaben an. Die Ministerin betonte:</p>
<p><em>"Nicht die zahlenm&auml;&szlig;ig gr&ouml;&szlig;te Armee gewinnt, sondern diejenige, die sich am schnellsten anpassen und dadurch auf Unvorhersehbares vorbereitet sein kann."</em>&nbsp;</p>
<p>Die Erfahrungen der Ukraine seien in die neue Verteidigungsstrategie der Niederlande eingeflossen. Das Land erh&ouml;he seine Verteidigungsausgaben und stocke sein milit&auml;risches Personal auf. Zugleich solle die Verbindung milit&auml;rischer F&auml;higkeiten mit modernen Technologien gest&auml;rkt werden, damit Menschen und Technologie in den Streitkr&auml;ften wirksam zusammenarbeiteten.</p>

<p>Yeşilg&ouml;z-Zegerius erkl&auml;rte zudem, die NATO-Staaten m&uuml;ssten auf m&ouml;gliche Bedrohungen durch Russland vorbereitet sein. Niederl&auml;ndische Soldaten w&uuml;rden derzeit in Estland ausgebildet, wie die Ministerin zuvor erkl&auml;rt habe. Damit solle Russland signalisiert werden, dass das B&uuml;ndnis bereit sei, seine Ostflanke zu verteidigen.</p>
<p><em>"Wenn man einen Feind wie Putin hat, der nicht offen f&uuml;r ein gutes Gespr&auml;ch bei einer Tasse Kaffee ist, muss man auch zeigen, dass man gemeinsam stark ist."</em></p>
<p>Zugleich betonte sie, dass die Bereitschaft zum Dialog mit Russland mit einer Demonstration milit&auml;rischer St&auml;rke einhergehen m&uuml;sse.</p>
<p><strong>Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine soll fortgesetzt werden</strong></p>
<p>Yeşilg&ouml;z-Zegerius sprach sich f&uuml;r eine Fortsetzung der niederl&auml;ndischen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine aus. Die Niederlande m&uuml;ssten Kiew weiterhin dabei helfen, der russischen Aggression standzuhalten. Sie&nbsp;f&uuml;hrte weiter aus:</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><em>"Das k&ouml;nnte alles schon heute vorbei sein.&nbsp;Putin m&uuml;sste dann nur sagen: Ich h&ouml;re damit auf und setze mich an den Verhandlungstisch. Solange er sich weigert, m&uuml;ssen wir der Ukraine helfen, diesem Feind standzuhalten."<br /></em></p>
<p>Ein k&uuml;nftiges Friedensabkommen m&uuml;sse der Ukraine eine starke Position bei den Verhandlungen sichern. Dar&uuml;ber hinaus m&uuml;ssten sowohl die Ukraine als auch Europa am Verhandlungstisch vertreten sein, betonte die Ministerin.</p>
<p></p>

<p>Ein Ende der Kampfhandlungen ohne dauerhafte Sicherheitsgarantien k&ouml;nnte Russland ihrer Ansicht nach lediglich Zeit verschaffen, seine milit&auml;rischen F&auml;higkeiten wiederherzustellen.</p>
<p><em>"Wir alle wollen auf keinen Fall, dass Putin ein Jahr oder zwei Jahre Zeit hat, sich auszuruhen und eine Pause einzulegen, um danach noch st&auml;rker und heftiger zur&uuml;ckzukommen."</em><br /><br />Eine Niederlage der Ukraine k&ouml;nnte zudem ein gef&auml;hrliches Signal an andere Staaten senden. Russland k&ouml;nnte sich dadurch in der Annahme best&auml;tigt sehen, dass eine Invasion in ein souver&auml;nes Land politische oder strategische Vorteile bringe.</p>
<p>Die Niederlande haben ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine bereits f&uuml;r die kommenden Jahre festgeschrieben. Zu den vorgesehenen Ma&szlig;nahmen geh&ouml;ren die Lieferung von Langstreckenwaffen, die Unterst&uuml;tzung der ukrainischen F-16-Flotte, medizinische Hilfe und die Vorbereitung auf den Winter. Dar&uuml;ber hinaus sollen Mittel f&uuml;r Gas, Generatoren und Transformatoren bereitgestellt werden.</p>
<p>Zuvor hatten die Niederlande das &Uuml;bereinkommen des Europarats zur Einrichtung einer internationalen Schadensersatzkommission f&uuml;r die Ukraine ratifiziert. Dieser Mechanismus soll k&uuml;nftig dazu dienen, die H&ouml;he von Entsch&auml;digungen f&uuml;r Sch&auml;den infolge der russischen Aggression zu bestimmen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/europa/285139-politico-nato-ostflanke-bereitet-sich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politico: NATO-Ostflanke bereitet sich auf Konflikt mit Russland vor</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Karaganow: Russland muss zu Einsatz von Nuklearwaffen bereit sein</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294058-karaganow-russland-muss-zu-einsatz/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/meinung/294058-karaganow-russland-muss-zu-einsatz/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac68b0fb480cc1f5e16f0d2.jpg" /> Während die Spannungen mit der NATO steigen, muss Russland seine nukleare Abschreckung verstärken und bereit bleiben, sein Arsenal nur als letztes Mittel einzusetzen. Der Grund dafür sind vor allem die politischen Eliten Westeuropas.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Sergej Karaganow</em></p>
<p>Die Debatte &uuml;ber den Einsatz nuklearer Waffen hat sich in den Bereich der Praxis verlagert; w&auml;hrend also die NATO die Warnung des russischen Au&szlig;enministers vor einer umfassenden Antwort auf Versuche, die Region Kaliningrad zu blockieren, diskutiert, reden russische Experten &uuml;ber nukleare Abschreckung und die Rede von Pr&auml;sident Wladimir Putin auf dem Waldai-Forum vergangene Woche.</p>
<p>Russland muss vorbereitet sein, im Fall extremer Notwendigkeit Atomwaffen einzusetzen.</p>

<p>In seinen Antworten auf die Fragen nach Atomwaffen erinnerte Putin an die Redewendung, ein Gewehr, das an der Wand h&auml;nge, werde irgendwann abgefeuert, aber er rief dazu auf, ein solches Szenario zu vermeiden:</p>
<p><em>"Im Herzen dieser Eskalation liegen Arroganz und Selbst&uuml;bersch&auml;tzung. Das ist ein Weg an den Rand des Abgrunds. Desto mehr heute, wenn die Arsenale der f&uuml;hrenden M&auml;chte der Welt Waffen umfassen, die imstande sind, alles Leben auf Erden zu zerst&ouml;ren oder zumindest sie in einen katastrophalen Zustand zu bringen. Wir sind alle mit der bekannten Redensart vertraut: Wenn zu Anfang eines Theaterst&uuml;cks ein Gewehr an der Kulissenwand h&auml;ngt, dann wird es irgendwann abgefeuert werden. Daran sollten wir denken."</em></p>
<p>Wie Putin betonte, versteht Russland, dass "der Feind" im Falle eines direkten Angriffs der NATO-L&auml;nder "doppelt so zahlreich [sein wird] und weit gr&ouml;&szlig;eres wirtschaftliches Potenzial besitzt" und dass Russlands Wettbewerbsvorteil aus der Tatsache besteht, dass niemand auf der Welt derartige Waffen der Zerst&ouml;rung besitze.</p>
<p>"Wie k&ouml;nnen wir einem Aggressor widerstehen? Wir sind f&uuml;r niemanden eine Bedrohung. Wir sagen nur, dass wir nicht all diese Mittel haben, uns zu verteidigen. Wir werden unseren Wettbewerbsvorteil in diesem Kampf nutzen m&uuml;ssen", schloss Putin.</p>
<p><strong>Warum brauchen wir Atomwaffen?</strong></p>
<p>Spannungen und Konflikte zwischen L&auml;ndern nehmen weltweit zu und der Westen, insbesondere die EU, giert, da er eine strategische Niederlage erlitten hat, verzweifelt nach Revanche. Atomwaffen sind n&ouml;tig, um gr&ouml;&szlig;ere Kriege zu verhindern, aber das funktioniert nur, wenn die Drohung ernst genommen wird, und derzeit haben viel zu viele Menschen vergessen, was ein Atomkrieg bedeutet, und nehmen es daher auf die leichte Schulter.</p>

<p>Viele, insbesondere westeurop&auml;ische Politiker wollen Krieg; sie sch&uuml;ren aktiv in ihren eigenen L&auml;ndern milit&auml;rische Hysterie. Vorerst handeln sie durch die Ukrainer, aber sie haben auch angefangen, ihre eigenen Bev&ouml;lkerungen aktiv aufzuhetzen.</p>
<p>Die westeurop&auml;ischen Eliten m&uuml;ssen f&uuml;r ihre aggressive Politik bestraft werden, was bedeutet, dass die Ukraine zerschlagen und demilitarisiert werden muss, w&auml;hrend die rein russischen Regionen mit Russland wiedervereinigt werden, und eine EU, die wahrhaft den Verstand verloren hat, muss anfangen, sich wirklich zu f&uuml;rchten.</p>
<p>Ohne den aktiven Einsatz nuklearer Abschreckung kann das nicht gelingen. Nun, ich hoffe, dass es nie dazu kommt, aber Russland muss vorbereitet sein, im Falle absoluter Notwendigkeit Atomwaffen effektiv und siegreich einzusetzen.</p>
<p><strong>Wie wirkungsvoll ist die nukleare Abschreckung?</strong></p>
<p>Die nukleare Abschreckung wurde betr&auml;chtlich geschw&auml;cht. Zum einen sind Jahrzehnte vergangen, nicht nur seit dem ersten Einsatz von Atomwaffen durch die USA im Kampf gegen Japan, sondern auch seit den letzten bekannten Tests. Zum zweiten haben die Amerikaner f&uuml;r lange Zeit die Rolle von Atomwaffen heruntergespielt, um ihre Vorteile bei anderen R&uuml;stungsg&uuml;tern zu betonen.</p>
<p>Mehr noch, das Denken der Menschen und die &ouml;ffentliche Wahrnehmung haben sich ver&auml;ndert, wenn man betrachtet, dass wir, die &auml;ltere Generation insbesondere in Russland, uns der Bedrohung eines Atomkriegs, und des Krieges im Allgemeinen, st&auml;rker bewusst sind und uns daher ernsthaft der Sache des Friedens gewidmet haben. In der Vergangenheit wurde es beinahe als unangemessen angesehen, auch nur vom m&ouml;glichen Einsatz von Atomwaffen zu sprechen.</p>

<p>Inzwischen haben sich die Umst&auml;nde entscheidend ge&auml;ndert, und genau darum m&uuml;ssen wir die nukleare Abschreckung verst&auml;rken, ebenso die Einsch&uuml;chterung, bis zu dem Punkt, tats&auml;chlich darauf vorbereitet zu sein, Atomwaffen einzusetzen, um einen gr&ouml;&szlig;eren Krieg zu vermeiden, was Gott verhindern m&ouml;ge.</p>
<p>Nur mit nicht-nuklearen Mitteln nach Frieden zu streben, k&ouml;nnte sich f&uuml;r Russland als weit zu teuer erweisen, und es w&auml;re eine Schande, die Gesundheit und die Leben unserer M&auml;nner zu opfern, nur um die Aggression eben dieser Westeurop&auml;er zu unterdr&uuml;cken.</p>
<p><strong>Was w&auml;ren die Konsequenzen eines Einsatzes von Atomwaffen?</strong></p>
<p>Die Reaktion der internationalen Gemeinschaft w&auml;re zu vernachl&auml;ssigen, denn es hat absolut nichts zu besagen, was der Rest der Welt denkt oder sagt.&nbsp;Dennoch w&uuml;rde es ein enormes moralisches Problem aufwerfen, denn der Einsatz atomarer Waffen ist eine schwere S&uuml;nde, doch ungl&uuml;cklicherweise ist sehr wenig Hoffnung, dass diese Europ&auml;er zu Sinnen kommen, ohne sich von Angesicht zu Angesicht der Bedrohung nuklearer Vernichtung gegen&uuml;ber zu sehen.</p>
<p>Wenn wir uns weigern, Atomwaffen einzusetzen, wie das viele fordern, selbst hier in unserem eigenen Land, berauben wir uns selbst und die Welt des wirkungsvollsten Werkzeugs, um Krieg zu verhindern, und lassen Aggressoren freie Hand, aber sie k&ouml;nnen nur durch die Drohung mit ihrem Einsatz zur&uuml;ckgehalten werden.</p>
<p>Wenn nukleare Waffen eingesetzt w&uuml;rden, g&auml;be es andere negative Konsequenzen, da selbst ein begrenzter und effektiver Atomkrieg f&uuml;r andere L&auml;nder das Tabu entfernen w&uuml;rde, Atomwaffen in ihren eigenen regionalen Konflikten einzusetzen, weshalb ich weiterhin den Einsatz als Mittel der letzten Wahl sehe.</p>
<p><strong>Warum bereitet sich die Europ&auml;ische Union auf einen Krieg mit Russland vor?</strong></p>
<p>Es gibt zwei Gr&uuml;nde f&uuml;r die aggressiven antirussischen Gef&uuml;hle in der EU. Zum einen haben die westeurop&auml;ischen Eliten in der Periode relativen Friedens in der zweiten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts bedeutend nachgelassen, obwohl wir hoffen, dass nicht alle von ihnen v&ouml;llig verr&uuml;ckt sind.</p>

<p>Und zweitens versuchen sie, eine Kriegshysterie zu sch&uuml;ren, um ihre Bev&ouml;lkerungen von ihrem vielfachen Versagen abzulenken und so die Macht zu behalten.</p>
<p>Unter diesen Umst&auml;nden w&auml;re es vern&uuml;nftig und rational, wenn wir uns st&auml;rker auf Atomwaffen verlassen und unser Arsenal modernisieren, insbesondere den Teil, der auf andere europ&auml;ische L&auml;nder gerichtet ist. Gleichzeitig ist es wichtig, das Gespr&auml;ch mit den USA fortzuf&uuml;hren, um einen globalen Atomkonflikt zu vermeiden.</p>
<p>Atomwaffen haben uns 80 Jahre lang, seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, beh&uuml;tet. Die nukleare Abschreckung ist der Hauptgrund, warum die europ&auml;ischen Staaten, und in der Folge die Europ&auml;ische Union, durch all diese Jahrzehnte relativ friedlich blieben. Im Verlauf ihrer Geschichte haben sie nicht nur wiederholt Russland angegriffen, sondern auch eine gro&szlig;e Zahl von L&auml;ndern rund um den Globus, und sie sind die Hauptursache vieler Ungl&uuml;cke der Menschheit, wie Rassismus und Kolonialismus.</p>
<p>Jetzt kehrt Westeuropa in seinen gewohnten Zustand zur&uuml;ck, der ein kriegerischer ist, und das bedeutet, dass es an der Zeit ist, diese Europ&auml;er erneut daran zu erinnern, wer sie sind, und wozu ihre Kriegsl&uuml;sternheit f&uuml;hrt. Wenn die heutige Ukraine, oder das deutsche Regime, oder irgendein anderes nichtnukleares Land Atomwaffen erwerben w&uuml;rde, w&auml;ren wir verpflichtet, einen pr&auml;ventiven Angriff zu f&uuml;hren, denn wir m&uuml;ssten sie aufhalten. Es w&auml;re ein kurzer Krieg, und sein Ergebnis w&auml;re, dass diese L&auml;nder aufh&ouml;ren, zu existieren.</p>
<p><strong>Ist es m&ouml;glich, einen Atomkrieg zu gewinnen?</strong></p>
<p>Es ist m&ouml;glich, einen Atomkrieg in Europa zu gewinnen, da die USA nie ihr eigenes Gebiet f&uuml;r das Wohl der Europ&auml;er opfern w&uuml;rden. Wenn Frankreich oder Gro&szlig;britannien weiter ihren Kopf so herausstecken, k&ouml;nnte ein pr&auml;emptiver, verheerender Schlag gegen sie gef&uuml;hrt werden. Aber, ich wiederhole, Gott verbiete.</p>
<p>Ich hoffe, Westeuropa kommt zu Verstand und das kann vermieden werden. Mittlerweile sollte ein Gro&szlig;teil Europas hinter einer Sicherheitsschranke platziert werden, und es sollte innerhalb des Rahmens des gr&ouml;&szlig;eren Eurasiens ein Sicherheitssystem errichtet werden, das den westlichen Subkontinent ausschlie&szlig;t. Dennoch wird es m&ouml;glich und n&ouml;tig sein, mit einzelnen europ&auml;ischen L&auml;ndern zusammenzuarbeiten, wenn sie die Herrschaft der aktuellen Irren in Br&uuml;ssel und Berlin abgesch&uuml;ttelt haben.</p>
<p><strong><em>Sergei Karaganow</em></strong><em> ist Doktor der Geschichtswissenschaften, verdienter Professor, wissenschaftlicher Leiter der Fakult&auml;t f&uuml;r Weltwirtschaft und Weltpolitik an der Nationalen Forschungsuniversit&auml;t "Hochschule f&uuml;r Wirtschaft", Ehrenvorsitzender des Pr&auml;sidiums des Rates f&uuml;r Au&szlig;en- und Verteidigungspolitik Russlands.</em></p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://swentr.site/news/646846-karaganov-russia-nuclear-war-europe/">Englischen</a>; zuerst im Magazin <a href="https://expert.ru/analitika/oruzie/pochemu-rossiya-dolzhna-byt-gotova-primenit-yadernoe-oruzhie">Expert</a> erschienen.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &mdash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/russland/293294-kaliningrad-blockade-moskau-warnt-vor-atomwaffen-und-sehr-kurzem-krieg/">Kaliningrad-Blockade: Moskau warnt vor Atomwaffen und "sehr kurzem Krieg"</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Montenegro: Militärblogger Swintschuk festgenommen und deportiert – Verfolgung für Wahrheit?</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294266-medwedew-zu-blogger-verhaftung-in-montenegro-verfolgung-fur-wahrheit/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/international/294266-medwedew-zu-blogger-verhaftung-in-montenegro-verfolgung-fur-wahrheit/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac903a848fbef622431ec98.png" /> Der Vizevorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitri Medwedew erklärte, in Europa werde Jagd auf alle Russen gemacht. Zuvor waren der russische Militärblogger Michail Swintschuk und seine Ehefrau Waleria in Montenegro festgenommen worden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In Europa werde potenziell Jagd auf alle Russen gemacht; jeder k&ouml;nne verhaftet werden &ndash; insbesondere, wenn er die Wahrheit &uuml;ber westliche L&auml;nder, die EU und das Kiewer Regime ausspreche. Dies erkl&auml;rte Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats der Russischen F&ouml;deration und Vorsitzende der Partei Einiges Russland, der eine Amtszeit lang auch den Posten des Staatspr&auml;sidenten bekleidete.</p>

<p>Am 9. Oktober 2026 berichtete der <em>Rundfunk von Montenegro (RTCG)</em>, dass der russische Milit&auml;rblogger Michail Swintschuk und seine Ehefrau Waleria sowie drei weitere Personen in der montenegrinischen Stadt Risan festgenommen worden seien. Sie waren f&uuml;r Dreharbeiten ins Land eingereist, f&uuml;r die sie auch die Genehmigung hatten (<em>RT&nbsp;DE</em>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/294202-bekannter-russischer-militaerblogger-in-montenegro-festgenommen/">berichtete</a>).</p>
<p>Medwedew <a href="https://t.me/medvedev_telegram/665" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommentierte</a> die Sache auf seiner offiziellen Internet-Pr&auml;senz im Messenger Telegram wie folgt:</p>
<blockquote>
<p><em>"Es ist nat&uuml;rlich unklug, dass unsere Leute durch europ&auml;ische L&auml;nder tingeln&nbsp;&ndash; auch wenn sie gute Absichten und wichtige Ziele verfolgen. Denn potenziell wird auf alle (ich betone: auf alle) Russen Jagd gemacht.</em></p>
<p><em>Weder Visa noch Einladungen oder sonstige Garantien sch&uuml;tzen einen davor. Jeder kann verhaftet werden, besonders dann, wenn er die Wahrheit &uuml;ber die westlichen L&auml;nder, die EU und das banderistische Neonazi-Regime ausspricht. Willkommen sind nur die Abschaum-Elemente, die das Land verlassen haben&nbsp;&ndash; und selbst das nur vor&uuml;bergehend.</em></p>
<p><em>Nun werden wir es wohl sein, die wir unseren Austauschpool mit europ&auml;ischen und US-amerikanischen Schwachk&ouml;pfen aufstocken, um die eigenen Leute freizubekommen. Anders geht es nicht: Wer unter W&ouml;lfen lebt, muss wie ein Wolf heulen&nbsp;&hellip;"</em></p>
</blockquote>
<p><em>RT</em>-Chefredakteurin Margarita Simonjan <a href="https://t.me/margaritasimonyan/16563" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sprach sich</a> ebenfalls zur Angelegenheit aus:</p>
<blockquote>
<p><em>"Meine Prognose: Ryb&aacute;rs Team wird nicht an die USA ausgeliefert, sondern an die Ukraine. Was im Hinblick auf eine R&uuml;ckkehr die schlechtere Variante ist. Wir werden sie nat&uuml;rlich zur&uuml;ckholen, aber unsere Kollegen werden einiges durchmachen m&uuml;ssen&nbsp;&hellip; </em></p>
<p><em>Ihnen w&uuml;nsche ich Mut, den anderen soll es eine Lehre sein: Wir fliegen nur in L&auml;nder, bei denen wir uns absolut sicher sind!</em></p>
<p><em>Ins feindliche L&auml;nder aber&nbsp;&ndash; wozu Montenegro derzeit z&auml;hlt&nbsp;&ndash; setzen wir keinen Fu&szlig;, selbst wenn wir nicht pers&ouml;nlich unter Sanktionen stehen und eine Einreise formal m&ouml;glich w&auml;re.</em></p>
<p><em>Haltet noch ein wenig durch.</em></p>
<p><em>Wir werden denen sp&auml;ter schon erkl&auml;ren, wie man das Vaterland liebt. </em></p>
<p><em>Also &ndash; unser Vaterland."</em></p>
</blockquote>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="Wildwest-Fahndung nach russischen Bloggern: US-Statedepartment lobt 10 Millionen US-Dollar aus" height="150" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=9kpda-17181b7-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&logo_link=episode_page&btn-skin=7" allowfullscreen=""></iframe>
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<p>Unter den zusammen mit dem Ehepaar Swintschuk festgenommenen Personen befindet sich Sergei Belous &ndash; ein Dokumentarfilm-Regisseur sowie Freund und Mitstreiter Maxim Fadejews. Fadejew seinerseits ist ebenfalls ein Filmregisseur und Autor des <a href="https://t.me/RealdocProductions" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekts Realdoc</a>. Er zeichnet f&uuml;r die Dokumentar-Tetralogie "Am Rand des Abgrunds. Schlacht um Mariupol" verantwortlich &ndash; eine Filmreihe, die die Gefechte um diese Stadt in der Volksrepublik Donezk im Jahr 2022 beschreibt, als die Truppen Russlands sowie der noch nicht zu Russland beigetretenen DVR sie von den Truppen des Kiewer Regimes befreiten.</p>
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<p>Die offizielle Sprecherin des Au&szlig;enministeriums der Russischen F&ouml;deration Maria Sacharowa teilte der russischen Nachrichtenagentur <em>RIA Nowosti</em> mit, dass die russische Botschaft in Montenegro die Umst&auml;nde der Festnahme von Swintschuk und seinen Begleitern kl&auml;re.</p>
<p>Kurz darauf gab Russlands Botschaft in Montenegro gegen&uuml;ber russischen Medien Folgendes bekannt:</p>
<blockquote>
<p><em>"Angesichts der in montenegrinischen Medien ver&ouml;ffentlichten Informationen &uuml;ber die Festnahme von M.&nbsp;Swintschuk, W.&nbsp;Swintschuk und weiteren russischen Staatsb&uuml;rgern hat die Botschaft umgehend Anfragen an die montenegrinische Seite gerichtet. </em></p>
<p><em>Gefordert wird darin, die Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Entscheidung zu erl&auml;utern sowie unverz&uuml;glich konsularischen Zugang zu den russischen Staatsangeh&ouml;rigen zu gew&auml;hren.</em></p>
<p><em>Botschaft der Russischen F&ouml;deration in Montenegro."</em></p>
</blockquote>
<p>Montenegros Ministerpr&auml;sident Milojko Spajić gab seinerseits eine Erkl&auml;rung zur Festnahme ab:</p>
<p><em>"Wir hatten gewarnt, dass Versuche hybrider Einmischung und der Destabilisierung in Montenegro nicht abbrechen und uns auf unserem europ&auml;ischen Wege begleiten w&uuml;rden. </em></p>
<p><em>Die staatlichen Institutionen verrichten ihre Arbeit, Montenegro sch&uuml;tzt seine Interessen &ndash; und niemand wird unsere europ&auml;ische Zukunft in Gefahr bringen."</em></p>
<p>Weitere Details preiszugeben weigerte sich der Regierungschef&nbsp;&ndash; die Landesbeh&ouml;rden machten "Daten, die in den H&auml;nden der Sicherheitsdienste bleiben m&uuml;ssen", nicht &ouml;ffentlich.</p>
<p>Bekannt ist, dass Michail "Ryb&aacute;r" Swintschuk und seine Mannschaft dabei waren, in Montenegro Dreh- und Recherchearbeiten f&uuml;r einen Dokumentarfilm durchzuf&uuml;hren &ndash; dar&uuml;ber, auf welche Weise die Politik der Visavergabe im Land den Standards der Europ&auml;ischen Union angepasst wird. Sie hatten vor, die Natur der EU-Integration Montenegros als einen von au&szlig;en aufgezwungenen Vorgang aufzuzeigen&nbsp;&ndash; und die m&ouml;glichen Folgen f&uuml;r die Wirtschaft dieses Balkanstaates, darunter nicht zuletzt f&uuml;r den Tourismus, zu skizzieren.</p>
<p>Montenegros Regierungskabinett Spajić h&auml;lt die M&ouml;glichkeit der visafreien Einreise f&uuml;r Russlands und Wei&szlig;russlands Staatsb&uuml;rger nur bis zum 31.&nbsp;Oktober 2026 aufrecht.</p>
<p>Am Abend des 9.&nbsp;Oktober wurde schlie&szlig;lich bekannt, dass Michail Swintschuk und seine Begleiter, darunter auch seine Ehefrau Waleria sowie Sergei Belous, Pawel Lekatortschuk und Kira Doroschenko, aus Montenegro ausgewiesen werden sollen. Allen f&uuml;nf russischen Staatsangeh&ouml;rigen wurde nach Daten des russischen Online-Nachrichtenportals <em>Baza</em> der Aufenthaltsstatus entzogen; zudem erhielten sie Ausweisungsanordnungen aus Gr&uuml;nden, wie es hei&szlig;t, der nationalen und inneren Sicherheit.</p>
<p>Kurz darauf erkl&auml;rte die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums Sacharowa, dass die russischen Staatsb&uuml;rger freigelassen worden seien. Sie bef&auml;nden sich am Flughafen und warteten auf ihren Abflug. Russische Diplomaten leisteten Unterst&uuml;tzung.</p>
<p>Gegen 21.30 Uhr Moskauer Zeit <a href="https://t.me/rybar/83831" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meldete</a> sich Michail Swintschuk selbst. In einem Video, das im Telegram-Kanal Rybar ver&ouml;ffentlicht wurde, sagte er, sie seien auf dem Weg nach Russland. Dank der russischen Botschaft und des gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Echos sei alles in Ordnung.</p>
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<p>Swintschuk teilte mit, am Morgen um 7 Uhr habe die Polizei sie festgenommen, nachdem sie am Vortag um eine Drehgenehmigung f&uuml;r einen Dokumentarfilm im Kloster in Cetinje gebeten h&auml;tten. Ihre Sachen und Technik seien ohne Protokoll durchsucht und beschlagnahmt worden. Man habe sie gefragt, ob sie nach Montenegro gekommen seien, um Ausl&auml;nder f&uuml;r die milit&auml;rische Sonderoperation anzuwerben. Nach acht Stunden Festhaltung sei die Abschiebung beschlossen worden. Die Technik h&auml;tten sie nicht zur&uuml;ckbekommen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/291424-warum-ist-serbien-demokratischer-als/">Warum ist Serbien demokratischer als die EU?</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ökonomen warnen vor neuer Schuldenkrise: &quot;Frankreich ist das größte Problem im Euroraum&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294196-oekonomen-warnen-vor-neuer-schuldenkrise/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8a7ecb480cc291e34092e.jpg" /> Frankreichs Schuldenkrise spitzt sich zu: Steigende Anleiherenditen, politische Lähmung und schwaches Wachstum schüren die Angst vor einer neuen Eurokrise. Ökonomen schlagen Alarm – und sehen Frankreich inzwischen als größtes Risiko für den Euroraum.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Lage in Frankreich spitzt sich zu. W&auml;hrend Schulproteste eskalieren, w&auml;chst auch an den Finanzm&auml;rkten die Nervosit&auml;t. Die Rendite zehnj&auml;hriger franz&ouml;sischer Staatsanleihen ist auf 4,7 Prozent gestiegen, vor einem Jahr lag sie noch bei 3,6 Prozent. Deutschland zahlt f&uuml;r vergleichbare Anleihen lediglich 3,5 Prozent. Der wachsende Zinsabstand verdeutlicht, dass Anleger f&uuml;r franz&ouml;sische Staatsanleihen h&ouml;here Risikoaufschl&auml;ge verlangen. Damit w&auml;chst die Sorge, dass sich die Krise auf andere L&auml;nder der Eurozone ausweiten k&ouml;nnte. Erinnerungen an die griechische Schuldenkrise von 2010 werden wach.</p>

<p>Renommierte &Ouml;konomen warnen vor einer Ausweitung der franz&ouml;sischen Staatsschuldenkrise. "Die Schuldenkrise in Frankreich ist sehr ernst. Es ist eine dramatische Gemengelage aus hohen Schulden, einer extrem angespannten Haushaltslage, kaum Wirtschaftswachstum und politischer Instabilit&auml;t", sagte Ulrike Neyer, Wirtschaftsprofessorin an der Universit&auml;t D&uuml;sseldorf, der <em>Rheinischen Post</em>. Diese Gemengelage schw&auml;che das Vertrauen der Anleger in franz&ouml;sische Staatsanleihen erheblich.</p>
<p>Die Schuldenquote &ndash; also das Verh&auml;ltnis der Schulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP)&nbsp;&ndash; liegt aktuell bei rund 120 Prozent.&nbsp;Neyer unterstrich:</p>
<p><em>"Frankreich ist derzeit das gr&ouml;&szlig;te Problem im Euroraum. Zwar weisen Griechenland und Italien noch h&ouml;here Schuldenquoten auf, aber Griechenland erzielt inzwischen Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse und Italien hat sein Defizit auf rund drei Prozent gedr&uuml;ckt."</em></p>
<p>Hinzu komme die instabile politische Situation in Frankreich, Besserung sei nicht in Sicht. Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat mit seiner Partei keine Mehrheit im franz&ouml;sischen Parlament, was politische Reformen schwer bis unm&ouml;glich macht.</p>
<p>Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), sieht vor allem langfristige Probleme:</p>
<p><em>"Die gr&ouml;&szlig;ere Sorge ist heute ein Teufelskreis, bei dem steigende Schulden und politische L&auml;hmung das Vertrauen in die staatlichen Institutionen weiter schw&auml;chen und damit die Zinsen in die H&ouml;he treiben.&nbsp;Das Resultat sind eine schw&auml;chere Wirtschaft und eine steigende Gefahr einer Rezession, wodurch Defizite und Schulden noch st&auml;rker zunehmen. Langfristig kann diese Dynamik in eine Schuldenkrise f&uuml;hren. Daher ist ein Kurswechsel in der franz&ouml;sischen Finanzpolitik dringend notwendig."</em></p>
<p>Am 18. April 2027 w&auml;hlen die Franzosen einen Nachfolger f&uuml;r Pr&auml;sident Emmanuel Macron. Die Staatsschuldenkrise ist bereits zu einem Thema im Wahlkampf geworden. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen k&uuml;ndigte an, im Falle eines Wahlsiegs insgesamt 140 Milliarden Euro einsparen zu wollen, um die Defizitquote auf drei Prozent zu senken. Konkrete Ma&szlig;nahmen nannte sie bislang allerdings nicht.</p>
<p>Theoretisch k&ouml;nnte die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) eingreifen, um den Druck auf franz&ouml;sische Staatsanleihen zu mindern. Daf&uuml;r steht ihr das 2022 w&auml;hrend der Energiekrise vorsorglich geschaffene "Transmission Protection Instrument" (TPI) zur Verf&uuml;gung. Die Voraussetzungen f&uuml;r&nbsp;dessen Einsatz sind jedoch streng: Unter anderem muss ein Land unter ungerechtfertigtem Marktdruck stehen und mit ungeordneten Marktbedingungen konfrontiert sein. Diese Voraussetzungen gelten f&uuml;r Frankreich derzeit nicht als erf&uuml;llt.</p>
<p>Le Pen fordert bereits Gespr&auml;che mit der EZB, um die Zinslast des franz&ouml;sischen Staates zu senken. Der Chef der franz&ouml;sischen Zentralbank, Emmanuel Moulin, wies diese Forderung zur&uuml;ck. Die L&ouml;sung liege in Frankreich selbst.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/international/293316-energiekrise-usa-draengen-eu-zum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Energiekrise: USA dr&auml;ngen EU zum Abbau ihrer Dieselvorr&auml;te</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Korruptionsrecherche in Wien gestoppt: Ukrainischer Investigativjournalist festgenommen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/oesterreich/294253-korruptionsrecherche-in-wien-ukrainischer-investigativjournalist/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8e519b480cc2cb67eee6c.jpeg" /> Österreichs Regierung gerät wegen der Festnahme des ukrainischen Investigativjournalisten Michail Tkatsch in Wien in Erklärungsnot. Er recherchierte zum Aufenthaltsort des ehemaligen ukrainischen Generalstaatsanwalts Ruslan Krawtschenko. Der Vorgang wirft Fragen auf.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Festnahme des ukrainischen Investigativjournalisten Michail Tkatsch in Wien wirft die Frage auf, wie &Ouml;sterreich mit Recherchen &uuml;ber die ukrainische F&uuml;hrung unter&nbsp;Wladimir Selenskij umgeht.</p>
<p>Tkatsch war dem Aufenthaltsort des ehemaligen ukrainischen Generalstaatsanwalts Ruslan Krawtschenko nachgegangen, der sich Berichten zufolge ins Ausland abgesetzt hat.</p>
    
    
    
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<p data-pm-slice="1 1 []">Der ukrainische Journalist Tkatsch ist am Donnerstag, dem 8. Oktober, in Wien festgenommen worden. Er leitet die Investigativabteilung der Nachrichtenplattform <em><a href="https://www.pravda.com.ua/news/2026/10/08/8057137/">Ukrainska Prawda</a></em> und war gemeinsam mit seinem Kollegen Jaroslaw Bondarenko in die &ouml;sterreichische Hauptstadt gereist. Die beiden wollten den Aufenthaltsort des fr&uuml;heren ukrainischen Generalstaatsanwalts Ruslan Krawtschenko ausfindig machen.</p>

<p>Die Redaktion bezeichnete die Festnahme als rechtswidrig und forderte die &ouml;sterreichischen Beh&ouml;rden auf, das Vorgehen zu erkl&auml;ren. Krawtschenko soll sich im Ausland aufhalten. Der Recherche zufolge geht es darum, warum er die Ukraine verlassen haben soll und was &uuml;ber seine Aktivit&auml;ten im Ausland bekannt ist. Auch m&ouml;glichen Verbindungen zu Korruptionsvorw&uuml;rfen wollte Tkatsch nachgehen.&nbsp;</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Wien ist ein beliebter Zufluchtsort ukrainischer Oligarchen und Politiker. Zahlreiche ukrainische Vertreter, gegen die Korruptionsvorw&uuml;rfe erhoben wurden, leben in der &ouml;sterreichischen Hauptstadt.&nbsp;</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Der fr&uuml;here Naftogaz-Chef Jewgenij Bakulin und seine Familie tauchen in Recherchen zu Millionenverm&ouml;gen und Offshore-Gesellschaften auf. Wie das &ouml;sterreichische Magazin <em><a href="https://www.profil.at/wirtschaft/karibik-millionen-wie-eine-russin-die-ehemalige-kaerntner-hypo-zentrale-kaufte/401973497">profil</a></em>&nbsp;im Rahmen der Pandora Papers <a href="https://www.profil.at/wirtschaft/karibik-millionen-wie-eine-russin-die-ehemalige-kaerntner-hypo-zentrale-kaufte/401973497">berichtete</a>, kaufte eine &ouml;sterreichische Gesellschaft Ende 2018 f&uuml;r 7,7 Millionen Euro die ehemalige Zentrale der K&auml;rntner Hypo-Alpe-Adria-Bank in Klagenfurt.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Das Geb&auml;ude umfasst rund 28.000 Quadratmeter Bruttogeschossfl&auml;che. In den Unterlagen tauchte die Offshore-Gesellschaft&nbsp;auf, hinter der laut den Recherchen zwei Kinder Bakulins als wirtschaftlich Berechtigte standen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Die Schweizer Bundesanwaltschaft hatte zuvor den Verdacht <a href="https://www.profil.at/wirtschaft/karibik-millionen-wie-eine-russin-die-ehemalige-kaerntner-hypo-zentrale-kaufte/401973497" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dokumentiert</a>, dass Bakulin und m&ouml;gliche Mitbeteiligte den ukrainischen Staatskonzern Naftogaz um mindestens 150 Millionen US-Dollar gesch&auml;digt haben k&ouml;nnten. Die Vorw&uuml;rfe betrafen auch m&ouml;gliche Geldfl&uuml;sse auf Konten seiner Kinder oder von Gesellschaften, an denen sie beteiligt waren.&nbsp;</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Solche investigativen Recherchen sind f&uuml;r die &ouml;sterreichische Regierung und das internationale Image des Landes heikel. Das gilt auch f&uuml;r die Festnahme des bekannten investigativen Journalisten Michail Tkatsch, der zu Korruption in der Ukraine recherchiert.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Ein Bekannter ukrainischer Journalist, der zur Korruption des abgetauchten ukrainischen Generalstaatsanwalts recherchierte, wurde in Österreich festgenommen.

Die Hintergründe sind noch unklar:

Sollte die Festnahme aber auf Wunsch der ukrainischen Behörden erfolgt sein und mit den Korruptionsrecherchen im Zusammenhang stehen, wäre das ein fetter Skandal! Es gab Berichte, dass sich der Generalstaatsanwalt nach Österreich abgesetzt habe.

Mykhailo Tkach, der Leiter der Investigativabteilung der ukrainischen Nachrichtenplattform „Ukrainska Pravda“, wurde am Donnerstag in Wien festgenommen. 

Hintergrund der Wienreise war laut Ukrainska Pravda eine Recherche zum Verbleib von Ruslan Kravchenko, dem ehemaligen ukrainischen Generalstaatsanwalt, der sich dem Vernehmen nach im Ausland aufhält.

Tkach gilt in der Ukraine als einer der bekanntesten Investigativjournalisten, seine Arbeit zu Korruption und Machtmissbrauch in staatlichen Strukturen hat wiederholt für Aufsehen gesorgt.</p>&mdash; Fabio De Masi 🦩 (@FabioDeMasi) <a href="https://x.com/FabioDeMasi/status/2108457271042691077?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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                </div>
                    
<p>Der deutsche EU-Abgeordnete Fabio De Masi warnte vor einem Skandal. Sollte die Festnahme auf Wunsch ukrainischer Beh&ouml;rden erfolgt sein und mit den Korruptionsrecherchen zusammenh&auml;ngen, w&auml;re das ein schwerwiegender Vorgang.&nbsp;</p>

<p>&Ouml;sterreich steht vor unangenehmen Fragen. W&auml;hrend Wien die Ukraine politisch und finanziell unterst&uuml;tzt, wurde in der Hauptstadt ein ukrainischer Investigativjournalist festgenommen, der zum Umfeld der ukrainischen Staatsf&uuml;hrung recherchierte. Die Regierung muss offenlegen, welche rechtlichen Gr&uuml;nde f&uuml;r den Polizeieinsatz ausschlaggebend waren&nbsp;und ob Tkatschs journalistische T&auml;tigkeit dabei von Bedeutung war.</p>
<p>Die ukrainische Botschaft in Wien beantragte nach Angaben aus Kiew konsularischen Zugang zu Tkatsch. Seine Redaktion verlangte Rechtsbeistand und Kontakt zu seiner Familie. Die Hintergr&uuml;nde des Polizeieinsatzes blieben zun&auml;chst unklar.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>‒</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/oesterreich/256005-fpoe-kritisiert-meinl-reisinger-business/">FP&Ouml; attackiert Meinl-Reisinger wegen Flugausgaben: 261.000 Euro in drei Monaten</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>NATO führt jährliche Nuklearübung &quot;Steadfast Noon&quot; durch</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294264-nato-fuehrt-jaehrliche-nuklearuebung-steadfast/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8f5edb480cc5936023e2f.jpg" /> Am kommenden Dienstag beginnt in Italien das jährliche NATO-Nuklearmanöver. Die Übungen stehen in keinem Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen in der Welt, versichert das Militärbündnis.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>N&auml;chste Woche finden in Italien die planm&auml;&szlig;igen NATO-&Uuml;bungen zum Einsatz von Atomwaffen unter dem Namen "Steadfast Noon" statt. Das Man&ouml;ver beginnt am 13. Oktober und wird ohne Munition durchgef&uuml;hrt, hei&szlig;t es in einer Pressemitteilung.</p>

<p>17 L&auml;nder werden beteiligt sein. Das Milit&auml;rb&uuml;ndnis versichert, dass das Man&ouml;ver bereits seit Langem geplant war und "in keinem Zusammenhang mit den aktuellen weltpolitischen Ereignissen steht und gegen kein bestimmtes Land gerichtet ist".</p>
<p>Laut Generalsekret&auml;r Mark Rutte sollten die &Uuml;bungen eine sichere, zuverl&auml;ssige, effektive und vertrauensw&uuml;rdige Kapazit&auml;t zur Wahrung des Friedens, zur Verhinderung von Zwang und zur Abschreckung von Aggressionen gew&auml;hrleisten. Zudem senden sie ein klares Signal der Einheit und Entschlossenheit.</p>
<p>Die j&auml;hrlichen Man&ouml;ver dauern bis zum 23. Oktober. Zum Einsatz kommen Bodentruppen und Mehrzweckflugzeuge etwa f&uuml;r Simulationsfl&uuml;ge ohne den Einsatz echter Atomwaffen. <em>Politico</em> berichtete, dass die NATO Russland aufgefordert habe, sich keine Sorgen wegen der Atomwaffen&uuml;bungen zu machen.</p>
<p>Wie die russische Botschaft in Belgien in sozialen Medien mitteilte, werde Moskau die &Uuml;bungen aufmerksam verfolgen. Trotz der Erkl&auml;rungen von NATO-Vertretern trage das Man&ouml;ver nicht zum Abbau der Spannungen in Europa bei, zumal die NATO Russland als gr&ouml;&szlig;te Sicherheitsbedrohung einstufe. Die Botschaft f&uuml;gte hinzu, dass die Erkl&auml;rungen, wonach das Man&ouml;ver regelm&auml;&szlig;ig stattfinde und keine Bedrohung f&uuml;r Russland darstelle, zur Kenntnis genommen w&uuml;rden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rt.com/international/293367-nato-reagiert-auf-russische-warnung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NATO reagiert auf russische Warnung: "Wir sind ein Verteidigungsb&uuml;ndnis"</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Bis 2030 kriegsbereit&quot;: Kneissl hält Europas Konfrontation mit Russland für möglich</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294252-bis-2030-kriegsbereit-kneissl-haelt-europas-konfrontation-mit-russland-fuer-moeglich/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/europa/294252-bis-2030-kriegsbereit-kneissl-haelt-europas-konfrontation-mit-russland-fuer-moeglich/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8dfaab480cc559f69b06c.png" /> Die EU will bis 2030 ihre Verteidigungsbereitschaft stärken. Karin Kneissl verweist auf die massive Aufrüstung und Pläne zur Wiedereinführung der Wehrpflicht. Doch bedeutet die Vorbereitung auf einen Krieg auch, dass ein solcher bevorsteht?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die europ&auml;ischen Staaten haben nach Jahrzehnten unzureichender Investitionen in ihre Streitkr&auml;fte eine umfassende Aufr&uuml;stung eingeleitet. Bis 2030 wollen sie ihre Verteidigungsbereitschaft deutlich st&auml;rken. Die ehemalige &ouml;sterreichische Au&szlig;enministerin und Leiterin des Zentrums G.O.R.K.I. der Staatlichen Universit&auml;t Sankt Petersburg Karin Kneissl sieht darin Anlass zur Sorge. In einem Beitrag f&uuml;r die Zeitschrift <em>Politika</em> schloss sie nicht aus, dass europ&auml;ische Hauptst&auml;dte einen Krieg gegen Russland beschlie&szlig;en k&ouml;nnten.</p>

<p>"<em>Wird Europa tats&auml;chlich in den Krieg eintreten, oder ist das nur Bluff? Angesichts der zunehmenden Irrationalit&auml;t in vielen Hauptst&auml;dten der EU w&uuml;rde ich nicht ausschlie&szlig;en, dass sie sich dazu entschlie&szlig;en, einen Krieg zu beginnen. F&uuml;r viele Politiker ist der Krieg zur neuen Normalit&auml;t geworden."</em></p>
<p>Als einen Beleg f&uuml;r den Kurs auf eine verst&auml;rkte Militarisierung f&uuml;hrt Kneissl die institutionellen und politischen Ver&auml;nderungen in der EU an. Ende 2024 wurde in der Europ&auml;ischen Kommission das Amt eines Kommissars f&uuml;r Verteidigung und Raumfahrt geschaffen. Der litauische Politiker Andrius Kubilius &uuml;bernahm diesen Posten und sollte ein Wei&szlig;buch zur europ&auml;ischen Verteidigung ausarbeiten.</p>
<p><em>"Die zentrale Aufgabe dieses Wei&szlig;buchs besteht darin, Europa bis 2030 auf einen Krieg vorzubereiten."</em></p>
<p><strong>EU setzt auf Verteidigungsbereitschaft bis 2030</strong></p>
<p>Das Wei&szlig;buch tr&auml;gt den Titel "Readiness 2030". Die Europ&auml;ische Kommission begr&uuml;ndet die geplante St&auml;rkung der Verteidigungsf&auml;higkeit mit jahrzehntelangen unzureichenden Investitionen und bestehenden L&uuml;cken bei den milit&auml;rischen F&auml;higkeiten.</p>
<p>Zu den Priorit&auml;ten geh&ouml;ren der Ausbau der R&uuml;stungsproduktion, eine schnellere Verlegung von Truppen und milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung sowie die Entwicklung von Luftverteidigungssystemen, Drohnen, Artillerie und Raketen. Auch die milit&auml;rische Infrastruktur soll ausgebaut werden, um Europa besser auf Krisen und schwerwiegende milit&auml;rische Szenarien vorbereiten.</p>

<p>Kneissl zufolge bauen alle 27 EU-Mitgliedstaaten ihre milit&auml;rischen F&auml;higkeiten erheblich aus. Dies gelte auch f&uuml;r &Ouml;sterreich, Zypern, Irland und Malta, die sie als theoretisch neutrale Staaten bezeichnet. Deutschland investiere besonders stark in die Wiederaufr&uuml;stung. Der Staatshaushalt und die politische Agenda in Berlin w&uuml;rden ihrer Ansicht nach zunehmend von der "russischen Bedrohung" bestimmt.</p>
<p><em>"Dasselbe gilt f&uuml;r die &uuml;brigen 'neutralen' EU-Mitglieder, die sich bereits an umfangreichen Waffenk&auml;ufen f&uuml;r die Ukraine beteiligen und damit ihren neutralen Status verletzen. Einige NATO-Mitglieder wie die T&uuml;rkei und Ungarn vertreten dagegen eine ausgewogenere Position."</em></p>
<p>Auch die politische Rhetorik der europ&auml;ischen F&uuml;hrung kritisiert Kneissl. Ihrer Einsch&auml;tzung nach wollten die Staats- und Regierungschefs mit ihrer Konfrontation mit Russland von innenpolitischen Problemen ablenken. Dazu trage auch der Versuch bei, die Wirtschaft mithilfe der R&uuml;stungsindustrie anzukurbeln.</p>
<p><em>"Im Mittelpunkt stehen jetzt die Kriegswirtschaft, die Milit&auml;rbeitr&auml;ge und die Niederlage Russlands. Das wird in jedem Sanktionspaket der EU st&auml;ndig wiederholt und eingeh&auml;mmert. Einen solchen Kriegsenthusiasmus gab es zuletzt im Sommer 1914."</em></p>

<p><strong>R&uuml;ckkehr zur Wehrpflicht</strong></p>
<p>Neben steigenden Verteidigungsausgaben verweist Kneissl auf Bestrebungen europ&auml;ischer Staaten, verschiedene Formen der Wehrpflicht wieder einzuf&uuml;hren oder auszubauen. Ihrer Einsch&auml;tzung nach k&ouml;nnten solche Modelle k&uuml;nftig nicht nur M&auml;nner betreffen. Als Beispiel nennt sie Schweden, wo die Wehrpflicht grunds&auml;tzlich f&uuml;r M&auml;nner und Frauen gilt. Auch in Deutschland wird &uuml;ber die k&uuml;nftige Ausgestaltung des Wehrdienstes diskutiert. Seit 2026 ist f&uuml;r 18-j&auml;hrige M&auml;nner eine verpflichtende Musterung vorgesehen. Der Wehrdienst selbst bleibt zun&auml;chst freiwillig.&nbsp;</p>
<p><strong>Moskau weist Angriffsabsichten zur&uuml;ck</strong></p>
<p>Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat wiederholt erkl&auml;rt, Russland beabsichtige nicht, NATO-Staaten anzugreifen. Nach seinen Worten sch&uuml;ren westliche Politiker &Auml;ngste vor einer vermeintlichen russischen Bedrohung, um von innenpolitischen Problemen abzulenken.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash; <a href="https://de-rt.com/europa/282222-russlandfeindliche-regierungen-europaeische-union-krieg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland ganz vorn mit dabei: Die Europ&auml;ische Union stimmt sich auf den Krieg mit Russland ein</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>US-Botschafter warnt vor Europas Niedergang und fordert härteren Kurs gegen China</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294237-us-botschafter-warnt-vor-europas/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8d6d2b480cc29ab2e6729.jpg" /> Der US-Botschafter bei der EU warnt vor Europas wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Niedergang. Im Interview mit dem Handelsblatt kritisiert er hohe Energiekosten und übermäßige Regulierung und fordert einen härteren gemeinsamen Kurs gegenüber China.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In einem Interview mit dem <em>Handelsblatt</em> sieht der US-Botschafter bei der EU Andrew Puzder Europa wirtschaftlich und gesellschaftlich im Niedergang. Er&nbsp;verwies auf den Abstand beim nominalen Pro-Kopf-BIP zwischen den USA und der EU und warnt vor einem "zivilisatorischen Verfall". Dabei verwies er auf die aktuellen Ereignisse in Frankreich.</p>
<p>Washington w&uuml;nsche sich ein wirtschaftlich, politisch und milit&auml;risch starkes Europa, das eng mit dem Westen verbunden bleibt.</p>
<blockquote>
<p><em>"Wirtschaftlich sehen wir einen deutlichen Niedergang in Europa. Vor 10, 15 Jahren lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in der EU und den USA recht nah beieinander. Im vergangenen Jahr lag das nominale BIP pro Kopf Deutschlands, des wirtschaftlich und industriell f&uuml;hrenden Landes Europas, unter dem von West Virginia, dem US-Bundesstaat mit dem zweitniedrigsten Wert."</em></p>
</blockquote>

<p>Puzder betonte, dass Europa f&uuml;r die USA kulturell und strategisch unverzichtbar sei. Zugleich spricht er sich f&uuml;r starke Nationalstaaten aus, die ihre kulturellen und wirtschaftlichen Interessen sch&uuml;tzen. Die EU solle sich vor allem auf den Binnenmarkt konzentrieren; eine weitergehende Integration h&auml;nge davon ab, wie viel Souver&auml;nit&auml;t die Mitgliedstaaten abgeben wollten.</p>
<p>Im Verh&auml;ltnis zu China sieht Puzder gemeinsame Interessen der USA und Europas. Beide Seiten seien wichtige Absatzm&auml;rkte f&uuml;r chinesische Waren und k&ouml;nnten gemeinsam gegen wirtschaftliche Ungleichgewichte vorgehen. Einen erbitterten Handelskrieg wolle Washington aber vermeiden.</p>
<blockquote>
<p><em>"Als ich vor 13 Monaten nach Br&uuml;ssel kam, dachte ich, ich m&uuml;sste die Europ&auml;er davon &uuml;berzeugen, China die Stirn zu bieten. Jetzt ist es umgekehrt: Die Europ&auml;er versuchen, mich davon zu &uuml;berzeugen, dass wir h&auml;rter auftreten m&uuml;ssen. Auf Europa entfallen 30 Prozent des chinesischen Handels&uuml;berschusses von 1,2 Billionen Dollar, auf die USA etwa 17 Prozent. Zusammen ist das fast die H&auml;lfte. Das hei&szlig;t: China ist auf unsere M&auml;rkte angewiesen. Wir wollen keinen erbitterten Handelskrieg, aber gemeinsam k&ouml;nnen wir das System ausgewogener und fairer machen."</em></p>
</blockquote>
<p>Zugleich verteidigte der Botschafter Trumps Handelsabkommen mit der EU gegen Kritik und fordert Fortschritte beim Abbau nichttarif&auml;rer Handelshemmnisse.</p>
<p>Die j&uuml;ngsten Drohungen Trumps, Treibstoffexporte nach Europa einzustellen,&nbsp;wies Puzder als missverstanden zur&uuml;ck. Sie h&auml;tten sich auf m&ouml;gliche Ma&szlig;nahmen gegen steigende Dieselpreise in den USA bezogen. Eine L&ouml;sung sei schlie&szlig;lich im Rahmen der G7 gefunden worden. Die Darstellung, Washington habe seine Verb&uuml;ndeten unter Druck gesetzt, werde dem Verhandlungsprozess nicht gerecht: "Europa verf&uuml;gt &uuml;ber gro&szlig;e Dieselreserven &ndash; wenn diese auf den Markt kommen, sinkt der Preis f&uuml;r alle. Ich habe dar&uuml;ber mit Franzosen, Italienern und Deutschen gesprochen, es waren sachliche Gespr&auml;che."</p>
<p>Als zentrale Hindernisse f&uuml;r Investitionen und Wachstum in Europa nennt Puzder hohe Energiekosten und &uuml;berm&auml;&szlig;ige Regulierung. US-Unternehmen seien grunds&auml;tzlich bereit, mehr in Europa zu investieren, ben&ouml;tigten daf&uuml;r aber verl&auml;ssliche und bezahlbare Energie sowie weniger b&uuml;rokratische H&uuml;rden. Besonders kleine und mittlere Unternehmen w&uuml;rden durch komplexe Vorschriften daran gehindert, zu wachsen. Auch bei der K&uuml;nstlichen Intelligenz sieht er Europa gegen&uuml;ber den USA und China im R&uuml;ckstand.</p>
<p>In der Verteidigungspolitik unterst&uuml;tzte Puzder den Ausbau der europ&auml;ischen R&uuml;stungsindustrie, warnte aber vor einer zu starken Orientierung am Prinzip "Buy European". Entscheidend m&uuml;sse die Wirksamkeit von Waffensystemen sein: "Diese Debatte &uuml;ber europ&auml;ische oder regionale Souver&auml;nit&auml;t beim R&uuml;stungseinkauf wird verschwinden, wenn der erste feindliche Soldat nach Litauen, Estland, Lettland oder Polen vorr&uuml;ckt. Dann z&auml;hlt nur, wie man ihn am wirksamsten stoppt." Europa m&uuml;sse sich st&auml;rker selbst verteidigen, versichert der Botschafter zugleich: Die USA seien weiterhin in Europa pr&auml;sent und planten nicht, sich kurzfristig zur&uuml;ckzuziehen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/meinung/293452-europa-weiss-es-immer-besser/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europa wei&szlig; es immer besser</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Litauer empört über Truppendislozierung an Grenze zu Russland</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294207-litauer-empoert-ueber-truppendislozierung-an-russlands-grenze/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8bec348fbef7b04174be7.png" /> Einwohner der litauischen Ortschaft Panemunė haben ihren Unmut über die Verlegung von Truppen an die Grenze zur Region Kaliningrad geäußert und das Vorgehen der Regierung kritisiert: Es gebe in der Gegend keinerlei Anzeichen für Gefahr.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Einwohner der litauischen Ortschaft Panemunė zeigen sich emp&ouml;rt &uuml;ber die von der Regierung des Landes angek&uuml;ndigte Truppenverlegung dorthin &ndash; an die Grenze zu Russlands Exklave Kaliningrad, wo auch ein Grenz&uuml;bergang betrieben wird. Dies <a href="https://www.lrt.lt/naujienos/lietuvoje/2/3076412/i-pasieni-su-kaliningradu-siunciami-kariai-bet-vietiniai-sako-gresmiu-nejauciantys" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> das Online-Nachrichtenportal des&nbsp;litauischen &ouml;ffentlichen Auslandssenders&nbsp;<em>LRT</em>. Die Stationierung von etwa 100 Soldaten dort wurde am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026 angek&uuml;ndigt. <em>LRT</em>-Journalisten halten bei den Menschen in der Grenzortschaft deutliche Skepsis bez&uuml;glich dieser Ma&szlig;nahme fest &ndash; und die Zuversicht, auch ohne die Truppendislozierung sei die Sicherheitslage dort aktuell gut. Einer der befragten Einheimischen &auml;u&szlig;erte sich wie folgt:</p>
<p><em>"Es ist ruhig und sicher. Wovon redet man &uuml;berhaupt, wie kommt man &uuml;berhaupt auf so etwas? Hier ist alles in Ordnung."</em></p>
<p>Ein anderer Bewohner &auml;u&szlig;erte sein Unbehagen angesichts des Auftauchens von Milit&auml;rfahrzeugen:</p>
<p><em>"Vorbeifahrendes Kriegsger&auml;t, das sieht man hier wohl &ndash; und ja, das ist beunruhigend. Es gibt hier keinerlei Anzeichen f&uuml;r eine Gefahr; ich habe hier nichts dergleichen wahrgenommen."</em></p>
<p>Auch ein dritter Gespr&auml;chspartner &uuml;bte Kritik an der Regierung f&uuml;r diese Ma&szlig;nahme.</p>
<p><em>"Vielleicht gerade noch, wenn es darum ginge, Schmuggler zu fassen &ndash; aber gegen einen etwaigen Angriff? Ich wei&szlig; nicht, was sich unsere Regierung dabei denkt."</em></p>

<p>Am Mittwoch hatte die litauische Regierung angek&uuml;ndigt, rund 100 Soldaten f&uuml;r zwei Wochen an die Grenze zur Region Kaliningrad zu entsenden. Begr&uuml;ndet wird dies mit angeblicher Sorge vor einem Strom an Menschen aus der russischen Exklave, die aufgrund einer angeblich bevorstehenden milit&auml;rischen Mobilmachung in Russland fliehen k&ouml;nnten, um dem Kriegsdienst an der Front des Ukraine-Krieges zu entgehen.</p>
<p>W&auml;hrend der Plenarsitzung der XXIII. Jahreskonferenz des internationalen Diskussionsclubs "Waldai" warnte Russlands Pr&auml;sident Wladimir Wladimirowitsch Putin, dass Moskau im Falle eines Angriffs auf die Region alle verf&uuml;gbaren Kr&auml;fte und Mittel einsetzen werde. Zugleich betonte er, dass Russland seinerseits niemandem drohe und nicht die Absicht habe, irgendjemanden anzugreifen &ndash; weder im Jahr 2029 noch 2030 oder 2050.</p>
<p>Putin f&uuml;gte allerdings hinzu, dass Russland im Falle eines Angriffs auf sein Territorium gezwungen w&auml;re, seine, wie er es mit gekonntem Understatement formulierte, "Wettbewerbsvorteile" zu nutzen &ndash; und diese bestehen durchaus in einigen einzigartigen Waffensystemen, die Russland im Arsenal hat.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/286177-krim-an-ostsee-politikberater-lange-stellt-anspruch-russlands-kaliningrad-frage/">Krim an der Ostsee ‒ Politikberater Lange stellt Anspruch Russlands auf Kaliningrad infrage</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Babler am Ende: Nur fünf Prozent würden ihn zum Kanzler wählen, doch er feiert den &quot;Riesenerfolg&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/oesterreich/294248-babler-am-ende-nur-fuenf/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8dbdbb480cc29ab2e672e.jpg" /> Fünf Prozent für Babler, 14 Prozent für die SPÖ. Der scheidende Parteichef feiert den geregelten Führungswechsel, doch die Umfragewerte bleiben schwach. Kickl liegt in der Kanzlerfrage mit 34 Prozent deutlich vor allen anderen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Babler tritt als SP&Ouml;-Chef ab, und die Umfragen sehen f&uuml;r ihn und seine Partei d&uuml;ster aus. In der Kanzlerfrage der neuen Lazarsfeld-Umfrage f&uuml;r <em>oe24</em> kommt er nur noch auf f&uuml;nf Prozent. Die SP&Ouml; f&auml;llt auf 14 Prozent, ein Wert, den <em><a href="https://www.oe24.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">oe24</a></em> als historisches Tief bezeichnet.</p>
<p>Damit liegt Babler hinter allen anderen abgefragten Politikern. Selbst Gr&uuml;nen-Chefin Leonore Gewessler (8 Prozent) und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger (7 Prozent) liegen vor ihm. Bundeskanzler Christian Stocker kommt auf 13 Prozent.</p>
    
    
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<p>Klar vorne liegt FP&Ouml;-Chef Herbert Kickl mit 34 Prozent, mehr als die vier anderen zusammen, die gemeinsam auf 33 kommen. Babler verliert gegen&uuml;ber der Vorwoche drei Prozentpunkte.</p>
<p>Befragt wurden am 5. und 6. Oktober insgesamt 1.000 Personen. Die ver&ouml;ffentlichten Kanzlerwerte sind Rohdaten und nicht hochgerechnet.</p>
<p>Da der &ouml;sterreichische Bundeskanzler nicht direkt vom Volk gew&auml;hlt wird, spiegeln die Zahlen lediglich die pers&ouml;nliche Pr&auml;ferenz der Befragten wider und keine tats&auml;chliche Wahlabsicht. Bei dieser Stichprobengr&ouml;&szlig;e liegt die statistische Schwankungsbreite bei rund drei Prozentpunkten. Die geringen Abst&auml;nde zwischen Babler, Meinl-Reisinger und Gewessler sind daher mit Vorsicht zu interpretieren.</p>

<p>Neu sind die schwachen Werte allerdings nicht. Schon im Juni lag Babler mit sieben Prozent am Ende des Feldes, Anfang September kam er kurz auf neun, jetzt sind es wieder f&uuml;nf.</p>
<p>Auch seine Partei verliert. In der Sonntagsfrage b&uuml;&szlig;t die SP&Ouml; drei Punkte ein und steht bei 14 Prozent.</p>
<p>Die FP&Ouml; liegt bei 41, die &Ouml;VP bei 20, die Gr&uuml;nen bei 12, die NEOS bei 6 und die KP&Ouml; bei 4 Prozent. &Ouml;VP, SP&Ouml; und NEOS k&auml;men zusammen auf 40 Prozent, einen Punkt weniger als die FP&Ouml; allein. Mit der Regierung sind 54 Prozent unzufrieden, nur 20 Prozent zufrieden.</p>
    
    
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<p>Ein neuer Spitzenkandidat w&uuml;rde die Lage laut Umfrage nicht von selbst verbessern. Mit Finanzminister Markus Marterbauer k&auml;me die SP&Ouml; auf 16 Prozent, die FP&Ouml; auf 39, die &Ouml;VP auf 18 und die NEOS auf 9. Mit Gerhard Zeiler w&auml;ren es nur 12 Prozent, und die SP&Ouml; l&auml;ge hinter den Gr&uuml;nen, die auf 13 k&auml;men. In der Partei gilt Marterbauer als Wunschkandidat f&uuml;r den Vorsitz. Von einer eigenen Kandidatur ist bisher nichts bekannt.</p>
<p>Babler selbst sieht seinen Abgang positiv. Am Dienstag nannte er den vereinbarten &Uuml;bergang in einem Video an die Mitglieder einen "Riesenerfolg". Eine geordnete &Uuml;bergabe habe es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Auf dem Parteitag im M&auml;rz hatte er noch 81,51 Prozent der Delegiertenstimmen erhalten.</p>

<p>Am Donnerstag setzte der Bundesparteivorstand <a href="https://www.bmfwf.gv.at/ministerium/bundesministerin-eva-maria-holzleitner.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eva-Maria Holzleitner</a> und Philip Kucher einstimmig als gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Vorsitzende ein. Beide haben erkl&auml;rt, nicht selbst f&uuml;r den Vorsitz kandidieren zu wollen.</p>
<p>Sie sollen den Wechsel vorbereiten, bis ein Parteitag im ersten Quartal 2027 die neue Spitze w&auml;hlt. Babler bleibt vorerst Vizekanzler und Fraktionsvorsitzender. Marterbauer soll das Vizekanzleramt zu Jahresbeginn &uuml;bernehmen. Ob Babler dann Minister bleibt, ist offen. Er verwies darauf, dass der Vizekanzler sein Team &uuml;blicherweise selbst zusammenstellt, eine Entscheidung gibt es nicht.</p>
<p>Wie die neue Doppelspitze bei den W&auml;hlern ankommt, zeigt die Umfrage noch nicht. Sie war abgeschlossen, bevor <a href="https://www.bmfwf.gv.at/ministerium/bundesministerin-eva-maria-holzleitner.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Holzleitner</a> und Kucher bestellt wurden. Die Zahlen zeigen damit den Stand der SP&Ouml; unmittelbar vor dem F&uuml;hrungswechsel, und der ist schwierig. Die Nachfolger m&uuml;ssen bei f&uuml;nf Prozent in der Kanzlerfrage und 14 Prozent f&uuml;r die Partei beginnen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/oesterreich/274814-oesterreichs-aussenministerin-meinl-reisinger-zieht/">Meinl-Reisinger klagt gegen FP&Ouml; wegen "Ukraine-Geldkoffer"</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>FlixBus nach Kiew, Milliarden aus Berlin: Ukraine-Verbindungen boomen, Deutschlands blinder Fleck</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294185-flixbus-nach-kiew-milliarden-aus/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac889ef48fbef7a4543f474.png" /> Heimreise nach Lwow, Sozialleistungen aus Deutschland: Ukrainische Leistungsbezieher arbeiten in der Ukraine und kassieren deutsche Unterstützung. Berlin schaut weg. Die Behörden können nicht einmal beziffern, wie häufig ungemeldete Auslandsaufenthalte vorkommen. Milliarden werden ausgegeben, während die Kontrolle versagt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">FlixBus baut seine Verbindungen in die Ukraine aus. W&auml;hrend Busse von Deutschland nach Kiew und Lwow fahren, &uuml;berweist der deutsche Staat Milliarden an ukrainische "Gefl&uuml;chtete".</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Viele B&uuml;rgergeldempf&auml;nger reisen&nbsp;laut Recherchen unerlaubt aus Deutschland in die Ukraine, arbeiten dort vor Ort oder im Homeoffice und beziehen weiterhin deutsche Sozialleistungen. &Auml;hnliche Vorw&uuml;rfe betreffen Bezieher staatlicher Unterst&uuml;tzung in &Ouml;sterreich, der Schweiz und Polen.</p>
    
    
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<p>Wie gro&szlig; das Ausma&szlig; tats&auml;chlich ist, kann die Bundesregierung nicht beziffern. Ihr fehlen belastbare Zahlen &uuml;ber nicht gemeldete Auslandsaufenthalte und m&ouml;gliche Verst&ouml;&szlig;e. Das ist ein gravierendes Kontrollproblem. Wer staatliche Leistungen aus Steuergeldern auszahlt, muss auch &uuml;berpr&uuml;fen, ob die Anspruchsvoraussetzungen eingehalten werden.</p>
<p>Noch schwerer wiegt der politische Eindruck, dass der Staat zwar Milliarden verteilt, aber nicht einmal wei&szlig;, wie systematisch m&ouml;gliche Verst&ouml;&szlig;e sind. Ob die Bundesregierung genauer hinsehen will, l&auml;sst sich aus den fehlenden Daten nicht beweisen. Sicher ist jedoch, dass mangelnde Kontrolle Vertrauen kostet.</p>
<p>Der Skandal liegt darin, dass Berlin das Ausma&szlig; nicht kennt und die &Ouml;ffentlichkeit keine belastbare Antwort erh&auml;lt.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Jobcenter-Mitarbeiter berichten es täglich: Ukrainer sitzen dem Sachbearbeiter gegenüber, kassieren die Grundsicherung — und fahren danach in die Ukraine, um dort zu arbeiten. Lange wurde das geleugnet. Wir haben immer gesagt: Warum sind die Flixbus-Linien nach Kiew jeden Tag ausgebucht? Irgendwann musste sogar Correctiv darüber berichten. Und am Ende hat die Bundesregierung selbst zugegeben, dass es diese Heimreisen gibt. Unser Plan: Busunternehmen führen Registerlisten, die mit den Leistungsempfängern der Jobcenter abgeglichen werden. Wer in die Heimat fährt, bekommt ein Wiederbetretungsverbot. Wir wollen uns nicht mehr ausnutzen lassen. Die Größenordnung des Schadens: zweistellige Milliardenbeträge.</p>&mdash; René Springer (@Rene_Springer) <a href="https://x.com/Rene_Springer/status/2107727122034823309?ref_src=twsrc%5Etfw">October 7, 2026</a></blockquote>
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<p data-pm-slice="1 1 []">Im M&auml;rz 2026 nahm FlixBus eine neue Direktverbindung zwischen Kiew und Frankfurt auf. Die Route f&uuml;hrt &uuml;ber Lwow, Berlin, Leipzig, Jena und Erfurt. Das Unternehmen hatte sein Angebot in den Jahren zuvor deutlich erweitert.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Im&nbsp;Juni 2023 meldete FlixBus 21 Linien in der Ukraine, gegen&uuml;ber acht vor dem Krieg. Im Dezember 2024 waren 29 deutsche St&auml;dte direkt mit elf ukrainischen St&auml;dten verbunden.</p>
    
    
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<p>Der Busverkehr ist l&auml;ngst Teil des regul&auml;ren Reiseangebots zwischen Deutschland und der Ukraine.&nbsp;</p>
<p data-d-text-flow="" data-d-component="text">Wer nach der Auszahlung der Sozialleistungen problemlos mit dem Bus in die Ukraine reisen, dort arbeiten und weiterhin staatliche Unterst&uuml;tzung beziehen kann, w&auml;hrend wirksame Kontrollen fehlen und kritische Nachfragen reflexartig als "anti-ukrainisch" oder als Angriff auf die Merz-Regierung abgestempelt werden, muss sich fragen lassen, ob der Staat hier auf Kosten der Steuerzahler ein gravierendes Kontrollversagen hinnimmt.</p>
<p data-d-text-flow="" data-d-component="text">Mit dem Ausbau der Busverbindungen w&auml;chst auch die Frage, wie konsequent Deutschland pr&uuml;ft, ob die Voraussetzungen f&uuml;r den Bezug von Sozialleistungen weiterhin erf&uuml;llt sind.</p>
    
    
<figure class="RTImage-root"><div class="RTImage-image RTImage-original"><picture class="Picture-root Picture-original"><!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--><source
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<p>Denn B&uuml;rgergeld ist keine bedingungslose &Uuml;berweisung. Wer Leistungen bezieht, muss die gesetzlichen Regeln f&uuml;r Auslandsaufenthalte einhalten. Eine genehmigte Reise kann unter bestimmten Voraussetzungen bis zu drei Wochen pro Kalenderjahr mit fortlaufendem Leistungsbezug vereinbar sein.</p>

<p>Wer ohne erforderliche Zustimmung verreist, seine Abwesenheit verschweigt oder Einkommen aus einer Besch&auml;ftigung im Ausland nicht angibt, kann seinen Leistungsanspruch verletzen.</p>
<p>Die Bundesregierung erkl&auml;rte im September 2024 auf eine parlamentarische Anfrage, dass ihr keine Zahlen dar&uuml;ber vorl&auml;gen, wie viele B&uuml;rgergeldempf&auml;nger ihre Abwesenheit nicht gemeldet und dennoch Leistungen erhalten h&auml;tten. Auch die Zahl ukrainischer Staatsangeh&ouml;riger unter diesen Personen sei unbekannt.</p>
<p>Der Staat zahlt, kontrolliert aber nicht umfassend genug, um das Ausma&szlig; m&ouml;glicher Verst&ouml;&szlig;e verl&auml;sslich zu beziffern. F&uuml;r die Steuerzahler ist das schwer nachvollziehbar. Wer Milliarden an &ouml;ffentlichen Mitteln verteilt, muss auch feststellen k&ouml;nnen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen eingehalten werden.</p>
<p>Die finanziellen Dimensionen sind betr&auml;chtlich. Das Kiel Institut bezifferte die kumulierten deutschen B&uuml;rgergeldausgaben f&uuml;r ukrainische Gefl&uuml;chtete im Oktober 2026 auf 27,45 Milliarden Euro.</p>
<p>Weitere 7,15 Milliarden Euro entfielen auf Unterbringung und Versorgung &uuml;ber L&auml;nder und Kommunen. Diese Summen sind keine nachgewiesenen Betrugsverluste. Sie zeigen aber, weshalb eine wirksame Kontrolle im Interesse der Allgemeinheit liegt.</p>
<p>Immer wieder wird der Verdacht ge&auml;u&szlig;ert, ukrainische Leistungsbezieher w&uuml;rden nach dem Eingang ihrer Zahlungen nach Kiew oder Lwow reisen, dort arbeiten und anschlie&szlig;end nach Deutschland zur&uuml;ckkehren.&nbsp;</p>
    
    
<figure class="RTImage-root"><div class="RTImage-image RTImage-original"><picture class="Picture-root Picture-original"><!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--><source
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<p data-pm-slice="1 1 []">Nat&uuml;rlich wird kaum jemand freiwillig zugeben, dass er in der Ukraine arbeitet, von dort aus im Homeoffice t&auml;tig ist oder zus&auml;tzliche Einnahmen erzielt, w&auml;hrend er in Deutschland, &Ouml;sterreich oder der Schweiz Sozialleistungen kassiert.</p>

<p data-pm-slice="1 1 []">Die Beh&ouml;rden sind &uuml;berlastet, Sprachbarrieren erschweren die Kontrollen, und wer soll &uuml;berhaupt &uuml;berpr&uuml;fen, was jemand in der Ukraine tats&auml;chlich arbeitet und verdient? Auch von Kiew ist kaum zu erwarten, dass die Regierung von sich aus auf solche Praktiken hinweist.</p>
<p>Das Bild des Kriegsfl&uuml;chtlings bekommt Risse, wenn Wochenendreisen aus Deutschland nach Lwow l&auml;ngst zur Routine werden. Dank guter Autobahnen und regelm&auml;&szlig;iger Busverbindungen geht es zu Verwandten, zu Freunden, zum Verteilen von Geschenken oder zum Erledigen privater Gesch&auml;fte. Danach f&auml;hrt man zur&uuml;ck und bezieht weiter Sozialleistungen. Dazu kommen nicht deklarierte Mieteinnahmen aus mehreren Wohnungen in der Ukraine.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Wer arbeitet, Geld verdient und Immobilien besitzt, lebt nicht unter denselben Bedingungen wie jemand aus der Ostukraine, der alles zur&uuml;cklassen musste und auf Hilfe angewiesen ist.</p>
<p>Viele wissen, dass solche Konstellationen existieren. Doch sobald man sie anspricht, wird man als antiukrainisch, anti-Merz oder politisch motiviert abgestempelt. Denn solche Fragen passen schlecht in das Bild der hilflosen Menschen, denen man bedingungslos helfen m&uuml;sse. Aber Sozialleistungen sind kein Freifahrtschein. Wer Geld vom Staat erh&auml;lt, muss seine Eink&uuml;nfte und seine tats&auml;chliche Situation offenlegen. Und ein Staat, der Milliarden ausgibt, darf nicht einfach wegsehen, nur weil Kontrollen politisch unbequem sind.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Eine einfache L&ouml;sung w&auml;re, FlixBusse an den Grenzen gezielt zu kontrollieren, die Identit&auml;t der Reisenden festzustellen und bei konkreten Hinweisen auf nicht gemeldete Arbeit oder Eink&uuml;nfte die Sozialleistungsanspr&uuml;che zu &uuml;berpr&uuml;fen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Wer gegen die geltenden Regeln verst&ouml;&szlig;t, muss mit Konsequenzen rechnen. Auch regelm&auml;&szlig;ige Wochenendreisen sollten Anlass sein, genauer hinzusehen, wenn Zweifel am tats&auml;chlichen Aufenthaltsort oder an den Einkommensverh&auml;ltnissen bestehen.</p>
<p>Doch die Merz-Regierung setzt andere Priorit&auml;ten, w&auml;hrend FlixBus mit den stark nachgefragten Verbindungen weiter Geld verdient. Die Zeche zahlen am Ende jene, die jeden Morgen arbeiten gehen, Steuern zahlen und darauf vertrauen, dass der Staat die Regeln f&uuml;r alle durchsetzt. Am Ende bleiben die Steuerzahler die Dummen.</p>
<p><strong data-start="1226" data-end="1286">Mehr zum Thema </strong>‒&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/292735-klitschkos-kinder-kaempfen-nicht/">Korruption in der Schweiz: Klitschkos Kinder k&auml;mpfen nicht</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Leserbriefe an RT DE: &quot;Herzlichste Glückwünsche zum Geburtstag von Präsident Putin!&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/191621-leserbriefe-an-rt-de/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/191621-leserbriefe-an-rt-de/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8e9d8b480cc559a3d45ff.jpg" /> ]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>M&ouml;chten Sie uns schreiben?&nbsp;Hier geht es direkt zum&nbsp;<a href="https://freedert.online/leserpost/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eingabeformular f&uuml;r einen Leserbrief</a>.</em></strong></p>
<p><em><strong>Mehr Leserbriefe finden Sie&nbsp;<a href="https://freedert.online/tag/leserbrief/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</strong></em></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>EU-Sessel wackeln – Probleme ausgesessen, Lage falsch eingeschätzt, Volks-Protestpotenzial verkannt</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294057-eu-sessel-wackeln-probleme-ausgesessen/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/meinung/294057-eu-sessel-wackeln-probleme-ausgesessen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac68aa948fbef5470750ad1.png" /> Europas "Eliten" leiden unter Volks- und Realitätsferne, sitzen Probleme aus, folgen den USA und lassen Souveränität vermissen. Doch erst Arroganz und Lernunwilligkeit machen diese Unzulänglichkeiten zu ihrem Untergang.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dmitri Jewstafjew</em></p>
<p>Europas Politik hat unverhofft Eingang auf die Stra&szlig;e gefunden: Die Jugendproteste in Frankreich schockieren nicht nur durch das Ausma&szlig; der Gewalt, sondern auch durch deren Sinnlosigkeit. Zudem richten sie sich diesmal besonders gezielt gegen Vertreter des Staates &ndash; Polizisten, Feuerwehrleute und Beamte.</p>
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<p>Ein starker Anstieg regierungsfeindlicher Stimmungen ist auch in Deutschland zu beobachten. Diese werden bisweilen als "rechtsextrem" bezeichnet, was jedoch angesichts der Wahlergebnisse offensichtlich nicht in G&auml;nze zutrifft &ndash; sowohl in Berlin als auch bei Wahlen zu anderen deutschen Landesparlamenten, wo auch die Linke (ebenfalls in sehr radikaler Auspr&auml;gung) an Zuspruch gewinnt. Erinnern wir uns zudem an die j&uuml;ngsten Antikriegsaktionen von Jugendlichen dort, an denen sich ein breites politisches Spektrum deutscher Jugendorganisationen beteiligte.</p>
<p>In Italien ist die Lage derzeit noch ruhiger, doch diese Ruhe ist offensichtlich nur von kurzer Dauer.</p>
<p>In Gro&szlig;britannien zeigen sich neben der Krise des staatlichen Zusammenhalts &ndash; die sich allerdings schon seit einigen Jahrzehnten schleichend vollzieht &ndash; auch &uuml;berlagernde Krisen der Staatsverwaltung (vereinfacht gesagt: der Verfall der seit Jahrhunderten herrschenden britischen B&uuml;rokratie) und der &ouml;ffentlichen Politik. Premierminister Andrew Burnham &ndash; der siebte in den letzten zehn Jahren, daran sei erinnert &ndash; wird in dieser einstigen Gro&szlig;macht wahrscheinlich die Reihe der "schnellverderblichen" Regierungschefs der letzten Jahre fortsetzen.</p>
<p>Auf den ersten Blick handelt es sich um sehr unterschiedliche F&auml;lle und wenig vergleichbare F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten. Was, so fragt man sich, haben etwa Friedrich Merz und Giorgia Meloni gemeinsam? Doch es gibt drei Umst&auml;nde, die nicht nur sie, sondern auch die Mehrheit der Politiker im heutigen Europa miteinander verbinden.</p>
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<p>Erstens: Alle genannten F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten und die ihnen &auml;hnelnden bef&uuml;rworteten und bef&uuml;rworten &ndash; wenn auch mit unterschiedlichem Grad an Radikalit&auml;t &ndash; die fortgesetzte Unterst&uuml;tzung des Kiewer Regimes um jeden Preis. Auch wenn Meloni und Macron gelegentlich rhetorisch zur&uuml;ckruderten, wurde und wird der von ihnen gef&uuml;hrte Staat Selenskij weiterhin unterst&uuml;tzen &ndash; ungeachtet dessen, dass dieser offensichtlich auf eine maximale Eskalation des Krieges abzielt, eines Krieges, der auf Kosten der europ&auml;ischen Steuerzahler gef&uuml;hrt wird. Ja, sogar angesichts der in den europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten mittlerweile herrschenden klaren Erkenntnis, dass die Kampfhandlungen f&uuml;r Kiew milit&auml;risch aussichtslos sind &ndash; sowohl auf taktischer Ebene, gemessen an den "Erfolgen" der ukrainischen Streitkr&auml;fte auf dem Schlachtfeld, als auch auf strategischer Ebene.</p>
<p>Hierbei ist ein wesentlicher Unterschied zwischen den Eliten der USA und Europas festzustellen.</p>

<p>In den USA stie&szlig;en die Korruption in der Ukraine und das Verhalten von Selenskijs pers&ouml;nlichem Umfeld auf scharfe Kritik und Unmut, da es sich um die Veruntreuung US-amerikanischer Budgetgelder handelte. Demgegen&uuml;ber war in Europa das Ausma&szlig; der Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber der Korruption in Kiew erstaunlich. Krawalle und kriminelle Delikte von Migranten aus der Ukraine bereiteten den europ&auml;ischen Politikern weit mehr Sorge. Denn die in Kiew veruntreuten Gelder wurden &ndash; zumindest bis vor Kurzem &ndash; nicht als "das eigene Geld" wahrgenommen. Man ging davon aus, dass der Geldbeutel Washingtons unersch&ouml;pflich sei.</p>
<p>Zweitens: All diese (hust) F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten handelten &ndash; zumindest bis vor Kurzem &ndash; nach dem Gebot von Annalena Baerbock: Diese hatte einst ge&auml;u&szlig;ert (und sich trotz aller Kritik nie wirklich von dieser Aussage distanziert), dass sie sich nicht f&uuml;r die Meinung der deutschen W&auml;hler interessiere. Doch genau diese Haltung ist nicht nur f&uuml;r sie &ndash; sondern f&uuml;r alle europ&auml;ischen Mainstream-Politiker charakteristisch.</p>
    
    
    
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<p>In Gro&szlig;britannien ist die M&ouml;glichkeit, die Meinung der &Ouml;ffentlichkeit und der W&auml;hler zu ignorieren, sogar fest in der staatlichen F&uuml;hrung verankert: So kann dort der Regierungschef durch eine einfache "parteiinterne Abstimmung" ausgetauscht werden.&nbsp;</p>
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<p>Und sowohl die nationalen als auch &ndash; und erst recht &ndash; die gesamteurop&auml;ischen (einfach ausgedr&uuml;ckt: Br&uuml;sseler) Eliten gingen schon sehr lange von der &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrlichen Annahme aus, sie k&ouml;nnten nicht nur "thronen", sondern tats&auml;chlich "regieren" und Entscheidungen treffen, die den Geldbeutel des W&auml;hlers belasten, w&auml;hrend sie so taten, als g&auml;be es diesen W&auml;hler gar nicht. Und dass man ihnen ihr "Mandat des Vertrauens" auf ewig erteilt habe &ndash; wenngleich sich niemand mehr daran erinnern konnte, wann genau das geschehen war. Nun also kehrt der Bumerang &ndash; die Konsequenzen der Missachtung der &ouml;ffentlichen Meinung &ndash; auf die Stra&szlig;en der europ&auml;ischen St&auml;dte zur&uuml;ck.</p>
<p>Hier sei auf eine weitere Besonderheit hingewiesen: Die europ&auml;ischen Eliten kannten ihre L&auml;nder und Gesellschaften nicht nur &uuml;berhaupt nicht &ndash; sondern, mehr noch, sie waren aufrichtig der Meinung, dieses Wissen gar nicht zu ben&ouml;tigen. Folgerichtig haben sie denn auch die Stimmung unter der Jugend v&ouml;llig verkannt. Dabei repr&auml;sentiert diese die Zukunft aller europ&auml;ischen L&auml;nder &ndash; selbst unter den Vorzeichen von "Toleranz und Multikulturalismus". Schlie&szlig;lich handelt es sich bei ihnen um die W&auml;hler von morgen.</p>

<p>Drittens: Alle europ&auml;ischen F&uuml;hrungskr&auml;fte glaubten ernsthaft, die europ&auml;ische Politik m&uuml;sse lediglich "Trump aussitzen". Man m&uuml;sse nur die zweite &ndash; und letzte &ndash; Amtszeit dieses "geopolitischen R&uuml;pels" &uuml;berstehen, um dann mit einem neuen US-Pr&auml;sidenten (wobei aus irgendeinem Grund stillschweigend vorausgesetzt wurde, dass dieser nun aus dem Lager der liberalen "Globalisten" stammen w&uuml;rde) die alte "Normalit&auml;t" wiederherstellen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Der Gedanke, dass sich die Welt zu schnell wandelt, als dass man auch nur irgendetwas einfach aussitzen k&ouml;nnte, war den meisten europ&auml;ischen Politikern (und nicht nur jenen, die eingangs erw&auml;hnt wurden) v&ouml;llig fremd. Nun zeigt sich jedoch, dass Trump sich nicht so einfach aussitzen l&auml;sst. Mit seiner Zoll- und Energiepolitik zieht Trump die Schlinge um den Hals der europ&auml;ischen Wirtschaft immer enger zu. Gewiss wird Trump sein Amt irgendwann verlassen. Doch in welchem ​​Zustand werden sich die europ&auml;ischen Volkswirtschaften zu diesem Zeitpunkt befinden? Ganz zu schweigen davon, dass sein Nachfolger &ndash; selbst wenn er der anderen Partei angeh&ouml;rt und &ouml;ffentlich seine Treue zu den "euroatlantischen Werten" beteuert &ndash; h&ouml;chstwahrscheinlich Trumps Politik fortsetzen wird. So wie es auch Biden nach Trumps erster Amtszeit getan hat.</p>
<p>Immerhin ist die Erkenntnis, dass "etwas schiefgelaufen ist", bei den europ&auml;ischen Eliten bereits vorhanden. Und inzwischen beginnt nicht nur eine Reihe deutscher &Ouml;konomen abseits des Mainstreams, sondern auch ein ausgewachsener Macron zu erkl&auml;ren, dass die Grundlage des europ&auml;ischen &ndash; und zwar nicht nur des wirtschaftlichen, sondern auch des sozialen &ndash; Wohlergehens die Partnerschaft mit Russland gewesen ist. Und zwar nicht nur in Sachen Energietr&auml;ger, sondern auch dar&uuml;ber hinaus. Doch ihre Fehler einzugestehen, um die Arbeit an der Wiederherstellung der Beziehungen mit Russland anzugehen, sind die heutigen europ&auml;ischen "Eliten" nunmehr au&szlig;erstande.</p>

<p>Schon eher werden sie den britischen Gener&auml;len und denjenigen Gener&auml;len in den USA nach dem Mund reden, die absolut wahnwitzige und schon darum &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrliche Szenarien eines "schnellen Krieges gegen Russland" verlautbaren.</p>
<p>Und das er&ouml;ffnet uns einen klaren Blick auf eine weitere &ndash; eine vierte &ndash; Eigenschaft, die die heutige Politiklandschaft Europas &uuml;bergreifend vereint:</p>
<p>V&ouml;lliges Fehlen jeglicher Souver&auml;nit&auml;t und politischen Willens.</p>
<p><strong>Und wir in Russland, in dem Bewusstsein, dass f&uuml;r viele Staats- und Regierungschefs einiger der wichtigsten L&auml;nder der Welt das Jahr 2027 das letzte Jahr ihrer Karrieren werden &ndash; selbst wenn vorzeitige R&uuml;cktritte ausbleiben &ndash; m&uuml;ssen uns diejenigen, die sie abl&ouml;sen werden, ganz genau ansehen.</strong></p>
<p>Auch in dem Bewusstsein, dass aus einem Fehlen von Souver&auml;nit&auml;t, wie es f&uuml;r die Mehrheit der politischen "Eliten" des modernen Europas typisch ist, &uuml;blicherweise nichts Vern&uuml;nftiges und Brauchbares erwachsen kann &ndash; nichts, was zum vollst&auml;ndigen Bruch mit der Vergangenheit f&auml;hig ist, die Europa in eine Sackgasse sowohl geopolitischer als auch wirtschaftlicher Art gef&uuml;hrt hat.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem&nbsp;</em><em><a href="https://russian.rt.com/opinion/1691355-evstafev-merc-meloni-makron">Russischen</a></em><em>.</em></p>
<p><em><strong>Dmitri Jewstafjew</strong> ist ein russischer Politikwissenschaftler (Amerikanist), Spezialist f&uuml;r politisch-milit&auml;rische Fragen der nationalen Sicherheit Russlands, der Milit&auml;r- und Au&szlig;enpolitik der USA und regionale Fragen der Nichtverbreitung von Kernwaffen. Doktortitel in Politikwissenschaft (1992), Professor an der russischen Nationalen Forschungsuniversit&auml;t "Higher School of Economics". Er ist Mitverfasser wissenschaftlicher Monografien und zahlreicher Artikel. Leutnant der Reserve.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/290292-sachsen-anhalt-cdu-wahlkampf-mit/">Sachsen-Anhalt: CDU-Wahlkampf mit Kanzler Merz, aber ohne B&uuml;rgerkontakt</a>&nbsp;</p>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Politico: EU droht Gasknappheit im Winter</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294198-politico-eu-droht-gasknappheit-im/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8b2cc48fbef37c952cf9d.jpg" /> Da die europäischen Gasreserven auf einem historischen Tiefststand liegen, könnte es der EU im kommenden Winter an Gas mangeln. Analytiker warnen vor einer Spirale, bei der immer weiter schwindende Vorräte zu immer höheren Preisen nachgefüllt werden müssen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europ&auml;ische Union k&ouml;nnte im kommenden Winter mit einem Gasmangel konfrontiert werden. Das&nbsp;<a href="https://www.politico.eu/article/eu-faces-gas-supply-shortage-iran-war-winter-looms/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>&nbsp;<em>Politico&nbsp;</em>unter Verweis auf mehrere Studien. Laut den in der Publikation zitierten Sch&auml;tzungen der US-Denkfabrik Institut f&uuml;r Energiewirtschaft und Finanzanalyse (IEEFA) k&ouml;nnten der EU im kommenden Winter bis zu 14 Milliarden Kubikmeter Erdgas fehlen. Dies entspricht rund sieben Prozent des Bedarfs des Staatenblocks und w&uuml;rde zu Versorgung von zehn bis zw&ouml;lf Millionen Haushalten ausreichen.</p>
<p>Die europ&auml;ischen Gasspeicherst&auml;nde liegen gegenw&auml;rtig bei knapp &uuml;ber 70 Prozent, was f&uuml;r die Jahreszeit einem Tiefststand seit dem Beginn der Aufzeichnungen&nbsp;im Jahr 2011 entspricht. Gaspreise, die auf einem Vierjahreshoch liegen, und ein durch den Konflikt im Nahen Osten eingeschr&auml;nktes Angebot w&uuml;rden die Optionen der EU zur Anschaffung von Gas weiter reduzieren, so die Meldung weiter.&nbsp;<em>Politico</em> f&uuml;hrt dazu aus:</p>

<p><em>"W&auml;hrend das nicht unbedingt bedeutet, dass dem Block das Gas ausgeht, hei&szlig;t es, dass es sieben Millionen Kubikmeter weniger an Gasreserven geben k&ouml;nnte. Das k&ouml;nnte L&auml;nder zwingen, Gas zu hohen Preisen auf zunehmend volatilen globalen M&auml;rkten zu kaufen, oder sogar Verbraucher zu verpflichten, die Nachfrage zu senken, wenn neue Vorr&auml;te nicht verf&uuml;gbar sind."</em></p>
<p><em></em>Ana Jaller-Makarewicz, Analystin f&uuml;r europ&auml;ische Energie am IEEFA, erkl&auml;rte, dass die Ersch&ouml;pfung der europ&auml;ischen Gasreserven zudem zu einer h&ouml;heren Nachfrage im kommenden Jahr f&uuml;hren k&ouml;nnte. Dies w&uuml;rde eine&nbsp;Spirale verursachen, bei der immer weiter schwindende Vorr&auml;te zu immer h&ouml;heren Preisen nachgef&uuml;llt werden m&uuml;ssen. Indessen nahm der Gasbedarf der EU in den vergangenen zwei Jahren sogar zu.</p>
<p>Auch eine <a href="https://www.entsog.eu/sites/default/files/2026-10/SO0072-26_Winter%20Supply%20Outlook%202026-27.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> des&nbsp;Verbands Europ&auml;ischer Fernleitungsnetzbetreiber f&uuml;r Gas (ENTSOG) best&auml;tigt diese Warnungen. Sollten die Gasimporte im Fall eines kalten Winters eingeschr&auml;nkt oder sogar "optimal" verbleiben, w&uuml;rden die Speicherst&auml;nde auf bis zu elf Prozent herabsinken und damit strategische Reserven bedrohen. Um die Vorr&auml;te zum Ende des Winters auf 30 Prozent zu bringen, m&uuml;ssten EU-Staaten ihre Nachfrage um sieben Prozent senken oder das Gas den Verbrauchern vorenthalten, warnt ENTSOG.</p>
<p>Zuvor hatte die Pressesprecherin der EU-Kommission, Paula Pinho, am 2. Oktober bekannt gegeben, dass die Gaspreise in Europa seit Februar um 140 Prozent zugenommen haben.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/293781-bundesbank-warnt-vor-gaspreisschock-im/">Bundesbank warnt vor Gaspreisschock im Winter</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Auch die Mächtigen sollten an die Front&quot;: Deutsche Moderatorin kritisiert Klitschko</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294223-auch-die-maechtigen-sollten-an-die-front/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/europa/294223-auch-die-maechtigen-sollten-an-die-front/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8c83948fbef7a4f51bd7b.jpg" /> Moderatorin Nena Brockhaus wies den Bürgermeister von Kiew Vitali Klitschko zurecht. Ihrer Meinung nach sollten im Ukraine-Konflikt auch die Mächtigen vor Ort an den Kampfhandlungen beteiligt sein.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Moderatorin Nena Brockhaus hat sich mit heftiger Kritik gegen den B&uuml;rgermeister von Kiew Vitali Klitschko gewandt. In der <em>Welt</em>-Talksendung <em>Meinungsfreiheit</em>&nbsp;sprach sie &uuml;ber die deutsche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine und den Kriegsangst. Pl&ouml;tzlich ging es um Klitschko&nbsp;und seine Familie.</p>

<p>Die Journalistin erinnerte daran, dass Wladimir, der Bruder des B&uuml;rgermeisters, in ihrer Sendung einst angek&uuml;ndigt habe, selbst an die Front zu gehen. Damit meinte sie das Gespr&auml;ch noch vor dem Ausbruch des Krieges mit Russland in ihrem damaligen Polit-Talk <em>Viertel nach Acht</em>. Klitschko versicherte, er habe sich als Reservist der territorialen Verteidigung von Kiew angeschlossen, werde bei einem russischen Angriff eingezogen und m&uuml;sse dann an der Front k&auml;mpfen. Brockhaus stellte jedoch fest, sie habe ihn bislang nicht als Soldaten gesehen.</p>
<p>Der B&uuml;rgermeister selbst erkl&auml;rte&nbsp;wiederum in einem Interview, warum seine beiden S&ouml;hne nicht in der Ukraine k&auml;mpfen, w&auml;hrend andere M&auml;nner gegen ihren Willen zum Milit&auml;rdienst eingezogen werden. In der <em>Welt</em>-Sendung f&uuml;gte Brockhaus hinzu:</p>
<blockquote>
<p><em>"Die Menschen, &uuml;ber die geredet wird, die sind an der Front. Und die anderen reden dar&uuml;ber, aber sind gar nicht selbst an der Front. Ich bin der Meinung: Wenn wir alles f&uuml;r die Ukraine geben, dann sollten auch da vor Ort die M&auml;chtigen an die Front."</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rt.com/meinung/292735-klitschkos-kinder-kaempfen-nicht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klitschkos Kinder k&auml;mpfen nicht</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Südafrikanische Juristin Navanethem Pillay erhält Friedensnobelpreis und wird von Israel beschimpft</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294204-suedafrikanische-juristin-navanethem-pillay-erhaelt/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/europa/294204-suedafrikanische-juristin-navanethem-pillay-erhaelt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8b14ab480cc27757a33fa.jpg" /> Das norwegische Nobelkomitee informierte am Freitag in Oslo, dass der diesjährige Friedensnobelpreis an die südafrikanische Juristin Navanethem "Navi" Pillay verliehen wird. Die Auszeichnung erfolgte für ihren langjährigen Einsatz "für den Frieden und das Völkerrecht".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die 85‑j&auml;hrige s&uuml;dafrikanische Juristin Navanethem "Navi" Pillay&nbsp;erh&auml;lt den Friedensnobelpreis 2026. Pillay konnte demnach das Nobelkomitee bei der Entscheidungsfindung mit ihrem jahrelangen Engagement &uuml;berzeugen. Sie konnte sich laut <a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/eilmeldung-friedensnobelpreis-geht-an-navanethem-pillay-6ac8801079dbba342d2949fa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angaben</a>&nbsp;der&nbsp;<em>Bild </em>gegen zwei andere Kandidaten durchsetzen, die als sogenannte "Anti-Kreml-Aktivisten" im Rennen waren.</p>
<p>Pillay erlangte vor rund 50 Jahren erstmalig weltweite Bekanntheit, als sie in S&uuml;dafrika einen Rechtsstreit gewann, in dem es um die Anerkennung der Rechte und bessere Lebensbedingungen f&uuml;r s&uuml;dafrikanische Dissidenten ging, die unter dem Terrorismusgesetz der Apartheid inhaftiert waren.</p>

<p>In einem sp&auml;teren Verfahren gelang es ihr, das sogenannte "Terrorismusgesetz" S&uuml;dafrikas erfolgreich anzufechten, wobei sie erstmals konkrete Beweise pr&auml;sentierte, die belegen, dass die zu dieser Zeit Inhaftierten gefoltert worden waren.</p>
<p>Pillay sei eine der wichtigsten Rechtsexperten unserer Zeit, erkl&auml;rte der Vorsitzende des Nobelkomitees, J&oslash;rgen Watne Frydnes, am Donnerstagvormittag. Auf der Webseite des Komitees <a href="https://www.nobelpeaceprize.org/articles/announcement-of-the-nobel-peace-prize-2026" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hei&szlig;t es </a>zur Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Auszeichnung der Juristin mit dem Friedensnobelpreis:</p>
<p><em>"Navi Pillays Engagement f&uuml;r universelle Rechtsgrunds&auml;tze und ihr fester moralischer Kompass sind Konstanten in ihrer langen Karriere. Geboren in einer Familie indisch-tamilischer Herkunft w&auml;hrend der Apartheid in Durban, S&uuml;dafrika, wurde Pillay Rechtsanw&auml;ltin und Pionierin im Rechtswesen und setzte sich gegen tiefgreifende strukturelle Diskriminierung, Segregation und Ausgrenzung ein.</em></p>
<p><em>Ein roter Faden zieht sich von ihrer fr&uuml;hen Arbeit zur Verteidigung von Nelson Mandela und anderen, die sich gegen die Apartheid zur Wehr setzten, hin zu ihrer T&auml;tigkeit als Richterin in einigen der wichtigsten internationalen Gerichtsverfahren unserer Zeit."</em></p>
<p>Die 85-J&auml;hrige war im Verlauf ihrer juristischen Karriere unter anderem Richterin am Obersten Gerichtshof S&uuml;dafrikas, am Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r Ruanda sowie am Internationalen Strafgerichtshof. Zudem war sie als UN-Menschenrechtskommissarin t&auml;tig.</p>

<p>Dabei leitete sie unter anderem im November des Vorjahres eine von der UNO eingesetzte unabh&auml;ngige Untersuchungskommission, die Israel in einer Abschlusserkl&auml;rung einen gezielten V&ouml;lkermord im Gazastreifen vorwarf. Pillay gab als&nbsp;Vorsitzende der Kommission <a href="https://www.un.org/unispal/document/israel-has-committed-genocide-in-the-gaza-strip-un-commission-finds-16sep25/?utm_source" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zu Protokoll</a>:</p>
<p><em>"Die Kommission kommt zu dem Schluss, dass Israel f&uuml;r die Begehung von V&ouml;lkermord im Gazastreifen verantwortlich ist. Es ist offensichtlich, dass die Absicht besteht, die Pal&auml;stinenser im Gazastreifen durch Handlungen zu vernichten, die die in der V&ouml;lkermordkonvention festgelegten Kriterien erf&uuml;llen."</em></p>
<p>Agenturmeldungen berichten zu der Entscheidung in der norwegischen Hauptstadt:</p>
<p><em>"'Leider haben wir Navi Pillay nicht erreicht', sagte Frydnes. Deshalb schickte er einen Aufruf an die Preistr&auml;gerin: 'Wenn du eine norwegische Nummer anrufen siehst, geh bitte dran, wir w&uuml;rden liebend gerne mit dir sprechen'."</em></p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Amazing moment. 

Navi Pillay has received the Nobel Peace Prize !   https://t.co/HL3r1PJzLO

We are at the Nuremberg Court; I cannot think of a stronger symbol for her Nobel prize. 

We are all so thrilled! 

This is her first reactions upon hearing the news: https://t.co/Crbj6XdiyQ</p>&mdash; Agnes Callamard (@AgnesCallamard) <a href="https://x.com/AgnesCallamard/status/2108487995300982835?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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<p>Mit der Verk&uuml;ndung der diesj&auml;hrigen Preistr&auml;gerin f&uuml;r den Friedensnobelpreis erreichte die Nobelpreis-Woche an diesem Freitag in Oslo ihren allj&auml;hrlichen H&ouml;hepunkt. Die Jury hatte dieses Mal laut Medienberichten die Wahl "aus 287 Kandidaten&nbsp;&ndash; deutlich weniger als im vergangenen Jahr". Darunter befanden sich "208 Personen und 79 Organisationen".</p>
<p>Die <em>Bild&nbsp;</em><a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/eilmeldung-friedensnobelpreis-geht-an-navanethem-pillay-6ac8801079dbba342d2949fa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">informiert</a> ausf&uuml;hrlich zu zwei dieser potenziellen Kandidaten. Demnach seien "zwei Anti-Kreml-Aktivisten als aussichtsreichste Kandidaten" gehandelt worden. Weiter hei&szlig;t es im Artikel zu der Gewinnerin:</p>
<p><em>"Es handelte sich um den ukrainischen Kinderrechtsaktivisten Mykola Kuleba und die russische Oppositionelle Julia Nawalnaja. Kuleba, Gr&uuml;nder und Leiter der Hilfsorganisation 'Save Ukraine', setzt sich seit Jahren f&uuml;r die R&uuml;ckholung ukrainischer Kinder ein, die nach Russland verschleppt wurden.&nbsp;Nawalnaja, die Witwe des 2024 in russischer Lagerhaft gestorbenen Kremlkritikers Alexej Nawalny (&dagger;47), prangert regelm&auml;&szlig;ig die grassierende Korruption des Putin-Regimes an."</em></p>
<p>Als m&ouml;gliche weitere aussichtsreiche Kandidaten galten laut einer Agenturmeldung "unter anderem Papst Leo, der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) sowie lokale Hilfsgruppen im Sudan".</p>
<p>Das Nobelkomitee verwies in seiner Begr&uuml;ndung auch auf die zunehmende Zahl von Kriegen und Konflikten und auf politischen Druck auf Richter und Institutionen des internationalen Rechts.</p>
<p>Die diesj&auml;hrigen Preistr&auml;ger werden am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters, &uuml;berreicht. Als einzige der Auszeichnungen wird der Friedensnobelpreis dabei nicht in Stockholm, sondern seit der ersten Vergabe der Nobelpreise 1901 in der norwegischen Hauptstadt Oslo verliehen.</p>
<p>Schon bald nach der Verk&uuml;ndung der Preistr&auml;gerin reagierte das israelische Au&szlig;enministerium auf X und griff sie massiv an: "Wenn es einen Preis f&uuml;r L&uuml;gen, Hass und Ritualmordlegenden g&auml;be, Navi Pillay w&auml;re nicht nur eine Mitbewerberin. Sie w&auml;re die Favoritin." Die Verleihung des Preises an die s&uuml;dafrikanische Juristin sei "eine groteske Nutzung eines Preises als Waffe, um Anti-Israel-Hass und Vorurteile zu legitimieren". Sp&auml;ter ging das Ministerium noch einen Schritt weiter: "Jetzt, da die Nobel-Kommission die gr&ouml;&szlig;te L&uuml;ge des 21. Jahrhunderts ausgezeichnet hat, klatscht Joseph Goebbels sicher Applaus in der H&ouml;lle."</p>
<p>Navi Pilly hatte, wie die s&uuml;dafrikanische Regierung, die israelische Kriegsf&uuml;hrung in Gaza einen Genozid genannt. S&uuml;dafrika klagt vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag gegen Israel wegen des Vorwurfs des V&ouml;lkermords.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/international/258433-trump-geht-leer-aus-friedennobelpreis-an-venezolanische-oppositionspolitikerin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trump geht leer aus &ndash; Friedensnobelpreis f&uuml;r venezolanische Oppositionspolitikerin </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Pentagon will Hinrichtung von Attentäter live übertragen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/nordamerika/294200-pentagon-will-hinrichtung-von-attentaeter/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/nordamerika/294200-pentagon-will-hinrichtung-von-attentaeter/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8bc8db480cc2a2e75d0da.jpg" /> Der US-Kriegsminister will die geplante Hinrichtung des Fort-Hood-Attentäters Nidal Hasan Anfang Dezember öffentlich per Livestream übertragen lassen. Hasan hatte 2009 bei einem Massaker auf einem Militärstützpunkt 13 Menschen getötet.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die f&uuml;r Anfang Dezember geplante Hinrichtung eines wegen eines Attentats auf einen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt im US-Bundesstaat Texas zum Tode verurteilten Mannes soll per Livestream &uuml;bertragen werden. Das best&auml;tigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf der Plattform X. Zuvor hatte Hegseth bereits angek&uuml;ndigt, dass die von Pr&auml;sident Donald Trump genehmigte Hinrichtung eines ehemaligen Psychiaters der US-Armee durch ein Erschie&szlig;ungskommando &ouml;ffentlich auf eben jenem Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt stattfinden solle.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🚨 WOW! SecWar Pete Hegseth just announced the firing squad execution of Fort Hood Islamist terrorist Nidal Hasan will be **PUBLIC**

At the SAME time and place where Hasan carried out the attack.

&quot;We'll make sure that people are able to watch it. That it's public. Because people need to understand that there's serious consequences for these types of things!&quot;

&quot;He's gonna get a firing squad of soldiers. As it should be.&quot;

@JackPosobiec: Did he make any final requests?

HEGSETH: &quot;Don't care. We'll see him on December 3rd.&quot; 🥶

Hasan m*rdered 13 people at Fort Hood in 2009 while yelling &quot;Allahu Akbar&quot; and wounded more than 30 others

He was sentenced to death in 2013 and then sat on death row for over a DECADE. The Acting Sec. of the Army made it official

The victims' families finally get JUSTICE 🙏🏻

Our SecWar is stone COLD when it comes to traitors like this who take American lives.

@RealAmVoice</p>&mdash; Eric Daugherty (@EricLDaugh) <a href="https://x.com/EricLDaugh/status/2108267604515139662?ref_src=twsrc%5Etfw">October 8, 2026</a></blockquote>
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                </div>
                    
<p>Hegseth sagte dem US-Sender <em>Real America's Voice,</em> man werde daf&uuml;r sorgen, dass die &Ouml;ffentlichkeit die Hinrichtung von Nidal Hasan verfolgen k&ouml;nne. Hasan hatte 2009 auf einem Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt ein Massaker ver&uuml;bt. "Die Menschen m&uuml;ssen verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen haben", sagte Hegseth.</p>
<p>Der Kriegsminister betonte, dass Soldaten die Hinrichtung mit Gewehren vollstrecken sollen. "Seit dem Zweiten Weltkrieg haben wir das nicht mehr gemacht. Nun, mir gef&auml;llt irgendwie die Mentalit&auml;t, die wir im Zweiten Weltkrieg hatten", sagte er.</p>
<p>Hasan ist der erste Soldat seit mehr als 60 Jahren, der vom US-Milit&auml;r hingerichtet werden soll. 1961 war ein Soldat wegen der Vergewaltigung und des versuchten Mordes an einem elfj&auml;hrigen M&auml;dchen geh&auml;ngt worden. Hasans Hinrichtung k&ouml;nnte jedoch noch verhindert werden, falls ein Gericht einschreitet.</p>
<p>Zum Zeitpunkt der Tat war Nidal Hasan Psychiater der US-Armee. Am 5. November 2009 er&ouml;ffnete er mit seiner Dienstwaffe auf dem Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Fort Hood in Texas das Feuer auf Menschen, die sich dort aufhielten. Dabei rief er nach Angaben von Pentagonsprecher Parnell "Allahu Akbar".</p>
<p>Hasan erkl&auml;rte sp&auml;ter, er habe den "Dschihad" nach&nbsp;USA tragen wollen. Dies sei eine Reaktion auf die "illegalen und unmoralischen" Kriege der Vereinigten Staaten in Afghanistan und im Irak gewesen. Der heute 56-J&auml;hrige ist von der H&uuml;fte abw&auml;rts gel&auml;hmt. Ein Polizist, der zum Tatort geeilt war, hatte auf ihn geschossen und ihn dabei verletzt.</p>
<p>Hasan wurde in den USA als Sohn pal&auml;stinensischer Eltern geboren. Im Jahr 1997 begann er seine Ausbildung an einer Milit&auml;rmedizinischen Hochschule. In den Jahren vor dem&nbsp;Attentat&nbsp;radikalisierte er sich im Zuge des "Kriegs gegen den Terror", den&nbsp;Washington nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 f&uuml;hrte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/nordamerika/293994-tennessee-todeskandidatin-nach-gescheiterter-hinrichtung-aufgewacht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tennessee: Todeskandidatin nach gescheiterter Hinrichtung aus Koma aufgewacht</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Rybár&quot;-Gründer: Bekannter russischer Militärblogger in Montenegro festgenommen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294202-bekannter-russischer-militaerblogger-in-montenegro-festgenommen/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/europa/294202-bekannter-russischer-militaerblogger-in-montenegro-festgenommen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8b47548fbef7c475f66f2.png" /> In Montenegro sind am Freitagmorgen ein prominenter russischer Blogger, seine Ehefrau und drei Mitarbeiter festgenommen worden. Michail Swintschuk ist Gründer des militäranalytischen TG-Kanals "Rybár". Die USA fahnden nach ihm wegen angeblicher Wahlbeeinflussung.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Gr&uuml;nder des popul&auml;ren russischen Telegram-Kanals "<em>Ryb&aacute;r</em>", Michail Swintschuk, wurde zusammen mit mehreren Mitarbeitern des Projekts in Montenegro festgenommen. Dies berichtet der Sender <em>Vijesti</em> unter Berufung auf Quellen aus den montenegrinischen Sicherheitsbeh&ouml;rden.</p>
<p>Nach Angaben der Zeitung erfolgte die Festnahme am Morgen des 9. Oktober in der Stadt Risan. Zu den Festgenommenen geh&ouml;ren Swintschuks Ehefrau und Mitarbeiterin Waleria sowie drei weitere Personen. Die offiziellen Gr&uuml;nde der Festnahme sind zur Stunde nicht bekannt.</p>
<p>Der Premierminister Montenegros&nbsp;Milojko Spajić kommentierte die Festnahme wie folgt:</p>
<p><em>"Wir haben davor gewarnt, dass die Versuche einer hybriden Einmischung und Destabilisierung Montenegros nicht aufh&ouml;ren und unseren Weg in die EU begleiten."</em></p>

<p>Spajić erkl&auml;rte nicht, wie Filmarbeiten Montenegro destabilisieren. Er sagte lediglich, es sei "derzeit nicht der richtige Zeitpunkt f&uuml;r voreilige Erkl&auml;rungen", es gebe jedoch "schwerwiegende Gr&uuml;nde", die eine gr&uuml;ndliche &Uuml;berpr&uuml;fung erforderten. Er betonte, dass die Beh&ouml;rden keine Details preisgeben w&uuml;rden, die in die Zust&auml;ndigkeit der Sicherheitsdienste fielen.</p>
<p>Der Telegram-Kanal <em>Ryb&aacute;r</em> hat 1,5 Millionen Leser und ist haupts&auml;chlich milit&auml;ranalytisch ausgerichtet. Bekannt ist er durch seine detaillierten Karten von Frontverl&auml;ufen im Ukraine-Krieg und in anderen Kriegsherden auch &uuml;ber Russland hinaus. Im Jahr 2024 setzte das US-Au&szlig;enministerium eine Belohnung von zehn Millionen Dollar f&uuml;r Hinweise auf den Aufenthaltsort von Michail Swintschuk aus und warf ihm Wahlbeeinflussung vor. Ende letzten Jahres verh&auml;ngte Gro&szlig;britannien Sanktionen gegen ihn, auch die EU f&uuml;hrt ihn auf ihren Sanktionslisten.</p>
<p>Geboren wurde der Blogger 1991 im fern&ouml;stlichen Wladiwostok und hat eine Ausbildung als Milit&auml;rdolmetscher f&uuml;r Arabisch und Englisch.</p>
<p>Auf dem Kanal selbst wurde die Festnahme inzwischen <a href="https://t.me/rybar/83813" target="_blank" rel="noopener noreferrer">best&auml;tigt</a>. In der Mitteilung wird hervorgehoben, dass alle Festgenommenen sich legal und offiziell in Montenegro aufgehalten h&auml;tten. Es sei insbesondere eine Filmaufnahme des Klosters Cetinje geplant gewesen, f&uuml;r die zuvor ein offizieller Antrag gestellt worden war.</p>
<p>Derzeit stehe das Projektteam in Kontakt mit dem russischen Au&szlig;enministerium, das sich um die Kl&auml;rung der entstandenen Situation bem&uuml;ht. Da keine Verst&ouml;&szlig;e gegen die &ouml;rtlichen Gesetze vorlagen, fordert das Team die Freilassung aller Festgenommenen. Die Ver&ouml;ffentlichung von Beitr&auml;gen auf der Hauptseite des Projekts und in den regionalen Kan&auml;len l&auml;uft unver&auml;ndert weiter.</p>
<p>Die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, teilte mit, dass die Botschaft in Montenegro derzeit alle Umst&auml;nde des Vorfalls kl&auml;rt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/international/223320-wildwest-fahndung-nach-russischen-bloggern/">Wildwest-Fahndung nach russischen Bloggern: US State Department lobt 10 Millionen US-Dollar aus</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8b47548fbef7c475f66f2.png" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 12:09:44 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kein BMW für die AfD - Autokonzern zieht Leasingangebot an Magdeburger Landtagspräsidenten zurück</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294195-rechtspopulismus-ist-gift-bmw-zieht/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/294195-rechtspopulismus-ist-gift-bmw-zieht/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac8a536b480cc265226f7e3.jpg" /> Laut Bestätigung des sachsen-anhaltischen Landtags zog der Münchner Autokonzern noch am 6. Oktober ein zuvor offeriertes Leasingangebot offiziell zurück. Der BMW-Vorstandsvorsitzende Milan Nedeljković äußerte zuvor bereits im September seine persönliche Ablehnung der Partei.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach seiner medienpolitisch kontrovers diskutierten Wahl zum Pr&auml;sidenten des Landtags von Sachsen-Anhalt am 6. Oktober&nbsp;kann der AfD-Politiker Tobias Rausch laut Medienberichten noch bis November dieses Jahres den BMW-Dienstwagen seines Vorg&auml;ngers nutzen. Die Landtagsverwaltung in Magdeburg best&auml;tigte der <em>Zeit</em>-Redaktion (Bezahlschranke) am Donnerstag, dass der Bayerische Autokonzern dem Landtag zuk&uuml;nftig "kein Fahrzeug mehr f&uuml;r den Landtagspr&auml;sidenten" zur Verf&uuml;gung stellen wird.&nbsp;</p>

<p>Die Wahl des ersten AfD-Landtagspr&auml;sidenten in der Geschichte des Landes sorgt weiterhin f&uuml;r Unverst&auml;ndnis und Ablehnung auf allen Ebenen der Gesellschaft. Ein <em>Zeit</em>-Artikel berichtet &uuml;ber eine politisch motivierte Entscheidung des&nbsp;M&uuml;nchner Autokonzerns BMW. Dazu hei&szlig;t es hinsichtlich bis dato selbstverst&auml;ndlichen Abl&auml;ufen in Magdeburg:</p>
<p><em>"Dem sachsen-anhaltischen Landtagspr&auml;sidenten steht ein Dienstwagen samt Fahrer zu. Von seinem christdemokratischen Amtsvorg&auml;nger &uuml;bernimmt Rausch einen 7er-BMW. Das Fahrzeug war etwa ein Dreivierteljahr in Gebrauch und in dieser Zeit etwas &uuml;ber 50.000 Kilometer gefahren &ndash; die Laufleistung wird in Leasingvertr&auml;gen meist begrenzt, um die Fahrzeuge nach Vertragsablauf als Gebrauchtwagen vermarkten zu k&ouml;nnen."</em></p>
<p>Nun wurde bekannt, dass die Unternehmenszentrale in M&uuml;nchen unmittelbar am 6. Oktober, dem Wahltag von Rausch zum Landtagspr&auml;sidenten, "ein entsprechendes Leasingangebot zur&uuml;ckzog, das sie zuvor dem Landtag unterbreitet hatte".&nbsp;</p>
<p>Die BMW-Pressestelle teilte nach Bekanntwerden der Stornierung auf <em>Zeit</em>-Anfrage lediglich mit, dass "die BMW Group sich grunds&auml;tzlich nicht zu Kundenbeziehungen &auml;u&szlig;ert". Die <em>Bild</em>-Zeitung erg&auml;nzt zu dem Vorfall:</p>
<p><em>"Besonders brisant: Das zur&uuml;ckgezogene BMW-Angebot war nach Angaben der Landtagsverwaltung das einzige Angebot eines gro&szlig;en deutschen Autoherstellers. Mercedes? Kein Angebot. Audi? Ebenfalls kein Angebot."</em></p>
<p>Die AfD-Bundestagsabgeordnete von Storch reagierte auf X nach Bekanntwerden des Vorfalls mit einer englischsprachigen Anfrage an das US-Autounternehmen Tesla mit Produktionsst&auml;tten in Brandenburg:</p>
<p><em>"Elon Musk, w&auml;re [der Konzern] Tesla bereit, ihm [Tobias Rausch] einen Dienstwagen zur Verf&uuml;gung zu stellen?"</em></p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">According to DIE ZEIT, BMW withdrew its offer of an official car after AfD politician Rausch was elected president of Saxony-Anhalt’s parliament.
@elonmusk, would @Tesla be willing to provide him with an official car? https://t.co/3CQ07lJNN2</p>&mdash; Beatrix von Storch (@Beatrix_vStorch) <a href="https://x.com/Beatrix_vStorch/status/2108275161493590379?ref_src=twsrc%5Etfw">October 8, 2026</a></blockquote>
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<p>Musk geriet dabei im November des Vorjahres in den Fokus der deutschen Medien, und zwar aufgrund seiner Aussage: "Nur [die] AfD kann Deutschland retten!" (<em>RT DE</em>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/254818-musk-schlaegt-alarm-nur-afd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>).</p>
<p>Hinsichtlich mehrheitlicher Kritik und Unverst&auml;ndnis zum Agieren des BMW-Konzerns erinnerten in den sozialen Medien Kommentare auch an die Tatsache, dass der Leasinganbieter m&ouml;glichweise Sorge hat vor <a href="https://nius.de/kriminalitaet/vier-fahrzeuge-gingen-in-flammen-auf-brandanschlag-auf-auto-von-afd-politiker-baumann" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mutma&szlig;lichen Brandanschl&auml;gen</a> auf Dienstautos von leitenden AfD-Politikern, wie im November des Vorjahres bei dem Bundestagsabgeordneten Bernd Baumann geschehen, der einen 7er-BMW zur Verf&uuml;gung gestellt bekam (<em>RT DE</em>&nbsp;<a href="https://rumble.com/v719jc2-muss-uns-alle-empren-klckner-verurteilt-brandanschlag-auf-auto-von-afd-poli.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>).&nbsp;</p>
<p>Die <em>Zeit</em>-Mitarbeiterin Jana Hensel kommentierte zur Berichterstattung ihres Arbeitgebers:</p>
<p><em>"BMW. Stabil. K&ouml;nnten sich viele eine Scheibe abschneiden."</em></p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">BMW. Stabil. Könnten sich viele eine Scheibe abschneiden. https://t.co/s5H9ssixWw</p>&mdash; Jana Hensel (@jana_hensel) <a href="https://x.com/jana_hensel/status/2108272257026199973?ref_src=twsrc%5Etfw">October 8, 2026</a></blockquote>
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<p>Der <em>Zeit</em>-Artikel erinnerte dabei auf fr&uuml;here Aussagen des neuen BMW-Vorstandsvorsitzenden Milan Nedeljković im <em>FAZ</em>-<a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/bmw-chef-nedeljkovi-was-er-gegen-chinas-dumpingpreise-fordert-accg-201247372.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview</a> (Bezahlschranke).&nbsp;Nedeljković, 1969&nbsp;im heutigen Serbien geboren und Doppelpass-<a href="https://www.bmwgroup.com/content/grpw/websites/bmwgroup_com/de/unternehmen/unternehmensfuehrung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Besitzer</a>, gab dabei Ende September w&ouml;rtlich, "was er vom Aufstieg der AfD h&auml;lt", zu Protokoll:</p>
<p><em>"Mich beunruhigen die Wahlergebnisse, ganz unabh&auml;ngig von meinem Geburtsort. Ich sehe diese Zeit als eine Herausforderung f&uuml;r den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und f&uuml;r unser Verst&auml;ndnis von Demokratie."</em></p>
<p>Auf die Frage, ob die AfD dem Wirtschaftsstandort Deutschland schade, lautete die Erkl&auml;rung des BMW-Chefs:</p>
<p><em>"Rechtspopulismus und Nationalismus sind Gift f&uuml;r einen weltoffenen Wirtschaftsstandort, der vom Welthandel lebt. Wer Abschottung und Isolationismus fordert, der kann nicht im Interesse des Standorts Deutschland und unseres Wohlstands handeln."&nbsp;</em></p>
<p>Es m&uuml;sse daher politisch in dem Land darum gehen, "den Menschen zu vermitteln, wie Deutschland seine Erfolgsgeschichte als Symbol f&uuml;r Freiheit, Wohlstand und Fortschritt fortschreiben kann", so Nedeljković. Dazu seien auch Reformen und "konsequente Entscheidungen notwendig".</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">KLARE KANTE GEGEN NAZIS:
BMW will dem Landtag Sachsen-Anhalt kein Fahrzeug mehr für den Landtagspräsidenten zur Verfügung stellen. Die Unternehmenszentrale des Münchner Autokonzerns zog am 6. Oktober ein entsprechendes Leasingangebot zurück. 
➡️ https://t.co/BAAu3w7XXV https://t.co/B51b0t9A5v</p>&mdash; Omas* gegen Rechts Leipzig (@OmasGegRechtsLE) <a href="https://x.com/OmasGegRechtsLE/status/2108267772362768719?ref_src=twsrc%5Etfw">October 8, 2026</a></blockquote>
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<p>Gelingt es der Landtagsverwaltung nicht, bis November ein entsprechendes Ersatzfahrzeug f&uuml;r Rausch zu bekommen, m&uuml;sste der AfD-Politiker sich ohne eigenen Dienstwagen arrangieren.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Mit der Schwalbe zur Staatskanzlei! 

Da BMW mit Demokratie offenbar wenig am Hut hat, werde ich im Dezember mit derjenigen zur Staatskanzlei fahren, die mich auch treu durch den Wahlkampf begleitet hat.

Zweitakt statt Bevormundung! https://t.co/s20FGneJAw</p>&mdash; Ulrich Siegmund (@UlrichSiegmund) <a href="https://x.com/UlrichSiegmund/status/2108500344690901229?ref_src=twsrc%5Etfw">October 9, 2026</a></blockquote>
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<p>BMW stellte bislang laut <em>Zeit</em>-Informationen ohne Probleme "einen gro&szlig;en Teil des Fuhrparks" von Landtag und Landesregierung in Magdeburg.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/293974-nach-magdeburg-tag-wut-pistorius/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach Magdeburg: "Tag der Wut" &ndash; Pistorius-Protestmarsch samt Deutschlandhymne </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Merz setzt auf mehr Krieg: Deutschland an der Spitze der russlandfeindlichen Regierungen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294193-deutschland-an-spitze-russland-feindlichen/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/294193-deutschland-an-spitze-russland-feindlichen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac89a4948fbef7a4543f480.png" /> Deutschland steht im September-Ranking der gegenüber Russland unfreundlichsten Regierungen mit 85 von 100 Punkten an erster Stelle. Unter Merz setzt Berlin den 2022 eingeschlagenen Kurs fort, liefert Waffen an die Ukraine und bindet sich langfristig an die Konfrontation.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland steht erneut an der Spitze der westlichen Staaten, deren Regierungen eine besonders konfrontative Politik gegen&uuml;ber Russland verfolgen. Vier Jahre nach Beginn der russischen Milit&auml;roperation in der Ukraine h&auml;lt Berlin an seinem Kurs fest. Die Hoffnung auf eine schnelle Niederlage Russlands hat sich nicht erf&uuml;llt. Trotzdem setzt die Bundesregierung weiter auf Waffenlieferungen, Sanktionen und milit&auml;rische Aufr&uuml;stung.</p>
    
    
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<p>Das geht aus dem September-Ranking der russischen Zeitung <em><a href="https://vz.ru/politics/2026/10/8/1459488.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wsgljad</a>&nbsp;</em>hervor. Deutschland erreicht 85 von 100 m&ouml;glichen Punkten und belegt damit den ersten Platz. Dahinter folgen die Niederlande, Polen, Belgien, Gro&szlig;britannien und Frankreich.</p>
<p>Auch diese L&auml;nder unterst&uuml;tzen die Ukraine milit&auml;risch und politisch. Die Niederlande lieferten Waffen f&uuml;r ukrainische F-16-Kampfjets. Polen erkl&auml;rte sich bereit, die Produktion von Patriot-Raketen auf seinem Staatsgebiet anzusiedeln. Belgien stellte Kiew zus&auml;tzliche Mittel f&uuml;r die Minenr&auml;umung zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Gro&szlig;britannien versch&auml;rfte die Strafen f&uuml;r Verst&ouml;&szlig;e gegen die Russland-Sanktionen und stellte 116 Millionen Euro f&uuml;r die Beschaffung von Ausr&uuml;stung f&uuml;r die ukrainische Luftverteidigung bereit. Frankreich setzte seine milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der ukrainischen Streitkr&auml;fte fort.</p>

<p>Alle diese Staaten beteiligten sich zudem an der Verl&auml;ngerung der EU-Sanktionen gegen Russland und am diplomatischen Druck auf Moskau.</p>
<p>Deutschland ging im September nach Einsch&auml;tzung von <a href="https://vz.ru/politics/2026/10/8/1459488.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Wsgljad</em></a> noch weiter. Berlin lieferte PAC-2-Raketen f&uuml;r Patriot-Systeme, beteiligte sich an der europ&auml;ischen Finanzierung der Ukraine und setzte seine Bem&uuml;hungen zur milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung Kiews fort. Hinzu kamen diplomatische Initiativen gegen Moskau, Einschr&auml;nkungen im Informationsbereich und die Finanzierung von Organisationen, die sich gegen Russland positionieren.</p>
<p>F&uuml;r zus&auml;tzliche Spannungen sorgte ein Vorfall am Flughafen Leipzig. Dort wurde eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne entdeckt. Die deutschen Beh&ouml;rden machten Moskau daf&uuml;r verantwortlich. Nach Darstellung von <a href="https://vz.ru/politics/2026/10/8/1459488.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Wsgljad</em></a> legte die Bundesregierung daf&uuml;r keine Beweise vor.</p>
<p></p>
<p><strong>Von Scholz zu Merz</strong></p>
<p>Der heutige Kurs begann nicht erst mit Friedrich Merz. Im Februar 2022 verk&uuml;ndete der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz die "Zeitenwende". Deutschland verabschiedete sich damit von wesentlichen Grunds&auml;tzen seiner bisherigen Sicherheits- und Russlandpolitik.</p>

<p>Im Jahr 2023 ver&ouml;ffentlichte Berlin seine erste Nationale Sicherheitsstrategie. Darin bezeichnete die Bundesregierung Russland als gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r Europa. Zugleich richtete sie einen Sonderfonds von 107 Milliarden Euro f&uuml;r h&ouml;here Verteidigungsausgaben ein. Deutschland trieb au&szlig;erdem die milit&auml;rische Zusammenarbeit innerhalb Europas voran.</p>
<p>Unter Friedrich Merz wird dieser Weg fortgesetzt. Die Bundesregierung setzt auf weitere Waffenlieferungen, h&ouml;here Verteidigungsausgaben und eine engere Zusammenarbeit mit europ&auml;ischen Partnern. Deutschland lieferte der Ukraine Kampffahrzeuge und Luftverteidigungssysteme, finanzierte die Produktion von Angriffs- und Abfangdrohnen und schloss Vereinbarungen &uuml;ber die gemeinsame Entwicklung von Waffen.</p>
<p>Damit hat Berlin seine Russlandpolitik langfristig auf Konfrontation ausgerichtet. Die urspr&uuml;ngliche Hoffnung, Russland werde schnell besiegt, hat sich nicht erf&uuml;llt. Doch weder die Bundesregierung noch ihre europ&auml;ischen Partner haben daraus bislang einen grundlegenden Kurswechsel abgeleitet.</p>
<p>F&uuml;r Merz ist die Unterst&uuml;tzung der Ukraine ein zentraler Bestandteil der deutschen Au&szlig;enpolitik. Die Folgen reichen jedoch weit &uuml;ber die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung hinaus. Deutschland muss dauerhaft h&ouml;here Verteidigungsausgaben finanzieren und zugleich die Kosten im eigenen Land tragen. Jeder zus&auml;tzliche Euro f&uuml;r R&uuml;stung und Ukraine-Hilfen steht auch im Zusammenhang mit anderen Aufgaben des Staates, von der Infrastruktur bis zu den Sozialausgaben.</p>
<p>Die Bundesregierung muss deshalb erkl&auml;ren, welche politischen Ziele sie mit ihrem Kurs erreichen will und wie lange sie bereit ist, die damit verbundenen Kosten zu tragen. Je l&auml;nger der Konflikt dauert, desto wichtiger wird diese Frage.</p>

<p>Moskau fordert seit Jahren, dass seine Sicherheitsinteressen ber&uuml;cksichtigt werden. Berlin und seine westlichen Partner halten dagegen an ihrer Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew und am Sanktionsdruck fest. Die politischen Positionen liegen weit auseinander.</p>
<p>Das Ranking von <a href="https://vz.ru/politics/2026/10/8/1459488.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Wsgljad</em></a> zeigt, wie Russland die deutsche Politik bewertet. Mit 85 Punkten steht Deutschland im September an der Spitze der untersuchten Regierungen. F&uuml;r Berlin bedeutet das vor allem, dass die Beziehungen zu Moskau weiterhin von Sanktionen, milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung der Ukraine und gegenseitigem Misstrauen gepr&auml;gt sind.</p>
<p>Merz setzt den unter Scholz eingeschlagenen Kurs fort. Eine R&uuml;ckkehr zu einer Politik, die st&auml;rker auf wirtschaftliche Zusammenarbeit und direkte Verhandlungen mit Russland setzt, ist derzeit nicht erkennbar. Deutschland droht damit, noch lange in einem Konflikt festzustecken, dessen Ende politisch nicht absehbar ist.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/291355-300-millionen-monatlich-von-drohnenbauern/">300 Millionen monatlich von Drohnenbauern? Ukrainischer Journalist bezichtigt Merz der Korruption</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Nach Ölpreisanstieg: Trump nimmt Iran-Drohung zurück</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/der-nahe-osten/294192-nach-oelpreisanstieg-trump-nimmt-iran/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac897c0b480cc2aa7091e31.jpg" /> Nach dem jüngsten Ölpreisanstieg infolge verstärkter iranischer Angriffe auf Tanker nimmt Trump seine Drohung mit neuen Angriffen auf Iran vor den Zwischenwahlen zurück. Lufthansa setzt Flüge nach Riad im Zuge der Huthi-Angriffe bis zum 16. Oktober aus.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>US-Pr&auml;sident Donald Trump hat am Donnerstag erkl&auml;rt, dass er vor den Zwischenwahlen am 3. November keine Wiederaufnahme der Milit&auml;rschl&auml;ge gegen Iran anordnen werde. Bei Wahlkampfauftritten zugunsten der Republikaner hatte Trump in dieser Woche angedeutet, dass ein Ende des Krieges in den Tagen vor oder nach der Wahl m&ouml;glich sei. Zugleich lie&szlig; er erkennen, dass er weiterhin bereit sei, gro&szlig; angelegte Milit&auml;roperationen gegen Iran wieder aufzunehmen.</p>

<p>Seit Wochen droht Trump damit, den seit sieben Monaten andauernden Krieg nach den Zwischenwahlen zu eskalieren. Dies steht im Gegensatz zu seinen urspr&uuml;nglichen Zusicherungen an die amerikanische Bev&ouml;lkerung, wonach der Milit&auml;reinsatz nur wenige Wochen dauern sollte. In den vergangenen Tagen waren die &Ouml;lpreise angesichts erneuter iranischer Angriffe auf Tanker in der Stra&szlig;e von Hormus deutlich gestiegen.</p>
<p>In einem Beitrag in den sozialen Medien erkl&auml;rte Trump am Donnerstag, die USA w&uuml;rden "zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten am 3. November Iran angreifen". Trump f&uuml;gte hinzu, sein Team f&uuml;hre "produktive Gespr&auml;che mit der Islamischen Republik Iran". Die USA und Iran hatten im Juni ein kurzlebiges &Uuml;bergangsabkommen unterzeichnet. Es sollte eine 60-t&auml;gige Waffenruhe erm&ouml;glichen und einen Rahmen f&uuml;r ein dauerhaftes Friedensabkommen schaffen.</p>
<p>Das von Trump und dem iranischen Pr&auml;sidenten Masoud Pezeshkian unterzeichnete Abkommen scheiterte jedoch innerhalb weniger Wochen. Gr&uuml;nde waren erneute milit&auml;rische Aktionen und Streitigkeiten &uuml;ber die Kontrolle der Stra&szlig;e von Hormus. Vor dem Krieg wurde durch diese strategisch wichtige Meerenge rund ein F&uuml;nftel des weltweiten Erd&ouml;ls transportiert.</p>
<p>Die Verhandlungen schienen zuletzt ins Stocken geraten zu sein. Ende September hatte Trump den iranischen Vorschlag &ouml;ffentlich zur&uuml;ckgewiesen, die Stra&szlig;e von Hormus innerhalb von sieben Tagen wieder zu &ouml;ffnen, sofern die USA bestimmte Bedingungen erf&uuml;llten.&nbsp;</p>
<p>Iran erkl&auml;rte jedoch in der vergangenen Woche, einen Gegenvorschlag der USA erhalten zu haben. Au&szlig;enminister Abbas Araghchi sagte am Donnerstag zuvor, Teheran werde voraussichtlich innerhalb weniger Tage offiziell darauf antworten.</p>
<p>Iran hat seine Angriffe auf Tanker in der Stra&szlig;e von Hormus zuletzt verst&auml;rkt. Der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge liegt weiterhin deutlich unter dem Vorkriegsniveau. Auch die Transporte von Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) und Raffinerieprodukten sind nach wie vor eingeschr&auml;nkt.</p>
<p>Die Risiken der Passage schlagen sich auch in den Transportkosten nieder. Nach Angaben von Schifffahrtsexperten verlangen Tankerbetreiber, die unter dem Schutz des US-Milit&auml;rs die Meerenge durchqueren, teilweise Frachtraten von mindestens einer Million US-Dollar pro Tag.</p>
<p>Zus&auml;tzliche Spannungen entstehen an der Stra&szlig;e von Bab al-Mandab, einer weiteren wichtigen Handelsroute f&uuml;r &Ouml;l und andere G&uuml;ter. Saudi-Arabien und die jemenitische Regierung haben eine Milit&auml;roffensive gegen die von Iran unterst&uuml;tzten Huthi gestartet, um diese aus dem Gebiet zu verdr&auml;ngen. Die Huthi reagieren mit Drohnen- und Raketenangriffen auf saudische Flugh&auml;fen und wichtige Infrastruktur im K&ouml;nigreich.</p>
<p>Die jemenitische Huthi setzt ihre Welle von Angriffen auf Saudi-Arabien fort. Nach Angaben von Bewohnern der Hauptstadt von Saudi-Arabien sind in der Hauptstadt Riad am Donnerstagmittag abermals Explosionen zu h&ouml;ren gewesen.&nbsp;Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe setzen "aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten" ihre Fl&uuml;ge&nbsp;nach &zwnj;Riad bis einschlie&szlig;lich 16. Oktober aus.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freedert.online/europa/294116-bericht-iranische-geheimdienste-nehmen-us/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht: Iranische Geheimdienste nehmen US-Basen in Deutschland ins Visier</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Natur statt Persönlichkeiten: Tiere auf den neuen britischen Pfundnoten</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/international/294144-statt-historischer-persoenlichkeiten-tiere-auf/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7b1e4b480cc7d4e641465.jpg" /> Seit 1970 sind auf den Banknoten der Zentralbank des Vereinigten Königreichs historische Persönlichkeiten abgebildet. Künftig sollen auf den Noten zu 5, 10, 20 und 50 Pfund Sterling stattdessen Tiere erscheinen. Darüber stimmten fast eine halbe Million Briten ab.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zentralbank des Vereinigten K&ouml;nigreichs (Bank of England) hat vier Tiere genannt, die auf den neuen Banknoten anstelle historischer Pers&ouml;nlichkeiten erscheinen sollen. Wie auf der Webseite der Bank <a href="https://www.bankofengland.co.uk/news/2026/october/boe-announces-the-four-animals-that-will-feature-on-next-series-of-banknotes">mitgeteilt</a> wird, sind das der Atlantische Papageitaucher, die Schleiereule, die Dunkle Erdhummel und der Braunbrustigel.</p>
<p>Die Tiere werden auf den Scheinen zu 5, 10, 20 und 50 Pfund Sterling der n&auml;chsten Serie abgebildet sein. Welches Tier auf welcher Banknote erscheint, wird sp&auml;ter festgelegt. Das Portr&auml;t des Monarchen bleibt erhalten.</p>
<p>Ausgew&auml;hlt wurden die Tiere per &ouml;ffentlicher Abstimmung, die vom 3. Juni bis zum 3. Juli lief und auf deren Ergebnisse sich die Bank letztlich st&uuml;tzte. Daran beteiligten sich 478.531 Menschen ‒ so viele wie nie zuvor bei vergleichbaren Projekten der Zentralbank. Den Teilnehmern standen 18 Tierarten in drei Kategorien zur Auswahl (S&auml;ugetiere, V&ouml;gel sowie Amphibien, Insekten und Fische), die gemeinsam mit einem Gremium britischer Wildtierexperten zusammengestellt worden waren.</p>

<p>Die beliebteste Kandidatin war die Dunkle Erdhummel, die 360.399-mal ausgew&auml;hlt wurde. Die Schleiereule wurde 270.596-mal ausgew&auml;hlt, der Braunbrustigel 259.665-mal. Der Atlantische Papageitaucher wurde 183.137-mal ausgew&auml;hlt, damit war er das beliebteste Meerestier.</p>
<p>Die neue Serie der Banknoten soll die Vielfalt der britischen Natur zeigen und die Banknoten der verschiedenen Nennwerte besser unterscheidbar machen. Entwicklung, Tests und Druck der neuen Banknoten werden noch mehrere Jahre dauern, bevor sie in Umlauf kommen.</p>
<p>Im M&auml;rz 2026 hatte die Bank of England beschlossen, auf Abbildungen historischer Pers&ouml;nlichkeiten zu verzichten und stattdessen die britische Natur zu zeigen. Zuvor war 2025 eine Umfrage mit mehr als 44.000 Teilnehmern durchgef&uuml;hrt worden. Die Natur nannten 60 Prozent der Befragten als bevorzugtes Thema.</p>
<p>Derzeit ist auf der F&uuml;nf-Pfund-Note Winston Churchill abgebildet, auf der Zehn-Pfund-Note die Schriftstellerin Jane Austen, auf der Zwanzig-Pfund-Note der Maler William Turner und auf der F&uuml;nfzig-Pfund-Note der Mathematiker Alan Turing. Die Bank of England bildet seit 1970 historische Pers&ouml;nlichkeiten auf ihren Banknoten ab.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rt.com/inland/293638-eu-bargeld-obergrenze-gilt-ab-kommendem-jahr-auch-in-deutschland/">EU-Bargeld-Obergrenze gilt ab kommendem Jahr auch in Deutschland</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bayern: Routinewaffenkontrolle – Zwei Behördenmitarbeiter erschossen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294183-bayern-routinewaffenkontrolle-zwei-behoerdenmitarbeiter-erschossen/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac885ab48fbef2d393a8d8b.jpg" /> Bei einer behördlichen Routinekontrolle in einem Wohnhaus in der Oberpfalz, erschoss der Waffenbesitzer aus weiterhin unbekannten Gründen zwei Behördenmitarbeiter. Im Anschluss hatte sich der mutmaßliche Schütze verschanzt. Nach mehreren Stunden wurde er leicht verletzt überwältigt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine routinem&auml;&szlig;ige Waffenkontrolle in Berngau im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz hat am gestrigen Nachmittag zwei Todesopfer gefordert. Nach den unmittelbaren t&ouml;dlichen Sch&uuml;ssen auf zwei Mitarbeiter des Landratsamtes Neumarkt konnte die Polizei mit ihrem Gro&szlig;aufgebot nach Stunden vor Ort den mutma&szlig;lichen T&auml;ter festnehmen. Wie ein Polizeisprecher dem Sender <em>BR 24</em> mitteilte, wurde der 60-j&auml;hrige Mann dabei durch Sch&uuml;sse ins Bein verletzt.&nbsp;</p>
<p>Ein f&uuml;r sich unspektakul&auml;rer Routinetermin bei einem Sportsch&uuml;tzen endet f&uuml;r eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter des Landratsamtes Neupfalz mit dem Tod. Die beiden Kontrolleure sollten unter anderem &uuml;berpr&uuml;fen, ob der Mann seine Waffen ordnungsgem&auml;&szlig; lagert.&nbsp;Die beiden Erschossenen wurden nach Eintreffen der Einsatzkr&auml;fte vor und aus dem Haus des Waffenbesitzers geborgen.</p>

<p>Gegen 14 Uhr am Donnerstagnachmittag hatten mehrere Anwohner bei der Polizei mehrere Schussger&auml;usche gemeldet. Ein Gro&szlig;einsatz der bayerischen Polizei samt angeforderten Rettungskr&auml;ften zog sich dann bis tief in die Nacht hin. Ein Spezialeinsatzkommando, unter anderem mit einem gepanzerten Fahrzeug, kam am Tatort zum Einsatz.&nbsp;Ein angeforderter Polizeihubschrauber wurde hinzugezogen, "um den Einsatzkr&auml;ften einen &Uuml;berblick zu verschaffen".&nbsp;</p>
<p>Nach dem Eintreffen der Einsatzkr&auml;fte wurde der 45-j&auml;hrige Beh&ouml;rdenmitarbeiter leblos auf dem Boden vor dem Wohnhaus aufgefunden. Lokale Medien berichten zum weiteren Verlauf:</p>
<p><em>"Der Tatverd&auml;chtige meldete sich telefonisch bei der Einsatzzentrale. Er gab in den folgenden Gespr&auml;chen an, in seiner Wohnung und im Besitz von Schusswaffen zu sein, so eine Polizeisprecherin. Er habe zudem zugegeben, geschossen zu haben &ndash; 'und angek&uuml;ndigt, nicht widerstandslos aufgeben zu wollen'."</em></p>
<p>Die 54-j&auml;hrige Kollegin verstarb gem&auml;&szlig; den Angaben der Polizei ebenfalls bereits nach der Abgabe der ersten Sch&uuml;sse und konnte erst zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt im Wohnhaus des Sch&uuml;tzen geborgen werden.</p>
<p>Nach <em>BR 24</em>-Informationen waren zwischenzeitlich "rund 150 Polizisten vor Ort, darunter auch Spezialkr&auml;fte, sowie weitere 90 Einsatzkr&auml;fte aus der Rettung, Krisenintervention und vom THW". Laut einem Polizeisprecher hatte sich der mutma&szlig;liche Sch&uuml;tze nach seiner Amoktat in dem Geb&auml;ude verschanzt, wobei die Spezialkr&auml;fte das Grundst&uuml;ck umstellten. Am sp&auml;ten Abend erg&auml;nzte dann eine Sprecherin, "dass die Polizei inzwischen mit dem Mann Verhandlungen aufgenommen habe", der jedoch demnach "darauf&nbsp;beharrte, nicht widerstandslos aufgeben zu wollen".</p>
<p>Erfahrene Spezialisten h&auml;tten &uuml;ber Stunden hinweg versucht, den Mann zum Aufgeben zu bewegen. Erst in der Nacht griffen die Einsatzkr&auml;fte schlie&szlig;lich zu, wobei die Beamten laut Medien in das Wohnhaus eindrangen, um den Mann zu &uuml;berw&auml;ltigen.&nbsp;Mithilfe von Sprengmitteln und Sch&uuml;ssen wurde der 60-J&auml;hrige festgenommen und dabei durch einen Beinschuss verletzt.</p>
<p>Zum Tatmotiv machte die Polizei in der Nacht keine Angaben. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/293098-messer-amok-im-polnischen-kloster-floh-2022-aus-ukraine-nach-deutschland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Messer-Amok in polnischem Kloster: T&auml;ter floh 2022 aus Ukraine nach Deutschland </a></p>
    
    
    
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Steuerzahler finanzieren Minister-Make-up in Österreich: Christoph Wiederkehr lässt sich schminken</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/oesterreich/294101-steuerzahler-zahlen-fuer-minister-make/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac76789b480cc4bae7a3d37.jpg" /> Nicht nur in Deutschland sorgen die Ausgaben von Politikern, zuletzt von Finanzminister Lars Klingbeil, für Fotografen und Stylisten für Schlagzeilen, auch in Österreich gibt dies Anlass zu Kritik. Bildungsminister Christoph Wiederkehr ließ sich für einen öffentlichen Auftritt schminken.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Nachdem bereits in Deutschland die Ausgaben von Finanzminister Lars Klingbeil f&uuml;r Fotografen, Visagisten und Stylisten f&uuml;r Schlagzeilen sorgten, gibt es nun auch in &Ouml;sterreich einen &auml;hnlichen Vorgang.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="in" dir="ltr">Supi.  👌 https://t.co/BEwnKkc84w</p>&mdash; Max Stirner (@ernsterjuenger) <a href="https://x.com/ernsterjuenger/status/2107494084763914398?ref_src=twsrc%5Etfw">October 6, 2026</a></blockquote>
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                </div>
                    
<p data-pm-slice="1 1 []">Bildungsminister Christoph Wiederkehr lie&szlig; sich f&uuml;r einen &ouml;ffentlichen Auftritt <a href="https://www.heute.at/s/neos-minister-goennt-sich-styling-auf-steuerkosten-120244497" target="_blank" rel="noopener noreferrer">professionell schminken</a>. Die Rechnung &uuml;ber 420 Euro zahlte das Ministerium.</p>

<p>Anlass war eine Pr&auml;sentation seines "Plan Zukunft" im April 2026. F&uuml;r den Termin wurde eine Visagistin engagiert, die insgesamt vier Personen schminkte. Die Kosten von 420 Euro wurden aus &ouml;ffentlichen Mitteln bestritten.</p>
<p>Auch bei einer fr&uuml;heren Pressekonferenz zum Thema Handyverbot an Schulen kam eine Visagistin f&uuml;r Wiederkehr zum Einsatz. Die Kosten solcher Dienstleistungen besch&auml;ftigen inzwischen auch das &ouml;sterreichische Parlament.</p>
<p>Der Vorgang ist Teil einer gr&ouml;&szlig;eren Diskussion &uuml;ber Ausgaben f&uuml;r das &auml;u&szlig;ere Erscheinungsbild von Regierungsmitgliedern. Neben Wiederkehr wurden auch andere Politiker zu m&ouml;glichen Kosten f&uuml;r Friseure, Visagisten und Stilberater befragt.</p>
<p>420 Euro sind im Staatshaushalt keine gro&szlig;e Summe. F&uuml;r viele Steuerzahler d&uuml;rfte allerdings eine andere Frage entscheidend sein:</p>
<blockquote>
<p>Warum muss der Staat f&uuml;r das Make-up eines Ministers aufkommen?</p>
</blockquote>
<p data-pm-slice="1 1 []">Auch Au&szlig;enministerin Beate Meinl-Reisinger lieferte bereits ein Bild daf&uuml;r, wie weit sich die politische Welt von der Lebensrealit&auml;t vieler &Ouml;sterreicher entfernt hat.</p>
    
    
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<p data-pm-slice="1 1 []">Bei der Er&ouml;ffnung des Grand Egyptian Museum in Kairo erschien sie im November 2025 in einem auff&auml;lligen goldenen Kleid und pr&auml;sentierte die Bilder anschlie&szlig;end auf X. F&uuml;r viele B&uuml;rger wirkte der Auftritt weniger wie n&uuml;chterne Diplomatie als wie politische Selbstinszenierung.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Gestern durfte ich bei der feierlichen Eröffnung des Grand Egyptian Museum in Kairo dabei sein und Österreich bei diesem historischen Moment vertreten. 🇪🇬🤝🇦🇹
Zwischen hochrangigen internationalen Gästen war der Stolz und die Bedeutung dieses Moments deutlich spürbar – besonders auch für uns: Die österreichische Forscherin Dr. Irene Forstner-Müller hat mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Museum beigetragen und an den Ausgrabungen in Tell el-Dab’a mitgewirkt. 🇦🇹🏺✨</p>&mdash; Beate Meinl-Reisinger (@BMeinl) <a href="https://x.com/BMeinl/status/1984933880416104679?ref_src=twsrc%5Etfw">November 2, 2025</a></blockquote>
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                </div>
                    
<p>Das passt schlecht zu einem Land, in dem die Regierung gleichzeitig von Einsparungen, Reformen und einem angespannten Budget spricht. Die B&uuml;rger sollen h&ouml;here Kosten tragen und den G&uuml;rtel enger schnallen. In den oberen Etagen des Staates scheint dagegen ein anderer Ma&szlig;stab zu gelten.</p>

<p>Da sind 420 Euro f&uuml;r eine Visagistin. Dort sind glamour&ouml;se Auftritte im Ausland. Dazu kommen teure Dienstreisen und eine politische Klasse, die ihren eigenen Lebensstil offenbar zunehmend von dem Alltag abkoppelt, den sie den B&uuml;rgern zumutet.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Nat&uuml;rlich werden 420 Euro kein &ouml;sterreichisches Budget ruinieren. Genau deshalb geht es um etwas anderes. Es geht um Haltung. Wer von den Menschen Sparsamkeit verlangt, sollte nicht den Eindruck erwecken, selbst in einer politischen Blase zu leben, in der Make-up auf Staatskosten und glamour&ouml;se Auftritte als selbstverst&auml;ndlich gelten.</p>
<p>F&uuml;r Haushalte, die bei Miete, Strom und Lebensmitteln jeden Euro umdrehen m&uuml;ssen, wirken solche Bilder wie ein Schlag ins Gesicht. Sie stehen nicht f&uuml;r Sparsamkeit, sondern f&uuml;r Distanz zur Lebensrealit&auml;t vieler B&uuml;rger.</p>
<p>Wer von der Bev&ouml;lkerung Opfer und Einsparungen verlangt, muss sich auch selbst nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben richten. Wenn &ouml;ffentliche Mittel f&uuml;r Styling und repr&auml;sentative Auftritte ausgegeben werden, w&auml;hrend gleichzeitig &uuml;ber Belastungen und Sparma&szlig;nahmen gesprochen wird, entsteht ein Bild politischer Abgehobenheit.</p>
<p>So wird aus einer Ausgabe von 420 Euro ein Symbol f&uuml;r ein viel gr&ouml;&szlig;eres Problem. Es geht um den Eindruck, dass sich die politische Klasse zunehmend von jenem Alltag entfernt, den sie mit ihren Entscheidungen direkt beeinflusst.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/oesterreich/274814-oesterreichs-aussenministerin-meinl-reisinger-zieht/">Meinl-Reisinger klagt gegen FP&Ouml; wegen "Ukraine-Geldkoffer"</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kim-Il-sung-Universität eröffnet Vertretung in Russland: Koreanischkurse und Studentenaustausch</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/russland/294088-kim-il-sung-universitaet-eroeffnet-vertretung-in-russland/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/russland/294088-kim-il-sung-universitaet-eroeffnet-vertretung-in-russland/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac75febb480cc4d2344a777.jpg" /> Das Verhältnis zwischen Russland und der DVRK erlebt einen stürmischen Aufschwung. Von den bilateralen Kontakten profitieren nicht nur solche Bereiche wie Handel, Tourismus und Militär, sondern auch Hochschulen. In Sibirien gibt es bald einen neuen Treffpunkt der Kulturen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Es ist ein Meilenstein f&uuml;r den akademischen Austausch zwischen der Russischen F&ouml;deration und der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK): Die Kim-Il-sung-Universit&auml;t er&ouml;ffnet demn&auml;chst ihre erste Vertretung in Russland. Das B&uuml;ro der&nbsp;f&uuml;hrenden Universit&auml;t des asiatischen Landes wird sich im Campus der Nowosibirsker Staatlichen Universit&auml;t (NGU) befinden. Die beiden Bildungseinrichtungen haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, als eine Delegation der NGU mit ihrem Rektor Dmitri Pyschny an der Spitze in der DVRK-Hauptstadt Pj&ouml;ngjang zu Besuch war.</p>

<p>Wie aus der Pressemitteilung der NGU hervorgeht, soll die Vertretung der DVRK-Uni bis Ende dieses Jahres uneingeschr&auml;nkt funktionsf&auml;hig sein. Im kommenden Jahr werden dann Austauschprogramme f&uuml;r Studierende und Praktika f&uuml;r angehende Wissenschaftler anfangen.&nbsp;Sp&auml;testens im&nbsp;November dieses Jahres werden in der Hochschule der sibirischen Millionenmetropole Lehrkr&auml;fte aus der Kim-Il-sung-Universit&auml;t erwartet, die russischen Studierenden Koreanisch unterrichten werden. In der Pressemitteilung hei&szlig;t es weiter:</p>
<blockquote>
<p><em>"Geplant sind au&szlig;erdem koreanische Sprachkurse. Im Rahmen des Koreanischen Zentrums der NGU werden alle Interessenten die M&ouml;glichkeit bekommen, die Geschichte, die Kultur und die Br&auml;uche der DVRK kennenzulernen."&nbsp;</em></p>
</blockquote>

<p>Die Hauptaufgabe der ersten Vertretung der Kim-Il-sung-Universit&auml;t in Russland ist es, die Wissenschafts- und Bildungskooperation mit der NGU und den Instituten der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften in die Wege zu leiten. Als Kernbereiche f&uuml;r Austauschprogramme und gemeinsame Projekte gelten Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Materialwissenschaft.</p>
<p>Die engen Kontakte zwischen den beiden Bildungsst&auml;tten gehen ins Jahr 2025 zur&uuml;ck, als eine Delegation der Kim-Il-sung-Universit&auml;t die NGU besucht hat. Die Seiten verst&auml;ndigten sich damals darauf, ihre akademischen Kontakte anzuregen. Im vergangenen Herbst organisierte die NGU eine Reihe von Vorlesungen &uuml;ber die Chuch&rsquo;e‑Ideologie. Daran beteiligten sich mehr als 600 Studierende und Lehrkr&auml;fte aus 15 russischen Hochschulen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/293523-streit-um-dvrk-kriegsgefangene-seoul-droht-kiew-mit-konsequenzen/">Streit um DVRK-Kriegsgefangene: Seoul droht Kiew mit Konsequenzen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kriminalität aus Kiew: Schweizer Opfer verlieren Millionen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/schweiz/294070-schweiz-verzeichnet-mehr-betrugsfaelle-mit/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac6b39148fbef544b0bf4db.jpg" /> Schweizer Behörden gehen verstärkt gegen internationale Betrugsnetzwerke vor. Im Fokus stehen dabei Callcenter-Strukturen in der Ukraine. Ein seit Jahren laufendes Berner Verfahren zeigt, wie hoch die Schäden sein können: In einem einzelnen Zusammenhang geht es um fast vier Millionen Franken.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Schweiz h&auml;ufen sich Betrugsdelikte, bei denen die Ermittler Verbindungen zu Callcentern in der Ukraine feststellen. Das <a href="https://www.nzz.ch/international/die-betrugsindustrie-wie-callcenter-in-der-ukraine-russen-amerikanern-und-schweizern-das-geld-aus-der-tasche-ziehen-ld.10026102" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> die <em>Neue Z&uuml;rcher Zeitung (NZZ)</em> unter Berufung auf das Schweizer Polizeinetzwerk NEDIK. Das interdepartementale Netzwerk koordiniert die Zusammenarbeit der Schweizer Strafverfolgungsbeh&ouml;rden bei der Bek&auml;mpfung von Cyberkriminalit&auml;t.</p>

<p>Nach Angaben von NEDIK ist die Zahl der Betrugsdelikte gestiegen, die mutma&szlig;lich mit ukrainischen Callcentern in Verbindung stehen. Die Beh&ouml;rden gehen dabei nicht von einzelnen T&auml;tern aus, sondern untersuchen grenz&uuml;berschreitend organisierte Strukturen. Bei internationalen Ermittlungen wurden laut <em>NZZ</em> mehrere Callcenter in der Ukraine identifiziert, von denen aus wahrscheinlich Opfer in der Schweiz und anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern kontaktiert wurden.</p>
<p>Wie gro&szlig; der finanzielle Schaden sein kann, zeigt ein seit mehreren Jahren laufendes Verfahren der Berner Beh&ouml;rden. Einer der Beschuldigten soll mehrere Callcenter in Kiew betrieben haben. Eine der Plattformen, die ihm zugerechnet wird, soll in der Schweiz einen Schaden von fast vier Millionen Franken verursacht haben.</p>
    
    
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<p>Das Vorgehen der T&auml;ter folgt dabei einem bekannten Muster. Die Opfer werden telefonisch kontaktiert und unter einem Vorwand dazu gebracht, Geld zu &uuml;berweisen oder Zugang zu ihren Konten und Verm&ouml;genswerten zu gew&auml;hren. Die eigentlichen Betreiber der Callcenter sitzen dabei teilweise im Ausland, w&auml;hrend das erbeutete Geld &uuml;ber weitere Personen und Konten verschoben wird.</p>

<p>F&uuml;r die Schweizer Ermittler erschwert gerade diese internationale Arbeit die Strafverfolgung. Die T&auml;ter befinden sich nicht zwingend in der Schweiz, die Opfer und ein Teil der Geldfl&uuml;sse hingegen schon. Deshalb sind die Beh&ouml;rden auf die Zusammenarbeit mit ausl&auml;ndischen Polizeien und Justizbeh&ouml;rden angewiesen.</p>
<p>Auch in anderen Schweizer Kantonen laufen Ermittlungen gegen mutma&szlig;liche&nbsp;Beteiligte an solchen Betrugsnetzwerken. Dabei geht es unter anderem um sogenannte Geldkuriere, die das von den Opfern erbeutete Geld entgegennehmen oder weiterleiten sollen. Die Ermittler versuchen, &uuml;ber diese Personen an die Hinterm&auml;nner der Netzwerke heranzukommen.</p>
<p>Die <em>NZZ</em>&nbsp;<a href="https://www.nzz.ch/international/die-betrugsindustrie-wie-callcenter-in-der-ukraine-russen-amerikanern-und-schweizern-das-geld-aus-der-tasche-ziehen-ld.10026102" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weist</a> zugleich darauf hin, dass es sich um vermeintliche&nbsp;Verbindungen zu kriminellen Strukturen in der Ukraine handelt. Daraus l&auml;sst sich nicht ableiten, dass ukrainische Beh&ouml;rden oder die ukrainische Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Betrugsdelikte verantwortlich sind. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen konkrete Personen und organisierte kriminelle Netzwerke.</p>
<p>F&uuml;r die Schweiz ist das Problem dennoch erheblich. Betrugsdelikte werden zunehmend international organisiert, w&auml;hrend die Opfer direkt vor Ort sitzen. Der Schaden entsteht damit in der Schweiz, obwohl ein Teil der mutma&szlig;lichen T&auml;ter und der technischen Infrastruktur im Ausland angesiedelt ist.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/285312-monaco-attentat-tote-verdaechtige-wirft-fragen-auf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ukrainische Medien: Monaco-Attent&auml;terin tot in Kiew aufgefunden</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Macron beklagt den Sturzflug der EU – als wäre er nicht einer der Piloten</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/293733-macron-beklagt-sturzflug-eu-als/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac2af60b480cc01f56ec9a1.jpg" /> Nach einem weiteren Einknicken gegenüber Washington beschuldigt Macron jeden, nur nicht sich selbst, dafür, dass Franreichs Wirtschaft, Energiesicherheit und Authorität sich auflösen. Irgendwie hat er die letzten zehn Jahre lang nicht regiert.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Rachel Marsden</em></p>
<p>So, der gro&szlig;e b&ouml;se US-Pr&auml;sident Donald Trump hat gerade erfolgreich den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron und die EU dazu gen&ouml;tigt, ihre kostbaren strategischen Diesel-Reserven "f&uuml;r Regentage" auf den Markt zu werfen.</p>
<p>Warum? Weil Trump, indem er eine katastrophale Beendigung von Dieselexporten nach Europa androhte, daf&uuml;r sorgen wollte, dass seine heimischen Treibstoffpreise vor den US-Zwischenwahlen im kommenden Monat knackig aussehen.</p>

<p>"Wir haben beschlossen, unter der Koordination der Internationalen Energieagentur strategische Reserven von Diesel und Roh&ouml;l freizugeben - die&nbsp;Agentur wird sich&nbsp;in den kommenden Stunden oder Tagen treffen wird, um das zu organisieren ... Dieser Prozess wird zuallererst beim Diesel beginnen", erkl&auml;rte Macron.</p>
<p>Moment, sind das nicht genau die selben strategischen Reserven, die in Br&uuml;ssel wegen bevorstehender Knappheit im Winter einen kollektiven Nervenzusammenbruch ausl&ouml;sten? Ach ja, was soll ein Staatschef schon tun, wenn er nur ein hilfloses, unschuldiges kleines R&auml;dchen in einer enormen multilateralen Maschine wie den G7 ist? Ist ja nicht so, als w&uuml;rde Macron dieses selbst zugef&uuml;gte Ungl&uuml;ck in irgendeiner Weise direkt gestalten, oder?</p>
<p>Moment, wartet ein wenig. Er ist noch nicht fertig mit Graben.</p>
<p>"Auf jeden Fall wird Frankreich diesen Schritt in Bezug auf seine eigenen Reserven tun, was auch den Wunsch wiederspiegelt, dem Markt ein klares Signal zu senden", f&uuml;gte Macron hinzu. Ja, die Signale sind so subtil wie eine Leuchtpistole ins Gesicht.</p>
<p>Vision&auml;re europ&auml;ische Staatschefs wie Macron haben schon lange das Steuerrad an Washington &uuml;bergeben, weil sie anscheinend dachten, das s&auml;he in den Augen ihrer ukrainischen Freundin, Selenskij, besser aus, als mit Russland und seinem billigen Erdgas Handel zu treiben.</p>
<p>Und jetzt kriegen wir noch eine weitere Kapitulation von Macron vor einem etwas neueren Schreckgespenst, wegen dem er schon auf der Weltb&uuml;hne herumgeheult hat: Trump.</p>

<p>Dieses ganze Drama erreichte seinen H&ouml;hepunkt bei einem Staatsbesuch in Madrid, als Macron bei einer &ouml;rtlichen Universit&auml;t vorbeischaute, um neben prominenten Getalten der spanischen Kultur ein paar avantgardistische Gedanken zu Europa abzusondern. Ein &ouml;rlicher Schriftsteller schlug &uuml;ber die Mitte dieses Spielfelds einen Softball, beschwor Trump und den globalen Aufstieg des Populismus im selben Atemzug wie Faschismus, um sie als existientielle Bedrohung der Demokratie zu framen. Was nat&uuml;rlich f&uuml;r Macron der ultimative Hinweis war, um zu erkl&auml;ren, wessen Schuld dieses Elend tats&auml;chlich ist. Und die kurze Antwort lautet: absolut, eindeutig nicht die seine.</p>
<p>"Der gro&szlig;e Schlag f&uuml;r Frankreich war die Krise 2008-2012. Und wer zahlte die Rechnung? Die Mittelschicht. Selbst in den L&auml;ndern, die weniger betroffen waren, haben sich einige Kategorien in Hinsicht auf die Kaufkraft und den Lebensstandard, den sie vor dieser Krise hatten, nicht erholt. Und das war ein Verrat", sagte er.</p>
<p>Der gleiche Kerl, der schon fast ein Jahrzehnt den Laden betreibt, muss 15 bis 20 Jahre in der Zeit zur&uuml;ckreisen, um jemanden zu finden, der f&uuml;r die Tatsache verantwortlich ist, dass die franz&ouml;sische Mittelschicht derzeit an der wirtschaftlichen Lebenserhaltung h&auml;ngt. Denn offensichtlich konnte er unm&ouml;glich etwas damit zu tun haben, auch wenn er die letzten zehn Jahre lang das k&ouml;nigliche Szepter in der Hand hielt.</p>
<p>Er begr&uuml;ndet die aktuelle Wirklichkeit mit der europ&auml;ischen Schuldenkrise von 2010, als w&auml;re er nur ein unschuldiger Tourist, der vor dem Elysee-Palast Selfies schie&szlig;t, und nicht der Kapit&auml;n dieses Schiffs.</p>
<p>"Ein Schl&uuml;sselfaktor in der Wettbewerbsf&auml;higkeit Europas war sehr billiges Gas, das aus Russland kam. Das endete 2022", predigte Macron. "Aber unser gro&szlig;er Exportmarkt war China. Das ist auch vorbei. Europa hat jetzt ein Handelsbilanzdefizit mit China. Heute verlieren wir jeden Tag eine Milliarde Euro im Handel mit China:"</p>
<p>Man muss die Poesie - wenn nicht die Dreistigkeit - des Passiv hier bewundern. Es endete 2022. Wie ein Regengu&szlig;! Es passierte einfach so. Ohne, dass er eingreifen konnte. Was soll ein gew&ouml;hnlicher Sterblicher schon tun? Das selbe mit den Verk&auml;ufen nach China. Puff, es ist jetzt vorbei! Wer wei&szlig; schon, warum? Ein totales R&auml;tsel. Eine Milliarde Euros am Tag bluten, w&auml;hrend man dasteht und mit den Schultern zuckt.</p>

<p>Ganz zu schweigen von seinen &uuml;brigen brillianten Politik-Hits, wie, zu versuchen, die franz&ouml;sische Kernkraft abzudrehen, ehe er in Panik verfiel und sie unbeholfen als das n&auml;chste gro&szlig;e Ding bei gr&uuml;nen Erneuerbaren wiederzubeleben suchte, oder als er die Kronjuwelen der franz&ouml;sischen Industrie an die Amerikaner verkaufte, nur um sie sp&auml;ter mit einem massiven Verlust f&uuml;r die Steuerzahler stolz zur&uuml;ckzukaufen. Oder der Presse in seinem Privatjet vorzusingen, dass Europa doch kein amerikanischer Vasall sein solle - unmittelbar, ehe er die franz&ouml;sischen B&uuml;rger und die Industrie, weil er genau dieser Vasall war, sich f&uuml;r das Privileg, ihre Wohnungen zu heizen oder zu k&uuml;hlen, dumm und d&auml;mlich zahlen l&auml;sst.</p>
<p>Das ist genau die selbe Energie des Laufenlassens, die er aktuell der j&auml;hrlichen franz&ouml;sischen Jahreszeit linker Proteste und Zertr&uuml;mmerungen entgegenbringt. In diesem Herbst haben die &uuml;blichen professionellen Unzufriedenen es geschaft, ihre schmutzige Arbeit durch einige Obersch&uuml;ler erledigen zu lassen, was hei&szlig;t, wir d&uuml;rfen ertragen, wie Teenager ihre eigenen akademischen Einrichtungen in Brand setzen, weil sie glauben, dass ihre Schultage zu zerm&uuml;rbend sind - in einem Land, in dem auf alle sechs Wochen des akademischen Kalenders zwei Wochen verbindliche Ferien folgen.</p>
<p>Und die beeindruckende Anti-Aufstands-Strategie der Regierung, um die Stra&szlig;en zu r&auml;umen, ist ... Onlineklassen. Weil die Kur f&uuml;r revolution&auml;ren Eifer offenkundig darin besteht, die S&ouml;hne und T&ouml;chter von Che einzuladen, in der N&auml;he des Familienk&uuml;hlschranks und der Fernsehfernsteuerung zu verweilen, w&auml;hrend Mama und Papa drau&szlig;en buckeln. Vielleicht merken sie, dass das einladender ist, als in den Stra&szlig;en abzuh&auml;ngen und die Drama-Queen zu geben.</p>
<p>Jedes Jahr wird nach dem selben Drehbuch gespielt, und die Beh&ouml;rden verbarrikadieren sich einfach und warten ab. Das scheint Macrons Muster f&uuml;r alles zu sein, auch f&uuml;r seinen Umgang mit seiner Zustimmung von 18 Prozent. Einfach warten, bis das Feuer abbrennt, und dann das Ganze auf irgend etwas schieben, das v&ouml;llig au&szlig;er seiner Kontrolle ist. Er kann sich inzwischen nicht einmal mehr dazu durchringen, den Feuerwehrschlauch abzurollen.</p>
<p>Schaut aus, als m&uuml;ssten die Franzosen vielleicht selbst aussitzen, bis Macron und seine Amtszeit endet, ehe sie einen Versuch machen k&ouml;nnen, dass irgendwer tats&auml;chlich etwas n&uuml;tzliches tut, um irgendwas an diesem Kurs umzukehren.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://www.rt.com/news/646709-macron-eu-nosedive-pilot/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Englischen</a>. </em></p>
<p><em>Rachel Marsden</em><em> ist eine Kolumnistin, politische Strategin und Moderatorin unabh&auml;ngig produzierter Talkshows auf Franz&ouml;sisch und Englisch.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong><a href="https://de-rt.com/europa/292939-eu-abgeordneter-von-schulenburg-eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">- EU-Abgeordneter von der Schulenburg: EU wird Ukraine-Konflikt nicht &uuml;berleben</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Der schlafende Souverän: Ostdeutschland als Schlüssel zum Frieden in Europa</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/293712-schlafende-souveraen-ostdeutschland-als-schluessel/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac3de3cb480cc5c6f574fe2.jpg" /> Wer sind die zwei aus "Zwei-plus-vier" und wo ist der zweite hin? Im dritten Teil ihrer Analyse geben Gerhard Emil Fuchs-Kittowski und Prof. Dr.-Ing. Joachim Wernicke eine Antwort, die viele überraschen wird. Sie könnte zugleich auch die übersehene Tür aus der ausweglosen Sackgasse sein, in die Europa und Deutschland sich hineinmanövriert haben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Gerhard Emil Fuchs-Kittowski und Prof. Dr.-Ing. Joachim Wernicke</em></p>
<p><a href="https://de-rtnews.com/europa/293121-warum-aktuelle-standpunkt-europas-friedensverhandlungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Teil 2</a> unserer Analyse endete mit diesem Zitat aus dem durch <em>Politico</em> abgelehnten Grundsatzartikel des russischen Au&szlig;enministers Sergei Lawrow:</p>
<p><em>"Entscheidend ist, dass f&uuml;r einen substanziellen Dialog das Vertrauen wiederhergestellt werden muss, das durch die antirussischen Handlungen des Westens und Europas als dessen Bestandteil in der Zeit nach dem Kalten Krieg zerst&ouml;rt wurde. Vertrauen kann nur durch konkrete praktische Schritte zur&uuml;ckgewonnen werden, die glaubhaft belegen, dass die Diplomatie nicht l&auml;nger als Deckmantel f&uuml;r die Verwirklichung expansionistischer Ziele missbraucht wird."</em></p>

<p>Die alles entscheidende Frage f&uuml;r den Frieden auf unserem Kontinent ist nun, wie konkret das verlorengegangene Vertrauen wiedergewonnen werden kann. Ein unerwarteter Gedanke: W&auml;re vielleicht Ostdeutschland der am n&auml;chsten liegende Beginn f&uuml;r den beiderseitigen Wiederaufbau?</p>
<p><strong>Ostdeutschland &ndash; der schlafende Souver&auml;n</strong></p>
<p>Historisch bedingt unterscheidet sich Deutschland in den mehrheitlichen Einstellungen zu Fragen zum Milit&auml;r von anderen Staaten. Innerhalb Deutschlands besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen West (80 Prozent der Bev&ouml;lkerung) und Ost (20 Prozent der Bev&ouml;lkerung), durch 45 Jahre (mindestens drei direkt beteiligte Generationen) lang divergente gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen in beiden Teilen Deutschlands bedingt.</p>
<p>Dies ist essenziell f&uuml;r die Sichtweisen zum Ukrainekrieg: in Westdeutschland starke Russophobie und Akzeptanz des regierungsamtlichen Narrativs, in Ostdeutschland geringe Russophobie bis (zumeist durch DDR-Lebensl&auml;ufe bedingte) Russophilie und zudem verbreitete Skepsis gegen&uuml;ber der regierungsamtlichen Erz&auml;hlung.</p>
<p>Letzteres ist zu erkennen an hohen W&auml;hlerstimmenanteilen f&uuml;r eine neue Partei (AfD), die laut Programm Waffenlieferungen in die Ukraine ablehnt und mit Delegationen an regierungsnahen Veranstaltungen in Russland teilnimmt, beispielsweise 2026 am Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg. Allerdings steht zu bef&uuml;rchten, dass die AfD in dieser Frage auch wieder umschwenken k&ouml;nnte, sobald sie an der Macht ist und sich der Atlantiker&nbsp;&ndash; also der Westfl&uuml;gel&nbsp;&ndash; durchsetzt. Es ist kein Verlass auf einen nachhaltigen Standpunkt, wenn der einzige Grund f&uuml;r eine Kooperation mit Russland darin besteht, billiges &Ouml;l und Gas zu erhalten. Gleichfalls ist es nicht klar, ob diese Forderungen auch nur zum Erhalten von W&auml;hlerstimmen aufgestellt wurden.</p>
<p>So ist&nbsp;das BSW wahrscheinlich zuverl&auml;ssiger in seinen&nbsp;Standpunkten. Hier ist es eher fraglich, ob sich das BSW von seinen&nbsp;letzten internen Fehlern noch erholen kann, oder/und aus Gr&uuml;nden von Opportunismus ebenfalls umschwenken k&ouml;nnte. Durch diesen Opportunismus, f&uuml;r den Preis, mitregieren zu k&ouml;nnen, ist letztlich auch die LINKE schwammig in ihren Haltungen geworden.</p>

<p>Die ostdeutsche Bev&ouml;lkerung ist in ihrer breiten Mehrheit Russland gegen&uuml;ber, selbst in diesem Konflikt, positiv aufgeschlossen. Allerdings ist sie im Rahmen Gesamtdeutschlands von den Schalthebeln weitestgehend verbannt, weswegen hier zurzeit alles langsam abl&auml;uft. Dennoch sollte sich die russische F&uuml;hrung darauf verlassen, hier Verb&uuml;ndete zu finden, mindestens aber auf gro&szlig;es Verst&auml;ndnis zu treffen. Wie die letzte Wahl in Ostdeutschland zeigt, kann man mit der Forderung "Frieden mit Russland" Wahlen gewinnen. Es gibt also noch eine gewisse Verl&auml;sslichkeit hinsichtlich der ostdeutschen Bev&ouml;lkerung, auf Verst&auml;ndnis oder gar Solidarit&auml;t zu sto&szlig;en.</p>
<p>Ostdeutschland hat derzeit das Problem, dass, auch infolge der Wirtschaftssanktionen, zivile Industrien schlie&szlig;en und von externen R&uuml;stungsunternehmen &uuml;bernommen werden, sodass das Land das "Schmuddel-Image" einer verl&auml;ngerten Billig-Werkbank f&uuml;r Waffen und Munition entwickelt, gegen die Tradition der DDR, die in den 40 Jahren ihres Bestehens in keinen Krieg verwickelt war. Im &Uuml;brigen liegt das Lohnniveau in Ostdeutschland auch 35 Jahre nach der Vereinigung bei 80 Prozent des westdeutschen Niveaus.</p>
<p><strong>Russland hat Rechte aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag</strong></p>
<p>Als einziger Rechtsnachfolger der Sowjetunion hat Russland&nbsp; Rechte aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag: das Recht, eine deutsche Verfassung zu verlangen, die den Vorstellungen von 1990 gerecht wird, was im &Uuml;brigen auch eine Forderung des Grundgesetzes GG, Artikel&nbsp;146, zur Wiedervereinigung selbst ist. Und Russland hat das Recht, sichergestellt zu wissen, dass sich auf ostdeutschem Boden unter gar keinen Umst&auml;nden nicht-deutsches Milit&auml;rpersonal und -material aufh&auml;lt.</p>
<p>Im f&uuml;nften Jahr des Ukraine-Krieges w&auml;chst &uuml;berall in Deutschland und Europa Unwillen &uuml;ber die dauernden Meldungen, wie viele Milliarden Euro wieder an Selenskij geflossen sind, als geborgtes Geld, das teils auch deutsche Kinder und Enkel mit Zinsen an die Banken zur&uuml;ckzahlen m&uuml;ssen. Dazu kommen die laufenden Mahnungen der Bundesregierung: Wenn wir nicht gen&uuml;gend aufr&uuml;sten, werde Russland ab 2029 Westeuropa angreifen.</p>

<p>Die in Westeuropa &uuml;ber Jahre wohlwollend gesehene Unterst&uuml;tzung hat die Ukraine vermutlich &uuml;berstrapaziert, unter anderem j&uuml;ngst durch den gezielten n&auml;chtlichen Angriff auf ein Studentenwohnheim im Donbass mit 21 Toten im Mai 2026 und ihre massenhaften Terrorangriffe gegen mehr als 150 internationale Handelsschiffe im Schwarzen Meer im Juli 2026. Beides ging aus normaler B&uuml;rgersicht entschieden zu weit.</p>
<p>Daher bedarf es keinerlei Zur&uuml;ckhaltung, bei einer derart aggressiv wirkenden Bundesregierung (siehe Schlie&szlig;ung des russischen Generalkonsulates in Bonn und des Russischen Kulturhauses in Berlin), die der Russischen F&ouml;deration gegebenen Rechte aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag einzufordern!</p>
<p><strong>Ministerpr&auml;sidenten der f&uuml;nf "neuen" L&auml;nder als Dienstaufsicht gegen&uuml;ber dem Kanzler</strong></p>
<p>Wenn aber, wie schon genug bewiesen, die Bundesregierung sich &uuml;ber das alles hinwegsetzt und offen Aggression und kriegsvorbereitende Ma&szlig;nahmen zeigt, dann w&auml;ren hier die legitimen Rechtsnachfolger der DDR die ostdeutschen Bundesl&auml;nder und deren "Landesf&uuml;rsten" (Ministerpr&auml;sidenten) gefordert. Diese Ministerpr&auml;sidenten k&ouml;nnten f&uuml;r Ihre L&auml;nder die v&ouml;lkerrechtswidrigen EU-Sanktionen aufheben und den Weg ebnen, neue Handelsbeziehungen mit Russland aufzubauen. Gleichzeitig w&uuml;rden die L&auml;ndergrenzen auch zu Grenzen gegen den Weitertransport von Material und Soldaten, was hoheitlich von der L&auml;nderpolizei oder/und zus&auml;tzlich durch zivile Blauhelme oder gar daf&uuml;r eingeladene zivile russische Kr&auml;fte gesch&uuml;tzt w&uuml;rde.</p>
<p>Im Klartext h&auml;tten die f&auml;lligen Besprechungen zwischen den Ex-DDR-Bundesl&auml;ndern und Russland betreffend den Zwei-plus-Vier-Vertrag eine einfache Tagesordnung: Aus der DDR wurden f&uuml;nf Ex-DDR-Bundesl&auml;nder, die in Bezug auf den Zwei-plus-Vier-Vertrag als Rechtsnachfolger der DDR prinzipiell gemeinsam f&uuml;r ganz Deutschland, aber gem&auml;&szlig; der ostdeutschen Sonderstellung im Vertragstext jeweils einzeln f&uuml;r ihre Landesgebiete f&uuml;r die Einhaltung des Vereinbarten zu sorgen haben, insbesondere Artikel 5 Absatz 3 mit Protokollnotiz vom 12. September 1990. Die Br&uuml;che des Zwei-plus-Vier-Vertrags verletzen die Sicherheitsinteressen Russlands, was bei deutscher Fortsetzung der Vertragsbr&uuml;che Russland &ndash; nach ggf. einem Vorritual im UN-Sicherheitsrat &ndash; zu legaler Selbstverteidigung gegen Deutschland berechtigt.</p>

<p>Russland hat 2024 versucht, in der Frage der Zwei-plus-Vier-Vertragseinhaltung am Beispiel CTF Baltic in Rostock diplomatisch ein Einvernehmen zu erzielen, das leicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re, indem die Bundeswehr das CTF Baltic beispielsweise nach L&uuml;beck oder Kiel verlegt. Die Bundesregierung hatte aber die russische Beschwerde ohne Bem&uuml;hung um ein Gespr&auml;ch pauschal zur&uuml;ckgewiesen. Damit ist Russland also gezwungen, sich an die Rechtsnachfolger der DDR zu wenden, die von der DDR diese Verpflichtung "geerbt" haben&nbsp;&ndash; in diesem Punkt als v&ouml;lkerrechtliche Dienstaufsicht &uuml;ber die Regierung des vereinten Deutschlands&nbsp;&ndash;, f&uuml;r die Vertragseinhaltung zu sorgen. Sinngem&auml;&szlig; die Forderung an die ostdeutschen Landesministerpr&auml;sidenten:</p>
<p>"Entweder k&uuml;mmert Ihr Euch um die Sache, notfalls mit Euren Landespolizeien, oder wir sind gezwungen, mit milit&auml;rischen Mitteln die Vertragsbr&uuml;che zu beenden, was naheliegend durch Punktangriffe gegen einige Ziele auf Eurem Gebiet passieren m&uuml;sste. In diese Zwangslage wollen wir aber nicht gebracht werden. Der Ball liegt auf Eurem Feld. Wir haben doch fr&uuml;her bei Krisen in der Besatzungszeit immer miteinander eine L&ouml;sung gefunden."</p>
<p>Hier l&auml;ge es als vertrauensbildende Ma&szlig;nahme auf der Hand, dass die f&uuml;nf Ex-DDR-Landesregierungen zivile Vertreter Russlands, also beispielsweise Beauftragte der russischen Botschaft, einladen, die Einhaltung des Zwei-plus-Vier-Vertrags als Beobachtermission vor Ort zu kontrollieren.</p>
<p>Es ist zu vermuten, dass zivile russische Aktivit&auml;ten wie Gespr&auml;che und Kooperationen betreffend Ostdeutschland dort in der Bev&ouml;lkerung &uuml;berwiegend positiv gesehen werden. Bei den f&uuml;nf Ex-DDR-Landesregierungen ist hingegen damit zu rechnen, dass sie s&auml;mtlich unter ihrer Abh&auml;ngigkeit von bundesseitigen Zahlungen aus dem L&auml;nderfinanzausgleich Konflikte mit der Bundesregierung vermeiden wollen. Diese Drucksituation d&uuml;rfte sich in einem solchen Bundesland &auml;ndern, wenn die Landesregierung, beispielsweise durch den (mit Blick auf den Zwei-plus-Vier-Vertrag rechtlich denkbaren) eigenentschiedenen Ausstieg aus den v&ouml;lkerrechtswidrigen EU-Wirtschaftssanktionen, bei Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen durch Osthandel, wieder erm&ouml;glicht und dadurch die eigene Popularit&auml;t steigern kann.</p>
<p>Dabei lie&szlig;e sich an fr&uuml;here Wirtschaftsverbindungen ankn&uuml;pfen. Zwangsl&auml;ufig verbunden mit solcher Neuorientierung w&auml;re eine Gespr&auml;chsbasis der f&uuml;nf Ex-DDR-Bundesl&auml;nder mit Russland, die nat&uuml;rlich nur auf einer Vertrauensbasis funktionieren kann. F&uuml;r die Praxis unter bundesseitig verh&auml;ngten Reisebeschr&auml;nkungen w&auml;ren Videokonferenzen ein sachgerechter Ersatz.</p>

<p><strong>Das Ziel: Eine gesamteurasische Sicherheitsarchitektur</strong></p>
<p>Es d&uuml;rfte unstrittig sein, dass Deutschland in der Auseinandersetzung Russland-Westeuropa rein geografisch eine Schl&uuml;sselrolle spielt: W&uuml;rde sich Deutschland aus der Rolle in G3 ausklinken, h&auml;tte dies d&auml;mpfende Wirkung auf den Ukraine-Konflikt. Dies gilt aber mit fast gleicher Wirkungskraft bereits f&uuml;r Ostdeutschland: Allein durch Durchsetzung des Zwei-plus-Vier-Vertrags von 1990 w&auml;re dieses Gebiet f&uuml;r nicht-deutsche Milit&auml;raktionen gesperrt, h&auml;tte also seine Rolle als Flugzeugtr&auml;ger oder Rollbahn verloren. NATO und EU m&uuml;ssten alternative Lieferwege in die Ukraine nutzen (Ostsee, Tschechien), die aber weniger leistungsf&auml;hig als die Autobahnen und Schienentrassen in Ostdeutschland sind.</p>
<p>Hinsichtlich einer Forderung (wie etwa im Deutschen Friedensrat e.&nbsp;V. verfolgt) des milit&auml;rfreien Ostdeutschlands (Frieden statt Sicherheit, Bildung ist die beste Verteidigung) ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass in diesem Punkt keine Symmetrie mit Russland erwartet werden kann. Ostdeutschland hat an seinen Grenzen keine Feinde, ist durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag auf nur deutsches Milit&auml;r beschr&auml;nkt, wobei die vorgesehenen Bundeswehr-Territorialeinheiten, bestehend aus Reservisten, problemlos abgeschafft werden k&ouml;nnen, am besten durch internationale Gebietserkl&auml;rung als entmilitarisierte Rotkreuz-Schutzzonen gem&auml;&szlig; Artikel 60 Zusatzprotokoll I von 1977 zu den Genfer Konventionen von 1949. Damit wird Ostdeutschland in sicherer Alleinstellung zu einem Keim der Kristallisation f&uuml;r eine k&uuml;nftige gesamteurop&auml;ische Friedensordnung (eurasisch oder euro-atlantisch orientiert).</p>
<p>Russland strebt genau das &ndash; eine &uuml;bergeordnete neue Friedensordnung &ndash; an. Bekr&auml;ftigen wir dies mit einem weiteren Lawrow-Zitat:</p>
<p>"Die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs m&uuml;ssen begreifen, dass jenes Modell der regionalen Sicherheit, das in Europa seit der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki im Jahr 1975 &uuml;ber Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurde, durch ihr eigenes Handeln zerst&ouml;rt worden ist. Eine R&uuml;ckkehr zu diesem Modell wird es nicht geben. Nun gilt es, auf die Schaffung einer gesamteurasischen, allen Staaten Eurasiens offenstehenden Sicherheitsarchitektur hinzuarbeiten, die den multipolaren Realit&auml;ten der Gegenwart entspricht. Das in den euroatlantischen Konstruktionen mit F&uuml;&szlig;en getretene Prinzip der gleichen und unteilbaren Sicherheit kann in einer neuen eurasischen Architektur verwirklicht werden. Sobald die Voraussetzungen daf&uuml;r gegeben sind, kann sich auch Europa an dieser gro&szlig;en Arbeit beteiligen."</p>
<p>Auch diese Perspektive erh&auml;lt vermutlich mehrheitliche Zustimmung in Deutschland. Frieden (passiv) ist das Gegenteil von milit&auml;rischer Sicherheit (aktiv). Die Menschen wollen Frieden.</p>

<p>Ostdeutschland mit seiner "schlafenden" Souver&auml;nit&auml;t als Unterzeichner &ndash; und Verpflichteter &ndash; des Zwei-plus-Vier-Vertrages k&ouml;nnte der erste Baustein dieser gesamteurasischen Sicherheitsarchitektur werden. Unser Appell an Russland: Nehmt den direkten Kontakt mit den ostdeutschen Ministerpr&auml;sidenten auf oder beauftragt Mittler, &uuml;ber die Einhaltung des Zwei-plus-Vier-Vertrages zu verhandeln. Die Ohren werden sich &ouml;ffnen, denn keiner hier will die Eskalation so weit treiben, dass am Ende doch noch die Br&uuml;cken &uuml;ber die Oder beschossen oder anders zerst&ouml;rt werden.</p>
<p>Auf keinen Fall aber sollte Russland sich in die Falle eines Atomschlages locken lassen, denn nichts Erw&uuml;nschteres k&ouml;nnte Russland der westlichen und der USA-Propaganda sowie der Waffenindustrie zum Geschenk machen. Der milit&auml;rische Effekt w&auml;re ein Brandfleck, der kulturelle Effekt &uuml;ber mehrere Generationen dauernde Aversion, jedes Jahr Gedenkfeiern f&uuml;r die Toten und Strahlenopfer. Und keiner gedenkt dann mehr der Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki 1945, w&auml;hrend die USA mit den Fingern von sich weg zeigt und sagen kann: "Seht, wir sind da doch nicht die Schlimmsten".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/293708-merz-greift-zum-letzten-trumpf/">Merz greift zum letzten Trumpf: Auch die Deutschen w&uuml;rden zur Zielscheibe der Russen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Es fährt (k)ein Zug nach Nirgendwo (Eine Satire)</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294132-es-faehrt-zug-nach-nirgendwo/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7e535b480cc79d67d2d89.jpg" /> Am 1. Oktober riefen wir unsere Leser dazu auf, ihre "besten" Erlebnisse mit der Deutschen Bahn niederzuschreiben. Inzwischen sind mehrere Briefe eingegangen. Ein Leser schrieb sogar eine satirische Kurzgeschichte – der Inhalt ist nur leicht übertrieben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Martin Guido Becker</em></p>
<p>Eine Zugfahrt durch die Chiquitagurkenrepublik Absurdistan ist ein Kapitel f&uuml;r sich.</p>
<p>Es geh&ouml;rt ein gewisses Heldentum, vielleicht sogar Verwegenheit, zumindest Todesverachtung dazu, in Absurdistan &ouml;ffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Man strandet an entlegenen Stationen, die man nicht zum Ziel hatte, auf Abstellgleisen, auf offener Strecke, im Nichts, weil der Lokomotivf&uuml;hrer Zigaretten holen gegangen ist oder es auf der elektrifizierten Strecke keinen Strom gibt &ndash; die Kraftwerke sind verrottet.</p>

<p>Es geht also alles schief, und wenn etwas schiefgeht, dann eben gr&uuml;ndlich. Mal ist die Lokomotive kaputt, mal die Klimaanlage des ICE. An einem sch&ouml;nen Sommertag kommen die Passagiere als Grillh&auml;hnchen an, die Bahnverwaltung spendiert Gew&uuml;rzsalz. Im tiefsten Winter kommt man bei ausgefallener Heizung tiefgefroren am Zielort an und muss sich anh&ouml;ren, dass die Heizung bewusst abgestellt wurde, um die Erderw&auml;rmung aufzuhalten. Es ist auch schon vorgekommen, dass jemand als Jungspund eingestiegen und im Greisenalter angekommen war und die Differenz zum Vollpreis nachl&ouml;sen musste, weil die BahnCard Junior nur bis 27 gilt. Au&szlig;erdem waren die Fahrpreise &uuml;ber die Jahre, die der Fahrgast unterwegs war, ja auch deutlich gestiegen.</p>
<p>Reisende f&uuml;hlen sich verh&ouml;hnt und sind versucht, den Rechtsweg zu beschreiten. Das Klageaufkommen ist so hoch, dass die M&uuml;hlen der Justiz so langsam mahlen, wie die Bahn f&auml;hrt, und die meisten Prozesse sich biologisch erledigt haben, bevor ein Urteil gesprochen ist.</p>
<p>Immerhin, manchmal zeigt sich die Bahn kulant. Doch anstelle einer R&uuml;ckverg&uuml;tung von ein paar Einheiten unseres Esperantogeldes oder eines Reisegutscheins stehen dem Bahnreisenden eher Tapferkeitsmedaillen zu, wie sie in den Weltkriegen &uuml;blich gewesen waren. Am besten in der Anzahl, in der man sie von sowjetischen Spitzenpolitikern kannte: Ich habe noch lebhaft den alternden Generalsekret&auml;r der KPdSU in Erinnerung, wie er unter der Last der Orden auf seiner Heldenbrust zusammenbrach ...</p>
<p>Ich muss zugeben, ich habe den zum Bahnfahren n&ouml;tigen Mut nicht. Ich meide den Rest Absurdistans wie die Pest. Wenn ich schon fahren muss, dann nur mit dem Auto &ndash; die Deutsche Bahn ist derzeit der allerbeste Werbetr&auml;ger, den eine Autoindustrie sich nur w&uuml;nschen kann. Aber ich habe immer eine Ausrede parat, weswegen ich dann doch nicht &ndash; nicht mal mit dem Auto &ndash; fahren muss: Mal gibt es schlechtes Wetter, mal ist es zu hei&szlig;, mal ist es zu kalt, mal ist es beides zusammen.</p>
<p>Eine Einladung nach Bad Schweinsg&uuml;ll habe ich k&uuml;rzlich ausgeschlagen. Es gibt dort keine Parkpl&auml;tze, und den Ratschlag, ich k&ouml;nne doch mit dem Zug anreisen, das sei vern&uuml;nftiger, habe ich &uuml;berh&ouml;rt. Also bin ich zu Hause geblieben, ich hatte keine Lust dazu, mir unterwegs die Fingern&auml;gel und anschlie&szlig;end auch noch die Fu&szlig;n&auml;gel abzukauen, in banger Erwartung, den Anschlusszug zu verpassen und eine kalte, zugige Nacht an einem Provinzbahnhof verbringen zu d&uuml;rfen. Oder am Bahnhof irgendeiner Gro&szlig;stadt, wo sich die Unterwelt die Nacht um die Ohren schl&auml;gt.</p>

<p>W&auml;re ich gefahren, w&auml;re ich wahrscheinlich wieder ver&auml;rgert gewesen wegen all der Propeller, die in der Landschaft herumstehen und Wind erzeugen und nebenbei Zugv&ouml;gel in mundgerechte Scheiben schneiden. Irgendwo muss der Strom ja herkommen, der den Zug antreibt, nachdem die Atomkraftwerke in die Luft gesprengt wurden, die Kohlekraftwerke stillgelegt und das b&ouml;se Russengas nicht mehr verwendet werden darf. Der Strom kommt also von den Propellern, welche sich mal drehen und mal nicht. Zumeist eher nicht oder nur sehr langsam, deswegen bleibt der Zug auch einige hundert Meter vor dem Zielbahnhof stehen. Aussteigen ist aus Sicherheitsgr&uuml;nden nicht erlaubt ...</p>
<p>Da steht man dann in Stuttgart herum, und es hei&szlig;t, der ganze Bahnhof wird &uuml;berwacht, auch wenn weit und breit kein Bewachungspersonal sichtbar ist. Aber so ganz falsch ist diese Aussage nicht, dem M&ouml;rtel beim Bauruinenprojekt Stuttgart 21 sind 12,6 Prozent Mikrophone beigemischt. Wenn man ein falsches Wort sagt, etwa &uuml;ber die hochheilige Deutsche Bahn oder &uuml;ber leere Flaschen in Ministersesseln, kommen zwei st&auml;mmige Polizisten herbeigest&uuml;rmt und man verbringt die Nacht in der Justizvollzugsanstalt. Dort ist man zumindest sicherer als in einem vollgestopften Vorortzug, in dem man sich der Gefahr ausgesetzt f&uuml;hlt, dass die eine oder andere &Ouml;lsardine handgreiflich werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Mittlerweile h&auml;ngen in den Bahnh&ouml;fen keine Fahrpl&auml;ne mehr aus, des neuen Gesetzes gegen Fakenews wegen. Man fragt jemanden vom Bahnhofspersonal, wann der Zug nach Nirgendwo f&auml;hrt, und erh&auml;lt zur Antwort ein resigniertes "Inschallah" &ndash; so Gott will. Alternativ dazu k&ouml;nnte man auch das Horoskop bem&uuml;hen, der Zug kommt, wenn Merkur und Uranus in einem g&uuml;nstigen Verh&auml;ltnis zueinander stehen.</p>
<p>Diese Planetenkonstellation kommt selten vor, weshalb gew&ouml;hnlich keine Z&uuml;ge fahren. Oder sie halten nicht und fahren einfach durch, oder sie fahren ganz einfach woanders hin, zum Beispiel nach Workuta, wo man wegen seines Querulantentums dann f&uuml;r den Rest seines Lebens die h&auml;rtesten und die spitzesten Steine schleppen kann in den Weiten Sibiriens, denn es f&auml;hrt kein Zug mehr zur&uuml;ck ... Workuta liegt zwar auf der europ&auml;ischen Seite des Urals, aber wen schert schon die Geographie, wir haben ja freitags so flei&szlig;ig die Schule geschw&auml;nzt ...</p>
<p>Man bewegt sich zum Infoschalter, und dort sitzt eine Gestalt in Uniform, &uuml;ber und &uuml;ber mit Spinnweben &uuml;bers&auml;t und sichtlich ersch&ouml;pft vom vielen Nichtstun, ein Oblomow unserer Tage. Vorbei geht es an heiteren Plakaten, auf denen die P&uuml;nktlichkeit und Zuverl&auml;ssigkeit der Deutschen Bahn in leuchtenden Farben geschildert wird. Man k&ouml;nnte am Schalter eine Fahrkarte kaufen, doch ist Oblomow ersch&ouml;pft vom vielen Ausruhen, diese Arbeit ist ihm gerade nicht zumutbar.</p>

<p>Gehen wir also zum Fahrkartenautomaten, der derzeit kein Geld nimmt, da er an einer Allergie gegen M&uuml;nzen und Scheine leidet, also die Bankkarte. Diese fummelt man in den Schlitz, man gibt die Geheimnummer ein und in diesem Moment versp&uuml;rt man einen heftigen Schlag in den Nacken und wacht im n&auml;chsten Krankenhaus unter der Obhut einer Frau Onkel Doktor auf.</p>
<p>Oder man kommt nicht in den Genuss einer Bahnhofsschl&auml;gerei und steht irgendwann mit der Fahrkarte in den H&auml;nden am Bahnsteig. Wer nicht am Bahnsteig steht, das ist der Zug. Bis er endlich eintrifft, ist die Fahrkarte zu Staub zerfallen, die Schienen verrostet und die Schwellen vermodert. Das Bahnhofsgeb&auml;ude wird wegen Bauf&auml;lligkeit gesperrt und der Bahnsteig evakuiert. Genau in dem Moment, in dem das alles vollbracht und geschehen ist, f&auml;hrt der Zug ein. Ein- und Aussteigen aus Sicherheitsgr&uuml;nden untersagt.</p>
<p>Man dreht sich um, weg vom zugem&uuml;llten Bahnhof, weg von den rostigen Gleisen. Weg von den zwielichtigen Gestalten, die in der Bahnhofshalle herumlungern und auf leichte Beute warten. Weg von den Plakaten, die eine rosige Zukunft versprechen, w&auml;hrend so offensichtlich alles den Bach hinuntergeht.</p>
<p>Eines der Plakate am Bahnhofsvorplatz sticht besonders ins Auge, es zeigt Atlas, wie er die ganze Welt auf den Schultern tr&auml;gt. Darunter die Aufschrift: "Auf uns k&ouml;nnen Sie sich verlassen".</p>
<p>Und in dem Moment, in dem man versucht sein k&ouml;nnte, der Aufschrift Glauben zu schenken, zuckt Atlas mit den Schultern und die Erdkugel f&auml;llt herunter und zerbricht in tausend Scherben.</p>
<p><em>Die <a href="https://de-rt.com/inland/293364-ihre-odyssee-besten-geschichten-mit/">Leserbriefaktion zur Deutschen Bahn</a> l&auml;uft weiter &ndash; wir freuen uns auf neue, gern auch kreative Zuschriften.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/meinung/281214-blueten-sinophobie-gefaehrden-chinesische-zuege/">Bl&uuml;ten der Sinophobie: Gef&auml;hrden chinesische Z&uuml;ge Europas Sicherheit?</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Das Rätsel um August Hanning</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/meinung/294158-raetsel-um-august-hanning/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/meinung/294158-raetsel-um-august-hanning/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7d4b1b480cc7ab87137c2.jpg" /> Das ist schon eine Hausnummer, die es schafft, vom Merzschen Elend abzulenken: Ein Ex-Geheimdienstchef, der wegen Verrats verhaftet wird. Vor laufenden Kameras, versteht sich, wie in Deutschland inzwischen üblich. Aber hinter der Geschichte lauern viele Fragen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dagmar Henn</em></p>
<p>Eigentlich kein Wunder, dass eine Geschichte, in der Geheimdienste eine derart zentrale Rolle spielen, eine Unmenge von Fragen aufwirft. Erst recht, wenn die Hauptfigur ein 80-j&auml;hriger, ehemaliger BND-Chef ist. Und ungeachtet der Tatsache, dass sich die Generalbundesanwaltschaft in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend zu einem Bundesm&auml;rchendienst entwickelt hat, wenn man an "Rollatorputsch" und &auml;hnliche Leistungen denkt.</p>
<p>Das beginnt beim Vorwurf selbst, den angeblich entwendeten 2.000 geheimen Dokumenten und dadurch erlangten Informationen, die an irgendwen verkauft worden sein sollen. In den Medien kursierte das Stichwort Aserbaidschan, aber das Land ist wohl eher kein Akteur, sondern bestenfalls ein Briefkasten, hinter dem sich entweder der t&uuml;rkische oder der israelische Geheimdienst verbergen d&uuml;rfte (und interessant auf jeden Fall, dass die Bundesanwaltschaft das Stichwort Aserbaidschan in dem Moment in den Raum warf, als der Begriff "Mossad" auftauchte).</p>

<p>Die erste Frage, die man sich nat&uuml;rlich stellen muss, lautet: Gibt es die Geschichte &uuml;berhaupt? Gibt es diese angeblichen 2.000 Dokumente? Nachdem sie wohl kaum ver&ouml;ffentlicht werden, l&auml;sst sich dieser Punkt nicht &uuml;berpr&uuml;fen. Aber es gibt hier Indizien, die da deutliche Hinweise geben k&ouml;nnen oder geben werden: Wenn dieser Vorfall nicht zu einer massiven, gr&uuml;ndlichen &Uuml;berpr&uuml;fung s&auml;mtlicher Sicherheitsma&szlig;nahmen im BND f&uuml;hrt und zu einer parlamentarischen Nachfrage, wie es zu einer derartigen Sicherheitsl&uuml;cke kommen konnte, dann gibt es sie nicht.</p>
<p>Es gibt einen h&uuml;bschen <a href="https://x.com/vonGammCom/status/2107741438632985024" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel</a> auf X, in dem ein Fachmann f&uuml;r IT-Sicherheit mal durchdekliniert, was das hei&szlig;en m&uuml;sste. Schlie&szlig;lich liegen Geheimdokumente nicht einfach so herum. Da gibt es Zugangsbeschr&auml;nkungen, ob zu Papierakten oder zu digitalen. Da gibt es Aufzeichnungen, wer wann welches Dokument aus welchem Grund eingesehen hat, und einfach etwas heraustragen sollte eigentlich nicht m&ouml;glich sein. Da ist die Rede von einem extrem langen Zeitraum, zw&ouml;lf Jahren, von 2010 bis 2022. In all der Zeit soll es niemandem aufgefallen sein, dass da jemand Daten hinausgetragen hat? Gro&szlig;e Teile der Regierungszeit Merkel hindurch und noch ein paar Monate Scholz als Bonus?</p>
<p>Eigentlich muss man davon ausgehen, dass in einem solchen Umfeld regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berpr&uuml;ft wird, ob Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. Dazu geh&ouml;rt auch eine Sichtung der Zugriffsprotokolle. Es ist eine Sache, wenn jemand an einem Tag einen Stick (oder auch einen besser getarnten Speicher) mit 2.000 Dokumenten herausschmuggeln w&uuml;rde. Auf die "klassische" Weise per Mikrofilm w&uuml;rde das schon schwierig. Aber regelm&auml;&szlig;ige "Lieferungen", &uuml;ber zw&ouml;lf Jahre hinweg, und nie leuchtet irgendwo ein rotes L&auml;mpchen auf? Dann sollte der Laden sein komplettes Sicherheitsprotokoll in die Tonne treten.</p>
<p>Der Fokus liegt aber bisher auf Hanning und dem, was er getan haben soll, und nicht auf dem, was das &uuml;ber die Struktur besagen w&uuml;rde, aus der die Informationen stammen. Dabei w&auml;ren in dem Fall, dass es den Vorfall mit den Dokumenten tats&auml;chlich gibt, noch eine ganze Reihe weiterer Personen betroffen, die sich zumindest schwere Pflichtverletzungen h&auml;tten zuschulden kommen lassen. Das w&auml;re so gro&szlig;, das w&uuml;rde man auf jeden Fall mitbekommen. Es hei&szlig;t zwar, dass die internen Ermittlungen dazu gef&uuml;hrt h&auml;tten, dass Manfred D., der langj&auml;hrige B&uuml;roleiter, festgenommen wurde, aber in Wirklichkeit m&uuml;ssten da jetzt die W&auml;nde wackeln, mit &Uuml;berpr&uuml;fungen bis zur letzten Sekret&auml;rin ...</p>

<p>Der Kern der Vorw&uuml;rfe gegen Hanning ist eigentlich, dass er mit seinem Zugang zu Geheimnissen (vom aus seiner Karriere vorhandenen Wissen um Geheimnisse abgesehen) Gesch&auml;fte gemacht habe. Das ist auch so ein Ding. Zum einen ist das inzwischen schon fast die Norm, dass irgendwelche gro&szlig;en Nummern aus dem Sicherheitsbereich ihre Kenntnisse anschlie&szlig;end versilbern. Das ber&uuml;hrt, wenn man die bekannteren F&auml;lle von Politikern betrachtet, das Thema der nachgelagerten Korruption, bei der die guten Dienste f&uuml;r die eine oder andere Firma eben erst nach Amtsniederlegung entgolten werden. Im Zusammenhang mit Geheimdiensten gibt es da aber durchaus noch eine weitere Ebene.</p>
<p>Weil sich dieses private Gewinnstreben und eine verdeckte Fortsetzung der T&auml;tigkeit nicht ausschlie&szlig;en. Klar, der BND wird es nicht best&auml;tigen, sofern es da in der einen oder anderen Hinsicht einen Auftrag gab, aber das besagt nicht, dass es keinen gegeben h&auml;tte. Pers&ouml;nliche Kontakte sind viel zu wichtig, um sie nach Beamtenrecht abrupt stillzulegen. Gerade die Geschichte, die dazu gef&uuml;hrt haben soll, dass er dringend Geld brauchte, ist von jener Sorte, bei der ein mutma&szlig;licher Auftrag und ein privates Interesse nicht voneinander zu unterscheiden sind.</p>
<p>Aber zuerst einmal muss man einen Blick auf Hanning selbst werfen. Wenn man seine biografischen Daten betrachtet, ist klar, dass er kein klassischer Beamter ohne Parteibuch war &ndash; daf&uuml;r ging die Karriere zu schnell. Er machte 1966 Abitur und war 1977 bereits Referent im Innenministerium. Das ist auff&auml;llig &ndash; zwei Jahre nach der Promotion. Eine typische Beamtenkarriere verl&auml;uft deutlich langsamer. Die Innenminister damals hie&szlig;en Werner Maihofer und Gerhard Baum, beide FDP. 1981 finden wir ihn bereits im Kanzleramt, noch unter Helmut Schmidt. Er bleibt aber im Kanzleramt, als die FDP die Koalition bricht und Helmut Kohl als Kanzler inthronisiert.</p>
<p>Das ordnet ihn eindeutig zu &ndash; seine politischen Verbindungen f&uuml;hrten in die FDP, aber in eine spezifische Geschmacksrichtung, n&auml;mlich in den deutschnationalen Fl&uuml;gel der FDP in Nordrhein-Westfalen. 1986 dann erfolgt ein Wechsel in einen v&ouml;llig neuen Fachbereich, auf eine Position, die gewisserma&szlig;en ins Herz der Schlussphase des Kalten Krieges f&uuml;hrte: Geheimschutzbeauftragter an der St&auml;ndigen Vertretung der Bundesrepublik in der Hauptstadt der DDR. Nachdem er auch f&uuml;r Gefangenenaustausch zust&auml;ndig war, l&auml;sst sich das umformulieren &ndash; August Hanning war in diesen Jahren der Resident des BND in der DDR. Was unter anderem nahelegt, dass er im Herbst 1989 das eine oder andere pers&ouml;nliche Gespr&auml;ch beispielsweise mit seinem sowjetischen Gegenst&uuml;ck gef&uuml;hrt haben d&uuml;rfte ...</p>

<p>Dieses "mittendrin" setzt sich fort. 1990 ist er wieder im Kanzleramt, ab 1991 direkt unter Bernd Schmidbauer, der damals der Staatsminister war, also der "Geheimdienstkoordinator" (eine Position, die sp&auml;ter &uuml;brigens ein gewisser Frank-Walter Steinmeier aus&uuml;bte). 1998 dann wird er BND-Pr&auml;sident und leitet unter anderem den Umzug nach Berlin ein, in das gr&ouml;&szlig;te B&uuml;rogeb&auml;ude Europas. 2005, mit der ersten Regierung Merkel, wechselt er als Staatssekret&auml;r ins Innenministerium unter Wolfgang Sch&auml;uble.</p>
<p>Damals hatte er offenkundig noch keinen Bedarf an Akten aus dem BND &ndash; nachdem eine seiner Aufgaben dort die internationale Sicherheitskooperation war und au&szlig;erdem auch noch die Terrorabwehr, d&uuml;rfte er in diesem Zeitraum immer noch selbst weitreichenden Zugriff gehabt haben. Ohnehin ist in Presseberichten die Rede von Lagebewertungen &ndash; das sind die Zusammenfassungen, die regelm&auml;&szlig;ig im Bundeskanzleramt vorgetragen werden, das die Informationen der verschiedenen Bundesdienste zusammenf&uuml;hrt.</p>
<p>Wenn man Hanning vor Gericht stellen wollte, g&auml;be es einen weit st&auml;rkeren Anlass als 2.000 Dokumente &ndash; er war es, der als BND-Chef 2003 die Informationen an die CIA weiterreichte, die Colin Powell damals als Begr&uuml;ndung f&uuml;r den zweiten Irakkrieg nutzte. Die ber&uuml;hmte Szene mit dem Babypuder. Interessant ist, dass an diesem Punkt die deutsche und die englische Wikipedia-Variante differieren &ndash; w&auml;hrend die deutsche den Eindruck zu erwecken sucht, Hanning habe die Aussagen des irakischen &Uuml;berl&auml;ufers "Curveball", von dem die Behauptungen stammten, der Irak bes&auml;&szlig;e Massenvernichtungswaffen, gewisserma&szlig;en entwertet, hei&szlig;t es in der englischen, er habe sie best&auml;tigt. Bei seinem ber&uuml;hmten Auftritt bezog sich Colin Powell explizit auf Informationen des BND. Beide Wikipedia-Versionen beruhen auf ein und demselben <em>Spiegel</em>-Artikel von 2008, in dem das w&ouml;rtliche Zitat aus dem Schreiben steht: Die Aussagen von "Curveball" seien "im Kern als plausibel und &uuml;berzeugend bewertet worden, konnten aber nicht best&auml;tigt werden."</p>
<p>Hat er einfach geschrieben, was Colin Powell haben wollte, und sich eine Hintert&uuml;r in Gestalt der ber&uuml;hmten "glaubw&uuml;rdigen Abstreitbarkeit" geschaffen? In der Art: Da kann ich doch nichts daf&uuml;r, wenn die Amis einen Krieg anfangen, obwohl ich "nicht best&auml;tigt" geschrieben habe?</p>

<p>Das Problem ist, dass die Bewertung solcher Aussagen nicht in einem digitalen System erfolgt. Es geht nicht um ja oder nein, es geht um Skalenwerte von Wahrscheinlichkeiten. Was wiegt h&ouml;her, "plausibel und &uuml;berzeugend" oder "nicht best&auml;tigt"? Zumindest konnte der Verfasser beziehungsweise der Unterzeichner dieses Schreibens, der schlie&szlig;lich kein Neuling in diesem Gewerbe war, davon ausgehen, dass, selbst wenn man objektiv auf ein 50:50 kommen w&uuml;rde, das Eigeninteresse des Empf&auml;ngers, also eben einer US-Regierung, die einen Vorwand f&uuml;r diesen Krieg suchte, die Gewichtung mindestens in Richtung eines 60:40 ver&auml;ndern w&uuml;rde.</p>
<p>Wir reden hier von einem Krieg, der durch die massiven Zerst&ouml;rungen und den staatlichen Zerfall im Irak unter Umst&auml;nden bis zu einer <a href="https://www.reuters.com/article/world/middle-east/iraq-conflict-has-killed-a-million-says-survey-idUSL30488579/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Million</a> Todesopfer forderte, wobei die Zahl <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/us-studie-500-000-iraker-starben-im-irak-krieg-1.1795930" target="_blank" rel="noopener noreferrer">indirekter</a> Opfer, etwa durch den Verlust des Gesundheitssystems, sehr hoch ist. Es ist also schwer, eine absolut belastbare Gr&ouml;&szlig;e zu finden. Dennoch &ndash; das ist ein Ereignis, f&uuml;r das August Hanning zumindest mittelbar verantwortlich ist. Verglichen damit d&uuml;rften die 2.000 Dokumente begrenzte Bedeutung besitzen. Aber f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung (oder Erm&ouml;glichung) eines amerikanischen, v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriegs wird in Deutschland niemand verhaftet oder von der Generalbundesanwaltschaft verfolgt.</p>
<p>Wo wir gerade bei Kriegen sind: In die Jahre, in denen Hanning BND-Chef war, fiel auch der Kosovo-Krieg, und auch hier "<a href="https://internationalepolitik.de/de/rot-gruener-albtraum" target="_blank" rel="noopener noreferrer">lieferte</a>" der BND. Nicht so gewaltig wie der Irakkrieg 2003, aber auch das ein Angriffskrieg ohne UN-Mandat, nur mit direkter deutscher Beteiligung. Bekanntlich gab es hier den Versuch, die Bundesregierung anzuklagen. Ein Versuch, den am Ende der Generalbundesanwalt beendete. Es handle sich zwar um einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg, aber nicht um einen Angriffskrieg ... Das Verfassungsgericht verweigerte sich damals komplett der Frage, ob der Krieg v&ouml;lkerrechtswidrig war.</p>
<p>Aber nun von jenen gravierenden Straftaten, die deutsche Generalbundesanw&auml;lte nicht f&uuml;r verfolgungsw&uuml;rdig halten, zur&uuml;ck zum aktuellen Fall.</p>
<p>Das Argument, warum Hanning Gesch&auml;fte mit Geheimnissen gemacht habe, lautet, er brauchte Geld. Allerdings deckt das nur die letzten Jahre ab, in denen er Material &uuml;ber den B&uuml;roleiter Manfred D. bezogen haben soll.</p>

<p>Im Herbst 2020 lie&szlig; eine lettische Bank ein Haus Hannings in Deutschland sowie Firmenanteile beschlagnahmen. 2023 wurde dann ein Gro&szlig;teil seiner Pension gepf&auml;ndet. Diese Nummer mit der lettischen Bank f&uuml;hrt direkt in ein weiteres Geflecht: Den BND und russische Oligarchen, die sich als Oppositionelle verkaufen.</p>
<p>Einer von ihnen, Grigori Gusselnikow, wohnhaft in London, wie viele seiner Art, kaufte sich 2014 in die lettische Norvik-Bank ein. Die Bank hatte damals bei 86.000 Kunden ein Eigenkapital von 996,4 Millionen Euro. Ein Zahlenverh&auml;ltnis, das bei R&auml;ubern sofort Interesse weckt. Neben Gusselnikow gab es noch einen weiteren russischen Interessenten, Pjotr Kondraschow, wohnhaft in &Ouml;sterreich. Beide beharkten sich eine Zeit lang, Hanning vermittelte eine Zeit lang, und 2017 holte ihn dann Gusselnikow in den Aufsichtsrat, in dem er sa&szlig;, bis die Bank 2019 Insolvenz anmeldete und die EZB ihr die Lizenz entzog.</p>
<p>Einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r die Pleite war, dass die Eigent&uuml;mer, voran Gusselnikow, sich selbst beziehungsweise ihnen zuzuordnenden Briefkastenfirmen an den &uuml;blichen Adressen gro&szlig;e Kredite zuteilten, die dann nie zur&uuml;ckgezahlt wurden. Die, wenn man sich die Ausgangslage ansieht, auch nie h&auml;tten zur&uuml;ckgezahlt werden sollen. Denn so funktioniert das, wenn man das Eigenkapital, das in dieser Bank steckte, privatisieren will. Es gibt alternativ auch die Behauptung, er habe die Bilanz der Bank k&uuml;nstlich aufgebl&auml;ht und das Eigenkapital sei nie wirklich so hoch gewesen &ndash; aber dann w&auml;re dieses Gesch&auml;ft kein Gesch&auml;ft gewesen.</p>
<p>Warum hat Hanning sich auf diesen Posten eingelassen? Nun ja, neben ihm sa&szlig; da auch noch Anders Fogh Rasmussen, der ehemalige NATO-Generalsekret&auml;r, im Aufsichtsrat. Aber sollte man wirklich davon ausgehen, dass er da als Privatmann sa&szlig;? Baltische Banken haben einen &uuml;beraus dubiosen Ruf. Da flie&szlig;t viel Geld aus tr&uuml;ben Quellen. Gusselnikow lieferte sich ab 2016 eine &ouml;ffentliche Auseinandersetzung mit dem lettischen Zentralbankchef Ilmārs Rim&scaron;ēvičs. Der habe ihn erpressen wollen, erkl&auml;rte er, und angedroht, der Bank die Lizenz zu entziehen, w&uuml;rde er keine 100.000 Euro pro Monat zahlen.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass hier ein Gangster mit dem anderen stritt. Rim&scaron;ēvičs wurde letzten Endes in einem anderen Zusammenhang wegen Korruption angeklagt, Gusselnikow l&ouml;ste, weil er den Streit &ouml;ffentlich austrug, eine Staatskrise in Lettland aus, aber die Minen, die sein Gegner bei der Bankenaufsicht gelegt hatte, trugen mit dazu bei, dass die Bank im August 2019 von der EZB endg&uuml;ltig geschlossen wurde. Gusselnikow hatte nat&uuml;rlich zuvor rechtzeitig seine Anteile verkauft ...</p>

<p>Klingt nach der klassischen postsowjetischen Gangstergeschichte, und Gusselnikow inszeniert sich zudem auch noch als Oppositioneller, als Putin-Gegner, was ihn zum klassischen Wunschpartner westlicher Geheimdienste macht. Als Hanning also 2017 in den Aufsichtsrat ging, erm&ouml;glichte er zum einen einen Zugang zu Informationen &uuml;ber die Geldfl&uuml;sse, die &uuml;ber die Bank gingen, und zum anderen hielt er damit einen der m&ouml;glichen Partner warm, die der BND so sch&auml;tzte. Wie Herrn Chodorkowski, der nicht zuf&auml;llig nach seiner Freilassung direkt nach Berlin flog.</p>
<p>Tats&auml;chlich darf man die Rolle des BND im Russland der 1990er nicht untersch&auml;tzen. Und Hanning war in dieser ganzen Zeit mittendrin, von 1986 in Berlin bis zum Ende seiner Amtszeit als BND-Pr&auml;sident 2005. Das bedeutet durchaus auch pers&ouml;nliche Kontakte. Vertrauensbeziehungen. Und es bedeutet, dass Hanning Gusselnikow vermutlich als Quelle oder m&ouml;glichen Einflussagenten betrachtete. Und wom&ouml;glich eben nicht nur Hanning, sondern auch sein ehemaliger Dienst.</p>
<p>Nachdem die Bank, die seit 2018 nicht mehr unter Norvik Banka, sondern unter PNB Banka firmierte, Insolvenz angemeldet hatte, verklagte der Insolvenzverwalter unter anderem die ehemaligen Aufsichtsratsmitglieder Hanning und Rasmussen auf Schadensersatz. Hanning auf 31,5 Millionen Euro. So kam es zur Beschlagnahme des Hauses und zur Pf&auml;ndung der Pension von Hanning.</p>
<p>2022 hatte Hanning, das berichtete 2023 unter anderem der <em>Spiegel</em>, an den damaligen Kanzler Olaf Scholz geschrieben und um Hilfe gebeten. Scholz wollte sich damals mit dem lettischen Premierminister treffen. Die Beh&ouml;rden in Lettland seien korrupt, und die F&uuml;hrung der Bank habe vor der Insolvenz betr&auml;chtliche Betr&auml;ge abgezogen. Scholz setzte sich nicht f&uuml;r ihn ein. Warum? Tats&auml;chlich w&uuml;rde man aus rein rationalen Erw&auml;gungen etwas anderes erwarten &ndash; den Grund daf&uuml;r lieferte der <em>Spiegel</em> in eben diesem Artikel:</p>
<p>"Kaum jemand erlangt so tiefe Einsichten in die dunklen Seiten von Politik und Gesch&auml;ft wie die Leiter von Nachrichtendiensten. Wenige andere in Deutschland kennen so viele unappetitliche Details &uuml;ber ausl&auml;ndische Politiker, als geheim klassifizierte Berichte &uuml;ber Korruption oder betr&uuml;gerische Aktivit&auml;ten wie der Pr&auml;sident des BND."</p>

<p>Was sich &uuml;bersetzen l&auml;sst in: Der m&ouml;gliche Verlust, der entstehen k&ouml;nnte, wenn so jemand den Eindruck erh&auml;lt, sein ehemaliger Dienstherr sei ihm gegen&uuml;ber nicht loyal, k&ouml;nnte weitaus gr&ouml;&szlig;er sein als der Schaden, der angerichtet w&uuml;rde, tr&auml;te man einem lettischen Politiker mal kurz auf die Zehen. Mag sein, dass Hanning als ungew&ouml;hnlich loyaler Mensch bekannt war. Mag sein, dass hier die gute alte sozialdemokratische Neigung zur Intrige die Oberhand gewann. Auf jeden Fall war diese Reaktion nicht das, was man erwarten w&uuml;rde.</p>
<p>Es gibt allerdings Indizien, die andeuten, dass hinter dem damaligen Verhalten und der aktuellen Verhaftung eine andere Auseinandersetzung steckt. Das eine Indiz ist der eine Punkt politischen Konflikts, der sich in seiner Biografie finden l&auml;sst: 2015 bei Merkels Grenz&ouml;ffnung. Damals sprach er sich, bereits seit 2009 pensioniert, f&uuml;r eine Sicherung der Grenzen und eine gr&uuml;ndliche &Uuml;berpr&uuml;fung der Ank&ouml;mmlinge aus. Das mag darin begr&uuml;ndet sein, dass er aus seiner Zeit in der Terrorbek&auml;mpfung zu gut wusste, welche Akteure des syrischen B&uuml;rgerkriegs da eintreffen w&uuml;rden. Es kann aber auch anzeigen, dass er eher zur "nationalen" Fraktion des BND geh&ouml;rte als zur "transatlantischen".</p>
<p>Das zweite Indiz ist seine Verwicklung in die Geschichte mit Augustus Intelligence, die wom&ouml;glich &ndash; aber hier beruht das Indiz selbst nur auf Indizien &ndash; ein deutscher Versuch war, im Bereich der KI eine gewisse Autonomie zu erlangen. Wenn man dazu noch die urspr&uuml;ngliche Verortung beim deutschnationalen Fl&uuml;gel der FDP hinzuaddiert, k&ouml;nnte das einen Sinn ergeben. Dann w&uuml;rde es, wie das ein Mitakteur bei Augustus, Hans-Georg Maa&szlig;en, <a href="https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/18-20/18-20-das-abendjournal-06-10-2026#clip2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">formulierte</a>, vor allem darum gehen, jemanden von der B&uuml;hne zu ziehen, der zu viel wei&szlig;. Dann w&auml;re ein Haftbefehl der Generalbundesanwaltschaft die freundliche Variante.</p>
<p>Nun, es ist wie immer, erst im Zeitverlauf werden sich die Dinge kl&auml;ren. Auf jeden Fall aber ist die Gutenachtgeschichte der Generalbundesanwaltschaft im g&uuml;nstigsten Falle unvollst&auml;ndig.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://de-rt.com/inland/293977-medien-ex-bnd-chef-hanning/">Medien: Ex-BND-Chef Hanning lieferte "Analysen" im Auftrag Aserbaidschans </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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        <title>Putin feiert Geburtstag mit Gerhard Schröder in Moskau</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/russland/294170-putin-feiert-geburtstag-mit-gerhard-schroeder-in-moskau/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7db1fb480cc778e0fddd0.png" /> Ein Wiedersehen in Moskau: Gerhard Schröder verbrachte Wladimir Putins Geburtstag mit dem russischen Präsidenten. Die Reise stand offiziell im Zusammenhang mit seiner neuen Aufgabe bei Globus, führte ihn aber auch zu seinem langjährigen Freund im Kreml.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Gerhard Schr&ouml;der ist am 7.&nbsp;Oktober nach Moskau gereist. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler hielt sich an diesem Tag in der russischen Hauptstadt auf, um seine neue T&auml;tigkeit beim russischen Globus-Gesch&auml;ft wahrzunehmen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Am Abend traf er zudem Wladimir Putin, der an diesem Tag seinen 74.&nbsp;Geburtstag feierte.</p>
    
    
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<p>Der Kreml best&auml;tigte das Treffen. Putin habe aus den Medien erfahren, dass sich Schr&ouml;der in Moskau befinde, und seinen langj&auml;hrigen Freund daraufhin zu sich eingeladen. Schr&ouml;der sei bei Putin gewesen, als der russische Pr&auml;sident seinen Geburtstag feierte.</p>

<p>Schr&ouml;der besuchte w&auml;hrend seines Aufenthalts einen Globus-Markt und sprach mit Mitarbeitern des Unternehmens. Anfang September war er in den Aufsichtsrat des russischen Globus-Gesch&auml;fts berufen worden. Inzwischen steht er diesem Gremium vor. Sein Aufenthalt in Moskau hatte damit zun&auml;chst einen gesch&auml;ftlichen Anlass.</p>
<p>Globus geh&ouml;rt zu den westlichen Handelsunternehmen, die weiterhin auf dem russischen Markt t&auml;tig sind. Das Russland-Gesch&auml;ft wurde organisatorisch von der deutschen Globus Holding getrennt, die M&auml;rkte in Russland arbeiten jedoch weiterhin unter der Marke Globus.</p>
    
    
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<p>F&uuml;r Schr&ouml;der ist Russland seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil seiner politischen und wirtschaftlichen Biografie. W&auml;hrend seiner Kanzlerschaft setzte er auf enge wirtschaftliche Beziehungen zu Moskau und pflegte einen direkten Kontakt zu Putin. Nach seinem Ausscheiden aus dem Kanzleramt &uuml;bernahm er mehrere Funktionen in russischen Unternehmen, unter anderem bei Rosneft und im Umfeld von Gazprom und Nord Stream.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Auch nach Beginn der russischen milit&auml;rischen Sonderoperation in der Ukraine hielt Schr&ouml;der seine Kontakte nach Russland aufrecht. Anders als viele Politiker in Deutschland brach er den pers&ouml;nlichen Austausch mit Moskau nicht ab und setzte weiterhin auf direkte Gespr&auml;che und den Dialog. F&uuml;r Schr&ouml;der blieb die Verbindung zu Russland auch in dieser schwierigen politischen Phase bestehen.</p>
    
    
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<p>Sein j&uuml;ngster Besuch zeigt, dass diese Verbindung nicht abgerissen ist. W&auml;hrend die offiziellen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland stark eingeschr&auml;nkt sind, bleibt Schr&ouml;der in Moskau pr&auml;sent, sowohl gesch&auml;ftlich als auch pers&ouml;nlich.</p>
<p>Dass sein Besuch auf Putins Geburtstag fiel und der russische Pr&auml;sident ihn zu sich einlud, verleiht der Reise eine zus&auml;tzliche pers&ouml;nliche Dimension. Zwei M&auml;nner, die seit mehr als zwei Jahrzehnten miteinander verbunden sind, trafen sich erneut in Moskau.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/294023-groesste-geheimnis-von-praesident-putin/">Das gr&ouml;&szlig;te Geheimnis von Pr&auml;sident Putin</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Superintelligenz&quot; – Wer der Umbenennung nicht folgt, den erklärt Trump zum Feind</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/nordamerika/294168-super-intelligenz-wer-umbenennung-nicht-folgt-den-erklaert-trump-zum-feind/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7dcdc48fbef27de35b61f.jpg" /> Wie war das noch? Der Golf von Mexiko ist der Golf von Amerika, der Ontariosee ist der Amerikasee, Neu-Mexiko sollte Neu-Amerika werden, und ein Institut und eine Bibliothek sollten gleich Donald Trumps Namen tragen. Aber es klappt nicht immer ...]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>US-Pr&auml;sident Donald Trump hat nicht nur eine auff&auml;llige Vorliebe daf&uuml;r, Orte und Gegenst&auml;nde umzubenennen, er reagiert auch alles andere als freundlich, wenn seine Umbenennung nicht nachvollzogen wird. Direkten Zugriff hat er dabei nur auf die US-Verwaltung selbst; aber au&szlig;erhalb dieses Rahmens besitzt er kein Mittel, seine Version durchzusetzen.</p>
<p>Bei seiner letzten Umbenennung scheint er das ausgesprochen &uuml;bel zu nehmen. Auf seinem eigenen sozialen Medium Truth Social ver&ouml;ffentlichte er nun folgende Meldung:</p>
    
    
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<p>"Das Wei&szlig;e Haus betrachtet jeden, der den Begriff 'k&uuml;nstliche Intelligenz' anstelle des weitgehend akzeptierten neuen und genaueren Begriffs 'Superintelligenz' gebraucht, als FEIND!"</p>
<p>Vor etwa einer Woche unterzeichnete er eine Anordnung, die die US-Bundesverwaltung auf seine Variante festlegte, aber unter den Chefs der KI-Unternehmen ist es nur eine Handvoll, die bereit war, sich auf die Umbenennung einzulassen.</p>

<p>Trumps Argument daf&uuml;r war, "k&uuml;nstliche Intelligenz" klinge eben k&uuml;nstlich, also gef&auml;lscht, und "Superintelligenz" rufe eine positivere Vorstellung hervor. Davor hatte er auf Truth Social eine Umfrage durchgef&uuml;hrt, ob "Superintelligenz", "&Uuml;berlegene Intelligenz" oder "Extreme Intelligenz" beliebter sei.</p>
<p>In Wirklichkeit sind die US-B&uuml;rger jedoch weit skeptischer gegen&uuml;ber dieser Technologie als Trump, der sie "faszinierend" findet. Vor allem, wenn es um die Errichtung eines Rechenzentrums in ihrer unmittelbaren N&auml;he geht&nbsp;&ndash; nach einer Umfrage der Universit&auml;t Quinnipiac lehnen 73&nbsp;Prozent eine solche Anlage in ihrer N&auml;he ab; selbst unter den W&auml;hlern der Republikaner sind es 55&nbsp;Prozent. Gar 79&nbsp;Prozent h&auml;tten lieber strengere Regeln f&uuml;r KI, als die USA an der Spitze der Entwicklung zu halten. Und 71&nbsp;Prozent erkl&auml;ren, sie w&uuml;rden einen Kandidaten unterst&uuml;tzen, der strengere Regeln bef&uuml;rwortet.</p>
<p>Das Problem liegt also nicht nur in den Belastungen, die die gigantischen Rechneranlagen f&uuml;r das Stromnetz und die Umgebung darstellen. Es gibt auch ein ausgepr&auml;gtes Misstrauen der Technologie selbst gegen&uuml;ber. Trumps neue Bezeichnung d&uuml;rfte daran nicht viel &auml;ndern.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rt.com/international/291257-trumps-umbenennungen-werden-von-serie/">Trumps Umbenennungen werden von der Serie South Park aufgegriffen &ndash; jetzt South America</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Wir können die Ostsee schließen&quot;: Estland droht Russland mit Blockade</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294141-wir-koennen-ostsee-schliessen-estland-droht-russland-mit-blockade/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7b021b480cc79d67d2d65.jpg" /> Estlands Außenminister Margus Tsahkna sieht die NATO in der Lage, Russland innerhalb weniger Stunden den Zugang zur Ostsee zu versperren. Eine solche Blockade könnte laut ihm auch das Gebiet Kaliningrad treffen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Im Falle eines russischen Angriffs auf Europa k&ouml;nnte die NATO Russland innerhalb weniger Stunden den Zugang zur Ostsee sperren. Dies erkl&auml;rte Estlands Au&szlig;enminister Margus Tsahkna in einem Interview mit der britischen Zeitung <em>The Times</em>. Er stellte dieses Szenario in Zusammenhang mit Artikel&nbsp;5 des NATO-Vertrags, dem zufolge ein Angriff auf einen Mitgliedstaat als Angriff auf das gesamte B&uuml;ndnis gilt.</p>

<p><em>"Wir k&ouml;nnen innerhalb weniger Stunden eine Truppe von 50.000 erfahrenen Soldaten aufstellen. Wir verf&uuml;gen &uuml;ber all diese F&auml;higkeiten. (&hellip;) Wir werden in der Lage sein, die Ostsee innerhalb weniger Stunden zu schlie&szlig;en. Das ist eine Lebensader der russischen Wirtschaft."</em></p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Dabei geht es insbesondere um den Seeweg durch den Finnischen Meerbusen zwischen Estland und Finnland. &Uuml;ber ihn erreichen russische Schiffe von Sankt Petersburg aus die offene Ostsee. Der Korridor erm&ouml;glicht zudem die Verlegung russischer Kriegsschiffe zwischen dem russischen Kernland und dem Gebiet Kaliningrad. Laut <em>The Times</em> werden rund 60&nbsp;Prozent der russischen &Ouml;lexporte auf dem Seeweg &uuml;ber die Ostsee transportiert.</p>
<p>Tsahkna betonte zugleich, dass die NATO diese Route bislang nicht blockiert habe. Als Grund nannte er die geltenden internationalen Regeln f&uuml;r die Schifffahrt. Sollte Russland jedoch einen Krieg beginnen, gebe es "Pl&auml;ne und praktische Ma&szlig;nahmen", mit denen das B&uuml;ndnis reagieren k&ouml;nne, so Tsahkna. Die Darstellung der NATO als offensiv ausgerichtetes B&uuml;ndnis bezeichnete der estnische Minister als absurd.</p>
<p>Diese &Auml;u&szlig;erungen erfolgten vor dem Hintergrund wachsender Spannungen um die Ostsee und das Gebiet Kaliningrad. Russland hatte wiederholt vor m&ouml;glichen Versuchen gewarnt, seine Schifffahrt einzuschr&auml;nken. Im Mai erkl&auml;rte der Sonderbeauftragte des russischen Au&szlig;enministeriums Artjom Bulatow, die EU und die NATO wollten nach russischer Einsch&auml;tzung in der Ostsee Mechanismen zur Kontrolle und Blockierung der internationalen Schifffahrt "erproben".</p>

<p data-pm-slice="1 1 []">Auch Pr&auml;sident Wladimir Putin &auml;u&szlig;erte sich Anfang Oktober zu einer m&ouml;glichen Bedrohung des Gebiets Kaliningrad. Bei der Plenarsitzung des Internationalen Diskussionsklubs Waldai erkl&auml;rte er, dass im Falle eines direkten Angriffs auf die Russische F&ouml;deration&nbsp;&ndash; wobei er in diesem Zusammenhang Kaliningrad nannte&nbsp;&ndash; unweigerlich die Frage nach dem Einsatz aller verf&uuml;gbaren Waffen auf der Tagesordnung stehen werde. Zugleich betonte Putin, Russland bedrohe niemanden und plane keinen Angriff auf Europa.</p>
<p>Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson erkl&auml;rte laut <em>MK.RU</em>, die baltischen Staaten h&auml;tten die Warnung Wladimir Putins zum Schutz Kaliningrads beherzigt. Lettland, Litauen und Estland h&auml;tten ihre zuvor lautstarken &Auml;u&szlig;erungen eingestellt. Johnson zufolge h&auml;tten die russischen Warnungen damit die gew&uuml;nschte Wirkung erzielt.<br /><strong></strong></p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://de-rt.com/international/293497-finnischer-meerbusen-russische-grenzschuetzer-halten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Finnischer Meerbusen: Russische Grenzsch&uuml;tzer halten Frachter auf dem Weg nach Estland an</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bericht: Iranische Geheimdienste nehmen US-Basen in Deutschland ins Visier</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294116-bericht-iranische-geheimdienste-nehmen-us/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac78b4f48fbef27c840d9a6.jpg" /> Iranische Geheimdienste sollen laut westlichen Nachrichtendienstlern US-amerikanische Militärstützpunkte in Deutschland ins Visier genommen haben. Im Fokus stehen Ramstein und Spangdahlem, die eine wichtige Rolle bei den Militäroperationen der USA gegen Iran spielen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Iranische Geheimdienste nehmen offenbar US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Deutschland ins Visier, wie Recherchen der <em>WirtschaftsWoche</em> zeigen. Konkret geht es demnach um die US-Airbase Ramstein in Rheinland-Pfalz und den Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Spangdahlem in der Eifel. Vor rund drei Wochen sollen unter anderem israelische Geheimdienste ihre US-amerikanischen und deutschen Partner vor der m&ouml;glichen Bedrohung gewarnt haben. Westliche Geheimdienstmitarbeiter best&auml;tigten dies &uuml;bereinstimmend.</p>

<p>Spangdahlem ist ein St&uuml;tzpunkt der US Air Force und Heimat des 52nd Fighter Wing. Dort sind unter anderem F-16-Kampfjets stationiert. Die Basis dient nach den vorliegenden Angaben seit Monaten als logistischer Umschlagplatz f&uuml;r US-Kampfflugzeuge, die im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Iran eingesetzt werden.</p>
<p>Der US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein wiederum ist das Hauptquartier der US Air Force in Europa und Afrika und zugleich ein wichtiges Drehkreuz f&uuml;r Fracht-, Truppen- und Flugbewegungen des US-Milit&auml;rs zwischen den&nbsp;Vereinigten Staaten und dem Nahen Osten. Auf der Basis befindet sich zudem eine Satelliten-Relaisstation, &uuml;ber die Signale f&uuml;r US-Drohnen im Nahen Osten weitergeleitet werden. Seit Beginn der amerikanischen Milit&auml;roperationen gegen Iran ist dort ein deutlich zunehmender Flugverkehr beobachtet worden, darunter auch Tankflugzeuge, die teilweise aus Spanien verlegt wurden.</p>
<p>Wegen ihrer direkten Rolle bei den US-Milit&auml;roperationen gegen Iran sind Ramstein und Spangdahlem nach Angaben westlicher Nachrichtendienstler offenbar ins Visier iranischer Dienste geraten. Demnach pr&uuml;fen die iranischen Geheimdienste m&ouml;gliche Ziele und Aktivit&auml;ten rund um die beiden US-St&uuml;tzpunkte in Deutschland.</p>
<p>Offenbar beschr&auml;nkt sich das nicht auf Deutschland. Iranische Dienste sollen auch andere US-amerikanische Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Europa ins Visier genommen und komplexe Anschl&auml;ge vorbereitet haben. Als m&ouml;gliches Ziel gilt demnach auch Gro&szlig;britannien. Erst am Wochenende verlie&szlig;en zw&ouml;lf B-1-Bomber einen US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt in Gro&szlig;britannien in Richtung Vereinigte Staaten.</p>
<p>Laut Recherchen der Zeitung <em>The&nbsp;New York Times</em> gehen US-Geheimdienste davon aus, dass iranische Nachrichtendienste den St&uuml;tzpunkt im Rahmen einer verdeckten Operation mit Drohnen angreifen k&ouml;nnten. Dabei k&ouml;nnten nach Einsch&auml;tzung der US-Dienste zahlreiche Flugzeuge zerst&ouml;rt und Soldaten get&ouml;tet werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/international/293768-neue-bedrohung-usa-ziehen-alle-bomber-aus-britischer-basis-fairport/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Neue Bedrohung": Die USA ziehen alle Bomber aus britischer Basis Fairport ab</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russisches Unternehmen aus dem 22. EU-Sanktionspaket auf Estlands Bitte ausgenommen</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294139-russisches-unternehmen-aus-22-eu/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7a20048fbef27de35b5e1.jpg" /> Estland hat erreicht, dass ein russischer Lieferant aus dem Entwurf des neuen EU-Sanktionspaket ausgenommen wird. Die Lieferungen der russischen Firma sollen für die europäische Industrie benötigt werden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Europ&auml;ische Union hat ein russisches Unternehmen und eine mit diesem verbundene Person aus dem 22. Sanktionspaket gestrichen. Laut der Nachrichtenagentur <em>ERR</em> wurde die Ausnahme auf Bitte Estlands gemacht. Kerstin Lepik, die Pressesprecherin der estnischen Vertretung in Br&uuml;ssel, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber der Publikation, dass die Firma das in Estland ans&auml;ssige Unternehmen NPM Silmet mit strategisch wichtigen Materialien beliefere. Der Name der Lieferanten und der Name der Person wurden nicht genannt.</p>

<p>Lepik zufolge seien europ&auml;ische Hersteller von E-Autos und Windkraftanlagen sowie Unternehmen der Elektronik-, Automobil- und Luftfahrtindustrie von den Lieferungen von NPM Silmet abh&auml;ngig. Estland suche aktiv nach alternativen Quellen. Im n&auml;chsten Jahr werde die Aufnahme des russischen Lieferanten und der mit diesem verbundenen Person in die Sanktionsliste erneut thematisiert.</p>
<p>Laut der <em>ERR</em> wurde bislang das 22. Sanktionspaket von den EU-Botschaftern abgestimmt. Die endg&uuml;ltige Verabschiedung sollte am 12. Oktober bei einem Treffen der Au&szlig;enminister in Luxemburg erfolgen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/europa/293430-kaum-transit-aber-verbot-estland-sperrt-russisches-getreide-aus/">Kaum Transit, aber Verbot: Estland sperrt russisches Getreide aus</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Litauen verschärft Regeln für ukrainische Männer im wehrpflichtigen Alter</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294137-litauen-verschaerft-regeln-fuer-ukrainische/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7a81748fbef27fc6a5621.jpg" /> Für ukrainische Männer im wehrfähigen Alter wird es in der EU zunehmend ungemütlich. Nun zieht Litauen die Daumenschrauben an: Wehrpflichtige Ukrainer müssen künftig nachweisen, dass sie ihren militärischen Verpflichtungen nachgekommen sind, um Schutz zu erhalten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Litauen hat die Regeln f&uuml;r den vor&uuml;bergehenden Schutz wehrpflichtiger ukrainischer M&auml;nner versch&auml;rft und ist damit der j&uuml;ngste EU-Mitgliedstaat, der neue Auflagen einf&uuml;hrt, w&auml;hrend Kiew darum ringt, seine dezimierten Streitkr&auml;fte wieder aufzustocken.</p>
<p>Vertreter der Ukraine haben europ&auml;ische Regierungen wiederholt dazu gedr&auml;ngt, die R&uuml;ckkehr von M&auml;nnern im wehrf&auml;higen Alter zu erleichtern, um die Kriegsanstrengungen des Landes zu unterst&uuml;tzen. Kiew hatte den meisten M&auml;nnern im wehrf&auml;higen Alter die Ausreise aus der Ukraine untersagt, nachdem der Konflikt mit Russland im Februar 2022 eskaliert war, und sp&auml;ter das Mindestalter f&uuml;r die Mobilisierung von 27 auf 25 Jahre gesenkt.</p>

<p>Am Mittwoch billigte die litauische Regierung Regelungen, nach denen wehrpflichtige Ukrainer den Nachweis erbringen m&uuml;ssen, dass sie ihren Verpflichtungen nachgekommen sind, um Anspruch auf vor&uuml;bergehenden Schutz zu erhalten. Ausgenommen hiervon sind Personen, die bereits &uuml;ber diesen Schutzstatus verf&uuml;gen und ihn durchgehend behalten haben. Derzeit besitzen rund 52.000 Ukrainer eine befristete Aufenthaltserlaubnis in dem baltischen Staat.</p>
<p>Auch in Deutschland wurden Forderungen nach strengeren Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Ukrainer laut. Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, argumentierte, dass junge ukrainische M&auml;nner im wehrpflichtigen Alter keinen Anspruch auf Leistungen des deutschen Sozialsystems haben sollten. Auch CSU-Chef Markus S&ouml;der hatte zuletzt seinen Ton gegen&uuml;ber ukrainischen M&auml;nnern, die in Deutschland Sozialleistungen beziehen, deutlich versch&auml;rft. "Junge ukrainische M&auml;nner k&ouml;nnen nicht Bezieher von B&uuml;rgergeld bleiben, wenn sie auf der anderen Seite die Chance h&auml;tten, ihr eigenes Land daheim zu verteidigen", so Bayerns Ministerpr&auml;sident.</p>
<p>Nach Angaben des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge stieg die Zahl der in Deutschland lebenden ukrainischen M&auml;nner im Alter von 18 bis 63 Jahren von Jahresbeginn bis M&auml;rz 2026 um rund 52.000 an.</p>
<p>Andere europ&auml;ische L&auml;nder haben ihre Regelungen bereits versch&auml;rft. Polen hat bestimmte Sozialleistungen sowie Angebote zur Gesundheitsversorgung und Unterbringung f&uuml;r Ukrainer eingeschr&auml;nkt, w&auml;hrend Norwegen und die Schweiz den Schutzstatus f&uuml;r Antragsteller aus ukrainischen Regionen, die als relativ sicher gelten, begrenzt haben.</p>
<p>Die Tschechische Republik schob im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 157 Ukrainer ab &ndash; fast f&uuml;nfmal so viele wie im gesamten Vorjahr, wie aus Zahlen des Innenministeriums hervorgeht, auf die sich <em>RIA Nowosti</em> beruft.</p>

<p>Das <em>Wall Street Journal</em> berichtete vergangene Woche, dass die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs mit einer wachsenden Kriegsm&uuml;digkeit in der Bev&ouml;lkerung sowie zunehmendem Widerstand gegen weitere Hilfen f&uuml;r Kiew konfrontiert sind.</p>
<p>Trotz versch&auml;rfter Beschr&auml;nkungen f&uuml;r in der EU lebende Ukrainer leiten die EU-Regierungen weiterhin Milliardenbetr&auml;ge nach Kiew. Die Europ&auml;ische Kommission k&uuml;ndigte vergangene Woche eine weitere Auszahlung in H&ouml;he von 2,9 Milliarden Euro an. Zudem sind 60 Milliarden Euro aus dem f&uuml;r den Zeitraum 2026&ndash;2027 geplanten Kreditpaket von insgesamt 90 Milliarden Euro f&uuml;r Milit&auml;rausgaben vorgesehen.</p>
<p>Kiew setzt seine umstrittene Mobilisierungskampagne fort, einschlie&szlig;lich der als "Bussifizierung" bezeichneten Praxis, bei der Rekrutierungsbeamte M&auml;nner gewaltsam von der Stra&szlig;e in Einberufungszentren bringen &ndash; ein Vorgehen, das h&auml;ufig zu Zusammenst&ouml;&szlig;en und Protesten f&uuml;hrt.</p>
<p>Moskau wirft Kiew vor, "bis zum letzten Ukrainer" zu k&auml;mpfen, und argumentiert, dass westliche Regierungen den Konflikt durch die fortgesetzte Lieferung von Waffen und finanzieller Unterst&uuml;tzung in die L&auml;nge z&ouml;gen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://de-rt.com/meinung/292500-warum-eliten-ukraine-demografischen-tod/">Warum die Eliten der Ukraine den demografischen Tod des Landes beschleunigen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Leser schildern Erlebnisse mit der Deutschen Bahn: Lotterie – &quot;6 aus 49 sind pünktlich&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/293534-leser-schildern-erlebnisse-mit-der-deutschen-bahn/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/293534-leser-schildern-erlebnisse-mit-der-deutschen-bahn/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7d5ff48fbef27fc6a5649.jpg" /> Am 1. Oktober riefen wir unsere Leser dazu auf, ihre "besten" Erlebnisse mit der Deutschen Bahn niederzuschreiben. Inzwischen sind mehrere Briefe eingegangen. Ein Leser schrieb  sogar einen langen Artikel, ein anderer eine satirische Kurzgeschichte – diese erscheinen gesondert. Hier der erste Teil der Zuschriften.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leserbrief von Bert A.</strong></p>
<p>Man sitzt als Ausl&auml;nder mitten in DE fest und m&ouml;chte am Schalter der DB eine Fahrkarte kaufen. Nach &uuml;ber einer Stunde Warten wird die Zeit knapp, weil der Schnellzug bald abf&auml;hrt. Bl&ouml;d, wenn man sowas nicht geahnt hatte.</p>
<p><strong>Leserbrief von Helga Beck, Sindelfingen</strong></p>
<p>Liebes Team,&nbsp;</p>
<p>ich wei&szlig; nun wirklich nicht, was Sie haben. Auf Bus und Bahn kann man sich doch verlassen. Man wei&szlig; sehr zuverl&auml;ssig, dass man eine Stunde mehr einplanen muss.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Spa&szlig; beiseite, ich finde es riesig nett, dass sie sich als Prellbock f&uuml;r die Bahn zur Verf&uuml;gung stellen.&nbsp;</p>

<p>Unser schlimmstes Erlebnis war in einer kalten Winternacht. Der Busfahrer ist uns, wie schon &ouml;fter, vor der Nase weggefahren &ndash;&nbsp; obwohl er offizielle Anweisung hat, auf umsteigende Fahrg&auml;ste der S-Bahn zu warten, und ich dies auch schon mehrfach reklamiert hatte. Aber was interessiert H&ouml;flichkeit, wenn der Feierabend zwei Minuten fr&uuml;her lockt?</p>
<p>Da standen wir nun in Theaterkleidung, und man bedenke, in diesen s&uuml;&szlig;en kleinen Theaterpumps in der Eisesk&auml;lte dieser sp&auml;ten Sonntagnacht. Allein der Verkaufsstand f&uuml;r DB-G&auml;ste, genannt&nbsp; ServiceStore DB, bot die M&ouml;glichkeit, uns unterzustellen und vor Blasenentz&uuml;ndung und Schlimmerem zu bewahren. Da ich wegen mehrfacher Krankheiten weder Zigaretten noch S&uuml;&szlig;igkeiten liebe, verschaffte ich dem Store keinen erh&ouml;hten Umsatz. Leider bestand dann der besondere Service des netten Personals darin, uns rauszuschmei&szlig;en, weil wir ja nichts kaufen. Auch diesen netten Servicemitarbeiter lockte der fr&uuml;here Feierabend. Frierende Kunden hin oder her. Wen juckt das schon?</p>
<p>Wir dachten an Klaus Lage: "Wen juckt das schon, wen juckt das schon &ndash; Monopoly, Monopoly, wir sind nur die Randfiguren in einem schlechten Spiel."&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Das wirklich &Uuml;ble ist, dass Bus und Bahn dies Spiel als Dauerspiel "6 aus 49 sind p&uuml;nktlich" spielen. Ohne Gewinnchance, nur halt mit permanenten Preiserh&ouml;hungen. Dies ist der absolute Beweis, dass wir keine menschengemachte Klimakrise haben, wenn sogar die gr&uuml;ne Regierung gewillt und in der Lage ist, ihre tapfersten Kunden zu verprellen. Und wir Kunden sitzen da wie der Frosch, der trotz permanenter Temperaturerh&ouml;hung seines hei&szlig;en Wassers anf&auml;ngt zu zerkochen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Leserbrief von Michael M.</strong></p>
<p>Die Geschichte ist eigentlich keine Geschichte &ndash; vielmehr eine Feststellung eines Zustandes. Aber vielleicht wird das ganze dadurch ja zu einer Geschichte.</p>

<p>Das Fahren mit der Deutschen Bundesbahn begann 2004 f&uuml;r mich und endete 2017. Also ein Zeitraum von 13 Jahren. In dieser Zeit kann man etwas erleben und auch feststellen. Es gab H&ouml;hen und auch Tiefen, aber durchaus auch Interessantes dabei festzustellen.</p>
<p>Die Z&uuml;ge waren durchaus noch ein zuverl&auml;ssiger Zeitpartner und synchronisiert mit der Bahnsteiguhr. Man konnte sich auf das System noch verlassen. Das war die H&ouml;he, auf der die Bahn in der Anfangszeit meiner Fahrerei stand. Kurzum: Zuverl&auml;ssigkeit. Die Privatisierung der Bahn war nicht die allerbeste Idee, hinzu kamen unf&auml;hige Leute wie Hartmut Mehdorn, der in seinem Gewinnmaximierungsdenken die Bahn schlicht und ergreifend an die Wand gefahren hat. Es wurden sogenannte Einsparungen vorgenommen, und zwar dort, wo sie nicht hingeh&ouml;rten. Die sich anbahnende Tiefe der Deutschen&nbsp;Bundesbahn nahm damit ihren Lauf. Der Spruch, den ich im letzten Drittel meiner Fahrerei mit der DB am h&auml;ufigsten geh&ouml;rt habe, war: Zugausfall wegen technischer Probleme.</p>
<p>Geschlossene Toilettent&uuml;ren in den Wagen waren Standard, nat&uuml;rlich auch wegen technischer Probleme. Der Aufenthalt in den Bahnh&ouml;fen und teilweise auch auf den Bahnsteigen wurde unangenehmer. Alles&nbsp;wirkte ungepflegt.</p>
<p>Dadurch, dass ich mit einem alten Schulfreund in Kontakt stehe, der bereits seit &uuml;ber 40 Jahren als verbeamteter Lokf&uuml;hrer im G&uuml;terzugverkehr t&auml;tig ist, erfahre ich einiges, was Arbeitszeiten anbelangt. Es wird im Dreischichtsystem gearbeitet, und Zw&ouml;lf-Stunden-Schichten sind an der Tagesordnung. Das ist eine Folge der vielen Baustellen, die sich seit den Einsparungen ergeben haben. Das ist eine Folge davon, wenn unf&auml;hige Politiker und Leute wie Mehdorn sich&nbsp;einmischen und alles kaputtmachen, was vorher gut funktioniert hat. Auf die Gesundheit der Mitarbeiter wird wie so oft keine R&uuml;cksicht genommen.</p>
<p>Fazit: Die Bahn war einmal ein funktionierendes Unternehmen mit Menschen, die noch zum Wohle der Bahnkunden gehandelt haben. Die Menschen&nbsp;konnten sich das Fahren mit der DB noch erlauben und hatten auch Gefallen daran.</p>
<p><strong>Leserbrief von Frank Z.</strong></p>
<p>Hallo, liebes RT-DE-Team,</p>
<p>wenn es um die Bahn geht, muss man als Vielfahrer auf jeden Fall mehrere Grundvoraussetzungen mit sich bringen, um hier und da nicht wahnsinnig zu werden. Es bedarf Muts, Abenteuerlust, meditativer Ruhe und nat&uuml;rlich jeder Menge Verst&auml;ndnis f&uuml;r jede Menge Dinge, die kaum nachvollziehbar sind.</p>

<p>Klar, unser marodes Schienennetz muss so langsam mal hier und da aufw&auml;ndiger saniert werden, und klar, das bringt Versp&auml;tungen mit sich, doch wenn ich an so manche Gespr&auml;che mit Mitleidenden an so manchen Bahnh&ouml;fen denke, kann man nur den Kopf sch&uuml;tteln&nbsp;...</p>
<p>Ich denke da an &Uuml;bersee am Chiemsee, als ich den Bodensee K&ouml;nigssee Radweg fuhr und von dort meine Heimreise bei 33grad antreten wollte, erst&nbsp;f&uuml;nf Minuten Versp&auml;tung, dann 30, und schwupps waren es 90&nbsp;Minuten Versp&auml;tung aus unterschiedlichsten Gr&uuml;nden &ndash; Baustelle, Warten auf Personal, Warten auf Anschlusszug, Polizeikontrollen usw.</p>
<p>Im Gespr&auml;ch kam heraus, dass dies auf dieser Strecke von Salzburg nach M&uuml;nchen wohl schon seit &uuml;ber einem Jahr so l&auml;uft, was ich pers&ouml;nlich f&uuml;r eine Verbindung, die recht stark frequentiert ist, doch ziemlich armselig finde. Jedoch gibt es solche Versp&auml;tungsschwerpunkte aktuell quer durchs Land, als w&uuml;rde die Bahn baulich jetzt alles nachholen, was die letzten Dekaden auf der Strecke blieb. Egal, welche strecken ich fahre, ob im N&uuml;rnberger Raum oder in Erfurt oder sonst wo, man muss ziemlich oft, ziemlich lang warten oder f&auml;hrt nach M&ouml;glichkeit Umwege&nbsp;...</p>
<p>Ohne eine gewisse Grundgelassenheit wird Bahn&nbsp;Fahren mehr und mehr zum Stressfaktor, und dass die Bahnen dann auch gerne extrem &uuml;berf&uuml;llt sind, weil sich die Menge aus zwei Fahrten in eine Bahn quetschen muss, erkl&auml;rt sich von selbst, also keine Angst vor K&ouml;rperkontakt, vor Ger&uuml;chen, kaputten Toiletten und jeder Menge Unzufriedenheit mit den Gef&uuml;hl, mehr Sardine zu sein als Mensch&nbsp;...&nbsp;</p>
<p>Ich selbst habe mittlerweile meinen Frieden mit den Umst&auml;nden gemacht, lasse lieber eine Bahn aus, wenn sie zu &uuml;berf&uuml;llt ist, und organisiere so, dass ich Richtung Abend zwei bis drei Stunden Puffer drin habe, um sicher noch am selben Tag gut anzukommen. U nd das ist dann auch schon der Weg zum Schlusswort, gut ankommen: Mir ist bewusst, dass die Bahn selbst nichts f&uuml;r ihre Fahrg&auml;ste kann, doch vor mittlerweile zwei Jahren wurde ich in der Bahn massiv mit einem Messer bedroht, was schon auch heftige mentale Folgen hatte, das erste Jahr nach diesem Vorfall war es doch sehr schwer, die Bahn zu betreten, ohne Herzrasen zu bekommen wegen eines zugedr&ouml;hnten Freaks&nbsp;... Zum Gl&uuml;ck war die Polizei recht schnell vor Ort, was mich jedoch bis heute wundert: Ich habe nat&uuml;rlich eine Zeugenaussage gemacht und als betroffener Anzeige erstattet; bis heute, zwei Jahre sp&auml;ter, habe ich nichts mehr von der Staatsanwaltschaft oder sonst wem geh&ouml;rt. Aber das ist wohl ein anderes Thema&nbsp;...&nbsp;</p>

<p>Lange Rede, kurzer Sinn, es gibt zwischenmenschlich auch sehr viele, sehr sch&ouml;ne Situationen, wenn man&nbsp;einander hilft mit Koffern und Fahrr&auml;dern oder ein nettes Schw&auml;tzchen am Gleis&nbsp;h&auml;lt. Aber diese netten Momente wiegen den Stress, die Wartezeit&nbsp;und die Unzufriedenheit nur selten auf&nbsp;...</p>
<p><strong>Leserbrief von Andrej</strong></p>
<p>Beste Geschichte:</p>
<p>Sauberer Zug. P&uuml;nktliche Abfahrt, p&uuml;nktliche Ankunft, freundliches Personal, keine &Uuml;berbuchung. Sechshundert Kilometer in exakt vier Stunden. Alles bestens.</p>
<p>War vergangenen Sonnabend.</p>
<p>Usbekische Eisenbahn,&nbsp;Strecke Buchara&ndash;Taschkent.</p>
<p><strong>Leserbrief von Gertrude F.</strong></p>
<p>Hallo, liebe Redaktion,</p>
<p>im letzten Jahr fuhr ich mit der Regionalbahn&nbsp;R4 von Mannheim nach Worms.</p>
<p>Kurz nach der Abfahrt kam eine Lautsprecherdurchsage, wonach der Zug&nbsp; nun 20&nbsp;Minuten anhalte, weil der Fahrdienstleiter in Frankenthal seine 20-min&uuml;tige Pause einhalten m&uuml;sse.</p>
<p>Durch den Ausfall eines anderen Zuges war der Zug &uuml;bervoll besetzt; wer keinen Sitzplatz ergattert hatte, musste wie eine Sardine dicht gedr&auml;ngt (darunter ich 85-j&auml;hrige Frau) 45&nbsp;Minuten lang stehen, bis der Zug in Worms ankam. Es war nicht das einzige Mal, das das passierte, und es gab noch weitere absurde Vorf&auml;lle, deren Schilderung den Rahmen sprengen w&uuml;rde. Fahren mit der Deutschen Bahn wird immer mehr zu einem Abenteuer!</p>
<p><em>Wir danken allen Lesern f&uuml;r Ihre Zuschriften! Die <a href="https://de-rt.com/inland/293364-ihre-odyssee-besten-geschichten-mit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leserbriefaktion zur Deutschen Bahn</a> l&auml;uft weiter&nbsp;&ndash; wir freuen uns auf neue Zuschriften.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/293364-ihre-odyssee-besten-geschichten-mit/">Ihre Odyssee: Die besten Geschichten mit Bahn, Bus und Co.</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Großbritannien weitet Sanktionen gegen Russland aus</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294142-grossbritannien-weitet-sanktionen-gegen-russland/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/europa/294142-grossbritannien-weitet-sanktionen-gegen-russland/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7a5efb480cc7abc5bfda7.jpg" /> London hat am Donnerstag seine Sanktionsliste gegen Moskau um 38 Einträge erweitert. Weitere Ölunternehmen, Tanker, Einzelpersonen sowie Anbieter von Gütern, die laut der britischen Regierung für den russischen Militärsektor wichtig seien, sind betroffen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Gro&szlig;britannien hat seine Sanktionsliste gegen Russland erweitert. Dies <a href="https://www.gov.uk/government/news/new-uk-sanctions-hit-the-money-oil-and-supply-chains-fuelling-russias-war?utm_source=chatgpt.com">geht</a> aus einer Mitteilung des britischen Au&szlig;enministeriums vom Donnerstag hervor. 23 Unternehmen, drei Einzelpersonen und zw&ouml;lf Schiffe sind von den Beschr&auml;nkungen betroffen.</p>
<p>Die Liste umfasst nun zwei weitere russische &Ouml;lunternehmen: Sarubeschneft und INK-Capital. Ziel sei es, "den Zufluss russischer &Ouml;leinnahmen" zu unterbinden und "die Wege zur Umgehung" des Sanktionsregimes zu kappen.</p>
<p>Insgesamt wurden zw&ouml;lf Schiffe in die Liste aufgenommen, die laut den britischen Beh&ouml;rden zur sogenannten russischen "Schattenflotte" geh&ouml;rten. "Damit steigt die Gesamtzahl der sanktionierten Schiffe auf &uuml;ber 600", hie&szlig; es in der Stellungnahme. Die britischen Beh&ouml;rden begr&uuml;ndeten die Beschr&auml;nkungen mit der Beteiligung dieser Tanker am Transport von russischem &Ouml;l und Erd&ouml;lprodukten in Drittl&auml;nder. Die Sanktionen sehen ein Verbot der Einfahrt in britische H&auml;fen und der Bereitstellung einer Reihe von Dienstleistungen f&uuml;r diese Schiffe vor.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus hat London Sanktionen gegen drei Krypto-B&ouml;rsen und zwei Zahlungsplattformen verh&auml;ngt, darunter drei mit Bezug zu Kirgisistan. Die britische Regierung geht davon aus, dass diese von Moskau "zur Umgehung von Finanzsanktionen" genutzt w&uuml;rden.</p>

<p>Drei Einzelpersonen &ndash; Ulan Bukabajew (Kirgisistan), Alexander Jan Hendrik Tattersall (Niederlande) und Jegor Isajew (Russland) &ndash; wurden mit pers&ouml;nlichen Sanktionen belegt. F&uuml;r Privatpersonen gelten eine Verm&ouml;genssperre und ein Einreiseverbot f&uuml;r das Vereinigte K&ouml;nigreich.</p>
<p>Gro&szlig;britannien <a href="https://www.gov.uk/government/news/new-uk-sanctions-target-kremlin-war-chest-propagandists-and-torturers?utm_source=chatgpt.com">gab</a> die letzte Erweiterung der Sanktionsliste am 1. Oktober bekannt. Von den Einschr&auml;nkungen waren 23 nat&uuml;rliche und juristische Personen sowie acht Schiffe betroffen. Zu den Personen, gegen die Sanktionen verh&auml;ngt wurden, geh&ouml;ren der Berater des russischen Pr&auml;sidenten und ehemalige Pr&auml;sident S&uuml;dossetiens Alan Gaglojew sowie der Pr&auml;sident S&uuml;dossetiens Marat Kambolow.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rt.com/russland/292165-21-sanktionspaket-moskau-reagiert-mit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">21. Sanktionspaket: Br&uuml;ssel erh&ouml;ht den Druck, Moskau bleibt gelassen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7a5efb480cc7abc5bfda7.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 19:49:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ukrainische Meinungsforscher: Mehrheit für Gebietsabtritte zum Beilegen des Kriegs mit Russland</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294118-ukrainische-meinungsforscher-mehrheit-fuer-gebietsabtritte-beilegung/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/europa/294118-ukrainische-meinungsforscher-mehrheit-fuer-gebietsabtritte-beilegung/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac78a7548fbef1b321fb58f.png" /> Ergebnisse jüngster Umfragen in der Ukraine deuten auf eine knapp mehrheitliche Bereitschaft bei den Bürgern hin, zur Beilegung des Krieges gegen Russland Gebietsabtritte einzugehen. Für Verhandlungen mit Russland äußern sich sogar über vier Fünftel der Befragten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als die H&auml;lfte der Einwohner der Ukraine ist bereit, f&uuml;r ein Ende des Konflikts mit der Russischen F&ouml;deration territoriale Zugest&auml;ndnisse zu machen. Indizien hierf&uuml;r liegen in Form der Ergebnisse einer j&uuml;ngsten Umfrage der ukrainischen Meinungsforschungsgruppe "Rating" vor.</p>
<p>Betreffende Erhebungen wurden vom 3. bis 5. Oktober 2026 mittels Telefoninterviews durchgef&uuml;hrt. Befragt wurden 1.000 Personen. Die Fehlerspanne betrage maximal 3,1 Prozent.</p>

<p>Daten auf der Website von "Rating" lassen die Folgerung auf eine Ansicht bei 56 Prozent der Ukrainer zu, dass die Ukraine f&uuml;r einen langfristigen Frieden Gebietsabtritte eingehen sollte. Dies allerdings, sofern "handfeste" Sicherheitsgarantien seitens der USA und der EU vorliegen.</p>
<p>Weitere drei Prozent der Befragten halten Zugest&auml;ndnisse sogar unter allen Umst&auml;nden einer Beilegung f&uuml;r richtig &ndash; wohingegen 35 Prozent jegliche Zugest&auml;ndnisse ablehnen. Wiederum weitere sechs Prozent machten schlie&szlig;lich keine Angabe.</p>
<p>Auf die Frage nach einem realistischen Weg zur Beendigung des Konflikts antworteten sogar rund 84 Prozent der Befragten, man m&uuml;sse den Kompromiss suchen. Dieser Anteil setzt sich zusammen aus einerseits rund 57 Prozent der Befragten, die Verhandlungen nur unter Einbeziehung anderer L&auml;nder zulassen &ndash; und andererseits aus rund 27 Prozent, die es f&uuml;r richtig halten, den Kompromiss sogar in unmittelbaren bilateralen Verhandlungen mit Russland anzustreben. F&uuml;nf Prozent enthielten sich einer Angabe, w&auml;hrend zwei Prozent der Befragten jeweils eine eigene Variante vorschlugen.</p>
<p>Lediglich neun Prozent sind der Meinung, die Ukraine solle auf Verhandlungen verzichten.</p>
<p>Das Kiewer Internationale Institut f&uuml;r Soziologie (KIIS) hatte bereits Anfang Januar dieses Jahres die Ergebnisse einer Umfrage ver&ouml;ffentlicht, denen zufolge sich die Zahl der ukrainischen B&uuml;rger, die zu territorialen Zugest&auml;ndnissen zur Beilegung des Konflikts bereit sind, seit dem Jahr 2022 verdreifacht hatte &ndash; von 10 Prozent auf 33 Prozent. Damit legen die Ergebnisse der j&uuml;ngsten Umfrage der Zunftkollegen von "Rating" ein Anwachsen dieses Anteils um relative zwei Drittel nahe &ndash; beziehungsweise von einem Drittel aller B&uuml;rger auf &uuml;ber die H&auml;lfte, und das innerhalb von dieses Mal nur neun Monaten.</p>

<p>Eigene j&uuml;ngste Umfragen des oben zitierten KIIS liefern derweil ein etwas anderes Bild. Zwar seien rund 75 Prozent aller Befragten zu Verhandlungen Kiews mit Moskau zum Beilegen des Konflikts bereit &ndash; f&uuml;r eine sofortige Waffenruhe und eine Teilung entlang der aktuellen Frontlinie stelle eine &auml;hnlich gro&szlig;e Mehrheit von 69 Prozent jedoch die zwingende Bedingung auf, dass Kiew dabei seinen au&szlig;enpolitischen Kurs beibehalte: Erhalt der Unabh&auml;ngigkeit der Ukraine, bei der auch ein Beitritt jeweils in die EU und die NATO weiterhin angestrebt werde &ndash; und eine Aufr&uuml;stung des Milit&auml;rs. Zudem &ndash; und bezeichnenderweise in scheinbarem Widerspruch zum offenbaren Willen zu sofortiger Waffenruhe &ndash; halten 53 Prozent der vom KIIS befragten Personen eine wenigstens teilweise R&uuml;ckeroberung der Territorien f&uuml;r realistisch, die Russland im Laufe seiner milit&auml;rischen Sonderoperation vom Kiewer Regime befreit hat. Aus den Ergebnissen der KIIS-Umfrage l&auml;sst sich also sehr wohl Kriegsm&uuml;digkeit und vielleicht ein Anerkennen der Unterlegenheit des ukrainischen Milit&auml;rs allen westlichen Hilfen zum Trotz folgern. Allerdings soll es eben kein Frieden sein, sondern eine Waffenruhe zum Aufr&uuml;sten und Kr&auml;ftesammeln vor einer Wiederaufnahme der Kriegshandlungen in Zukunft, wenn man besagte Unterlegenheit wettzumachen hofft. Zur Erinnerung: Einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r den Beginn der milit&auml;rischen Sonderoperation waren Pl&auml;ne f&uuml;r eine Aufnahme der Ukraine in die NATO, wovor Russlands Pr&auml;sident Wladimir Wladimirowitsch Putin Ende 2021 in seinem Entwurf gegenseitiger Russland-NATO-Sicherheitsgarantien <a href="https://de-rtnews.com/russland/128618-keine-weitere-osterweiterung-russland-legt-entwurf-sicherheitsvertrags-mit-usa-nato-vor/">gewarnt hatte</a>.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/253300-russland-kann-keine-waffenruhe-gebrauchen-ukraine-ganz-einnehmen-kiews-kapitulation-erzwingen/">Russland kann keine Waffenruhe gebrauchen: Ukraine ganz einnehmen oder Kiew zur Kapitulation zwingen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Schusswechsel in Tuttlingen: Beamte erschießen polizeibekannten Afghanen vor dem Rathaus</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294146-schusswechsel-in-tuttlingen-polizei-erschiesst/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7ba5248fbef27ef7c7be2.jpg" /> In Tuttligen wurde ein 27-jähriger Afghane erschossen, der zuvor das Feuer auf Polizisten eröffnet haben soll. Die Polizisten blieben unverletzt. Nach Angaben es Landeskriminalamtes Baden-Württembergs war der Getötete polizeibekannt. Warum er bewaffnet ins Rathaus ging, ist Gegenstand von Ermittlungen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In Tuttlingen im S&uuml;den Baden-W&uuml;rttembergs wurde am Donnerstagmittag ein Mann bei einem Schusswechsel mit der Polizei get&ouml;tet. Bei dem Get&ouml;teten handelt es sich nach Angaben des Landeskriminalamtes um einen in Tuttlingen lebenden afghanischen Staatsangeh&ouml;rigen.</p>
<p>Laut der Beh&ouml;rde war der 27-J&auml;hrige&nbsp;mit einer Pistole in der Hand im Bereich des Rathauses gesehen worden. Daraufhin wurden Polizeikr&auml;fte in die Innenstadt gerufen. Im Innenhof trafen die Beamten schlie&szlig;lich auf den Mann, wo er nach Angaben des LKA unmittelbar das Feuer er&ouml;ffnet hat. "Er hat direkt geschossen", sagte eine Sprecherin der Beh&ouml;rde gegen&uuml;ber <em>dpa</em>. Die Polizisten h&auml;tten daraufhin ebenfalls ihre Schusswaffen eingesetzt.</p>

<p>Der 27-J&auml;hrige wurde getroffen und verstarb trotz Reanimationsversuchen noch am Einsatzort. Polizisten oder Unbeteiligte wurden laut Medienberichten nicht verletzt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen &uuml;bernommen, wie es bei t&ouml;dlichem Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte &uuml;blich ist.</p>
<p>Nach Angaben der Stadt hatte sich der Afghane zuvor auch im Rathaus aufgehalten. Ob er dort Besch&auml;ftigte bedrohte, ist bislang nicht best&auml;tigt. Ein Sprecher erkl&auml;rte, wegen der laufenden Ermittlungen keine n&auml;heren Angaben machen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Das Rathaus wurde nach dem Vorfall f&uuml;r den restlichen Tag geschlossen. Mitarbeiter, die nicht mehr f&uuml;r Zeugenaussagen ben&ouml;tigt wurden, durften nach Hause gehen. Das Geb&auml;ude und der umliegende Bereich wurden weitr&auml;umig abgesperrt. Die Polizei erkl&auml;rte zugleich, f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung bestehe keine weitere Gefahr.</p>
<p>Nach Angaben des LKA war der Afghane bereits zuvor polizeilich in Erscheinung getreten. Worum es bei diesen fr&uuml;heren Vorg&auml;ngen ging, wurde zun&auml;chst nicht mitgeteilt. Auch weshalb sich der Mann bewaffnet am Rathaus aufhielt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Ebenso war zun&auml;chst nicht bekannt, wie viele Sch&uuml;sse der Afghane und die beteiligten Beamten jeweils abgaben.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> -&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/286027-erneuter-messermord-afghane-toetet-in/">Erneuter Messermord &ndash; Afghane t&ouml;tet in Trier 22-j&auml;hrigen Studenten </a>&nbsp;<br /><br /></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bern warnt vor AHV-Milliardenloch und plant fünf Milliarden für die Ukraine</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/schweiz/294117-bern-warnt-vor-ahv-milliardenloch/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac77ed948fbef1b321fb571.jpg" /> Die Schweiz soll mehr Mehrwertsteuer für die AHV bezahlen, während der Bund fünf Milliarden Franken für den Wiederaufbau der Ukraine reserviert. Die Zahlen zeigen unterschiedliche politische Prioritäten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Am 29. November 2026 entscheidet die Schweizer Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Finanzierung der 13. AHV-Rente. Konkret geht es um 0,4 Prozentpunkte mehr Mehrwertsteuer.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Der Bundesrat will damit zus&auml;tzliche Milliarden in die AHV lenken und warnt bei einem Nein vor finanziellen Engp&auml;ssen. Die Abstimmung wird damit zu einer Grundsatzfrage &uuml;ber Steuern, Renten und den Umgang mit den Staatsfinanzen.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">13. AHV-Rente: «Schwerwiegende Folgen» – doch bei Milliarden für die Ukraine ist Geld vorhanden

▶️Nur absolute Schurkenregierungen verschleudern das Steuergeld im Ausland, anstatt die EIGENE Bevölkerung zu unterstützen!

https://t.co/A7BLFSYcW8 https://t.co/HxnBndoVj8</p>&mdash; Ramses III 🇱🇮 (@RAMSESderDritte) <a href="https://x.com/RAMSESderDritte/status/2108143013981520250?ref_src=twsrc%5Etfw">October 8, 2026</a></blockquote>
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<p>F&uuml;r die Schweizer Regierung ist die AHV pl&ouml;tzlich ein Problem&nbsp;von&nbsp;"schwerwiegenden Folgen". 0,4 Prozentpunkte mehr Mehrwertsteuer sollen helfen, ein Milliardenloch bei den Renten zu stopfen. Unterdessen hat der Bund f&uuml;nf Milliarden Franken f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine reserviert.</p>

<p>Die eine Rechnung wird der Schweizer Bev&ouml;lkerung pr&auml;sentiert, die andere &uuml;ber Jahre aus dem Bundeshaushalt finanziert. Der Unterschied ist politisch.</p>
<p>Die 13. AHV-Rente wurde im M&auml;rz 2024 vom Volk angenommen und wird im Dezember 2026 erstmals ausbezahlt. Rund 2,6 Millionen Rentner erhalten die zus&auml;tzliche Zahlung. Die Kosten liegen zun&auml;chst bei mehr als vier Milliarden Franken j&auml;hrlich und steigen ab 2035 auf &uuml;ber f&uuml;nf Milliarden.</p>
<p>Ohne zus&auml;tzliche Einnahmen erwartet der Bund bis 2035 ein j&auml;hrliches Defizit von fast f&uuml;nf Milliarden Franken. Der AHV-Fonds droht zudem unter die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu sinken.</p>
<p>Die Antwort des Bundesrats lautet h&ouml;here Mehrwertsteuer. Ab 2028 soll der Satz von 8,1 auf 8,5 Prozent steigen. Ab 2029 bringt das rund 1,4 Milliarden Franken pro Jahr. Selbst damit bleibt f&uuml;r 2035 ein Defizit von rund drei Milliarden Franken.</p>
<p>Bundesr&auml;tin Elisabeth Baume-Schneider warnt deshalb vor "schwerwiegenden Folgen" eines Neins. Die gr&ouml;&szlig;ere Reform AHV2030 soll erst im Fr&uuml;hjahr 2027 ins Parlament kommen.</p>
<p>W&auml;hrend bei der Altersvorsorge &uuml;ber zus&auml;tzliche Einnahmen diskutiert wird, sind f&uuml;r die Ukraine bereits Milliarden eingeplant. Der Bund will zwischen 2025 und 2036 insgesamt f&uuml;nf Milliarden Franken f&uuml;r den Wiederaufbau bereitstellen.</p>
<p>Bis 2028 sollen 1,5 Milliarden aus dem Budget der internationalen Zusammenarbeit kommen. Seit 2022 hat die Schweiz bereits mehr als sechs Milliarden Franken f&uuml;r die Ukraine aufgewendet, einen gro&szlig;en&nbsp;Teil davon f&uuml;r Menschen mit Schutzstatus S.</p>

<p>Die beiden Finanzierungen laufen zwar &uuml;ber unterschiedliche T&ouml;pfe. Die AHV wird haupts&auml;chlich durch Beitr&auml;ge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanziert.</p>
<p>Die Ukraine-Hilfe belastet&nbsp;dagegen&nbsp;den Bundeshaushalt und die internationale Zusammenarbeit. Deshalb kann man die f&uuml;nf Milliarden nicht einfach in die AHV verschieben.</p>
<p>Dass AHV und Ukraine-Hilfe aus unterschiedlichen Kassen bezahlt werden, ist buchhalterisch korrekt, politisch aber nur die halbe Geschichte. Beide Ausgaben werden aus &ouml;ffentlichen Mitteln finanziert, die am Ende von der Bev&ouml;lkerung erwirtschaftet werden. Damit stellt sich eine einfache politische Frage: Welche Aufgaben will der Staat zuerst finanzieren, wenn die Mittel nicht unbegrenzt sind?</p>
<p>Hier liegt der blinde Fleck der aktuellen AHV-Diskussion. &Uuml;ber h&ouml;here Mehrwertsteuern l&auml;sst sich zus&auml;tzliches Geld beschaffen. &Uuml;ber die Gr&ouml;&szlig;e und Zusammensetzung der Staatsausgaben wird weit weniger gesprochen. Dabei w&uuml;rde selbst die geplante Steuererh&ouml;hung die AHV-L&uuml;cke nicht schlie&szlig;en. Sie verschafft dem System Zeit, ohne das Finanzierungsproblem zu beseitigen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Die Abstimmung vom 29. November ist deshalb keine reine Abstimmung &uuml;ber 0,4 Prozentpunkte Mehrwertsteuer. Sie ber&uuml;hrt die Grunds&auml;tze staatlicher Finanzpolitik. Neue Einnahmen lassen sich beschlie&szlig;en. Ebenso l&auml;sst sich festlegen, welche Ausgaben zuerst finanziert und welche Vorhaben zur&uuml;ckgestellt werden.</p>
<p>Die Schweiz darf die Ukraine unterst&uuml;tzen. Sie muss dabei aber nicht jede Summe &uuml;ber Jahre festschreiben. Bei knappen &ouml;ffentlichen Mitteln konkurrieren politische Vorhaben miteinander. Die eigene Altersvorsorge geh&ouml;rt zu den Aufgaben, deren Finanzierung unmittelbar die Bev&ouml;lkerung in der Schweiz betrifft.</p>
<p><strong data-start="1226" data-end="1286">Mehr zum Thema </strong>‒ <a href="https://de-rtnews.com/meinung/292735-klitschkos-kinder-kaempfen-nicht/">Klitschkos Kinder k&auml;mpfen nicht</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Spionagezentren&quot;: EU-Abgeordnete fordern Schließung Russischer Häuser in EU-Ländern</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294112-spionagezentren-eu-abgeordnete-fordern-schliessung/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac77af048fbef27ef7c7ba5.jpg" /> Mehrere Dutzend Abgeordnete des EU-Parlaments haben zur Schließung der "russischen Spionagehäuser" aufgerufen, die weiterhin in mehreren EU-Ländern tätig sind, weil diese angeblich "dem Einflussapparat des Kremls innerhalb der Europäischen Union" dienten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Europ&auml;ischen Parlament haben 71 Abgeordnete die EU-F&uuml;hrung dazu aufgerufen, Ma&szlig;nahmen zur Einstellung der T&auml;tigkeit der Russischen H&auml;user in den Mitgliedstaaten der Union zu ergreifen. Auf Initiative der Europaabgeordneten Rasa Juknevičienė wurde ein entsprechendes Schreiben an den Pr&auml;sidenten des EU-Rates Ant&oacute;nio Costa, die Pr&auml;sidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen sowie die EU-Au&szlig;enbeauftragte Kaja Kallas gerichtet.</p>
<p>Die Aufnahmen des Dokuments <a href="https://x.com/RJukneviciene/status/2107423091219730503" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hat</a> Juknevičienė auf X ver&ouml;ffentlicht. "Kann Europa es ernst meinen mit der Bek&auml;mpfung russischer hybrider Bedrohungen, solange russische 'H&auml;user' in 15 Mitgliedstaaten weiterhin t&auml;tig sind?", schrieb sie im Posting und f&uuml;gte hinzu, dass es an der Zeit sei, "russische Spionagezentren zu beseitigen".&nbsp;</p>
<p>Russische H&auml;user werden von Rossotrudnitschestwo, einer staatlichen russischen Agentur f&uuml;r internationale kulturelle Zusammenarbeit, betrieben. Im Juli 2022 verh&auml;ngte die Europ&auml;ische Union Sanktionen gegen die Agentur. In dem Schreiben der Europaabgeordneten wird darauf hingewiesen, dass der EU-Sanktionsbeschluss diese Organisation als "die wichtigste staatliche Beh&ouml;rde zur Aus&uuml;bung der 'Soft Power' und des hybriden Einflusses des Kremls" beschreibe. Die Agentur fungiere als eine "Dachorganisation" f&uuml;r "Einflussagenten", finanziere "Propagandaprojekte" und verbreite "Kreml-Narrative".</p>
<p>Unter Verweis auf die Daten des estnischen Auslandsnachrichtendiensts schrieben die Verfasser des Briefs, dass Rossotrudnitschestwo und "seine Auslandsvertretungen" angeblich vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB und dem Auslandsnachrichtendienst als "Tarnung f&uuml;r deren Offiziere" genutzt w&uuml;rden.</p>

<p>Dem Dokument zufolge seien Russische H&auml;user weiterhin in mehreren Mitgliedstaaten der EU t&auml;tig: Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, Malta, &Ouml;sterreich, Polen, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechien und Ungarn. Zuvor hatte die Europ&auml;ische Kommission bereits erkl&auml;rt, dass Entscheidungen &uuml;ber die Schlie&szlig;ung dieser Einrichtungen in die Zust&auml;ndigkeit der Mitgliedstaaten fallen. Die Autoren des Schreibens glauben jedoch, dass dies "nicht als Vorwand f&uuml;r europ&auml;isches Nichtstun dienen darf". Ihnen zufolge sei "ein koordiniertes europ&auml;isches Vorgehen" erforderlich, um den Betrieb von Einrichtungen zu beenden, "die dem Einflussapparat des Kremls innerhalb der Europ&auml;ischen Union" dienten.</p>
<p>Am 1. September gab der deutsche Au&szlig;enminister Johann Wadephul bekannt, dass Deutschland das Abkommen &uuml;ber die T&auml;tigkeit des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin k&uuml;ndigen werde. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem die Beh&ouml;rden des Landes Moskau f&uuml;r den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig verantwortlich gemacht hatten.</p>
<p>Seit Kriegsbeginn in der Ukraine im Jahr 2022 wurde die T&auml;tigkeit der Russischen H&auml;user in L&auml;ndern wie Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Rum&auml;nien und Moldawien eingestellt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/291365-betrieb-im-russisches-haus-in/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Betrieb im Russischen Haus in Berlin vor dem Aus &ndash; Mitarbeiter entlassen, Russland reagiert</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ukraine zuerst, Deutschlands Reformen später</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/inland/294143-reformstau-in-deutschland-milliarden-fuer/]]></link>
        <guid>https://rtdefree.info/inland/294143-reformstau-in-deutschland-milliarden-fuer/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7ab4fb480cc7a406ecb2e.jpg" /> Friedrich Merz verspricht seit mehr als einem Jahr grundlegende Reformen für Deutschland. Doch bei Rente, Pflege, Steuern und Arbeitsmarkt kommt seine Regierung kaum voran. Während für die Ukraine weitere Milliarden bereitgestellt werden, werden die Reformen im eigenen Land weiter verschoben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []"><em>Von Hans-Ueli L&auml;ppli</em></p>
<p>Friedrich Merz findet f&uuml;r die Ukraine schnell Milliarden. Bei den gro&szlig;en Problemen im eigenen Land reicht es dagegen nicht einmal f&uuml;r einen verbindlichen Zeitplan.</p>
<p>Am 4. Oktober reist der Bundeskanzler nach Kiew und k&uuml;ndigt weitere Unterst&uuml;tzung von mehr als 1,3 Milliarden Euro an. Rund eine Milliarde Euro soll in die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung flie&szlig;en, weitere 350 Millionen Euro in die ukrainische Energieversorgung.</p>
<p>Drei Tage sp&auml;ter tagt der Koalitionsausschuss in Berlin. Vier Stunden beraten Union und SPD &uuml;ber Rente, Pflege, Arbeitsmarkt und Steuern. Das Ergebnis bleibt &uuml;berschaubar. Die Reformen sollen nun erst im Fr&uuml;hjahr 2027 abgeschlossen werden.</p>

<p>Dabei hatte Merz bereits 2025 einen "Herbst der Reformen" angek&uuml;ndigt. Danach folgten weitere Termine. Sommer 2026, Jahresende 2026, jetzt Fr&uuml;hjahr 2027.</p>
<p>Aus einem Reformversprechen ist damit vor allem eine lange Liste neuer Fristen geworden.</p>
<p>Das ist umso problematischer, weil die offenen Baustellen nicht kleiner werden. Die Rentenkassen stehen unter dem Druck der Alterung, die Pflegeversicherung ben&ouml;tigt eine langfristige Finanzierung, Unternehmen verlangen bessere Rahmenbedingungen und weniger B&uuml;rokratie, w&auml;hrend Deutschland wirtschaftlich kaum vom Fleck kommt.</p>
<p>Bei der Ukraine kann die Bundesregierung dagegen konkrete Summen nennen und neue Zusagen machen.</p>
<p>Die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew ist inzwischen auf eine Gr&ouml;&szlig;enordnung angewachsen, bei der niemand mehr so tun kann, als handle es sich um Nebenausgaben. Die Bundesregierung beziffert ihre bisherige Unterst&uuml;tzung auf rund 100 Milliarden Euro. F&uuml;r 2027 sind weitere 11,6 Milliarden Euro vorgesehen.</p>
<p>Hinzu kommen steigende Verteidigungsausgaben. Der Bund plant f&uuml;r 2027 rund 109,7 Milliarden Euro f&uuml;r Verteidigung.</p>
    
    
    
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<p data-pm-slice="1 1 []">Diese Politik l&auml;sst sich mit Sicherheitsinteressen begr&uuml;nden. Sie verlangt aber auch Ehrlichkeit gegen&uuml;ber den deutschen B&uuml;rgern. W&auml;hrend Berlin immer neue Milliarden nach Kiew &uuml;berweist, w&auml;chst der finanzielle Druck auf die eigenen Staatsfinanzen. F&uuml;r Rente, Pflege, Infrastruktur und Entlastungen bleibt damit immer weniger Spielraum.</p>

<p data-pm-slice="1 1 []">Merz spricht gerne von Verantwortung und Zukunft. Verantwortung bedeutet allerdings auch, die eigenen staatlichen Strukturen finanzierbar zu halten.</p>
<p>Gerade hier bleibt seine Regierung bislang vieles schuldig. Die Rente wird weiter verhandelt. Die Pflege wartet auf L&ouml;sungen. Beim Arbeitsmarkt gibt es Streit &uuml;ber die Arbeitszeit. Bei den Steuern fehlt eine gemeinsame Linie. Beim B&uuml;rokratieabbau liegen gro&szlig;e Erwartungen und konkrete Ergebnisse noch weit auseinander.</p>
<p>W&auml;hrend diese Themen auf den n&auml;chsten Koalitionsausschuss vertagt werden, k&uuml;ndigt Berlin in Kiew bereits die n&auml;chsten Milliarden an.</p>
<p>Das Problem ist deshalb nicht nur der Reformstau. Es ist die politische Reihenfolge. F&uuml;r Kiew werden Milliarden mobilisiert, f&uuml;r die eigenen B&uuml;rger werden Termine verschoben. Au&szlig;enpolitisch gibt es Geld und Tempo, innenpolitisch gibt es Kommissionen, Koalitionsrunden und neue Zeitpl&auml;ne. Genau daran l&auml;sst sich ablesen, welche Priorit&auml;ten diese Bundesregierung setzt.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Ein Bundeskanzler kann nicht unbegrenzt neue internationale Verpflichtungen eingehen und im eigenen Land die grundlegenden Reformen immer weiter auf sp&auml;ter verschieben.</p>
<p>Merz hatte einen "Herbst der Reformen" angek&uuml;ndigt. Jetzt ist Fr&uuml;hjahr 2027 der n&auml;chste Termin.</p>
<p>Bis dahin bleiben die Probleme bestehen.</p>
<p>Die Bundesregierung muss deshalb erkl&auml;ren, wann aus den vielen Reformank&uuml;ndigungen tats&auml;chlich Gesetze werden. Denn Deutschland braucht keine weitere Terminverschiebung, sondern Entscheidungen &uuml;ber Rente, Pflege, Steuern, Arbeitsmarkt und Staatsfinanzen.</p>
<p>F&uuml;r die Ukraine werden Milliarden beschlossen.</p>
<p>F&uuml;r Deutschland wird weiter beraten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/291355-300-millionen-monatlich-von-drohnenbauern/">300 Millionen monatlich von Drohnenbauern? Ukrainischer Journalist bezichtigt Merz der Korruption</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Keine Halbmitgliedschaft&quot;: Kiew stellt Bedingungen für EU-Beitritt</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/europa/294098-keine-halbmitgliedschaft-kiew-stellt-bedingungen-fuer-eu-beitritt/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac7610748fbef54b4222697.png" /> Die EU diskutiert ein Modell, bei dem neue Mitglieder zunächst mit Einschränkungen bei Marktzugang und finanzieller Unterstützung rechnen müssten. Die Ukraine will keine abgespeckte EU-Mitgliedschaft akzeptieren und fordert uneingeschränkten Zugang zum europäischen Markt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ukraine will keine Alternative zu einer vollwertigen Mitgliedschaft in der Europ&auml;ischen Union akzeptieren. Kiew lehnt insbesondere dauerhafte Beschr&auml;nkungen beim Zugang zum EU-Markt sowie zu Agrarsubventionen ab. Dies erkl&auml;rte der Sprecher des ukrainischen Au&szlig;enministeriums Georgi Tichi bei einem Briefing. Eine Aufzeichnung des Briefings wurde auf YouTube ver&ouml;ffentlicht.</p>

<p><em>"Keine Ersatzl&ouml;sungen f&uuml;r eine vollwertige Mitgliedschaft. Bitte f&uuml;gt dem Wort 'Mitgliedschaft' keine Adjektive hinzu und schlagt keine hybriden Varianten oder irgendeine Art von Halbmitgliedschaft in der Europ&auml;ischen Union vor. Die Ukraine wird so etwas nicht akzeptieren."</em></p>
<p>F&uuml;r die ukrainische Seite sei zudem von entscheidender Bedeutung, den Prozess der europ&auml;ischen Integration gemeinsam mit Moldawien zu durchlaufen. Beide Staaten hatten ihre Beitrittsantr&auml;ge gleichzeitig gestellt.</p>
<p><strong>EU plant &Uuml;bergangsregelungen f&uuml;r k&uuml;nftige Mitglieder</strong></p>
<p>Die EU bereitet sich auf k&uuml;nftige Erweiterungen vor. So hat die Europ&auml;ische Kommission am 6.&nbsp;Oktober ein Ma&szlig;nahmenpaket zur Vorbereitung auf neue Mitglieder verabschiedet. F&uuml;r diese&nbsp;k&ouml;nnten bei Bedarf &Uuml;bergangsregelungen in den Bereichen Landwirtschaft, Finanzierung und Zugang zum EU-Markt gelten.</p>
<p>Aufgrund der Gr&ouml;&szlig;e und hohen Produktivit&auml;t ihres Agrarsektors schl&auml;gt die Kommission f&uuml;r die Ukraine gezielte Regelungen f&uuml;r bestimmte sensible Agrarprodukte vor. Diese k&ouml;nnten den Zugang zum EU-Markt sowie die finanzielle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r diese Produkte deutlich einschr&auml;nken. Zugleich soll die Ukraine dabei unterst&uuml;tzt werden, wieder Zugang zu ihren traditionellen Exportm&auml;rkten au&szlig;erhalb der EU zu erlangen. Dazu z&auml;hlen insbesondere M&auml;rkte im Nahen Osten und in Afrika.</p>
<p>Laut der <em>Financial Times</em> soll die Ukraine zudem nur eingeschr&auml;nkten Zugang zu den Lebensmittelm&auml;rkten der EU und zum System der Agrarsubventionen erhalten. Dieses hat ein Gesamtvolumen von rund 55&nbsp;Milliarden Euro j&auml;hrlich.</p>

<p><strong>Kiew besteht auf zeitlicher Begrenzung</strong></p>
<p>Auch bei den m&ouml;glichen Beschr&auml;nkungen im Agrarbereich zieht Kiew eine klare Grenze. Der ukrainische Landwirtschaftsminister Taras Wysozki erkl&auml;rte, sein Land sei zu &Uuml;bergangsfristen bereit. Diese m&uuml;ssten jedoch ein festgelegtes Enddatum haben.</p>
<p><em>"F&uuml;r uns gibt es einen grunds&auml;tzlichen Unterschied zwischen einer &Uuml;bergangsfrist und einer dauerhaften Beschr&auml;nkung. Die Ukraine ist zu Ersterem bereit. Letzteres w&uuml;rde der eigentlichen Logik einer vollwertigen Mitgliedschaft in der Europ&auml;ischen Union widersprechen."</em></p>
<p>Tichi erkl&auml;rte seinerseits, die entsprechenden Fragen sollten im Rahmen der Beitrittsverhandlungen gekl&auml;rt werden.</p>
<p><em>"Wenn der entsprechende Cluster er&ouml;ffnet wird&nbsp;&ndash; und wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr alle Cluster er&ouml;ffnen werden&nbsp;&ndash;, werden wir in diesen Prozess einsteigen und sowohl mit der Europ&auml;ischen Kommission als auch mit einzelnen Mitgliedstaaten dar&uuml;ber sprechen, unter welchen Bedingungen und auf welche Weise wir uns gerade in diesem Agrarbereich integrieren."</em></p>
<p><strong>Stand der Beitrittsverhandlungen</strong></p>
<p>Im Juni&nbsp;2022 erhielten die Ukraine und Moldawien offiziell den Status von EU-Beitrittskandidaten. Im Juni&nbsp;2024 hat die EU die Beitrittsverhandlungen mit beiden L&auml;ndern formell er&ouml;ffnet.</p>

<p>Derzeit umfasst der Beitrittsprozess 33 Verhandlungskapitel, die in sechs thematische Cluster gegliedert sind. Im Juni&nbsp;2026 starteten die Ukraine und Moldawien mit dem ersten Cluster "Grundlagen". Am 14.&nbsp;Juli folgte der sechste Cluster "Au&szlig;enbeziehungen". Der erste Cluster umfasst unter anderem die Bereiche Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte, demokratische Institutionen, Verwaltungsreform und wirtschaftliche Kriterien. Der sechste Cluster betrifft die Au&szlig;enbeziehungen sowie die Au&szlig;en-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik.</p>
<p>Der Kandidatenstatus und die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen bedeuten jedoch nicht automatisch die Aufnahme in die EU. Sie markieren lediglich den Beginn eines langwierigen Prozesses. So ist die T&uuml;rkei seit 1999 Beitrittskandidat, Nordmazedonien seit 2005, Montenegro seit 2010 und Serbien seit 2012. Zuletzt trat Kroatien im Jahr 2013 der EU bei. Der Beitrittsprozess dauerte dort zehn Jahre.</p>
<p>In der vergangenen Woche hatte die EU-Kommission einen Beitritt der Ukraine im Jahr 2027 ausgeschlossen. Bereits im Sommer hatten EU-Vertreter abgelehnt, die Frage einer ukrainischen EU-Mitgliedschaft beim G7-Gipfel zu er&ouml;rtern.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://de-rt.com/europa/293583-eu-laesst-selenskij-mit-forderung-nach-mitgliedschaft-schon-2027-abblitzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU l&auml;sst Selenskij mit Forderung nach Mitgliedschaft schon 2027 abblitzen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Hormus wird gefährlicher, doch das Öl fließt weiter</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/der-nahe-osten/294092-hormus-wird-gefaehrlicher-doch-oel/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac758c548fbef54b422268f.png" /> Die Eskalation in Hormus hat den Ölhandel bisher weniger getroffen als erwartet. Zwar erreichten die Angriffe auf Tanker einen neuen Rekord, doch weiterhin gelangen Millionen Barrel täglich auf den Weltmarkt. Alternative Pipelines helfen dabei, die Ausfuhren aufrechtzuerhalten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Die Angriffe auf Tanker in der Stra&szlig;e von Hormus haben vergangene Woche einen neuen H&ouml;chststand erreicht. Dennoch flie&szlig;en weiterhin gro&szlig;e Mengen &Ouml;l durch die strategisch wichtige Meerenge. Nach Angaben von US-Pr&auml;sident Donald Trump erreichen die Transporte inzwischen sogar wieder das Niveau von vor Beginn des Krieges mit Iran und &uuml;berschreiten es zeitweise.</p>
<p>Zwischen dem 28. September und dem 5. Oktober wurden mindestens zw&ouml;lf Angriffe auf Tanker und andere Schiffe registriert, die Roh&ouml;l, Fl&uuml;ssigerdgas oder Fl&uuml;ssiggas transportierten. Damit wurde der h&ouml;chste Wochenwert seit Beginn des Krieges erreicht. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation best&auml;tigte neun Vorf&auml;lle in diesem Zeitraum. Der bisherige H&ouml;chststand lag bei acht Angriffen in der Woche vom 13. Juli.</p>
    
    
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<p>Das von der US-Marine gef&uuml;hrte Joint Maritime Information Center (JMIC) berichtet weiterhin von Drohnen&uuml;berfl&uuml;gen, &Uuml;berwachungsaktivit&auml;ten und Funkkontakten der iranischen Revolutionsgarden. Teheran h&auml;lt damit den Druck auf die Schiffe aufrecht, die die wichtige Route passieren. Iran begr&uuml;ndet solche Aktionen mit Vergeltungsma&szlig;nahmen gegen US-Angriffe.</p>
<p><strong>Der &Ouml;lfluss bleibt trotz der Angriffe hoch</strong></p>
<p>Die zunehmenden Angriffe haben den &Ouml;ltransport durch Hormus bislang nicht zum Erliegen gebracht. Im Gegenteil. Die Produzenten am Persischen Golf bem&uuml;hen sich, ihre Exporte weiter hochzuhalten.</p>
<p>Nach Berechnungen des privaten Datenanbieters Kpler wurden Ende September rund 13 Millionen Barrel &Ouml;l pro Tag durch die Stra&szlig;e von Hormus transportiert. Das liegt zwar noch deutlich unter dem Vorkriegsniveau von durchschnittlich rund 20 Millionen Barrel t&auml;glich. Mitte September lagen die regionalen &Ouml;lexporte jedoch zeitweise bereits &uuml;ber dem Niveau von vor Beginn des Krieges.</p>
<p>Trump erkl&auml;rte am 6. Oktober im Wei&szlig;en Haus, die &Ouml;ltransporte durch die Stra&szlig;e von Hormus w&uuml;rden inzwischen wieder das fr&uuml;here Niveau erreichen und es teilweise sogar &uuml;berschreiten.</p>
<blockquote>
<p>"<em>Wir bringen es inzwischen auf ein Niveau, das dem vor dem Krieg entspricht und es manchmal sogar &uuml;bertrifft</em>", sagte Trump.</p>
</blockquote>
<p>In den vergangenen Tagen seien "Millionen Barrel &Ouml;l" ausgeliefert worden.</p>
    
    
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<h3 data-pm-slice="1 1 []">Saudi-Arabien weicht auf andere Wege aus</h3>
<p>Ein Teil des &Ouml;ls wird inzwischen &uuml;ber andere Wege aus der Region gebracht. Ende September nahm Saudi-Arabien seine Ost-West-Pipeline wieder in Betrieb. Das Roh&ouml;l kann damit zu H&auml;fen am Roten Meer gepumpt und von dort verschifft werden.</p>
<p>&Uuml;ber diese Route lassen sich zus&auml;tzlich rund vier Millionen Barrel pro Tag ausf&uuml;hren.</p>
    
    
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<p>Dass weiterhin viel &Ouml;l auf den Markt kommt, bedeutet allerdings nicht, dass der Transport wieder normal l&auml;uft. Ein gro&szlig;er Teil des &Ouml;ls wird auf See von einem Tanker auf einen anderen umgeladen.</p>
<p>Diese Methode hat Iran schon seit Jahren genutzt, um Sanktionen zu umgehen. Nun wird sie in viel gr&ouml;&szlig;erem Umfang eingesetzt.</p>
<p>Vor der Stra&szlig;e von Hormus sammeln sich Tanker und fahren anschlie&szlig;end in Gruppen weiter. Zwischen den Schiffen liegen etwa 3.000 bis 4.000 Meter. Einige Tanker schalten ihre Transponder aus und reduzieren nachts ihre Beleuchtung. Die US-Streitkr&auml;fte verfolgen die Bewegungen mit Drohnen und Hubschraubern.</p>
<p>Die Stra&szlig;e von Hormus ist damit deutlich gef&auml;hrlicher geworden, doch der &Ouml;lfluss ist bislang nicht im gleichen Ausma&szlig; zur&uuml;ckgegangen. Alternative Routen und Umladungen auf See helfen den Produzenten, weiterhin gro&szlig;e Mengen &Ouml;l auf den Weltmarkt zu bringen. Der Preis daf&uuml;r sind kompliziertere Transporte und ein deutlich h&ouml;heres Risiko.</p>
<p><em>Aus dem <a href="https://actualidad-rt.com/actualidad/631475-paradojica-situacion-ormuz-ataques-petroleo">Spanischen</a> &uuml;bersetzt. Der Artikel erschien zuerst auf der Homepage von <a href="https://actualidad-rt.com/actualidad/631475-paradojica-situacion-ormuz-ataques-petroleo">RT Espa&ntilde;ol</a>.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;<strong>&ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/der-nahe-osten/294079-drei-tote-bei-angriffen-auf/">Drei Tote nach Angriffen auf saudische Flugh&auml;fen &ndash; USA bereiten m&ouml;gliche Iran-Schl&auml;ge vor</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>US-Ölkonzern PCEC verkündet Millionen-Investitionen in Venezuela</title>
        <link><![CDATA[https://rtdefree.info/amerika/294077-us-oelkonzern-pcec-verkuendet-millionen-investitionen-in-venezuela/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.10/thumbnail/6ac74ff2b480cc4dd01c4d86.jpg" /> Seit der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA kehren US-Energiekonzerne allmählich in das südamerikanische Land zurück. An dem Trend beteiligt sich auch die Pacific Coast Energy Company (PCEC), die nun Millionen-Investitionen angekündigt hat.]]>
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        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wohl eine gute Nachricht f&uuml;r die venezolanische &Uuml;bergangspr&auml;sidentin Delcy Rodr&iacute;guez: Ein weiteres US-&Ouml;lunternehmen will nach der&nbsp;Verhaftung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro Anfang Januar durch das US-Milit&auml;r massiv in das s&uuml;damerikanische Land investieren. Am Mittwoch hat die Pacific Coast Energy Company (PCEC) in einer Pressemitteilung ihre Kooperation mit dem venezolanischen Staatskonzern Petr&oacute;leos de Venezuela S.A. (PDVSA) bekannt gegeben. Die Vertr&auml;ge, unter die der Konzern mit Sitz im US-Bundestaat Kalifornien seine Unterschrift gesetzt hat, sehen die Wiederbelebung und die Entwicklung der &Ouml;lvorkommen Delta und Cabimas in den venezolanischen Bundesstaaten Monagas und Zulia vor.</p>

<p>Der PCEC zufolge geht es um Investitionen in H&ouml;he von bis zu 3,5 Milliarden US-Dollar f&uuml;r die gesamte Laufzeit der Vereinbarungen. Der US-Konzern hat im dritten Quartal 2026 nunmehr seine Arbeit an den beiden Vorkommen aufgenommen und will in den kommenden sechs Monaten die &Ouml;lproduktion von den jetzigen 19.300&nbsp;Barrel pro Tag auf bis zu 40.000 so gut wie verdoppeln. Der ehrgeizige Entwicklungsplan des Energieunternehmens lautet, innerhalb von zehn Jahren die Spitzenproduktion von 150.000 bis 160.000&nbsp;Barrel pro Tag zu erreichen.</p>
<p>Bis dato hat die PCEC schon 80 Millionen US-Dollar in unabdingbare Ausr&uuml;stung wie etwa Bohrt&uuml;rme und Pumpen investiert. Die vier Bohranlagen sollen 900 &Ouml;lquellen in Cabimas wieder in Stand setzen. In Delta wiederum sollen 37 Pumpen ersetzt werden. Mit diesen Kapitalanlagen hat der US-Konzern bereits mehr als 50 stillgelegte &Ouml;lquellen wiederbelebt.</p>
<p>Die Projekte kurbeln nach PCEC-Angaben auch die lokale Wirtschaft an. Um die Produktion an den Vorkommen sicherzustellen, hat der US-Konzern demnach 18 Lieferanten von Material, 35 Dienstleister und mehr als 1.000 &ouml;rtliche Arbeiter unter Vertrag genommen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/292633-erstmals-seit-maduros-entfuehrung-trump/">Erstmals seit Maduros Entf&uuml;hrung: Trump trifft Venezuelas &Uuml;bergangspr&auml;sidentin Rodr&iacute;guez</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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