Im baden-württembergischen Offenburg läuft ein größerer Einsatz von Sicherheits- und Rettungskräften. Gegen 8 Uhr sollen mehrere Notrufe bei der Polizei eingegangen sein.
In einer Straße mit mehreren Mehrfamilienhäusern sollen nach Angaben von Zeugen dabei mehrere Schüsse gefallen sein. Nach Eintreffen der Sicherheitskräfte wurde ein lebloser Mann entdeckt.
Eine Frau soll zudem schwerstverletzt in der Hofeinfahrt vor einem Wohnhaus vorgefunden worden sein. Es seien sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet worden. Rettungsdienst und Notarzt hätten die Frau dabei weiter vor Ort medizinisch betreut. Wie ein Sprecher der Polizei dann bestätigte, ist die Frau wenig später in einer Klinik verstorben.
Eine Gefahr für die Öffentlichkeit soll nicht bestehen. Polizei und Rettungskräfte sind im Großeinsatz vor Ort. Der Bereich rund um die Händelstraße ist derzeit komplett abgesperrt.
Wie die Polizei weiter mitteilte, wurde in der Nähe des Tatorts eine Waffe gefunden. Warum es zu dem Vorfall kam, ist demnach Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen seien nur der Mann und die Frau beteiligt gewesen. Ein Polizeisprecher sagte dem SWR, man gehe davon aus, dass sich die beiden Personen kannten.
Die Identitäten der beiden Toten sind weiterhin unbekannt. Nach Angaben der Polizei ermitteln Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Offenburg wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts zum Nachteil der Frau. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem verstorbenen Tatverdächtigen um einen 33-jährigen Mann.
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