Liveticker Ukraine-Krieg: Journalisten-Delegation zur humanitären Mission nach Aljoschki unterwegs

29.10.2026 08:30 Uhr
08:30 Uhr
Frachtschiff mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte auf See getroffen
Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht ihre Schläge mit Drohnen gegen Objekte der Hafeninfrastruktur der Ukraine und gegen Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, fortgesetzt.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, wurde dabei auf See ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen Odessa lieferte.
08:13 Uhr
613 Drohnen in einer Nacht: Einer der größten Angriffsversuche auf Moskau in diesem Jahr abgewehrt
Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Moskau, Sergei Sobjanin, teilt auf Telegram mit, dass zwischen 20.30 Uhr Moskauer Zeit am 28. Oktober und 7.00 Uhr am 29. Oktober 613 ukrainische Drohnen auf den Großraum Moskau zuflogen. Der Großteil wurde von den russischen Luftabwehrkräften im weiten Vorfeld neutralisiert, 231 Drohnen wurden laut Sobjanin im Anflug auf Moskau zerstört.
Zugleich meldet die russische Nachrichtenagentur TASS, dass dieser Angriffsversuch einer der größten seit Jahresbeginn war. Die Agentur verweist dabei auf eigene Berechnungen, die auf der Grundlage der offiziellen Angaben Sobjanins durchgeführt wurden. Laut TASS wurde der bislang massivste Angriff in der Zeit vom 19. September bis zum Morgen des 20. September abgewehrt: Die Luftabwehrkräfte schossen damals mehr als 1.600 Drohnen ab.
07:54 Uhr
Kommunikation des Gegners im Visier: Im Oktober mehr als 90 Anlagen im Gebiet Charkow zerstört
Einheiten des russischen Truppenverbands Nord haben seit Anfang Oktober im Gebiet Charkow mehr als 90 Kommunikationsanlagen der ukrainischen Streitkräfte zerstört, darunter auch Starlink-Anlagen. Dies sagte der Kommandeur einer Aufklärungseinheit mit dem Rufnamen Charon der russischen Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte:
"Wir suchen täglich nach installierten Antennen und Relaissendern der ukrainischen Streitkräfte bei Charkow, um sie außer Betrieb zu setzen, denn ohne Verbindung gibt es auch keine Führung der Einheiten. Auch Satellitensysteme, die Internet auf die Stellungen bringen und so die Koordination der Soldaten ermöglichen, werden gezielt außer Gefecht gesetzt."
07:32 Uhr
Russische Menschenrechtsbeauftragte fliegt mit ausländischen Journalisten zur humanitären Mission nach Aljoschki
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa teilt mit, dass sie gemeinsam mit zu einer humanitären Mission in die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson aufbricht. An der Flugzeugtreppe sagte sie:
"Mit uns zusammen fliegen Journalisten, das sind vor allem Journalisten aus den Vereinigten Staaten von Amerika, die von der amerikanischen Seite vorgeschlagen wurden, sowie Journalisten aus verschiedenen Ländern der Welt."
Lantratowa betonte zudem, dass die im Zusammenhang mit der humanitären Mission verkündete Feuerpause in Aleschki vollständig eingehalten werde. Zwischenfälle gebe es nicht, die Militärs führten alle notwendigen ingenieurtechnischen Arbeiten durch.
07:15 Uhr
Melania Trump kündigt US-Journalisten als Beobachter bei humanitärer Mission in Aljoschki an
Die First Lady der USA, Melania Trump, teilt mit, dass US-amerikanische Journalisten an der humanitären Mission in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson teilnehmen werden. Trump schrieb auf X:
"Vier amerikanische Journalisten des Fernsehsenders Newsmax werden in Aljoschki sein und humanitäre Vertreter von russischer und ukrainischer Seite begleiten. Als neutrale Beobachter werden sie unabhängig filmen und den Verlauf dieser historischen humanitären Mission dokumentieren."
28.10.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Kremlberater: Keine Beteiligung der Europäer an Gesprächen zur Ukraine
Die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA werden ohne Beteiligung der europäischen Politiker stattfinden. Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, erklärte dies gegenüber der Nachrichtenagentur Westi.
"Sie könnten dorthin gelangen, wenn sie Tickets kaufen. Aber niemand hat die Absicht, sie an den Verhandlungstisch einzuladen", fügte Uschakow hinzu.
Moskau habe mit der US-amerikanischen Seite vereinbart, dass die Gespräche unter Beteiligung von Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA wiederaufgenommen werden, so der russische Präsidentenberater weiter.
Außerdem gab Uschakow an, die Teilnahme von Europäern an den Verhandlungen sei beim jüngsten Telefonat zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, nicht zur Sprache gekommen.
20:49 Uhr
DVR: Frau bei Angriff durch ukrainische Drohne in Donezk getötet
Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Bei einem Angriff auf ein Eigenheim in der gleichnamigen Republikhauptstadt am Mittwochnachmittag (Ortszeit) kam eine Frau des Jahrgangs 1991 ums Leben. Wie der Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram bekannt gibt, sei das Haus im Stadtteil Kuibyschew völlig zerstört worden.
Ein Reporter der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete aus Donezk, es seien am Ort des Angriffs Trümmerteile einer Kampfdrohne mit Aufschriften in ukrainischer Sprache entdeckt worden. Auch benachbarte Wohngebäude seien beschädigt worden.
Bei einer weiteren Drohnenattacke auf den Stadtteil Kiew sei es zu einem Fensterbruch in einem Wohngebäude gekommen, teilt der Bürgermeister von Donezk weiter mit.
20:40 Uhr
Drohnen zerstören Kampfgerät der ukrainischen Armee an der Front bei Kramatorsk (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd setzen konsequent gegnerische Ausrüstung und Personal im Frontabschnitt Kramatorsk außer Gefecht. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Bei einem kürzlichen Kampfeinsatz wurden demnach getroffen:
- ein Feldlager mit Munition,
- Drohnenleitstellen,
- Anlagen der elektronischen Kampfführung,
- Hexakopter,
- bodengestützte Robotersysteme,
- Befestigungen sowie Personal.
20:31 Uhr
Russische Flugabwehrkräfte holen weitere Drohnen vom Himmel
In der Zeitspanne von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 90 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Orjol, Kursk, Woronesch, Rjasan und Tula zerstört. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwochabend zu entnehmen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.