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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Dnjepropetrowsk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Dnjepropetrowsk© Sergei Bobylew
  • 25.05.2026 18:54 Uhr

    18:54 Uhr

    FSB nimmt Agent ukrainischer Geheimdienste fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner des Gebiets Cherson festgenommen, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Dies teilte TASS unter Berufung auf die FSB-Abteilung in der Region mit.

    Wie es heißt, soll der 1969 geborene Mann regelmäßig den Vertretern der ukrainischen Geheimdienste Informationen über die Stationierungsorte der russischen Einheiten auf dem Territorium der Region über einen ausländischen Messenger-Dienst übermittelt haben.

    Gegen den Festgenommenen wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

  • 18:31 Uhr

    Befreiung von Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk: Bedeutender Stützpunkt des Gegners eingenommen

    Mit der Befreiung der Ortschaft Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die russischen Streitkräfte einen bedeutenden Stützpunkt der gegnerischen Verteidigung eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium ist dies dem weiteren Vorstoß russischer Truppen an der Frontlinie im Norden der Kampfzone förderlich.

  • 18:11 Uhr

    Hunderte Häuser während der Kämpfe um Dobropasowo befreit

    Im Zuge der langwierigen heftigen Kämpfe um die Ortschaft Dobropasowo im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die Soldaten des russischen Truppenverbandes Ost über 400 Häuser befreit. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    Zudem wurden mehr als zwei Kompanien der ukrainischen Streitkräfte, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Bodenrobotersysteme und 25 Hexacopter vom Typ Baba Jaga außer Gefecht gesetzt.

    Wie der Gesprächspartner der Agentur betonte, sei die Befreiung der Siedlung ein wichtiger Schritt für weitere Offensivaktionen der Soldaten des Verbandes Ost in die nördliche Richtung. 

    Am Montag berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau über die Befreiung der Ortschaft Dobropasowo.

  • 17:49 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Vater und seine Tochter durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt

    Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki traf die gegnerische Drohne ein Auto. Ein Mann des Jahrgangs 1980 und seine Tochter des Jahrgangs 2008 wurden verletzt.  Die beiden befinden sich in einem stabilen, aber ernsten Zustand. Sie erhalten medizinische Hilfe.

  • 17:21 Uhr

    Strom- und Wasserversorgung in AKW-Stadt Energodar wiederhergestellt

    Nach fast vier Tagen ohne Strom und Wasser haben die zuständigen Dienste die Versorgung von Energodar, der Satellitenstadt des Atomkraftwerks Saporoschje, wiederhergestellt, berichtet der Direktor des Kraftwerks, Juri Tschernitschuk. Ihm zufolge wurden die Reparaturarbeiten während wiederholter Angriffe der Ukraine auf die Stadt abgeschlossen. Der Gegner setzt seine Attacken fort.

  • 16:59 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Mitarbeiter des AKW Saporoschje an

    Eine ukrainische FPV-Drohne hat ein Auto mit Mitarbeitern des Atomkraftwerks Saporoschje angegriffen, teilt der Pressedienst des Atommeilers mit. Es gab keine Verletzten, den Mitarbeitern gelang es, das Fahrzeug rechtzeitig zu verlassen. Das Auto ging in Flammen auf.

  • 16:32 Uhr

    Lawrow: Terrorangriff auf Starobelsk im Westen ignoriert

    Der Westen hat den grausamen Terrorangriff auf die Berufsschule und das Wohnheim in Starobelsk der Lugansker Volksrepublik "links liegen lassen", erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einer Veranstaltung in Moskau anlässlich des Afrikatages.

    Der Minister bedankte sich bei allen afrikanischen Ländern, die ihr aufrichtiges Beileid ausgesprochen haben. Journalisten aus den Ländern der globalen Mehrheit erfüllten ehrlich ihre Pflicht, über den Terroranschlag in Starobelsk zu berichten, fügt Lawrow hinzu.

  • 16:12 Uhr

    Überlebende schildert ukrainischen Angriff auf Wohnheim in Starobelsk

    Eine Schülerin, die den ukrainischen Drohnenangriff auf die Berufsschule und das dazugehörige Wohnheim in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk überlebt hat, berichtet vom Ablauf des nächtlichen Angriffs, wie sie ihn erschreckend hautnah erleben musste.

    Bereits am Abend gab es in Starobelsk Luftalarm und die Berufsschüler hörten Explosionen in der Ferne, doch niemand rechnete mit Angriffen auf die Berufsschule und das Wohnheim. Die Schülerin Maria berichtet, dass sie und ihre Mitschülerinnen ihre Matratzen in den Flur legten, um dort zu schlafen und nicht von Scherben verletzt zu werden, sollten bei einem Einschlag in der Nähe die Fenster bersten.

    Doch die ukrainischen Drohnen explodierten nicht in der Nähe, sondern trafen direkt das Wohnheim, in dem sich 86 Schülerinnen und Schüler befanden. Insgesamt 16 Drohnen in drei Angriffswellen trafen das Wohnheim sowie das Lehr- und Verwaltungsgebäude der Berufsschule. Einige Schüler schafften es, vor dem Einsturz über mehrere Stockwerke hinweg ins Freie zu gelangen, darunter auch Maria. Sie hatte Glück und erlitt weder Brüche noch innere Verletzungen.

    Insgesamt wurden bei dem Angriff in der Nacht zum Freitag 21 Menschen getötet und Dutzende verletzt, viele von ihnen schwer. 42 Personen befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:40 Uhr

    Peskow: Moskau hat von Westen keine Verurteilung von Kiews Angriff auf Schulwohnheim gehört

    Russland hat vom Westen keine Verurteilung des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf ein Schulwohnheim in der Stadt Starobelsk in der LVR gehört. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag gegenüber Reportern. 

    "Was die Berichterstattung über diese Tragödie angeht, so haben wir keine offiziellen Erklärungen gehört, in denen Kiew verurteilt worden wäre. Wir haben keine Handlungen gesehen, die als Verurteilung dieses barbarischen Terroranschlags auf junge Menschen betrachtet werden könnten. Das ist alles, was man in diesem Zusammenhang feststellen kann."

  • 15:15 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.135 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, hieß es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 88 Kraftfahrzeuge,
    • fünf Artilleriegeschütze,
    • vier Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Depots mit Munition und Treibstoff, Infrastruktur militärischer Flugstützpunkte, eine Anlage für Montage unbemannter Boote sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 142 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Lenkbomben, 17 HIMARS-Raketen und 417 Drohnen ab.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.