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Liveticker Ukraine-Krieg: Stau-Chaos in Kiew nach Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Stau-Chaos in Kiew nach Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr© Urheberrechtlich geschützt
  • 29.10.2026 11:37 Uhr

    11:37 Uhr

    Obama: "Weißes Haus geht vor Putin in die Knie"

    Im Vorfeld der Zwischenwahlen hat der ehemalige US-Präsident Barack Obama bei einer Wahlkampfveranstaltung der Demokraten im Großraum Atlanta die Trump-Regierung angegriffen. Er warf dem Weißen Haus unter anderem vor, vor Russlands Präsident Wladimir Putin "in die Knie" zu gehen und die Ukrainer zu "verraten".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 11:10 Uhr

    Stau-Chaos in Kiew nach Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr

    In Kiew sind nach der Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr riesige Staus entstanden. Das berichten ukrainische Medien, darunter das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua, das in seinem Telegram-Kanal entsprechende Videos veröffentlichte.

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht die Südbrücke in Kiew getroffen haben, die für den Transport von Militärgütern genutzt wird.

  • 10:53 Uhr

    Peskow zum Drohnenangriff auf Moskau: "Die Sonderoperation muss weitergehen"

    Der massive Angriff ukrainischer Drohnen auf Moskau, den die Ukraine während des Russland-Afrika-Gipfels unternommen hatte, zeige einmal mehr, dass die militärische Sonderoperation fortgesetzt werden müsse. Dies sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber dem russischen Sender Westi. Peskow betonte, der in der russischen Hauptstadt stattfindende Gipfel sei ein Ereignis von weltweiter Bedeutung. Der Kreml-Sprecher sagte:

    "Natürlich ist es seltsam, in dieser Zeit einen solchen massiven Drohnenangriff auf Moskau zu organisieren. Gott sei Dank arbeitet unser Luftabwehrsystem effektiv. Aber es unterstreicht einmal mehr, dass alles weitergeht und die Sonderoperation weitergehen muss, damit wir vor solchen Bedrohungen geschützt sind."

  • 10:26 Uhr

    Truppenverband Ost neutralisiert Stellungsnetz der ukrainischen Armee im Gebiet Dnjepropetrowsk

    Drohnen-Besatzungen des russischen Truppenverbands Ost haben im Gebiet Dnjepropetrowsk ein verzweigtes Netz von Stellungen der ukrainischen Streitkräfte entdeckt und neutralisiert. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    Bei der Beobachtung von Waldstreifen stellten demnach die Besatzungen von Aufklärungsdrohnen fest, dass die ukrainischen Streitkräfte unter dem Schutz der Vegetation Stützpunkte, Beobachtungsstellen, Unterstände, Schutzbauten und Unterbringungsorte für Personal eingerichtet hatten. Nach der Klärung der Lage der Ziele nahmen russische Truppen diese unter Beschuss und setzten sie in einer Serie präziser Schläge außer Gefecht.

  • 10:00 Uhr

    Die ukrainischen Streitkräfte führen neue Angriffe auf Lugansk durch

    Der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte am frühen Morgen die Stadt Lugansk massiv angegriffen haben. Demnach wurden Wohnhäuser, die Gebäude einer Postfiliale und einer Schule, das Staatsarchiv sowie weitere zivile Infrastruktur beschädigt. Unter den Einwohnern gibt es laut Passetschnik keine Verletzten.

    Zudem trafen die ukrainischen Streitkräfte die Energieinfrastruktur der Republik. Infolgedessen sind mehr als 150.000 Stromkunden ohne Elektrizität. Nach Angaben von Pasetschnik führen Energieversorger Reparaturarbeiten durch.

  • 09:38 Uhr

    Russische Grenzgebiete unter Beschuss: Ein Toter in Belgorod, fünf Verletzte in Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden erneut die russischen Grenzgebiete Kursk und Belgorod mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Die Gouverneure beider Gebiete meldeten Verletzte, im Gebiet Belgorod kam ein Zivilist ums Leben.

    Im Gebiet Kursk wurden nach Angaben von Gouverneur Alexander Chinstein binnen 24 Stunden 153 Drohnen abgeschossen. Die ukrainischen Streitkräfte setzten demnach 30-mal Artillerie ein, siebenmal griffen Drohnen das Gebiet mit Sprengsätzen an. Durch die Angriffe wurden laut Chinstein fünf Menschen verletzt: in der Stadt Lgow zwei Frauen und ein Mann, zwei weitere Männer im Bezirk Gluschkowo und in der Stadt Dmitrijew. Todesopfer gab es nicht.

    Das Gebiet Belgorod wurde binnen 24 Stunden 114-mal angegriffen, davon achtmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern. Einmal wurden Sprengsätze von einer Drohne abgeworfen. Im Bezirk Belgorod kam dabei ein Zivilist ums Leben, sieben Menschen wurden in den Bezirken Graiworon und Schebekino verletzt, teilte Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Zudem wurden über dem Gebiet 233 Drohnen abgeschossen und unterdrückt.

  • 09:25 Uhr

    Bilanz der Nacht: 1.214 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört

    Die russische Luftabwehr hat in der Nacht 1.214 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    Die Drohnen wurden demnach über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Kaluga, Tula, Smolensk, Lipezk, Woronesch, Twer, Orjol, Rjasan, Wladimir, Samara, Saratow, Pensa und Rostow, dem Großraum Moskau sowie den Teilrepubliken Baschkortostan und Udmurtien abgefangen.

  • 09:12 Uhr

    Britischer Militär-Insider über Kiew-Kredite: "Wir sehen dieses Geld nie wieder"

    Am Montag, dem 26. Oktober 2026, veröffentlichte der Militäranalyst Daniel L. Davis auf Youtube ein Interview mit dem ehemaligen Kommandeur der britischen Royal Navy und Energieexperten Steve Jermy. In dem Gespräch erklärt Jermy: "Die Europäer würden Putin die Bedingungen von Istanbul [März 2022] heute vermutlich förmlich aus der Hand reißen."

    Damit bringt er zum Ausdruck, dass die Bedingungen für Kiew und seine westlichen Partner heute deutlich ungünstiger seien als damals.

    Darüber hinaus merkt er an, dass "viele im Finanzsystem und in den Regierungen" längst wüssten, dass die Ukraine die ihr zur Verfügung gestellten Gelder niemals zurückzahlen werde. "Wir sehen dieses Geld nie wieder", so Jermy.

    Für diese Kredite müssten seiner Einschätzung nach letztlich die europäischen Steuerzahler aufkommen. Dies müsse der Öffentlichkeit früher oder später vermittelt werden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 08:51 Uhr

    Weißrussland: Delegation aus Kiew trifft für Aljoschki-Mission ein

    Eine ukrainische Delegation unter Leitung des Menschenrechtsbeauftragten Dmitri Lubinez ist am Grenzübergang Nowaja Guta in Weißrussland eingetroffen. Dies meldet die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA.

    Demnach beteiligen sich die Vertreter der Ukraine an der humanitären Operation in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson. In der Mitteilung heißt es weiter, dass auch die weißrussische Seite sich dem internationalen Prozess angeschlossen hat. Weißrussland sei demzufolge zum ersten Ausgangspunkt geworden und habe bereits mit der Erfüllung seines Teils der Verpflichtungen aus den zuvor getroffenen Vereinbarungen begonnen.

    Die Agentur berichtet zudem, dass auf dem Flughafen Gomel eine russische Delegation eingetroffen ist, die an der humanitären Operation in Aljoschki teilnimmt.

  • 08:30 Uhr

    Frachtschiff mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte auf See getroffen

    Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht ihre Schläge mit Drohnen gegen Objekte der Hafeninfrastruktur der Ukraine und gegen Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, fortgesetzt. 

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, wurde dabei auf See ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen Odessa lieferte.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.