Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Humanitäre Operation in Aljoschki ist Hilfe für Zivilbevölkerung

29.10.2026 15:47 Uhr
15:47 Uhr
Kremlberater: Norwegens Premier verlangt zu Recht Korrektur des FT-Beitrags über Telefonat mit Putin
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre hat gerechtfertigterweise von der Financial Times (FT) gefordert, einen Artikel über das jüngste Telefongespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu korrigieren. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gegenüber Journalisten.
Zuvor hatte Støre die Behauptung der Zeitung, Putin habe den Großteil des Gesprächs der "mittelalterlichen slawischen Geschichte" gewidmet, als Lüge bezeichnet.
"Das ist irgendeine erfundene Information. Oder besser gesagt: keine Information, sondern Desinformation. Davon war überhaupt keine Rede", fügte der Kremlberater hinzu.
15:24 Uhr
Dialog mit Trump-Team: Moskau bestätigt Vorbereitungen für Treffen in Abu Dhabi

Der russische Vize-Außenminister Sergei Rjabkow hat sich in einer Presseerklärung zum aktuellen Stand des intensiven Dialogs mit der US-Regierung unter Donald Trump geäußert.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
14:49 Uhr
Dutzende Tonnen Hilfsgüter für Aljoschki sind unterwegs: Lebensmittel, Treibstoff und Medikamente
Dutzende Tonnen gesammelter humanitärer Hilfe für die Einwohner von Aljoschki sind schon auf dem Weg. Das teilte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mit. Sie fügte hinzu, einen Teil der Hilfsgüter habe das Russische Rote Kreuz übergeben. Bei der Zusammenstellung der Lieferung habe man sich an konkreten Bitten der Einwohner orientiert, betonte Lantratowa. Sie schrieb:
"In erster Linie brauchen die Menschen Lebensmittel: Mehl, Getreide, Zucker, Fleisch- und Fischkonserven, Pflanzenöl. Außerdem werden Hygieneartikel und Treibstoff für Generatoren benötigt. Eine gesonderte Anfrage kam vom zentralen Krankenhaus – für Medikamente, darunter Antibiotika und Insulin."
14:20 Uhr
Poljanski: Kiewer Kräfte machen Jagd auf Zivilisten mit Drohnen aus westlicher Produktion
Allein in ein paar Tagen der vergangenen Woche haben bei Angriffen auf Busse in Russland 22 Zivilisten Verletzungen erlitten. Seit Jahresbeginn ist die Zahl der von den ukrainischen Streitkräften angegriffenen zivilen Fahrzeuge auf 328 gestiegen. Dies erklärte der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE, Dmitri Poljanski. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
"Das ist kein 'Kollateralschaden'", betonte Poljanski.
Und weiter:
"Es ist ein System, eine methodische Jagd auf Zivilisten mithilfe von Drohnen, die Kiew von seinen westlichen Sponsoren geliefert werden."
13:58 Uhr
Ein Flugzeug für Moskau und Kiew: Delegationen fliegen gemeinsam aus Gomel ab
Vertreter Russlands und der Ukraine haben den Flughafen Gomel verlassen. Wie die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA mitteilt, habe die weißrussische Seite die Delegationen, die an der humanitären Operation in der Stadt Aljoschki im Frontabschnitt Cherson teilnehmen, vollständig und umfassend begleitet. Die erste Etappe der Operation sei demnach erfolgreich verlaufen: Offizielle Vertreter Moskaus und Kiews seien mit einem Flugzeug aus Gomel abgeflogen.
13:29 Uhr
Artillerie nimmt Stellung ukrainischer Einheiten im Raum Charkow auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands West im Einsatz. Sie zerstörten laut der Behörde in Moskau einen temporären Standort der ukrainischen Armee an der Front bei Charkow mit einer Selbstfahrlafette vom Typ Msta‑S.
13:10 Uhr
Putin zur humanitären Operation in Aljoschki: Hilfe gerade für die Zivilbevölkerung
Die humanitäre Operation in Aljoschki ziele gerade auf die Unterstützung der Zivilbevölkerung ab. Dies sagte Russlands Präsident Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des Russland-Afrika-Gipfels. Putin erklärte:
"In diesen Tagen, heute und morgen, ist eine humanitäre Mission in Aljoschki geplant, übrigens mit Unterstützung der First Lady der Vereinigten Staaten, zur Hilfe gerade für die Zivilbevölkerung."
Zudem erinnerte der russische Präsident daran, dass sich die Situation in der Stadt schon lange entwickelt habe. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Zugänge zu Aljoschki im Gebiet Cherson vermint und damit nahezu eine humanitäre Katastrophe in dem Ort geschaffen, erklärte Putin.
Er betonte, neben der humanitären Operation befasse sich Russland mit Fragen der friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts.
12:53 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am 29. Oktober über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.155 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 70 Fahrzeuge
- zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
- vier Artilleriegeschütze
- zwei Anlagen für elektronische Kampfführung.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Objekte der Verkehrsinfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, und Startplätze für Drohnen sowie 139 vorübergehende Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Außerdem fing die russische Luftabwehr 1.425 Starrflüglerdrohnen ab.
12:32 Uhr
US-Analyst Macgregor: Europa erkennt, dass der Westen in der Ukraine eine Niederlage erleidet
In einem auf YouTube veröffentlichten Video hat sich US-Oberst a. D. Douglas Macgregor, ehemals Berater des Pentagon-Chefs, zu dem jüngsten Telefonat des finnischen Präsidenten Alexander Stubb und des norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert.
Der Anruf der europäischen Spitzenpolitiker zeuge indirekt davon, dass Europa gezwungen sei, einzuräumen, dass der Konflikt in der Ukraine vom Westen provoziert worden sei, meinte Macgregor.
In dem Zusammenhang führte der US-Analyst aus:
"Es war der Westen, der die ukrainischen Streitkräfte schuf, eine Regierung an die Macht brachte, sie finanzierte und ausrüstete – und sie schließlich in den Kampf schickte. Doch noch bevor die Ukraine Russland ernsthaften Schaden zufügen konnte, führte Moskau einen Präventivschlag aus."
Dann habe es sich laut Macgregor herausgestellt, dass der Westen nicht darauf vorbereitet gewesen sei, die entstandene Bedrohung zu bewältigen.
Und jetzt, da die Ukraine faktisch zerstört sei, setze die Erkenntnis ein, dass der ukrainische Staat an lebenserhaltenden Geräten hänge und möglicherweise nicht überleben werde – ganz gleich, was der Westen nun auch unternehmen möge.
12:14 Uhr
Russische Ermittler ziehen Bilanz: Mehr als 9.000 Zivilisten im Donbass getötet
Im Donbass sind nach Angaben des Ermittlungskomitees Russlands infolge der ukrainischen Handlungen gegen die russischsprachige Bevölkerung mehr als 9.000 Zivilisten getötet worden, unter ihnen 279 Minderjährige. Dies teilte die Pressestelle der Behörde nach einer operativen Sitzung in Lugansk mit. In der Mitteilung heißt es:
"Das Ermittlungskomitee hat 11.500 Strafverfahren eingeleitet. Es wurde festgestellt, dass infolge aggressiver Handlungen der Ukraine gegenüber der russischsprachigen Bevölkerung des Donbass 9.157 Zivilisten getötet wurden, darunter 279 Minderjährige. Mehr als 29.000 Menschen wurden verletzt. Die Ermittler haben mehr als 266.000 Zeugen vernommen, 132.000 Bürger wurden als Geschädigte anerkannt."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
