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Liveticker Ukraine-Krieg: Stau-Chaos in Kiew nach Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Stau-Chaos in Kiew nach Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr© Urheberrechtlich geschützt
  • 29.10.2026 12:32 Uhr

    12:32 Uhr

    US-Analyst Macgregor: Europa erkennt, dass der Westen in der Ukraine eine Niederlage erleidet

    In einem auf YouTube veröffentlichten Video hat sich US-Oberst a. D. Douglas Macgregor, ehemals Berater des Pentagon-Chefs, zu dem jüngsten Telefonat des finnischen Präsidenten Alexander Stubb und des norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert.

    Der Anruf der europäischen Spitzenpolitiker zeuge indirekt davon, dass Europa gezwungen sei, einzuräumen, dass der Konflikt in der Ukraine vom Westen provoziert worden sei, meinte Macgregor.

    In dem Zusammenhang führte der US-Analyst aus:

    "Es war der Westen, der die ukrainischen Streitkräfte schuf, eine Regierung an die Macht brachte, sie finanzierte und ausrüstete – und sie schließlich in den Kampf schickte. Doch noch bevor die Ukraine Russland ernsthaften Schaden zufügen konnte, führte Moskau einen Präventivschlag aus."

    Dann habe es sich laut Macgregor herausgestellt, dass der Westen nicht darauf vorbereitet gewesen sei, die entstandene Bedrohung zu bewältigen.

    Und jetzt, da die Ukraine faktisch zerstört sei, setze die Erkenntnis ein, dass der ukrainische Staat an lebenserhaltenden Geräten hänge und möglicherweise nicht überleben werde – ganz gleich, was der Westen nun auch unternehmen möge.

  • 12:14 Uhr

    Russische Ermittler ziehen Bilanz: Mehr als 9.000 Zivilisten im Donbass getötet

    Im Donbass sind nach Angaben des Ermittlungskomitees Russlands infolge der ukrainischen Handlungen gegen die russischsprachige Bevölkerung mehr als 9.000 Zivilisten getötet worden, unter ihnen 279 Minderjährige. Dies teilte die Pressestelle der Behörde nach einer operativen Sitzung in Lugansk mit. In der Mitteilung heißt es:

    "Das Ermittlungskomitee hat 11.500 Strafverfahren eingeleitet. Es wurde festgestellt, dass infolge aggressiver Handlungen der Ukraine gegenüber der russischsprachigen Bevölkerung des Donbass 9.157 Zivilisten getötet wurden, darunter 279 Minderjährige. Mehr als 29.000 Menschen wurden verletzt. Die Ermittler haben mehr als 266.000 Zeugen vernommen, 132.000 Bürger wurden als Geschädigte anerkannt."

  • 11:55 Uhr

    Russische Pioniere räumen die Straßen nach Aljoschki: Minen und Munition aus Drohnenabwürfen

    Pioniere des russischen Truppenverbands Dnjepr führen Aufklärung durch und räumen Straßen, um die Sicherheit der Zufahrtsrouten zu Aljoschki zu gewährleisten. Das teilte das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit. Die an die Stadt angrenzenden Straßenabschnitte werden von explosiven Gegenständen und nicht explodierter Munition befreit, damit humanitäre Hilfe geliefert und Zivilisten evakuiert werden können.

    Die meisten explosiven Gegenstände und Minen wurden mithilfe von Drohnen des Gegners abgeworfen oder verlegt. Zum Schutz der Zivilisten zerstören die Pioniere sie an Ort und Stelle. Wie die Pioniere betonen, stellt solche nicht explodierte Munition eine besondere Gefahr für die Zivilbevölkerung dar, da sie bereits bei der geringsten mechanischen Einwirkung detonieren kann.

  • 11:37 Uhr

    Obama: "Weißes Haus geht vor Putin in die Knie"

    Im Vorfeld der Zwischenwahlen hat der ehemalige US-Präsident Barack Obama bei einer Wahlkampfveranstaltung der Demokraten im Großraum Atlanta die Trump-Regierung angegriffen. Er warf dem Weißen Haus unter anderem vor, vor Russlands Präsident Wladimir Putin "in die Knie" zu gehen und die Ukrainer zu "verraten".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 11:10 Uhr

    Stau-Chaos in Kiew nach Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr

    In Kiew sind nach der Sperrung der Südbrücke über den Dnjepr riesige Staus entstanden. Das berichten ukrainische Medien, darunter das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua, das in seinem Telegram-Kanal entsprechende Videos veröffentlichte.

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht die Südbrücke in Kiew getroffen haben, die für den Transport von Militärgütern genutzt wird.

  • 10:53 Uhr

    Peskow zum Drohnenangriff auf Moskau: "Die Sonderoperation muss weitergehen"

    Der massive Angriff ukrainischer Drohnen auf Moskau, den die Ukraine während des Russland-Afrika-Gipfels unternommen hatte, zeige einmal mehr, dass die militärische Sonderoperation fortgesetzt werden müsse. Dies sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber dem russischen Sender Westi. Peskow betonte, der in der russischen Hauptstadt stattfindende Gipfel sei ein Ereignis von weltweiter Bedeutung. Der Kreml-Sprecher sagte:

    "Natürlich ist es seltsam, in dieser Zeit einen solchen massiven Drohnenangriff auf Moskau zu organisieren. Gott sei Dank arbeitet unser Luftabwehrsystem effektiv. Aber es unterstreicht einmal mehr, dass alles weitergeht und die Sonderoperation weitergehen muss, damit wir vor solchen Bedrohungen geschützt sind."

  • 10:26 Uhr

    Truppenverband Ost neutralisiert Stellungsnetz der ukrainischen Armee im Gebiet Dnjepropetrowsk

    Drohnen-Besatzungen des russischen Truppenverbands Ost haben im Gebiet Dnjepropetrowsk ein verzweigtes Netz von Stellungen der ukrainischen Streitkräfte entdeckt und neutralisiert. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    Bei der Beobachtung von Waldstreifen stellten demnach die Besatzungen von Aufklärungsdrohnen fest, dass die ukrainischen Streitkräfte unter dem Schutz der Vegetation Stützpunkte, Beobachtungsstellen, Unterstände, Schutzbauten und Unterbringungsorte für Personal eingerichtet hatten. Nach der Klärung der Lage der Ziele nahmen russische Truppen diese unter Beschuss und setzten sie in einer Serie präziser Schläge außer Gefecht.

  • 10:00 Uhr

    Die ukrainischen Streitkräfte führen neue Angriffe auf Lugansk durch

    Der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte am frühen Morgen die Stadt Lugansk massiv angegriffen haben. Demnach wurden Wohnhäuser, die Gebäude einer Postfiliale und einer Schule, das Staatsarchiv sowie weitere zivile Infrastruktur beschädigt. Unter den Einwohnern gibt es laut Passetschnik keine Verletzten.

    Zudem trafen die ukrainischen Streitkräfte die Energieinfrastruktur der Republik. Infolgedessen sind mehr als 150.000 Stromkunden ohne Elektrizität. Nach Angaben von Pasetschnik führen Energieversorger Reparaturarbeiten durch.

  • 09:38 Uhr

    Russische Grenzgebiete unter Beschuss: Ein Toter in Belgorod, fünf Verletzte in Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden erneut die russischen Grenzgebiete Kursk und Belgorod mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Die Gouverneure beider Gebiete meldeten Verletzte, im Gebiet Belgorod kam ein Zivilist ums Leben.

    Im Gebiet Kursk wurden nach Angaben von Gouverneur Alexander Chinstein binnen 24 Stunden 153 Drohnen abgeschossen. Die ukrainischen Streitkräfte setzten demnach 30-mal Artillerie ein, siebenmal griffen Drohnen das Gebiet mit Sprengsätzen an. Durch die Angriffe wurden laut Chinstein fünf Menschen verletzt: in der Stadt Lgow zwei Frauen und ein Mann, zwei weitere Männer im Bezirk Gluschkowo und in der Stadt Dmitrijew. Todesopfer gab es nicht.

    Das Gebiet Belgorod wurde binnen 24 Stunden 114-mal angegriffen, davon achtmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern. Einmal wurden Sprengsätze von einer Drohne abgeworfen. Im Bezirk Belgorod kam dabei ein Zivilist ums Leben, sieben Menschen wurden in den Bezirken Graiworon und Schebekino verletzt, teilte Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Zudem wurden über dem Gebiet 233 Drohnen abgeschossen und unterdrückt.

  • 09:25 Uhr

    Bilanz der Nacht: 1.214 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört

    Die russische Luftabwehr hat in der Nacht 1.214 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    Die Drohnen wurden demnach über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Kaluga, Tula, Smolensk, Lipezk, Woronesch, Twer, Orjol, Rjasan, Wladimir, Samara, Saratow, Pensa und Rostow, dem Großraum Moskau sowie den Teilrepubliken Baschkortostan und Udmurtien abgefangen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.