Russland als "ewiger Feind" – Auswärtiges Amt weicht Fragen zu Wadephuls früherer Äußerung aus
Der Journalist Florian Warweg von der "Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung" erinnerte dabei daran, dass Wadephul Russland Anfang des Jahres 2025 als dauerhaften Feind bezeichnet hatte – unabhängig vom Kriegsausgang. Damals war Wadephul einem Telefonstreich der russischen Prankster Wowan und Lexus aufgesessen und glaubte, mit dem ukrainischen Präsidialamtschef Andrei Jermak zu sprechen.
Warweg wollte wissen, ob Wadephul mit eben dieser Einstellung in das Gespräch mit Lawrow gegangen sei. Sprecher Josef Hinterseher wies dies zurück: Die Position bleibe unverändert – volle Unterstützung der Ukraine sowie wirtschaftlicher Druck auf Russland. Gleichzeitig sei man bereit, zu einem konstruktiven Verhältnis mit Moskau zurückzukehren. Zu Aussagen aus der Zeit vor dem Regierungsantritt des Außenministers könne er sich nicht äußern.
Mehr zum Thema – Sacharowa: Wadephuls Treffen mit Lawrow sollte Merz' Image aufpolieren
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.